Das behaupten unsere Landwirte. Das wollen wir mal festhalten:
Nachdem Hans Klaiber, Leiter des Rottweiler Landwirtschaftsamtes, zu personellen Veränderungen in seinem Amtsbereich informiert hatte, ging er auf die landwirtschaftliche Struktur im Kreisgebiet ein. 85 Prozent des Agrarlandes dienten der Nahrungsmittelerzeugung, nur 15 Prozent werde für die Bestückung von Biogasanlagen bestellt. Seit dem Reaktorunfall in Fukushima gebe es ein Bestreben zum Bau weiterer Windkraftanlagen. Was die erneuerbaren Energien anbelange, stehe der Landkreis Rottweil im Regierungsbezirk Freiburg an erster und im Land an neunter Stelle. Im Augenblick werde viel Soja vor allem aus Brasilien importiert. Man sei aber bundesweit bestrebt, die Eigenversorgung mit eiweißhaltigen Futtermitteln voranzutreiben. Dass die Daimler-Test- strecke auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in Immendingen und nicht in Sulz gebaut werde, sei nutzflächenschonend, betonte der Landwirtschaftsdirektor abschließend.
Januar 25, 2012 um 9:37 am
Das ist mal nachhaltig: Um hier Biogasanlagen zu betreiben wird in Brasilien der Regenwald vernichtet um Soja anzubauen. Sehr durchdacht, das ist die Energiewende….
Januar 25, 2012 um 11:13 am
@Helvetia
Tja, solange das EEG (Energieeinspeisungsgesetz) mit ordentliche Subventionen lockt, werden Biogasanlagen weiterhin stinken…
Januar 28, 2012 um 9:02 pm
Ja das machts nur noch schlimmer…