Archiv für 'Früher'Kategorie

Kreis Rottweil immer kleiner

Juli 24, 2010

Wie man im Bote und bei der NRWZ lesen kann, sind die Schramberger, wenn ihr Krankenhaus geschlossen wird, so sauer, dass sie auch Rottweil verlassen wollen und in den Ortenau-Kreis möchten. Zepfenhan, Neukirch und Vaihingerhof gehen nach Balingen, wir werden immer kleiner. Zeit, dass wir wieder eine freie Reichsstadt werden. Dann kann unsere Bürgerwehr wieder wie früher in der Umgebung herumstreifen und die feindlichen Dörfer überfallen und ausrauben. Da haben wir mehr davon!

Felix Schlenker gestorben

Juli 5, 2010

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum von Forum Kunst wurde bekannt, dass der Schwenninger Künstler Felix Schlenker letzte Woche am gleichen Tag gestorben ist wie der ehemalige Bote-Chef und Forum-Freund Heinrich Maier. Felix Schlenker gehörte zu den Gründungsmitgliedern von Forum Kunst und war mit Hauser und Hengstler sozusagen das künstlerische Herz des Vereins damals! Er hätte einen längeren Artikel in der Presse hier verdient!

Fritz Kiehn war ein Nazi, soso!

Mai 25, 2010

Ganz ohne Zweifel war Fritz Kiehn, der Gründer der einst sehr wichtigen Efka-Werke, ein bekannter Nazi im Land, aber offensichtlich kein gefährlicher. Nicht umsonst wurde er in Trossingen nach dem Krieg noch einmal Ehrenbürger. Er war ein großer Mäzen, hat viel gespendet und sich mit allen Leuten bestens verstanden. Darum gibt es in Trossingen und anderswo Hallen, Straßen und sonstwas mit seinem Namen. Das läßt aber die Roten nicht ruhen! Der Name und das Andenken muss vernichtet werden.

Schon vor 10 Jahren wurde diskutiert, und vor  drei Jahren wollte Moni Marcel in Deisslingen mitmischen. Hier der Artikel, das meiste bei Wikipedia abgeschrieben! Jetzt wurde der Fritz-Kiehn-Platz in Trossingen umbenannt. Guck da! Wer glaubt, das sei das Ende, täuscht sich! Die Roten ruhen nie, hier ein Leserbrief von einem Juso-Türken!

Es hat sicher keiner was dagegen gehabt, wenn die vielen Adolf-Hitler-Strassen und Plätze wie in Rottweil auch, wieder rückgetauft wurden, aber was heute abläuft, sprengt alle Grenzen. In Stuttgart wollen die Kommunisten der Linkspartei den Hindenburgbau visavis vom Hauptbahnhof in Clara-Zetkin-Bau, also in eine Bolschewistin umbenennen, denn Hindenburg war auch ein Nazi, wenn man die Mauermörder-Partei hört. Irgendwo am Rhein entlang wurde bereits ein Hindenburg-Gymnasium gekillt. In Greifswald probierten die Roten, die Ernst-Moritz-Arndt-Uni umzubenennen. Arndt war ein berühmter Freiheitsdichter gegen Napoleon! Die Berliner haben es ja bereits geschafft, die Kochstraße nach dem kommunistischen Idioten Dutschke umzuorgeln. In Berlin ist sowas an der Tagesordnung. In Hannover soll die Lettow-Vorbeck-Allee in Miriam-Makeba-Allee umbenannt werden, in Saarlouis wurde sie bereits umbenannt.  In Freiburg wurde ein Preis umbenannt, obwohl der Professor als Monarchist kein Nazi war. Es gibt Aberdutzende Fälle, überall wird gewühlt, bis wir überall Joschka-Fischer-Strassen und Karl-Marx-Plätze haben. Vielleicht sollte man in Trossingen Fritz-Kiehn durch den Leserbriefschreiber ersetzen. Wie wäre es mit Yudum-Köksal-Halle? Früher oder später heisst sie sowieso so oder so ähnlich! Es ist nur schade, wenn die CDU im Kreis auch den Roten nachrennt.

Die Nazis von heute sind übrigens ganz andere und nicht die NPD, denn die hat nix zu melden! Kann sich jeder selbst ausdenken, wer uns seit 30 Jahren belästigt, alles besser weiss und uns täglich mit neuem Bockmist umerziehen will, bis wir wieder in den Höhlen wohnen und Heil schreien, wenn es im Mai schneit!

