RP sortiert in Bad Dürrheim „Neger“ aus

16. August 2015

Region Rottweil. Unser grünes Regierungspräsidium Freiburg hat in Bad Dürrheim 40 Prozent der Bücher aus der städtischen Bibliothek geschmissen, nach dümmlichen Kriterien und zur Umerziehung:

Bei Kinder- und Jugendliteratur weist die Bibliothekarin darauf hin, dass einige Bücher in alter Rechtschreibung verfasst seien, „wobei die richtige Schreibweise gerade für Kinder wichtig ist.“ Außerdem sei das so genannte Wording, also die Formulierung, in einigen Büchern nicht zeitgemäß. Christina Kälberer nennt etwa das Wort „Neger“, das noch in Klassikern vorkomme.

Wording! Was für ein Deppen-Wort! Klassiker darf es also nicht geben – fack ju Göhte -, das Volk muß umerzogen werden von Kind an. Guck da! Was gehen eigentlich das grüne Regierungspräsidium städtische Bibliotheken an? Jede Stadt kann doch für sich selber sorgen!

Advertisements

23 Antworten to “RP sortiert in Bad Dürrheim „Neger“ aus”

  1. Oskar A. Says:

    Schlimme Zustände! Bei den Nazis waren es Bücherverbrennungen, heute ist es die Aussortierung von Büchern in Bibliotheken.

  2. Friederika Says:

    Ich werde das Lied „Zehn kleine Negerlein“ auch dann noch singen, wenn ich Demenz habe. Langzeitgedächtnis!

    In meinem katholischen Kindergarten gab es eine Mohrenfigur, die beim Einwurf eines 10-Pfennig-Stücks mit dem Kopf nickend sich für die kleine Spende bedankte.

    Und wie ich den Mohrenkopfdatsch liebte (aufgeschnittener Wasserwecken mit einem Mohrenkopf dazwischen). Der kostete nur 15 Pfennige und schmeckte lecker.

    Einmal im Jahr kam die Lumpensammlerin, sprich eine Zigeunerin, ins Dorf. Als Gegenleistung für die abgegebenen alten Klamotten erhielt man ein kleines Plastikgewehr. Der Andrang war riesig. Peng! Puff!!

    Etwa mit 10 Jahren sammelten wir eimerweise Weinbergschnecken – in Steinbrüchen krochen die mit den größten Häuschen -, um das Taschengeld aufzubessern. Große LKWs aus Frankreich holten die vollen Kisten mit Schnecken dann ab.

    Im Sommer fing man Schmetterlinge, um sie zu präparieren.

    Regenwürmer wurden gesammelt, zerkleinert und den Hühnern zum Fraß vorgeworfen.

    Ich war bei Hausschlachtungen dabei, wo literweise das Blut floss. Frische Blut- und Leberwürste mit Sauerkraut schmeckten damals köstlich.

    Den Hühnern und Gänsen wurde mit einem Beil der Kopf durchgetrennt, die Federn gerupft. Diese wurden gesäubert, in der Sonne getrocknet und danach in Kissenhüllen eingefüllt.

    Selbst Max und Moritz, deren Geschichten ich fast verschlang, werden inzwischen in die Kategorie „brutale Kindergeschichten“ eingestuft.

    Wen wundert es: Bei dieser Kindheit konnte ich doch niemals zu einem Gutmenschen erzogen werden. 😉

  3. Oskar A. Says:

    Schlimm ist auch, wie unsere grünen Politikerinnen wie etwa Katrin Göring-Eckhard oder Simone Peter mit biometrisch angeordneter Mimik im TV Interviews geben. Es sind in ihren Gesichtern keine Gefühlsregungen mehr zu erkennen. Nur noch neutrale Masken. Einfach schrecklich!

  4. Oskar A. Says:

    Wer noch Negerkuss oder Mohrenkopf sagt, ist ein Rassist und da beide Worte maskulin geprägt sind, ist das diskriminierend. Genderneutral müsste es NegerInnenkuss heißen, aber auch der Kuss ist maskulin. Einfach pervers, diese Wortverdrehungen. Ich sage bald nix mehr! Der (?) DUDEN muss umgeschrieben werden.

    http://www.stupidedia.org/stupi/Negerkuss

  5. Friederika Says:

    Wurden oder werden in der Stadtbücherei Rottweil auch entsprechende Bücher aussortiert?

    Schwabo und NRWZ recherchiert bitte!

