Linker Burger gegen fromme Piusbrüder

23. Mai 2012

Der rotgrüne Schreier aus dem Gemeinderat Max Burger greift unverschämt die frommen Pius-Brüder an. Leider habe ich seinen Leserbrief verpasst, aber er muss einen in Schramberg geschrieben haben, während die Piusbrüder in schwerer Eigenarbeit und mit Spenden im Sulgen derzeit eine neue Kirche errichten. Die Katholen müssen ihre schließen, weil keiner mehr kommt und das Ökowischiwaschi hören will, was dort gepredigt wird. Die Piusbrüder sind so katholisch, wie man sich das vorstellt. Sie machen in der Kirche eine Kniebeuge bis zum Boden und tun alles, was vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil die Katholiken auch taten, zum Beispiel gibt es die alte lateinische Messe. Das ist dem Burger und anderen Gottlosen ein Dorn im Auge. Halbgebildet, wie er zu sein scheint, zitiert er irgendeine andere rote Theologen-Socke, welche Lügen über die Piusbrüder verbreitet. Sie seien Faschisten, dabei wurde der Vater des französischen Gründers von deutschen Nazis ermordet.

Das ist typisch. Jeder, der anders denkt, wird von den grünen Nazis heute verfolgt. Jedenfalls hat der oberste deutsche Piusbruder den Burger nun angezeigt. Ich hoffe, er kriegt einen auf den Deckel. Was will denn dieser dahergelaufene Burger in Rottweil eigentlich? Der Text aus dem Bote im Kommentar! Ich gehöre nicht zu den Piusbrüdern, habe aber die größte Achtung vor denen. Das sind keine Wischiwaschi-Typen wie die Protestunten und heutigen Katholen, wo jeder glaubt, an was er will, nur nicht richtig an Gott oder das, was in der Bibel steht! Und wenn der sehr gute deutsche Papst was sagt, tun sie das Gegenteil.

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8 Antworten to “Linker Burger gegen fromme Piusbrüder”

  1. schantle Says:

    Rottweil Piusbrüder wettern gegen Stadtrat

    Armin Schulz, vom 23.05.2012 09:43 Uhr

    Rottweil – Max Burger kommt aber auch nicht zur Ruhe: Vor kurzem brachte der Grüne beinahe den gesamten Gemeinderat gegen sich auf wegen – sagen wir mal – unbedachter Äußerungen gegenüber der CDU-Kollegin Sibylle Schumacher. Der Streit entzündete sich um eine typisch Burgersche Abhandlung zum Begriff des »Gutmenschen«.

    Jetzt hat er den Groll eines anderen Menschen auf sich gezogen: des Deutschlandchefs der Piusbruderschaft St. Pius, Franz Schmidberger. Der Distriktobere der wenn nicht erzkonservativen, dann zumindest traditionalistischen katholischen Glaubensbrüdern hat mit einer Strafanzeige auf einen Leserbrief Burgers (»Gemeinschaft der Heiligen« vom 18. April in der Schramberger Ausgabe unserer Zeitung) reagiert.

    Darin hatte sich der Rottweiler Stadt- und Kreisrat kritisch über Schmidberger geäußert. Die Stichworte lauteten unter anderem: Volksverhetzung und Verleumdung des Holocausts; es fiel aber auch der Vorwurf, Schmidberger habe den Propheten Mohammed mit einem Kinderschänder verglichen.

    »Ein Fall für den Verfassungsschutz«

    Hintergrund des Burgerschen Rundumschlags ist die bevorstehende Einweihung einer neuen Kirche auf dem Sulgener Lienberg bei Schramberg. Burger hält den Brüdern vor, sie richteten sich gegen einen freiheitlichen, weltanschaulich neutralen Staat wie ihn das Grundgesetz vorsehe. Burger zitiert in seinem Leserbrief den Freiburger Moraltheologen Eberhard Schockenhoff, der über die Piusbrüder urteilt: Die Aktivitäten der Piusbruderschaft würden »eindeutig ein weltanschauliches Amalgam von faschistischen, ehemals nationalsozialistischen Aussagen« aufweisen. Im Grunde sei das »ein Fall für den Verfassungsschutz«, so Schockenhoff.

    Es überrascht nicht, dass die Piusbruderschaft auch gegen Schockenhoff mit einer Strafanzeige vorgegangen sind. Schmidberger, der oberste ­Piusbruder im Land, fühlt sich von Burger jedenfalls in einem falschen Licht dargestellt. Der Leitende Oberstaatsanwalt in Rottweil, Joachim Dittrich, ermittelt nun wegen Verleumdung.

    Klar, dass Burger diesen Vorwurf entschieden zurückweist. Während der »achitektonische Rückgriff beim Sulgener Kirchenneubau auf die Neoromanik bescheiden gelungen« scheine, greife – weniger gelungen, aber umso traditionalistischer – Schmidberger auf überwunden geglaubte Klaviatur zurück, »Kritiker durch Einschüchterung mundtot machen zu wollen«, so der Rottweiler Stadtrat süffisant. Der Ausgang? Offen.

  2. Helvetia Says:

    Soll doch jeder glauben was er will. Von mir aus kann man an die Bibel oder das Spaghettimonster glauben, ist für mich alles gleich.
    Was diese Piusbrüder da so treiben, ist für mich religiöser Fanatismus und ich gebe in diesem Fall Max Burger absolut Recht. Kann ja wohl nicht wahr sein, dass wir in der heutigen Zeit derartige Rückschritte ins Vor-Mittelalter erleben müssen…

  3. schantle Says:

    Helvetia
    In diesem Land herrscht von der Verfassung Religionsfreiheit, auch wenn dir das als Kirchenhasser nicht passt, und wenn die Piusbrüder nach der Bibel leben, geht dich und Burger das einen Scheißdreck an. Wenn die Moslems hier Polizisten abstechen oder ihre Frauen ehrenmorden, dann hört man vom Burger nix!

    Und auch von einem Religionsgegner kann man Fairness erwarten. Woher weisst du denn, was die Piusbrüder gesagt haben sollen? Es ist doch nur der Burger, der irgendeinen Verleumder zitiert. Geh doch auf die Homepage bei den Piusbrüdern und suche einen Satz, der gegen unsere Verfassung ist und schreib ihn hier herein! Ein bisschen Fairness kann nicht schaden!

  4. Helvetia Says:

    Fairness und Toleranz aber nur gegenüber solchen, die deiner Meinung sind? Sorry, ich bin sicher kein Grüner oder Linker, lediglich Agnostiker, aber hier muss man auch Burger gegenüber fair bleiben. Und „grüne Nazis“, das ist ja mal wirklich Schwachsinn, ich kanns nicht anders bezeichnen.

  5. schantle Says:

    Lieber Helvetia,
    ich hab auch deinen Leserbrief im ef-Magazin zu Religion gelesen.

    Aber vor lauter Hass blickst du nicht mehr durch. Der Burger sagt laut Bote, die Piusbrüder machten Volksverhetzung und Verleumdung des Holocausts; es fiel aber auch der Vorwurf, Schmidberger habe den Propheten Mohammed mit einem Kinderschänder verglichen. So etwas ist keine schützenswerte MEINUNG, sondern eine VERLEUMDUNG, solange keine BEWEISE da sind und da muss der Burger BEWEISE bringen, und Du auch, wenn du dem Burger recht gibst!

    Was die Ökonazis angeht, diesen Begriff hab ich nicht erfunden. Es gibt noch mehr Leute, die von Ökoterror, Ökodiktatur, Ökonazis und ähnlichem schreiben. Einfach gugeln. Steht sogar teilweise in Wiki, vor allem auch im ausländischen Wiki, denn das deutsche Wiki haben diese Diktatoren auch schon gekapert. Ich schreib dazu aber noch extra mal.

  6. Doc Says:

    Zu Helvetia: Etwas einfach als Schwachsinn zu bezeichnen, ohne dies zu begründen ist ganz sicher eines: Schwach und ganz sicher eines nicht: Sinnig!
    In einem hast Du allerdings recht: Die Grünen sind ganz sicher keine Nazis, da dazu ein Nationalgefühl gehörte, welches sie bestimmt nicht akzeptieren. Das dürfte aber auch der Hauptunterschied sein. Laß die Grünen Fundamentalisten erst einmal die gleiche Macht genießen, wie die Nazis, was werden die dann mit ihren Gegnern machen? Also gut- sind sie keine Nazis- dann sind sie eben Rotzis- denn daß ihr Grün nur Tarnfarbe ist, kannst Du an allen ihren Äußerungen ablesen, nicht zuletzt an der aggressiven Intoleranz gegenüber ihren Gegnern.

  7. schantle Says:

    Kircheneinweihung und Klage

    Nach achtjähriger Bauzeit ist der Neubau der Piusbrüder in Sulgen fertig – Staatsanwalt ermittelt gegen Rottweiler Stadt- und Kreisrat

    Von A. Lothar Häring

    ROTTWEIL Max Burger, Rottweiler Stadt- und Kreisrat der Grünen, war nicht nur erstaunt, sondern auch erbost, als er jüngst Post von Oberstaatsanwalt Joachim Dittrich bekam. Der teilte mit, er habe ein Ermittlungsverfahren gegen Burger eingeleitet.

    Dieses geht zurück auf eine Anzeige von Pater Franz Schmidberger, Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. Der bezieht sich auf einen Leserbrief, in dem Burger erstens erklärt hatte, einer der vier Bischöfe der Bruderschaft, Richard Williamson, sei wegen Volksverhetzung verurteilt, leugne den Holocaust und behaupte, dass „Gaskammern eine Erfindung“ seien. Zweitens habe Schmidberger den Propheten Mohammed mit einem Kinderschänder verglichen.

    Der Pater hingegen bezeichnet gegenüber der Staatsanwaltschaft beide Aussagen als falsch: Von Bischof Williamson und dessen Feststellungen habe er sich gleich nach Bekanntwerden, Anfang 2009, öffentlich distanziert, und den Ausdruck „Kinderschänder“ in Bezug auf den Propheten Mohammed habe er wenig später mit Bedauern zurückgenommen.

    Der Leitende Oberstaatsanwalt hat Max Burger eine Frist bis zum heutigen Samstag gesetzt, um sich zu den Vorwürfen zu äußern.

    Der juristische Streit fällt in eine Zeit, in der Piusbrüder eigentlich Grund zur Freude hätten: Nach achtjähriger Bauzeit ist die Kirche „Mariä Verkündigung“ in Schramberg-Sulgen fertig gestellt. Sie wird am Pfingstmontag um 9 Uhr eingeweiht. Das vierstündige Ponitfikalamt hält Bischof Tissier de Mallerais.

    Für die Piusbrüder und die etwa 120 Mitglieder der Gemeinde war der Bau mit dem kreuzförmigen Grundriss im Wohngebiet Lienberg (Richtung Aichhalden) eine enorme Kraftanstrengung. Trotz tausender Stunden Eigenleistung bleiben Kosten von rund zwei Millionen Euro. Das Geld komme ausschließlich durch Spenden der Gläubigen zusammen, berichtet Pater Andres Steiner im Gespräch mit unserer Zeitung. „Die Piusbruderschaft bekommt keine Unterstützung durch Kirchensteuern oder von der Diözese.“ Sie hat mit„ Mariä Verkündigung“ bereits zwölf Kirchen in Deutschland komplett neu errichtet.

    Max Burger weist die Vorwürfe derweil in einem Brief an Obersstaatsanwalt Dittrich „entschieden zurück“. Zwar habe sich Schmidberger tatsächlich von den Aussagen des Bischofs Williamson distanziert, gleichzeitig aber auf die Frage, ob jemand sein Mitbruder sein könne, der die Vernichtung der Juden durch die Nazis leugne, geantwortet: „Solange er die katholischen Dogmen anerkannt, ja natürlich.“ Und vom Ausdruck „Kinderschänder“ habe sich der Piusbruder nicht distanziert, weil er ihn als unrichtig befand, sondern „weil diese Wortwahl geeignet ist, Muslime in ihren religiösen Gefühlen zu verletzen“.

    Noch eins missfällt Max Burger: Pikant sei die Tatsache, dass die Weihe der neuen Kirche „mit Bischof Tissier de Mallerais ausgerechnet ein weiterer Hardliner vornimmt, nach dessen unerlaubter Bischofsweihe am 30. Juni 1988 die Piusbrüder von der katholischen Kirche getrennt wurden“.

    Pater Steiner fühlt sich und seine Mitbrüder, „vor allem von den Grünen“, zu Unrecht „in die recht Ecke gedrängt“: „Die Piusbruderschaft anerkennt voll und ganz die freiheitliche demokratische Grundordnung und will keinen Gottesstaat. Sie hält auch daran fest, dass es nur einen wahren Glauben, eine wahre Kirche und ein wahres Papsttum gibt, nämlich die römisch-katholische mit Papst Benedikt als Oberhaupt.“

    (Erschienen: 25.05.2012 18:05)
    http://www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/tuttlingen/rund-um-tuttlingen_artikel,-Kircheneinweihung-und-Klage-_arid,5259838.html

  8. schantle Says:

    Schon wieder ein Leserbriefschreiber angezeigt

    Max Burger und die Piusbrüder: Ärger
    Von Martin Himmelheber

    ROTTWEIL, 23. Mai – Erst kürzlich hat sich ein Rottweiler wegen eines kritischen Leserbriefs in der NRWZ eine Beleidigungsanzeige vom Landrat eingefangen. Nun muss sich der Rottweiler Stadt- und Kreisrat Max Burger ebenfalls wegen eines Leserbriefes verteidigen.

    Weil er sich geärgert hatte über die seiner Ansicht nach völlig unkritischen Berichte in einer Lokalzeitung über eine Kirchweihe der ultrakonservativen Piusbrüder auf dem Sulgen, hatte Burger einen Leserbrief verfasst über die „Gemeinschaft der Heiligen“, wie er die Vereinigung nannte. Damit hat er sich nun eine Strafanzeige des deutschen Distriktoberen der Piusbrüder, Pater Franz Schmidberger, eingehandelt. Die Staatsanwaltschaft Rottweil hat Burger inzwischen angehört, das Ermittlungsverfahren läuft.

    In seinem Leserbrief hatte der grüne Kreisrat Burger auf die erzkonservative Ideologie der Piusbrüder hingewiesen und den katholischen Freiburger Moraltheologen Prof. Eberhard Schockenhoff zitiert, der die Vereinigung als im Grunde einen „Fall für den Verfassungsschutz“ hält, weil sie „faschistische, ehemals nationalsozialistische Aussagen“ verbreite.

    Burger verweist auf den Distriktoberen der Piusbrüder, Schmidberger, den er attackiert. Nach Burgers Empfinden habe sich dieser nicht ausreichend vom wegen Volksverhetzung verurteilten Piusbruder Richard Williamson distanziert, der den Holocaust leugnet und behauptet, dass ‚Gaskammern eine Erfindung‘ seien, schreibt Burger. Schmidberger habe zudem den Propheten Mohammed mit einem Kinderschänder verglichen, so der Vorwurf Burgers.

    Gegen diese Aussagen setzt sich Schmidberger zur Wehr, beide seien falsch. Sowohl er als auch die Vereinigung St. Pius hätten sich bereits im Januar 2009 von den Aussagen Williamsons distanziert. In einer Pressemitteilung vom 5. Februar 2009 habe er den Ausdruck „Kinderschänder“ in Bezug auf den Propheten Mohammed mit großem Bedauern zurückgenommen.

    Der Leiter der Staatsanwaltschaft Rottweil, Joachim Dittrich, schreibt nun an Burger: „Daher besteht der Verdacht, dass Sie … wider besseres Wissen in Bezug auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet haben, welche denselben verächtlich machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist.“ Das sei strafbar, weil Verleumdung.

    Burger weist den von Schmidberger erhobenen Vorwurf der Verleumdung entschieden zurück. In seiner Anhörung bei der Rottweiler Staatsanwaltschaft hat er erklärt, er wisse, dass sich Schmidberger von der Aussage Williamsons distanziert habe. Allerdings habe Schmidberger am 6. Februar 2009 in der SWR-Sendung „Zur Sache Baden Württemberg“ auf die Frage, ob jemand sein Glaubensbruder sein könne, der die Vernichtung der Juden durch die Nazis leugnet, geantwortet: „Solange er die katholischen Dogmen anerkennt, ja natürlich.“

    Hinsichtlich des „Kinderschänder“-Vergleichs des Distriktoberen sei ihm durchaus bekannt, dass Schmidberger zurückruderte, schreibt Burger. Aber Schmidberger distanziere sich nicht umfassend von seiner eigentlichen Aussage, denn der Piusbruder habe den Terminus nicht etwa deshalb zurückgenommen, weil er ihn als unrichtig oder nicht eindeutig belegbar befand, sondern lediglich deshalb, „da diese Wortwahl geeignet ist, Muslime in ihren religiösen Gefühlen zu verletzen.“

    Im Interview mit dem SWR hat Schmidberger, am Tag nach der bedauernden Pressemitteilung, erneut betont, dass „Mohamed nachweislich mit einem Mädchen geschlechtlichen Umgang gepflegt hat, mit acht oder neun Jahren. Das bezeichnet man heute als Kinderschänder.“

    Burger bleibt bei seinen Aussagen. Besonders vor dem Hintergrund des aktuellen Skandals um die Entlarvung kirchlicher Würdenträger als Kinderschänder betrachte er „die fadenscheinigen Formulierungen, mit denen die Piusbrüder, Schmidbergers Kinderschänder-Vergleich nunmehr historisch legitimieren wollen, allenfalls als armseligen Versuch, Schadensbegrenzung zu betreiben“, gießt er kräftig weiter Öl ins Feuer.

    http://www.nrwz.de/nrwz/rottweil/00043919/


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