Hat Kreis Rottweil zuviel Wohnungen gebaut?

19. August 2015

Rottweil. Die FAZ behauptet, 2014 seien im Landkreis Rottweil  rund 270 Wohnungen zu viel fertiggestellt worden. Dabei stützt sie sich auf eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Habe mich auch schon gewundert, was speziell in der Umgebung von Oberndorf alles verkauft wird, und wie gleichzeitig der Merz überall seine mehrstöckigen 08/15-Eigentumswohnungen hinstellt, während laut Statistik die Kreisbevölkerung abnimmt.

Aber lassen wir das mal den Markt machen und Studien sollte man nicht alles glauben! Meistens stecken Interessen dahinter. Klar ist aber, solche Chancen wie die neue JVA kommen für Kreis und Stadt Rottweil nicht jeden Tag. Genau darum darf man sie nicht versieben! Hier der FAZ-Artikel, nach dem wir strukturschwach sind, und da die Studie des IW mit einer interaktiven Karte für Deutschland.

7 Antworten to “Hat Kreis Rottweil zuviel Wohnungen gebaut?”

  1. support Says:

    @Schantle Habe mich auch schon gewundert, was speziell in der Umgebung von Oberndorf alles verkauft wird.

    Warum was gibt es da ausser den üblichen Bruchbuden?

  2. Friederika Says:

    @support – Look here:

    http://immobilien.schwarzwaelder-bote.de/kaufen/oberndorf-am-neckar

    Was fällt dir auf?

  3. support Says:

    @Friederika
    Das M und überteuerte Preise?

    Nun ja, bisher schaute ich nur über http://www.immobilienscout24.de/
    Altstadt und Lindenhof ist eh ein späteres nogo area.

    PS: Dachte eher das HK schon auflöst, darum die Frage^^

  4. Friederika Says:

    Die zweite Seite ist interessant. Die Quelle der Wohnungen ist ein kommunales Immobilienportal.

    http://www.kip-bw.de/#lk22

    Oder hier:
    http://www.kip-bw.de/Rottweil
    Dann „Klick“ auf kaufen Wohnungen.
    Hier weiß man gar nicht, wie lange die Wohnungen schon im Net stehen. Ein Sammelsurium an Objekten.

  5. Oskar A. Says:

    Ist ja wahnsinnig, was M.’s neue Eigentumswohnungen und Häuser in Oberndorf und Ortsteilen kosten. Wer soll das bezahlen? Alles irgendwie dubios.

  6. Friederika Says:

    DIe Frage ist, ob die angeblich 270 zu viel fertiggestellten Wohnungen im Kreis Rottweil leer stehen oder bezogen sind. Sind sie nicht bezogen, würde das heißen, es steht für ca. 270 x 3 = 810 Flüchtlnge Wohnraum zum sofortigen Einzug zur Verfügung.

  7. Oskar A. Says:

    Der Landkreis Rottweil ist meiner Meinung nach schon strukturschwach, wobei aber die Kreisstadt monostrukturell
    geprägt ist (Schul- und Beamtenstadt). Beamte allgemein sind nicht so konsumfreudig wie höhere Angestellte. Rottweil hat insgesamt recht wenig Industrie (Mahle, viele kleine und mittlere Betriebe), INTERKOM läuft auch nicht so gut wie erwartet. Der Tourismus ist auch noch sehr ausbaufähig, gerade im Neckartal. Dornhan und Sulz sind verschlafene Ortschaften. Überall sollte der Tagestourismus durch einen kurz- oder längerfristigen Fremdenverkehr abgelöst werden. Aber wir sind keine Schwarzwald- und Bodensee-Region. Der Testturm in Rottweil bringt zwar einen höheren Tagestourismus, aber abends zieht die Karawane weiter.
    Wenn sich die Anzahl der gehobenen Fremdenunterkünfte (ich meine jetzt nicht die Zuwanderer) und Hotels nicht erhöht, sehe ich schwarz für die Zukunft. Schaut in den Kreis Tuttlingen, dort brummt die Industrie, gerade im Bereich der Medizintechnik! Und auf Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen muss man nach Donaueschingen.
    Es muss doch für Rottweil noch ein anderes Konzept geben wie nur Freizeitindustrie (Kraftwerk, Ferienzauber etc.) oder?


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