  6. Friederika Says:

    Auch der Hammer – Bad Dürrheim:

    Zimmer muss bereitgestellt werden, obwohl der Asylbewerber woanders lebt.

    Auszug:

    „„Die Asylbewerber, die in Bad Dürrheim gemeldet sind, wohnen in ganz Deutschland verteilt“, erläutert die Leiterin des Sozialamts.

    Sie ergänzt: „Teilweise wohnen und arbeiten sie an der Nordseeküste, in Ravensburg, im Ballungsraum Stuttgart, in Berlin, in Düsseldorf oder Freiburg.“ Baumeister nennt ein weiteres Beispiel: Drei Asylbewerber seien Bad Dürrheim zugeteilt worden, aber noch nie da gewesen, dazu kommen einige „Karteileichen“, so die Sozialamtsleiterin wörtlich. Dennoch muss ein Zimmer für sie zur Verfügung stehen. So wollen es die Gesetze. […]

    Südkurier, 26.06.2015
    http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/bad-duerrheim/Fluechtlingspolitik-Sozialamt-in-der-Zwickmuehle;art372507,7956345

    Klar, so werden dann falsche Statistiken veröffentlicht. Zum Kotzen. Vielleicht verdienen sie so viel, dass sie sich selbst ein Zimmer leisten könnten oder beziehen doppelt Sozialleistungen. Schon mal darüber nachgedacht?

  7. Friederika Says:

    Bei einem solchen Artikel müsste sich doch das RP einschalten? Ist es Faulheit, Unwissenheit, Personalknappheit, die Karteileichen nicht ausfindig machen zu können?

  8. Oskar A. Says:

    Grüne Gleichschaltung genauso schlimm wie die Gleichschaltung im Dritten Reich.

    https://terraherz.wordpress.com/2015/07/13/gleichschaltung-der-erziehungs-und-familienpolitik-durch-gender-mainstreaming/

  9. Oskar A. Says:

    Ein weiteres Beispiel für „Wording“ (Austausch von Begriffen):
    den „Deutschen ohne Migrationshintergrund“ gibt es laut den Neuen Medienmachern auch nicht mehr. Lest das ganze Tagungsprotokoll sorgfältig durch und Euch wird es schlecht!

    http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2014/04/Tagungsdokumentation-NDM-Begriffe-2013.pdf

  10. Oskar A. Says:

    In Ergänzung: „Deutsche sind alle, die dauerhaft in Deutschland leben.“ (Workshop der Neuen Medienmacher).
    Nix mehr mit echten, richtigen oder Bio-Deutschen!

  11. Oskar A. Says:

    „Deutschland den Deutschen“ bekommt einen völlig neuen Sinn.

  12. Fiek van Achtern Says:

    Wenn Bibliotheksdirektoren statt „Formulierung“ deppenneudeutschmäßig „Wording“ sagen und geichzeitig Klassiker der Literatur aussortieren, dann ist Deutschlands Weg in den Abgrund nicht mehr aufzuhalten.

  13. Oskar A. Says:

    Typisch „Deutsches“ wird auf allen Ebenen nach und nach aussortiert.

  14. Oskar A. Says:

    Im Schwabo wird zur Säuberungsaktion in der Bad Dürrheimer Stadtbibliothek nicht erwähnt, dass manche Bücher und Formulierungen (Wording) wie „Neger“ nicht mehr zeitgemäß seien und deshalb Bücher aussortiert werden mussten. Es wird außerdem nur auf die Fachstelle des Landes, nicht auf das Regierungspräsidium hingewiesen.
    Es wird eher ein Zusammenhang zwischen alten Büchern und veralteten Räumlichkeiten hergestellt.
    Jeder mag die Unterschiede in der Berichterstattung zu dem selben Vorfall selbst interpretieren.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-duerrheim-saeuberungaktion-entsetzt.a4688027-15c2-4956-8ba3-e8dcec29e0be.html

  15. Oskar A. Says:

    Sehr gut auch die Kommentare im Südkurier zu dieser Säuberungsaktion:

