Das Forum für Rottweil (Homepage guck da) hat vor einer Woche gesagt, was sie neu machen und tun wollen, heute steht es im SchwaBo hier! Einiges rotgrünes Mus natürlich! Gestärkt durch den Zugewinn eines Sitzes im Gemeinderat geht die Wählervereinigung in die kommende Legislaturperiode, heißt es. Im Gemeinderat gibt es aber keine „Legislaturperiode“, weil der Gemeinderat gar keine Gesetze erlassen kann, ihr lieben Leute. Wieso wollt ihr überhaupt neue Gesetze, laßt uns in Ruhe! Alles was neu beschlossen wird, kostet nur. Ich kann mich nicht erinnern, daß der Stadtrat mal etwas billiger gemacht hätte!
Beispiele: FFR will eine konsequent auf fairen Handel ausgerichtete Stadtpolitik. Was heißt das genau? Was ist fairer Handel? Das kann man genau bestimmen. Fairer Handel ist, wenn die Politiker ihre Finger weglassen. Die Leute sollen kaufen dürfen, was sie wollen zu einem Preis, der ihnen gefällt. Überall da, wo die Politik ihre Pfoten drin hat, z. Bsp. die EU bei der Landwirtschaft seit 50 Jahren, da gibt es Probleme! Aber vielleicht meint FFR was anderes?
Und dann will man die Integration gesellschaftlich benachteiligter Gruppen. Wer soll das schon wieder sein? Wer ist in Rottweil benachteiligt? Und wem soll da wieder Geld abgenommen werden, daß es ein anderer kriegt?
Juli 2, 2009 um 3:25
Tja – wir haben schon fast Tübinger Verhältnisse in Rottweil. Zu den drei FFR-Gemeinderäten sind ja noch die beiden Frauen von der seltsamen feministischen Liste „Profi“ hinzuzuzählen. Es ist leider sarkastisch zu hoffen, dass die Beiden mehr Kompetenz in diese neue, 5-köpfige und lila-grüne Stadtratsfraktion einbringen.
Eines nötigt mir jedoch grossen Respekt ab: Es war ganz schön schlau, getrennt im Wahlkampf zu schlagen und nun gemeinsam im Gemeinderat zu agieren. Die schwieriger gewordenen Mehrheitsverhältnisse in Rottweil tun ihr Übriges.
P.S.
„Integration gesellschaftlich benachteiligter Gruppen“… …da meinen sie sich wohl selbst damit.
Lehrerin…eine Architektin mit Studienabschluss…ein Architekt ohne Studienabschluss aber mit einem gefühltem Titel…eine GHV-Geschäftstellenleiterin…und…last but not least…ein armer, verfolgter Rechtsanwalt
Willkommen im so satten wie fetten Gutmenschistan, das mit Inbrunst und tiefer Überzeugung von Genügsamkeit und Moral predigt, dabei aber die Mülltrennung ganz sicher nicht vergisst. Ego te absolvo…