DM-Preise Allgäustüble

Mai 2, 2010

Vor mir liegt eine Speisekarte vom Allgäustüble in der Stadionstrasse. Ristorante Pizzeria La Pescara bei Nico Lamelza. Die Liste ist geschätzt 14 Jahre alt. Preise in DM Auszug:

PIZZA  klein  groß 
Napoli 6,80 / 8,80
Margherita 7,80 / 9,80
Diavolo 8,–/ 10,–
Funghi (Pilze) 10,– / 12,–
Salami 9,– / 11,–
Tonno (Thunfisch) 9,50 / 12,–
Vesuvio 11,– / 13,–
Capricciosa 11,– / 13,–
4 Stagioni 11,– / 13,–
Familien Pizza für 4 Personen 47,–

Fleischpreise Tengelmann 1975

April 30, 2010

Vor mir liegt zufällig der Bote vom 28. April 1975 mit einer Anzeige vom Tengelmann in DM-Preisen:

Frische Putenschnitzel 100 Gramm 1,38
Kasseler 100 Gramm 0,89
Schweinegulasch 500 Gramm 3,95
Schweinebraten 500 Gramm 4,45
Schinkenwurst 100 Gramm 0,89
Schwarzwurst 500 Gramm 1,69

Wie gesagt DM-Preise, in Euro also nochmals halbieren!

Wann folgt erster Missbrauchsfall in Rottweil?

März 11, 2010

In ganz Deutschland werden derzeit Missbrauchsfälle in Internaten der Katholiken bekannt. Auch Rottweil hatte drei solche Häuser. Eucharistiner, da wo die Kreissparkasse steht, Franziskaner in der Johanniterstrasse und das bischöfliche Konvikt. Leider weiß ich überhaupt nicht mehr, wann die ersten zwei geschlossen haben, vermutlich mindestens 20 bis 30 Jahre her. Anscheinend ist in Rottweil nix passiert.

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Nachfrage nach Tagesmüttern steigt

Dezember 28, 2009

Das berichtet der Bote! Warum schreibt er nicht. Warum brauchen wir Tagesmütter? Weil die Nachtmutter am Tag woanders arbeitet. Ist in unserem System nicht irgendetwas schief? Warum kann die richtige Mutter nicht immer zu Hause bleiben, und der Mann verdient das Geld? Das ist bei Linken und Grünen natürlich schon lange unmodern. Mutter und Hausfrau sind Schimpfwörter! Und die richtige Mutter ist natürlich auch oft geschieden und “alleinerziehend”. Das Wort gab es vor 50 Jahren noch nicht, genausowenig wie Kita oder Homoehe. Und Tagesmütter und Erziehungsgeld und Kindergeld auch nicht, aber wir hatten viel mehr Kinder als heute. Aktuell sind wir dank der linken Ideen, die auch die CDU schon längst infiziert haben, am Aussterben. Je mehr für die Kinder getan wird, desto weniger kommen auf die Welt! Paradox!

Kirbemarkt in Rottweil

Oktober 19, 2009

Wer nach Kirchweihmarkt in Rottweil gugelt, findet nix! Unter Kirbe auch nix! Irgendwas war aber heute. Ein Markt? Oder was?

Vor 40 oder 45 Jahren war die Kirbe einer der wichtigsten Feiertage im Jahr. Alle Dörfler aus der Umgebung kamen an diesem Montag nach Rottweil, um einzukaufen. Die Stadt war voll von Leuten. Die Traktoren, genauer gesagt die Bulldogs, der Bauern standen in der ganzen Stadt herum von der Ruhe-Christi-Strasse bis zum Kriegsdamm. Auf dem Friedrichsplatz waren die Marktbuden vierreihig. Die Kinder vom Land kriegten Spielzeug, die Weibsleute kauften rosarote Schlüpfer, und die Mannsleute gönnten sich nach der harten Feldarbeit des Sommers einen Schoppen im Sternen oder Mohren, und im Gasthaus Hasen war Tanz! Wo bitte gibt es heute Tanz am Kirbemontag in Rottweil? Wo gibt es überhaupt noch Tanz in Rottweil – wenn man mal vom Diskogehoppse absieht?

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