    Tolle Argumentation!
    Wenn die neue Rechtschreibung Grund für die Vernichtung von Büchern ist, dann können alle Klosterbibliotheken und sonstige historische Bibliotheken einfach angezündet werden. Dort stimmt ja schließlich gar nichts! Auch mit den bislang gängigen Begriffen aus Kinderbüchern (Negerlein u. ä.) wird allmählich eine Jagd veranstaltet, die einen nur noch sprachlos zurücklässt. Mein Gott, haben wir wirklich keine größeren Probleme zu lösen? Zum Glück gibt’s noch Menschen mit Verstand, die auch bei der Neuflage von Jim Knopf bei der Urfassung bleiben!
    von pierrot
    1 Beiträge
    nicht eingeloggt (2) | Netiquetten-Verstoß melden
    15.08.2015 10:39 Uhr Weggeworfen??
    Warum wurde denn nicht wenigstens ein Flohmarkt oder ähnliches organisiert, um neue Besitzer zu finden?
    „Außerdem sei das so genannte Wording, also die Formulierung, in einigen Büchern nicht zeitgemäß.“ Müssen Goethe, Schiller & CO jetzt auch weg?
    Uuuh sie hat Neger gesagt! Rassistin! Man man man… Vermutlich mussten auch Bücher mit dem Wort Weib weichen, weils sexistisch ist und welche mit dem Wort Zigeuner, Eskimo, Indianer…
    Hoffentlich kuckt bei mir mal keiner durch die Bücherregale, sonst sind alle wertvollen alten Bücher weg. Ist das entartete Kunst? O_O
    Es lebe die political correctness…

  16. Oskar A. Says:

    Was steht in meinem Grossen Universal Lexikon (Ausgabe 1996) zum Wort „Neger“? „Hauptteil der farbigen Bev. Afrikas südl. der Sahara., heute meist als Afrikaner oder Schwarze bezeichnet; die kennzeichnende Gruppe der negriden Rasse; kamen durch Sklavenhandel in großer Zahl in die Südstaaten der USA, nach Westindien u. S-Amerika.“ 😦
    Uih uih! Muss den alten Schinken sofort verbrennen!
    PS: „Negride Rasse“, hört sich ja furchtbar an!

  17. Friederika Says:

    „Vorurteile

    Handys sind für Flüchtlinge kein Luxus

    Fast alle Flüchtlinge besitzen ein Handy oder Smartphone. Das ist kein Luxusartikel, sondern erfüllt Grundbedürfnisse.

    Die Menschen kommunizieren mit dem Smartphone per Internet mit ihren Familien. Das ist viel günstiger als ein Auslandsgespräch mit dem Festnetztelefon.

    In Afrika und dem Nahen Osten verbreiten sich Smartphones sehr schnell. Sie ermöglichen vielen Menschen erstmals, zu telefonieren oder im Internet zu surfen.

    Mit Luxus hat das nichts zu tun“

    Smartphone am Ohr vor der Flüchtlingsunterkunft. Dieses Bild verstört viele Menschen, wenn es um Asylbewerber geht, denn in Deutschland gelten die Geräte als Luxusartikel.

    […]“

    Hier weiterlesen:

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/vorurteile-warum-handys-fuer-fluechtlinge-kein-luxusartikel-sind-1.2603717

    So, nun wissen die verstörten Deutschen Bescheid: Handys sind kein Luxus für Flüchtlinge. Die Argumente sind unschlagbar.

  18. Klepfer Says:

    Wer Bücher wegen „Wording“ aussortiert, hat den gleichen Freiheitsbegriff wie die Nazis.

  19. Schantle Says:

    Unser Artikel schlägt überregionale Wellen:

    Bücher müssen mal wieder brennen

    http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/buecher-brennen-wieder/

    http://www.kath.net/news/51685

  20. Normalverbraucher Says:

    Hab gerade auf einem Bierdeckel von Borussia Dortmund gelesen: Kein Bier für Rassisten.
    Das ist anscheinend im Sinne unser Laienspielschar und erlaubt?
    Was ist wenn man das Wort Rassist durch Jude oder Zigeuner oder Asylant oder sonstwas ersetzt? ist das dann immer noch gut und richtig? Oder kommt dann die Stasi2.0 ähm Staatsschutz?
    Und was ist eigentlich mit §3.3 GG? Gilt der nur noch für Volksgenossen 2.0? Oder kann man das ganze Ding aufs Klo hängen?

  21. Schantle Says:

    Alarm: Die Bücherverbrennungen kehren zurück
    Markus Gärtner

    Die »grün-roten Politkommissare im Gender-Land Baden-Württemberg« verschärfen ihre Meinungsdiktatur. Wie der ehemalige Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Roland Tichy, in seinem Blog berichtet, sind in Bad Dürrheim 3200 Bücher der örtlichen Stadtbibliothek in einer überfallartigen Aktion »ohne Beteiligung der Bibliothekarin« vernichtet worden.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/markus-gaertner/alarm-die-buecherverbrennungen-kehren-zurueck.html


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: