Warum ertrinkt Gambier „besonders tragisch“?

14. August 2015

Region Rottweil. Ein gambischer Asylant ertrank am Mittwoch nach einem Sprung in einen Gumpen in Hechingen, und eine weibliche Schreibkraft der Hohenzollerischen Zeitung meint, das sei „besonders tragisch“, denn er sei Nichtschwimmer gewesen. Kann die Deutsch?

Da springt ein volljähriger Nichtschwimmer bei vollen Sinnen sehenden Auges in einen Teich und ertrinkt. Was ist daran „besonders tragisch“? Ich kann ja auch aus einem Flugzeug springen und denken, ich kann fliegen oder wie? Das ist höchstens besonders blöd und dumm und sonst nix, aber wenn es um Asylanten geht, dann setzt in der Lügenpresse das Hirn aus und alles muß „tragisch“ sein. (Text im Kommentar!)

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17 Antworten to “Warum ertrinkt Gambier „besonders tragisch“?”

  1. Schantle Says:

    Hechingen

    Nichtschwimmer ertrinkt im Gumpen

    Der 22-jährige Gambier, der vom Friedrichsträßler Wasserfall in die Tiefe sprang, ist tot. Er starb noch am Mittwochabend im Krankenhaus. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben: Der Mann war Nichtschwimmer.

    SABINE HEGELE

    Der Badeausflug der drei jungen Gambier aus dem Hechinger Aviona-Wohnheim an den Friedrichsträßler Wasserfall endete am Mittwochabend für einen von ihnen tödlich. Wie berichtet, war der 22-Jährige nach dem Sprung vom Wasserfall hinab in den Gumpen nicht mehr aufgetaucht.

    Die Hechinger Feuerwehr konnte ihn zwar nach knapp einer Stunde aus der Starzel bergen und der Notarzt vor Ort ihn reanimieren, doch starb der Gambier später am gleichen Abend in einer Tübinger Klinik.

    Besonders tragisch: Der Asylbewerber konnte offensichtlich nicht schwimmen. Das bestätigte auf Anfrage Kriminaloberkommissar Thomas Kalmbach von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Tuttlingen. Des Weiteren informierte er darüber, dass der junge Mann keinerlei äußere Verletzungen aufwies.

    Eine Obduktion soll Klarheit schaffen, ob der Gambier eventuell gesundheitlich „vorgeschädigt“ war. Dessen ungeachtet wird zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen, dass er ertrunken ist.

    Bereits seit dem späteren Mittwochnachmittag ermittelt die Kriminalpolizei die Umstände, die zu dem Unglück geführt haben könnten. Gestern Vormittag wurden die beiden gambischen Begleiter des Toten im Kriminalkommissariat in Balingen als Zeugen vernommen. Ermittelnder Beamter ist Hauptkommissar Dietmar Dieter, der jedoch aktuell keine weiteren Angaben machen kann. Einzig von ihm bestätigt wurde, dass die beiden Zeugen einen Dolmetscher zur Seite gestellt bekommen haben.

    Ebenfalls bereits am Donnerstag gab es auch einen Vor-Ort-Termin des städtischen Betriebshofes und des Hechinger Ordnungsamtes. Auf Anfrage erklärte Pressesprecher Thomas Jauch, dass (nicht zum ersten Mal) ein neuer Zaun an den Zugängen zum Wasserfall beziehungsweise in die Starzel errichtet werde. Zusätzlich würden neuerlich „Baden verboten“-Schilder aufgestellt. Beides geschah schon am Donnerstagnachmittag. Viel mehr könne man leider nicht tun, bedauert Thomas Jauch.

    Derweil bittet die Polizei mögliche Zeugen des Unglücks am Friedrichsträßler Wasserfall, sich bei der Kriminalpolizei in Balingen unter der Telefonnummer 07433/264-0 zu melden.

    Hohenzollerische Zeitung

  2. Schantle Says:

    Und ob bei Einheimischen auch soviel aufwendig untersucht würde, ist auch fraglich!

  3. Hessenhenker Says:

    Jetzt kann ja nix mehr passieren, es werden ja neue „Baden verboten“ – Schilder aufgestellt.

    Besonders tragisch, wenn die dann jemand nicht lesen kann.

  4. support Says:

    Die Schilder werden dann vermutlich 5x4m damit auch alle Weltsprachen dort Platz finden, vielleicht sollte man auch noch Dolmetscher vor Ort zum Einsatz bringen.

    Besser gleich den bösen deutschen Gumpen zuschütten!

    PS: Im badischen Forchheim warnen bereits seit Jahren etliche Schilder ua. auf polnisch, russisch usw. vor einem Altlasten-Biotop. http://www.badische-zeitung.de/endingen/gefaehrliche-altlast-im-biotop-forchheimer-teiche-muessen-weg–109670071.html

  5. gueri2015 Says:

    Ich finde das sehr tragisch Schantle! !!
    Der Mann hat in einem luftlosen überfüllten Schlauchboot das Mittelmeer bezwungen, und ersäuft nun jämmerlich in einem Hechinger Gumpen!!! Tragischer geht es gar nicht mehr… :-))

  6. support Says:

    the next one…

    Oberhaid Ein junger Asylbewerber aus Nigeria ist am Donnerstag in einem Baggersee bei Oberhaid ums Leben gekommen.

    http://www.infranken.de/regional/bamberg/Oberhaid-bei-Bamberg-Toedlicher-Badeunfall-am-Baggersee;art212,1168430

    Bei google bundesweit fast überall die selben Opfer!

  7. support Says:

    Hut ab vor diesen Polizisten, hoffentlich wurde auch die Waffenkammer im Keller geräumt!!?

    Alles nicht mehr normal*würg*

  8. Klabautermann Says:

    Wenn ich in Gambia einen Fluss durchschwimme und von

    einem Krokodil gefressen werden, dann ist die nicht sehr

    tragisch sondern auf meine Unachtsamkeit und Dummheit

    zurückzuführen.

    Amen.

  9. Schantle Says:

    Beweise für diese Kinder haben unsre Ämter nicht, sie glauben alles! Und Dokumente kann man bekanntlich fälschen:

    NÜRNBERG. Die Kindergeldzahlungen an Personen aus Rumänien und Bulgarien in Deutschland sind seit 2012 von 100,7 auf 243 Millionen Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme von mehr als 140 Prozent. Die Zahl der Kinder aus diesen beiden Staaten erhöhte sich nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im selben Zeitraum von 41.840 auf 94.418.

  10. Schantle Says:

    So deppert sind unsere „Führungskräfte“! Erbärmlich!

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/zuwanderung_staatsverweigerung_von_oben

  11. Friederika Says:

    Bietet das deutsche System zu viele Anreize?

    „Sachleistungen statt Geld
    Kommunen begrüßen schärfere Flüchtlingspolitik

    Geld oder Güter? Innenminister Thomas de Maizière (CDU) will Flüchtlinge mit Sachleistungen statt Barem versorgen. Obwohl der Vorschlag nicht überall ankommt, gibt es nun Rückhalt für den Politiker: Die Kommunen begrüßen den Vorstoß.

    Der Städte- und Gemeindebund verlangt in einem Forderungskatalog, aus dem die „Passauer Neue Presse“ zitiert, genau dies: „Es sollte geprüft werden, ob das deutsche System zu viele Anreize bietet (z.B. Taschengeld, Ausreisevergütung)“, heißt es in dem Papier. […]

    Quelle: T-online, 15.08.2015

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_75071046/kommunen-begruessen-schaerfere-fluechtlingspolitik.html

  12. Friederika Says:

    Und wieder geht es nur um Kosten:

    Auszug aus dem obigen Positionspapier:

    Gesundheitsversorgung neu regeln

    Die Städte und Gemeinden sind durch die teilweise extrem hohen Krankenkosten der Flüchtlinge
    erheblich belastet. Die im Bürgerkrieg erlittenen Verletzungen (teilweise Traumatisierungen, insbesondere bei Kindern) erfordern eine nachhaltige, andauernde und oft sehr kostspielige medizinische
    Versorgung. Das ist eine gesamt-gesellschaftliche Aufgabe, die auch der Gesamtstaat finanzieren
    muss. Die Abwicklung der Gsundheitsleistungen für Flüchtlinge sollte über die Krankenkassen
    erfolgen, um so die Kommunen bezüglich des Verwaltungsaufwandes zu entlasten. Bund und
    Länder sollten die Gesundheitskosten erstatten.

  13. support Says:

    „Sebastian Lohle• vor 5 Stunden
    Der Badeunfall des jungen Mannes aus Gambia ist wirklich tragisch. Jeder Unfall dieser Art ist schrecklich und tragisch, das ist unbestritten. Aber woher weiss Frau Almut Petersen, dass Ibrahim nicht genau in Deutschland bestattet werden wollte, in der Erde des Landes, wo er frei sein wollte (er war ja in Gambia sicherlich politisch verfolgt und kein Wirtschaftsflüchtling, sonst wäre er ja nicht hierher gekommen als Asylbewerber, oder, Frau Petersen?)? Nimmt sich hier die ökosoziale Allzweckwaffe aus Hechingen nicht etwas viel heraus, wenn sie ihn wieder zurück nach Gambia bringen lassen will? Oder geht es vielleicht mehr um die Eigendarstellung der Dame in der Öffentlichkeit? Und: wenn man die Sache zu Ende denkt: Müssen wir dann irgendwann einmal in 60 oder 80 Jahren Spenden sammeln für die Überführung der 400.000 Asylbewerber zur Bestattung in deren Heimaterde, damit sie Frieden finden? Was Gutmenschen so alles anrichten auf dem Rücken der Menschen aus Afrika geht auf keine Kuhhaut. Früher sind die Missionare wenigstens noch selbst nach Afrika gefahren um zu helfen. Jetzt sollen die Menschen gefälligst hier zu uns kommen. Ob das alles gut geht?“
    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.hechingen-arbeitskreis-asyl-sammelt-spenden-fuer-bestattung-des-ertrunkenen.492a81b1-7aa9-4531-a59a-71f93a9bd0b0.html

    Wie recht er doch hat!

  14. Friederika Says:

    ‚Immer mehr Sozialbestattungen

    Den Deutschen fehlt das Geld für eine Bestattung

    Armut in Deutschland wird immer öfter auch auf dem Friedhof sichtbar. Denn eine Beerdigung geht ganz schön ins Geld – und immer mehr Angehörige können sich das nicht leisten.

    Nur der Tod ist umsonst – das Sprichwort stimmt längst nicht mehr. Bestatter, Steinmetz, Friedhof: Das alles kostet ziemlich viel Geld. So können leicht rund 6000 Euro zusammenkommen – ohne Grabpflege. Immer mehr Hinterbliebene können sich das nicht leisten. In solchen Fällen übernimmt die öffentliche Hand die „erforderlichen Kosten einer Bestattung“. Welche das sind, lässt das Gesetz offen.

    Die Sozialämter springen immer häufiger ein: Bekamen in Deutschland nach Angaben des statistischen Bundesamtes 2006 noch rund 13.800 Menschen finanzielle Hilfe bei der Bestattung ihrer Angehörigen, waren es 2013 knapp 23.500. Die Kosten stiegen in diesem Zeitraum von 41,3 Millionen auf 60,61 Millionen Euro. […]

    Quelle: Wirtschaftswoche online, 08.02.2015
    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/immer-mehr-sozialbestattungen-den-deutschen-fehlt-das-geld-fuer-eine-bestattung/11343026.html


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