‚Vorboten einer neuzeitlichen Völkerwanderung‘

30. August 2015

(dearw – das betrifft auch Rottweil und Rottweiler)

Dem müssen wir uns nicht zuletzt kommunal, zukunftsweisend stellen! Schantle; dies ist bewusst kein eigener Text, da der Originaltext nicht zu übertreffen ist (ich mache ihn jedoch hiermit zu dem meinen):

„Ein nachdenklicher Zwischenruf eines ehemaligen Asylrichters“

Allmählich dämmert es auch den eifrigsten Verfechtern eines kurzen Prozesses mit „Asylbetrügern“ und „Wirtschaftsflüchtlingen“, dass es nicht damit getan ist, Ressentiments gegen Menschen in Not zu schüren. Denn was wir gerade beobachten können, ist nichts weniger als der Vorabend einer neuzeitlichen Völkerwanderung. Die Hunderttausende, die in unsere Städte und Dörfer strömen, sind nur die Vorhut. Viele Millionen stehen bereit, ihnen nachzufolgen. Der deutsche Innenminister musste deshalb die Jahresprognose für die in Deutschland ankommenden Asylbewerber kurzerhand von 450.000 auf 800.000 nahezu verdoppeln.

Die europäische Geschichte ist reich an Beispielen für solche Menschenströme mit ihren unvermeidlichen Dammbrüchen. Wir tun gut daran, uns mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass diesen Zug nichts aufhalten wird, weder das Dampfgeplauder der Stammtische, noch die Militanz der Pegidaaktivisten und auch nicht die zum Ritual verkommenen Wir-haben-alles-im-Griff-Parolen der Politiker und deren Claqueuren in dienstbeflissenen Medien. Wenn der CSU-Vorsitzende Seehofer beim Politischen Aschermittwoch mit heiserer Stimme tönt, dass er sich „bis zur letzten Patrone … gegen eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme“ sträuben werde, klingt das unerschrocken und heldenhaft. Es hat jedoch die gleiche Verlässlichkeit wie die Ankündigung eines durch Alkoholgenuss enthemmten Sprücheklopfers auf dem Marktplatz, er könne den bevorstehenden Sonnenuntergang aufhalten. Tatsache ist nämlich, dass es nichts mehr zum Aufhalten gibt. Denn die Zuwanderung ist seit Längerem im Verlauf und wir sind ohnmächtige Zeugen derselben. Es wird kein Zurück in die Beschaulichkeit der letzten Jahrzehnte geben.

Menschen, die an ihren Wohnorten tagtäglich um ihr Leben fürchten müssen, sei es wegen Hungersnot oder wegen Kriegsgefahren, haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder sie bleiben und kommen (höchstwahrscheinlich) um oder sie begeben sich auf einen langen und risikoreichen Weg mit höchst ungewissem Ende. Millionen haben sich für letztere Variante entschieden. Sie nehmen Entbehrungen, Krankheiten und die Gefahr von Raubüberfällen auf sich, durchqueren zu Fuß oder per Anhalter Wüsten, Savannen und feindliche Stammesgebiete. Im Regelfall wandern sie nach Norden oder nach Westen, zumeist Richtung Meer. Wenn sie dann mit viel Glück nach Monaten entkräftet und ausgelaugt an einer Küste ankommen, dann beginnt die nächste, nicht minder gefährliche Etappe ihrer Wanderung. „Schlepper“ nehmen ihnen das Geld ab, das ihnen ihre Familien beim Abschied mit der dringenden Bitte anvertraut haben, sie am Ziel ihrer Wanderung nicht zu vergessen. Es beginnt die Zeit des Wartens. Wenn die Elendsflüchtlinge dann irgendwann bei Nacht in überladene und seeuntüchtige Boote gepfercht werden, können sie nur noch beten, dass sie lebend über das Meer kommen. Natürlich wissen sie um die Gefahren der Überfahrt, aber sie nehmen die Todesgefahr in Kauf, um dem fast sicheren Tod zu entgehen. Viele ertrinken, nicht zuletzt deswegen, weil die Länder ihrer Sehnsucht nicht das geringste Interesse daran haben, dass sie jemals dort ankommen.

Was wir derzeit in TV-Bildern sehen, sind Flüchtlingsströme von Arm nach Reich und solche aus Kriegsgebieten in vermeintlich sichere Zufluchtsorte. Wir, die alteingesessenen Bewohner der wohlhabenden und befriedeten Länder Europas, müssen diese Entwicklung nicht schön finden. Doch darauf kommt es überhaupt nicht an. Denn niemand fragt uns nach unserer Meinung. Die Elenden und Verzweifelten dieser Welt machen sich einfach auf den Weg. Auf Gedeih und Verderb,

Ende 2013 gab es nach dem Jahresbericht des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) weltweit 50 Millionen Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene; ein Jahr später waren es 10 Millionen mehr. Die Hälfte dieser Flüchtlinge sind Kinder. Etwa 20 Millionen Menschen leben heute im ausländischen Exil. Allein aus Afghanistan und Syrien flüchteten je ca. 2,5 Millionen, aus Somalia ca. 1,2 Millionen und aus dem Irak gut 400 000. Die meisten dieser Flüchtlinge leben heute in riesigen Lagern in der Türkei, in Pakistan, im Libanon und im Iran, somit in Ländern, die bereits vor Eintreffen der Flutwellen erhebliche wirtschaftliche und soziale Probleme hatten. Diese Aufnahmeländer haben nicht annähernd den Wohlstand der entwickelten europäischen Staaten. Gleichwohl müssen sie versuchen, die erdrückende Flüchtlingslast zu bewältigen. Die Lage in den Flüchtlingslagern ist oft katastrophal. Man kann es erahnen, wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten Deutschland, eines der wohlhabendsten Länder der Welt, hat, weitaus weniger Flüchtlinge unterzubringen.

Ein Ende dieses Flüchtlingsstroms ist nicht in Sicht. Er folgt archaischen Verhaltensmustern. Wir können versuchen, Mauern aufzurichten, um unseren Reichtum zu verteidigen. Aber diese Mauern werden dem Andrang von Abermillionen auf Dauer nicht standhalten. Die besorgten Rufe nach neuen und schärferen Gesetzen werden die Probleme erst recht nicht lösen. Denn diese Rufe werden in den Kriegs- und Armutsgebieten Afrikas und des Nahen und Mittleren Ostens ungehört verhallen. Die Verzweifelten in Syrien, im Irak, in Afghanistan, Eritrea und Somalia und anderswo haben ganz andere Sorgen als unsere Asylgesetze zu lesen. Noch weniger interessiert es sie, ob das Taschengeld für Asylbewerber gekürzt wird (wie jüngst der bayerische Innenminister vorschlug) oder ob es durch Gutscheine ersetzt wird (so Bundesinnenminister de Maizière). All das ist den Kriegs- und Armutsflüchtlingen keinen Gedanken wert. Denn sie haben nur ein Ziel: Sie wollen ihr Leben retten, Taschengeld hin, Gutscheine her. Sie wissen, dass viele von ihnen umkommen werden wie bereits Tausende vor ihnen. Sie wissen auch, dass die Glücklichen, die es tatsächlich bis an unsere Grenzen schaffen, nicht mit offenen Armen aufgenommen werden, sondern dass ein beschwerlicher Weg mit viel Bürokratie und Unsicherheit auf sie wartet und dass Demütigungen und Anfeindungen ihre Wegbegleiter sein werden. Wenn sie sich dennoch auf den Weg machen, dann ist ihr Beweggrund nicht Abenteuerlust und der Traum von einem bequemen Leben in einem fernen unbekannten Land, sondern die verzweifelte Lage in ihrer Heimat. Wer verlässt schon leichten Herzens seine Familie, seine Freunde, seine Bekannten, sein vertrautes Dorf, seine Stadt? Und wer geht schon gern in ein Land, dessen Sprache er nicht spricht, dessen Kultur er nicht kennt und von dem er weiß, dass es ihn nicht haben will? All denen, die über Neuankömmlinge die Nase rümpfen und „den ganzen Haufen“ postwendend zurückschicken wollen, sei angeraten, sich in einer ruhigen Stunde zu überlegen, was sich in unserem Land verändern müsste, damit sie sich selbst zu einer hochriskanten Reise ins Ungewisse entschließen.

Es zeugt von wenig Nachdenklichkeit, all die Menschen, die in Erstaufnahmeeinrichtungen, in Kasernen, in Turnhallen und desolaten Wohnhäusern untergebracht sind, als Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbetrüger zu beschimpfen. Ihr Ziel ist im Regelfall nicht die viel beschworene „soziale Hängematte“, sondern das nackte Überleben. Ich habe in meiner langen Tätigkeit als Asylrichter die Schicksale vieler Asylbewerber kennengelernt. Die weitaus meisten wurden nicht als asylberechtigt anerkannt, weil sie nicht „politisch“ verfolgt waren. Entscheidend ist jedoch, dass nach meiner sicheren Erinnerung nahezu alle Asylbewerber einen überaus triftigen Grund für das Verlassen ihrer Heimat hatten. Das sollte all jenen zu denken geben, denen das Wort vom Asylbetrüger so leicht über die Lippen geht. Warum nennt man eigentlich die Asylsuchenden Betrüger? Kein Bauwerber, dessen Bauantrag abgelehnt wird, ist in unserem Sprachgebrauch ein Baubetrüger. Ebenso wenig ist ein Unternehmer, dessen Subventionsantrag abgelehnt wird, ein Subventionsbetrüger. Nur die erfolglosen Asylantragsteller sollen Betrüger sein? Das ist hetzerisch. Also belassen wir es beim „Asylanten“? Doch aufgepasst: Selbst das an sich wertfreie Wort „Asylant“ hat durch die Art und Weise, wie es von Stimmungsmachern in den letzten Jahren benutzt worden ist, eine Abwertung erfahren. Es erinnert im heutigen Sprachgebrauch an Simulant, Querulant, Demonstrant und Intrigant. Der Asylant ist somit auch sprachlich unversehens zu etwas Negativem geworden. Besinnung tut Not – und die beginnt mit der Sprache.

Es ist an der Zeit, ein realistisches Bild von der gegenwärtigen Lage zu gewinnen, ohne aber gleich in Hysterie zu verfallen. Wir müssen begreifen, dass wir am Beginn einer Entwicklung stehen, die das Potential zu einem Jahrhundertproblem hat, vergleichbar mit Klimawandel, Umweltzerstörung und Weltbevölkerungsexplosion. Untrügliches Indiz für die Größe eines Problems ist, dass es die Politik nur mit spitzen Fingern anfasst. Es besteht eine große Scheu, die Dinge beim Namen zu nennen. Man spricht von massenhaftem Asylmissbrauch statt vom Beginn einer Völkerwanderung. Die Politik begnügt sich im Wesentlichen mit der Organisation von Flüchtlingsunterkünften. An den Kern des Übels will sie nicht ran, weil andernfalls zentrale Inhalte der Politik verändert werden müssten.

Die Verantwortungsträger befassen sich lieber mit Zweit- und Drittrangigem, weil da schneller Erfolge zu erzielen sind. Das Missverhältnis wird deutlich, wenn man sich vergewärtigt, welch unerhörte Kraftanstrengungen für das vergleichsweise kleine Griechenland-Problem gemacht wurden. Das für unsere Zukunft viel wichtigere Flüchtlingsproblem wurde nie seiner Bedeutung entsprechend behandelt. Die Diskussionen blieben an der Oberfläche: Unterbringung, Taschengeld, Grenzschließung, Abschiebung. Wenn man dieses Problem in seiner ganzen Tragweite anpacken will, sind Weitsicht, Mut, Ehrlichkeit und Entschlusskraft vonnöten. Befund: Fehlanzeige!

Völkerwanderungen gibt es seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Die gegenwärtige Form der Migration hat jedoch Besonderheiten. Erstens gab es noch nie gleichzeitig so viel Bedrohliches für so viele Menschen. Zweitens hatten die Bedrohten noch nie so viel Kenntnis über die ungerechte Verteilung der Güter auf dieser Erde: bittere Armut auf der einen und überbordenden Reichtum auf der anderen Seite. Und drittens war es noch nie so einfach, von einem Erdteil in einen anderen zu gelangen. Kommt all das zusammen, dann sind Massenwanderungen die logische Folge.

So einfach diese Analyse ist, so schwierig ist die Therapie. Klar ist nur, dass es strategisch ohne Wert ist, sich an den unerfreulichen Symptomen der Flüchtlingsströme abzuarbeiten, ohne gleichzeitig den Versuch einer Ursachenbeseitigung zu unternehmen. Bei der Suche nach den Fluchtursachen fällt sofort auf, dass die mit Abstand meisten Flüchtlinge aus Ländern kommen, die in den letzten 20 Jahren Schauplätze von Kriegen waren: das ehemalige Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Syrien, Äthiopien, Somalia. Nach einer Statistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren 2014 die genannten Staaten und ihre Zerfallsprodukte die zehn wichtigsten Herkunftsländer für Asylbewerber in Deutschland. Kennzeichnend für fast alle Kriege in den genannten Staaten sind völkerrechtswidrige Militärinterventionen, zumeist der USA und ihrer Bündnispartner. Das legt die Annahme nahe, dass diese Kriege hauptursächlich für die großen Fluchtbewegungen der Gegenwart sind. Diese Kriege bedeuteten Tod, Verarmung, Anarchie, Zerfall von Gesellschaften, religiös motivierte Massaker und Massenflucht. Nie gelang es, stabile Demokratien einzuführen oder gar Menschenrechte zu sichern. Wer also Massenflucht eingrenzen will, muss in einem ersten Schritt militärische Abenteuer unterbinden und Militärbündnisse wie die NATO auf reine Verteidigungsaufgaben zurückführen. Das Gesagte gilt auch für schwelende Konfliktherde wie etwa Iran oder Ukraine. Wenn auch von dort Flüchtlingsströme einsetzen würden, wäre das allein schon wegen des Bevölkerungsreichtums dieser Länder eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes.

Leidtragende der Interventionskriege sind neben den gepeinigten und entwurzelten Menschen, den Flüchtlingen, insbesondere die Länder in der Peripherie der Fluchtstaaten. Das sind vor allem die ohnehin problembehafteten Staaten des Nahen Ostens und des südlichen Europas. Die USA, gut gesichert durch zwei Ozeane, bleiben von den Fluchtauswirkungen verschont. Ausbaden müssen ihre Kriege andere, auch die Bündnispartner. Der deutsche Beitrag muss deshalb primär darin bestehen, jede politische und militärische Unterstützung für Interventionskriege rigoros abzulehnen und eigene Waffenlieferungen in Krisenregionen einzustellen. Verstöße hiergegen bezahlen wir unweigerlich mit neuen Flüchtlingsströmen.

Außerdem werden wir uns mit dem Gedanken anfreunden müssen, den notleidenden Staaten echte Solidarität anzubieten. Wohlklingende Rhetorik und Almosen werden auf Dauer nicht ausreichen. Auch Entwicklungshilfe in der Form von Absatzmärkten für unsere Industrieprodukte ist keine wirkliche Hilfe für die Menschen, die am Rande des Existenzminimums vegetieren. Wir müssen uns daran erinnern, dass unser heutiger Wohlstand nicht zuletzt auf Kosten der Herkunftsstaaten der uns überrollenden Flüchtlingswellen begründet worden ist. Wir müssen lernen zu teilen. Das ist zwar nicht einfach, aber notwendig. Wenn wir es aufgrund eigener Einsicht nicht schaffen, dann werden sich die Benachteiligten dieser Erde ihren Anteil irgendwann holen. Denn im Vergleich zu früher wissen heute auch die Ärmsten viel über uns und unsere Lebensumstände. Die informierte Weltgemeinschaft wird Ungleichgewichte nicht auf Dauer hinnehmen. Die Alternative ist im Grunde sehr einfach: Entweder wir geben den Armen so viel von unserem Wohlstand ab, dass sie glauben, es lohnt sich, in der Heimat zu bleiben oder, wenn wir dazu nicht fähig sind, dann werden sie sich ihren Anteil bei uns abholen. Diesen Vorgang bezeichnet man verniedlichend als Völkerwanderung.

Doch selbst das wäre nicht zwingend der Untergang des Abendlandes. Denn auch wir Deutsche sind bekanntlich das Produkt historischer Völkerwanderungen. Unserer Herkunft nach sind wir zumindest ein Mischvolk aus germanischen, keltischen und slawischen Bestandteilen. Diese Einflüsse haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind.

Wir Deutsche haben keinen Grund zur Kleinmut. Wir haben es geschafft, nach dem Zweiten Weltkrieg 12 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge einzugliedern und sie zum Teil unseres wirtschaftlichen Aufstiegs zu machen. Die Voraussetzungen waren damals denkbar schlecht: zerbombte Städte und Fabriken, zerstörte Infrastruktur, ein aufgeteiltes Land, Millionen Witwen und Waisen, eine demoralisierte und fremdbeherrschte Gesellschaft. Die Deutschen hielten jedoch solidarisch zusammen.

Wir müssen uns deshalb heute in Erinnerung an diese grandiose Gemeinschaftsleistung nicht ängstigen vor ein paar Hunderttausend Flüchtlingen, auch dann nicht, wenn deren Zahl noch weiter steigt. Wir müssen uns nur bemühen, aus der Not eine Tugend zu machen. Dazu brauchen wir Solidarität untereinander und Solidarität mit den Flüchtlingen. Sie wollen in ihrer großen Mehrzahl nicht schmarotzen, sondern ihren Beitrag in der Gesellschaft leisten.

Mehr Anlass zur Besorgnis ist die fehlende Bereitschaft mehrerer EU-Staaten, einen angemessenen Anteil der in den Mittelmeerländern anlandenden Flüchtlinge aufzunehmen. Die Schließung von Grenzen löst kein Problem. Außerdem ist dieses Verhalten ein grober Verstoß gegen den Solidaritätsgedanken der europäischen Verträge. Wer sich so verhält, legt die Axt an die Grundmauern der Europäischen Union. Deutschland müsste hier eine entschlossene Führungsrolle übernehmen. Gleiches gilt für die unerlässliche Neuausrichtung der Militär-, Bündnis- Entwicklungs- und Einwanderungspolitik. Das ist kein Selbstläufer. Denn es betrifft höchst anspruchsvolle Politikfelder. Doch genau dort könnte sich die vom Bundespräsidenten unlängst angemahnte größere Verantwortung der deutschen Politik friedenstiftend entfalten. Vonnöten ist ein vertieftes Nachdenken jenseits der Tages- und Parteipolitik. Das bedarf eines langen Atems. Ich vermag Derartiges noch nicht zu erkennen. Vielleicht müssen noch mehr Flüchtlinge kommen, bevor Weitblick und Solidarität eine echte Chance bekommen. Wenn uns das zu anstrengend ist, dann müssen wir lernen, mit der Völkerwanderung zu leben.“

Autor: Peter Vonnahme war bis zu seiner Ruhestandsversetzung 2007 Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München. Er ist Mitglied der deutschen Sektion derInternational Association of Lawyers Against Nuclear Arms. Von 1995 bis 2001 war er zudem Mitglied des Bundesvorstands der Neuen Richtervereinigung. In den letzten Jahren ist er publizistisch tätig.

Quelle: http://www.hintergrund.de/201508223637/feuilleton/zeitfragen1/vorboten-einer-neuzeitlichen-voelkerwanderung.html

58 Antworten to “‚Vorboten einer neuzeitlichen Völkerwanderung‘”

  1. ws Says:

    hintergrund.de ist ein Sammelbecken obskurantistischer, antiwestlicher und querfrontlerischer Inhalte (in konzentrierter Form sichtbar in der Mediensammlung zu 9/11). Wer es nötig hat, dort zu publizieren, schafft es offensichtlich zurecht nicht in ein seriöses Medium.

  2. dearw Says:

    und der Kopp-Verlag ist ein Sammelbecken der sachlichen, „Besorgten Bürger“, den s.g. „Neu-Gutmenschen“!?

  3. ws Says:

    Und zum Inhalt? Auch hier im Blog wurde alles Notwendige dazu mehr als einmal gesagt oder verlinkt. Einwanderung ist keine Naturgewalt, sondern menschengemacht und durch Menschen verhinderbar. Auch ein von Linken immer wieder gefordertes Einwanderungsgesetz müsste die Zahl an Migranten regeln und zuviel Einwanderung ggf. unterbinden. Das so lapidar dahergesagte „man kann Einwanderung sowieso nicht verhindern bzw. die Menschen werden immer kommen“ ist also bullshit.
    Das heißt in einfacher Sprache: Zuwanderungskontrolle und -Steuerung ist machbar und es ist an uns, Kriterien und Quoten zu definieren.

  4. dearw Says:

    die Europäische/n Politik/er versag/t/en derzeit kläglich!

    – es könnten problemlos die Botschaften Asylanträge annehmen
    – in den Ländern selbst oder angrenzenden Ländern könnten, wenn nötig unter Militärschutz, europäische Erstaufnahmestellen eingerichtet werden
    – alle welche einen auch nur annähernd erfogreichen Asylantrag stellen oder unmittelbar mit dem Leben oder der Gesundheit bedroht sind, könnten sofort nach Europa ausgeflogen werden

    und dann in Europa:
    – nicht nur verwahren und versorgen 😦
    sondern:
    – sofort Intensivsprachkurse bis zur Qualifikation Berufs- und Gesellschaftslevel des jeweiligen Aufnahmelandes
    – sofort Tests der Kammern oder ähnlicher Organisationen sowie ggf. Hochschulen, um die vorhandene berufliche Qualifikation abzufragen
    – jede/e, welche/r die landesübliche Berufsqualifikation in den Tests schafft, erhält sofort ein Zertifikat
    – wenn Qualifikationen fehlen, diese aus dem Test festgestellten Teile nachschulen und prüfen
    – wenn keine Qualifikation besteht, sofort Bedürfnis- sowie Eignungstests und Berufsausbildung bzw. Schule anbieten

    alles Träume?
    vielleicht?

    doch kein Jammern, sondern Lösungsansätze!

  5. Schantle Says:

    dearw

    Der Kopp-Verlag kommt hier meistens nur mit Links. Die Links sind alle aus diversen Zeitungen. Klick mal endlich drauf, dann merkst du es endlich!

    Zweitens, was dieser Richter schreibt, ist in der Hauptrichtung ein Quatsch. Nur wir haben bisher Millionen Flüchtlinge. Wieviel hat Spanien, die Tschechei, die Slowakei, Italien, Frankreich?

    Man kann Flüchtlinge sehr wohl mit Geld anlocken oder aus dem Land vergraulen, beziehungsweise gar nicht reinlassen.

    Da glaubt doch dieser Depp tatsächlich, wir sollten 12 Millionen Afrikaner oder 120 Millionen reinlassen. Ist der bescheuert? Bist du nicht mehr ganz klar im Kopf?

  6. Schantle Says:

    Wo sie nix kriegen, gehen die Asylanten auch nicht hin. So einfach ist das.

    Und wo bescheuerte Verfassungsrichter den Hereinlaufenden HartzIV-Sätze und kostenlose Wohnungen verabreichen und dämliche Politiker umsonst Gesundheitsvorsorge anbieten, da gehen sie hin! So einfach ist das, und so abgrundtief doof, was die Lügenpresse bringt!

  7. dearw Says:

    Das Problem ist vielschichtiger und nicht mit so einfachen Parolen zu bewältigen. Ich könnte mir vorstellen, dass einige Zuwanderer aus dem Osten, wie z. B. Rumänien, nach Deutschland wegen der Sozialleistungen kommen. Doch diese gehören bereits zur EU.

    Syrer, welche von der IS abgeschlachtet werden, deren Frauen von wilden Horden vergewaltigt werden, deren Kinder keine Zukunft haben, die fliehen nicht nach Europa um mal kostenlos zum Arzt zu gehen und sich auf „deine“ Kosten den Bauch voll zu schlagen. Diese Menschen brauchen unsere Hilfe.

    Ich gebe dir dabei Recht, dass dies in einer EU nicht Deutschland alleine bzw. im Schwerpunkt bewältigen darf. Mein Vorschlag wäre eine gleichmässige Verteilung nach Bevölkerungsschlüssel.

  8. dearw Says:

    Zur Vielschichtigkeit des Problems noch ein Zitat, welches ich mir zu eigen mache:

    „Was mir immer wieder auffällt, ist der Umstand, dass man sich ständig fast nur mit den Auswirkungen der Flucht, selten genug jedoch mit den Fluchtursachen auseinandersetzt.

    Zumindest einige dieser primären Flucht-Ursachen liegen auf der Hand:

    – Rohstoff-Gier der westlichen Industrienationen

    – ultimativer Hegemonialanspruch von Psychopathen, einhergehend mit direkter und indirekter Einflussnahme auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker (Anm.: in der UN-Charta ist nichts von einem Selbstbestimmungsrecht der Staaten vermerkt)

    – Schuldenmanagement (vulgo: Versklavung) ganzer Staaten durch die hegemonialen Hilfs-Sheriffs IWF und Weltbank

    – Spekulationsgeschäfte in nie gekanntem Umfang (bspw. Landgrabbing, Kommerzialisierung natürlicher Wasser-Ressourcen, uvm.)

    – Abfischen der Fischbestände u.a. vor den Küsten Afrikas (vgl. Fischereiabkommen der EU)

    – fehlgeleitete Export-Subventionen für Lebensmittel oder Fleischreste aus deutscher und europäischer Produktion, die heimische Produktion in den Zielländern weitestgehend unmöglich machen

    – zunehmende Exporte von Waffen und Militärtechnologie in totalitäre Staaten

    Diese zu beseitigen, dürfte die eigentliche Herausforderung für all jene sein, die ernsthaft versuchen möchten, die Flüchtlingsströme einzudämmen oder zu verringern.
    Kurzum eine Aufgabe, die erhebliches Konfliktpotential in sich birgt und auf allen Ebenen ganz erheblichen Widerstand durch die Profiteure jener Segnungen -zu Lasten der Menschen vor Ort erwarten- lässt!“

    (Wolfgang Eschenbacher, FREIE WÄHLER Landesvereinigung Baden-Württemberg, https://oconomicus.wordpress.com)

  9. Schantle Says:

    dearw,

    nicht alle Syrer sind verfolgt, nur die Christen. Die mohammedanischen Syrer nicht. Genauso ist ganz Schwarzafrika samt Eritrea nur wegen Geld da! Ist doch klar. 80 Prozent der Asylanten sind Asylbetrüger mindestens.

    Ich habe das hier aber alles bereits abgehandelt.

    Und dass wir wieder an allem schuld sind hahha. Typisch. Wieso kriegen denn die Afrikaner nix auf die Reihe seit 100 Jahren, die Chinesen aber schon, und da ist es genauso heiss in Singapur z. B.!

  10. Friederika Says:

    Herr Albrecht, Sie selbst sind Unternehmer. Wie viele „Fachkräfte“ könnten Sie in diesem Jahr einstellen, unabhängig einer Mitarbeiterfluktuation durch eigene Kündigung, Vorruhestand etc.?
    —-
    Meine Akzeptanz von erwachsenen Flüchtlingen in Deutschland sieht so aus:

    Stufe 1: Medizinische Versorgung, 4-monatiger Deutschgrundkurs, während dieser Zeit ein sog. Startgeld für Unterkunft und Nahrung, Betreuung der Babys und Kleinkinder von Flüchtlingsfrauen.

    Stufe 2:
    Nach Absolvieren des Deutschkurses müssten dann die händeringend nach Fachkräften suchenden deutschen Unternehmer direkt vor den Türen der Flüchtlinge stehen und sie in ihre Unternehmen mitnehmen. Die Unterbringung erfolgt in Betriebswohnungen oder vom Unternehmen angemieteten Wohnungen, Betriebskiga für Flüchtlngskinder.
    Verrechnung der Miete mit Lohn/Gehalt.
    Das Unternehmen bietet den eingestellten Flüchtlingen zinsfreie, zweckgebundene Kleinkredite bis 3.000,00 Euro für Wohnungseinrichtung etc. an. Es dürfen jedoch keine Ratenzahlungen in Einrichtungshäusern etc. eingegangen werden, um den Schuldenüberblick nicht zu verlieren.
    Auf diese Art und Weise könnten die Flüchtlinge auf eigenen Beinen stehen und wären unabhängig von deutschen Sozialleistungen.
    Der deutsche Bürger wäre mit der Lösung m. E. mehr als zufrieden.

    Die Stufe 2 wird es aber in Deutschland nur minimal geben und der Rest der Flüchtlinge mit steigender Geburtenzahl wird weiterhin auf Sach- und Geldleistungen des deutschen Staates angewiesen sein. Und exakt für diese Zahlungen muss der Deutsche gerade stehen.
    In Stufe 2 wird es niemals eine Win-Win-Situation für Deutschland geben. Verstehen Sie, Herr Albrecht!!!!!

  11. Friederika Says:

    Korrektur: letzter Absatz, streichen „In Stufe 2“.

    Korrektur: Somit wird es niemals eine Win-Win-Situation für Deutschland geben. Verstehen Sie, Herr Albrecht!!!!!

  12. Friederika Says:

    Weshalb noch nicht eingestellt? Die Ersten der z. B. 2014 in der LEA Meßstetten eingetroffenen Flüchtlinge müssten längst dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Haben Sie sich dort persönlich nach zukünftigen potentiellen Fachkräften erkundigt?

  13. dearw Says:

    keine Kfz-Gesellen mit ausreichend Deutschkenntnissen – siehe meinen Kommentar ober zum Versagen der Politik

  14. Friederika Says:

    Herr Albrecht, ich kenne mehrere Unternehmen, die jammern, keine Fachkräfte zu finden. Sie versuchen es über Stellenausschreibungen bei der ARGE, durch Riesenbanner auf dem Betriebsgelände, Online-Anzeigen in den Jobbörsen, mithilfe der IHK etc. Nur auffallend ist, dass die Anzeigen immer in Deutsch verfasst sind. Wer wirklich sucht, könnte die Anzeigen übersetzen lassen bzw. direkt zu den LEAs fahren, sich zwei, drei Mann oder Frauen herauspicken, die geeignet wären, und sie dann einige Monate begleiten, bis sie „reif“ für eine Einstellung sind. Interne Schulungen und Begleitung durch einen Mitarbeiterpaten würden zu einem zusätzlichen Fachwissen beitragen. Wo sind diese Unternehmer? Die sollen schließlich einstellen und nicht der Staat.

  15. Friederika Says:

    Der Unternehmer braucht angeblich Fachkräfte, die Unternehmen liefern die Zahlen für die Statistik über nicht vorhandene Fachkräfte. Schon mal darüber nachgedacht?

  16. dearw Says:

    damit sind/wären die Unternehmen, zumindest meines, überfordert – deshalb der Hinweis auf die Kammern

  17. Friederika Says:

    Bei Überforderung kann ich Ihnen raten, in den Schulen Werbung für Ihr Unternehmen und dessen Berufsbilder zu machen, Ausbildungsplätze anzubieten, um so gute Mitarbeiter für die Zukunft zu rekrutieren. Ja, aber das hätte man schon vor 10, 20 Jahren machen können. Bieten Sie Schnuppertage für Schulabgänger an?

  18. Friederika Says:

    Die Kammern fordern doch deutsche Unternehmen regelrecht zum Abwandern nach Asien, sogar nach Israel auf, um dort zu investieren.

  19. Friederika Says:

    Brasilien ist inzwischen ein begehrtes Auswanderungsland für deutsche Ingenieure auf dem Gebiet der Umwelttechnik, Schweiz und Schweden für Ärzte, Kanada für Mechaniker. Weshalb lässt man diese Menschen ziehen? Weshalb werden sie nicht von den Unternehmen aufgehalten?

  20. Stiller Beobachter Says:

    Eine Überforderung der Unternehmen kann gar nicht sein, schließlich funktioniert es ja mit den Spaniern. Warum macht man es mit den Flüchtlingen nicht genauso. Und die Sprache kann auch kein Grund dafür sein das sich die Betriebe davor drücken, schließlich war es bei den Spaniern auch nicht anders und außerdem würden die Ausländer bei der Arbeit die Sprache besser und schneller lernen als nur bei einem Sprachkurs.
    http://www.wirtschaftsfoerderung-sbh.de/mcms.php?_oid=db3d0be-e572-4c88-babf-09f9342c98b88

  21. Friederika Says:

    Und, Herr Albrecht, was wird aus den Schnuppertags-Absolventen? Die können doch deutsch. Erzählen Sie mal!

  22. Friederika Says:

    @ stiller Die Argumente rund um die fehlenden Fachkräfte sind nur eine Farce der Regierung, um den Einlass der vielen Flüchtlinge rechtfertigen zu können. Meine Meinung.

  23. dearw Says:

    die Spanier laufen zuerst über die Kammer

  24. Stiller Beobachter Says:

    Ich glaube mit den Flüchtlingen kann am halt auch Geld verdienen und die Löhne drücken. Denn seien wir doch ehrlich, wenn das alles für die Wirtschaft ein Minusgeschäft wäre, würden die Grenzen so dicht gemacht das nicht mal eine Maus rüberkommt und niemand würde sich dafür interessieren wenn zwei Millionen Flüchtlinge in der Woche im Mittelmeer ertrinken würden.

  25. Friederika Says:

    Eines muss ich sagen: In der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg sitzt immer noch ein Haufen zu alter Männer, die dem Trend nicht mehr standhalten können. In der Regel wird man bei speziellen Fragen an die IHK Stuttgart verwiesen.

  26. dearw Says:

    wir sind kein Ausbildungsbetrieb, da wir keinen Werkstattbetrieb unterhalten sowie zu wenig Werkstatttätigkeiten durchführen (nur Eigenfuhrpark), aber Kfz-Gesellen auf gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen einstellen müssen

  27. Friederika Says:

    Interessant wäre zu erfahren, in welchen Unternehmen in Baden-Württemberg Flüchtlinge eingestellt wurden und wie hoch deren Löhne/Gehälter sind

  28. Friederika Says:

    dearw – dann schreib’s doch gleich, dass du keine Azubis ausbildest. 😉

  29. dearw Says:

    wollen schon, können/dürfen nicht

  30. Friederika Says:

    Herr Albrecht, Sie könnten aber im Bürobereich ausbilden?

  31. Friederika Says:

    Aber über diese Anzeigen gibt es keine Zuschüsse für das Einstellen von ausländischen Arbeitnehmern.

  32. Dr.med.Wurst Says:

    Sorry, aber wieso vergeudet ihr Eure Zeit damit Argumente über einen Sachverhalt auszutauschen, der so nicht existent ist?

    Fakt ist doch, dass RotGrünLinks und die linke Systempresse den Diskurs bestimmen, indem sie Sachverhalte miteinander verknüpfen, die per se nichts miteinander zu tun haben.

    Überalterung, Rente – das sei nur noch zu lösen, wenn man Einwanderung zulässt…Und der Deutsche frisst die Story, obwohl es nur Angstmache ist. Wer Angst um seine Rente hat muss pro Flüchtling sein. Die Strategie ist so einfach wie effektiv: Den Leuten Angst vor der Zukunft machen und ein Einverständnis quasi durch Panikmache erzwingen….Wow….Und das kommt genau von denen, die unsere Sozialsysteme und unsere Familien ruiniert haben.

    Mal nebenbei: Auch Japan hat ein Problem mit Überalterung, die lösen dass aber mit Robotern. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass die Japaner die fortschrittlichste Technik der Welt in diesem Bereich besitzen. Ich errinnere mich daran, dass eine offizielle japanische Delegation in den 90ern Deutschland bereist hat und sich kundig gemacht hat, wie das mit den ausländischen Arbeitskräften und ihrer Integration hier bei uns läuft, da es zuhause die Idee gab, das Problem mit Kräften aus den Phillipinen etc zu lösen. Nach 2 Wochen D und der Besichtigung der kulturell bereicherten Gegenden waren die Japaner entsetzt und haben das in einem recht nüchternen Bericht festgehalten. Das Thema Einwanderung war ab dem Zeitpunkt tot. Hurra Robotik!

    Im Übrigen stehe ich dazu erst einmal das Potential der rund 8 Mio. Deutschen zu nutzen, die dazu verdonnert sind in Hartz4 oder sonstigen Maßnahmen zu leben.

    Wenn die Schätzungen stimmen, dann sind 1/3 der Leute die kommen eh Analphabeten. Das sind Erwachsene, man kann sich ausmalen, wie lange das braucht, denen das Notwendigste beizubringen. Das andere Drittel kann lesen, hat aber nicht im geringsten Lust hat eine 40 Stunden am Band zu schieben wie die normale „Kartoffel“ und wird sich relativ schnell in Sozialleistungen betten lassen. Wenn die dann merken, dass es für jedes Kind nochmals Extrabomus vom doofen Deutschen gibt, dann wird hier bald jedes zweite Kind Ali oder Mohammed heißen.

    Das Drittel, das noch zu gebrauchen wäre kann man vergessen, weil die den Koran wörtlich nehmen, alle Stunde den Buckel Richtung Mekka machen wollen, Freitag ihren Sonntag feiern wollen, am Rhamadhan bezahlten Urlaub fordern werden und sicherlich nicht als Schweinemetzger das Handwerk mit ihrer Fachkraft behelligen werden.

    Dann noch das Argument mit den Kosten der Flüchtlinge, dass immer nach dem Schema verläuft: Wir können uns das leisten, wir sind ein reiches Land. Und wahrlich, wir können uns die Unterbringung leisten, da geht es aber rein um die Kosten heute. Die Folgekosten in den nächsten 30 Jahre sind es aber, die uns den Todesstoß versetzen werden, wenn wir große Teile der „hochqualifizierten“ Bereicherer in Hartz9, oder wie man dass dann nennen mag, unterbringen muss.

    Was auch gerne aus dem Blickfeld gerät ist, dass die deutsche Industrie durch den Euro nochmals einen 10 jährigen Boom beschert belommen hat. Wenn der vorbei ist, und das kann man an den Akteinmärkten schon ablesen, dann fallen all die Lügengebilde schneller in sich zusammen, als ihr alle es heute glaubt.

    Zum Glück werde ich das schon unter der Erde sein, aber meine…unsere…Kinder werden es büßen müssen. Man kann nur jedem wirklich qualifizierten Deutschen raten Deutschland zu verlassen und selbst anderswo als Flüchtling von seiner Ausbildung und seiner Arbeitsmoral zu profitieren. Ich jedenfalls überlege mir das, denn ich kann nicht in einem Land leben, indem der Linke Mob ungestraft seinem Hass gegen alles Deutsche nachgehen kann und dafür noch als die Guten bejubelt wird.

  33. Dr.med.Wurst Says:

    Im Übrigen glaube ich, dass es der Hochfinanz schon lange ein Dorn im Auge ist, dass Deutschland im Verhältnis zu FR und UK gesellschaftlich so homogen ist.

    Teile und Herrsche geht halt nur, wenn man eine Gesellschaft in viele Teile zersplittert die sich mit ihren unterschiedlichen Kulturen gegenseitig in Schach halten kann die Elite ihr Spielchen weiter treiben.

    Die Russen und die Chinesen haben begriffen, wie der Hase läuft und handeln. Unsere Marionetten in Berlin tanzen jedoch gerne zur Musik, solange sich dass für sie auf die eine oder andere Art rechnet.

    Der spannende Teil wird aber dann kommen, wenn bei der Reise nach Jeruslame die Musik aufhört und alle einen Stuhl suchen. Wer sieht, das gerade die nächste Finanzblase kurz vor dem Platzen ist, sollte sich seinen Reim machen können….

  34. Pegasus Says:

    Ist noch niemanden aufgefallen das es in Rottweil an der „Flüchtlingsfront“ relativ ruhig ist? Wer 1 und 1 zusammenzählen und ein wenig um die Ecke denken kann, der weiß, das ab dem 20.September uns ein heisser Herbst bevorsteht. Aus Rücksicht auf die Bürgerbefragung über das Groß-Gefängnis darf der Bürger nicht verunsichert werden. Die Grün-rote Landesregierung bzw. das Jutizministerium rechnet fest mit einem Ja der Rottweiler Bürger. Ab dem 20.09.2015 haben die Rottweiler nicht nur ein Groß-Gefängnis, sondern es werden dann mehr Flüchtlinge auf Rottweil verteilt. Wer also der Grün-Roten Landesregierung einen Strich durch ihre Rechnung machen will, der muß unbedingt mit „Nein“ stimmen. Diejenigen die mehr Verbrecher und Flüchtlinge in Rottweil haben wollen, die sollen ruhig mit „Ja“ abstimmen!

  35. Thor Says:

    Die Frage der Integration über Arbeit ist ja nur eine der kognitiven Dissonanzen, die sich aufdrängen, wenn man die täglichen Jubelmeldungen von den Herzchirurgen aus Ghana und den Raketentechnikern aus dem Irak liest, die man willkommenskulturmäßig begrüßen soll. Laut Einschätzung der Arge in Suhl verfügen nicht einmal 1,5% der illegalen Zuwanderer über einen Abschluss, der mit deutschen Standards vergleichbar ist. Und das in einer Zeit, in der durch die fortschreitende Technisierung immer weniger Ungelernte benötigt werden.

    In der Regel nutzt die Wirtschaft eine solche Zuwanderung als Lohndrücker, pickt sich die besten raus und übergibt den Rest dem Sozialstaat. Wobei sich dann die wesentliche Frage stellt: Wenn diese meist jungen Männer erkennen, daß ihre Wohlstandserwartungen als nicht erfüllbar einzustufen sind, sehen sie sich nach anderen Betätigungsfeldern wie dem Rauschgifthandel oder sonstiger Kriminalität um, was wie in Kreuzberg noch linksgrünes Verständnis erhält?

    Wo sollen Sie leben, wenn es keine Ghettobildung wie in Pariser Banlieus erzeugen soll? Die Problematik der illegalen Zuwanderung, wie auch das Beispiel der USA zeigt, ist derart komplex und mit Unkalkulierbarkeiten besetzt, daß man sich über die grobmotorischen Parolen ihrer Beförderer und der kognitiven Dissonanzen in dieser Konzeptlosigkeit nur an den Kopf fassen kann.

  36. Pegasus Says:

    In NRWZ outet sich Dr. med Matthias Probst in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten, um den Bau der JVA im Esch noch zu verhindern. Er bezeichnet sich als ein schon immer Grün wählender Bürger. Entschuldigung, mit diesem Brief tritt Herr Probst als absoluter Naivling auf. Der wird doch nicht glauben, das der Herr Ministerpräsident durch seinen offenen Brief noch abgehalten werden kann die Groß-JVA im Esch zu bauen. Im übrigen sind für mich die Grünen eine grün eingefärbte Nazi-Partei. Beweis ist der Bericht der Frankfurter Allgemeinen vom 03.02.2014, die den Grünen engste Kontakte zum Rechten Sektor in Kiew attestieren. Da sind Namen, wie Werner Schulz(Russland-Hetzer), Rebecca Harms(summt bei Besuch in Kiew Nazi-Lieder mit) und Marie-Luise Beck, die jede Einmischung der EU im Ukraine-Konfikt leugnet und ebenfalls unhaltbare Behauptungen gegen Russland als Beweise darlegen will!
    Und solch eine Partei wählen noch viele sogenannten ehrbaren Bürger?!

  37. Friederika Says:

    Politik Balkan-Flüchtlinge
    Bundesamt für Migration gesteht Fehler ein

    Der Chef des Bundesamtes für Migration, Manfred Schmidt, hat zugegeben, den Zustrom aus dem Balkan lange falsch eingeschätzt zu haben. Nun arbeite man daran, Fluchtwillige von der Flucht abzuhalten.

    Quelle: Welt online, 30.08.2015
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article145791586/Bundesamt-fuer-Migration-gesteht-Fehler-ein.html

  38. Oskar A. Says:

    @Pegasus:
    Habe ich an anderer Stelle auch schon geschrieben:

    Ein selten dämlicher Schmarotzer- und Schleimerbrief an Kretschmann. Typisch Gutmensch, dieser Dr. P.
    Auszug: “Nun muss ich…feststellen, dass auch das Grün der Grünen immer weniger grünt.” Was soll dieser schwachsinnige Satz? Und so was ist Akademiker.

  39. Friederika Says:

    Beispiel Eritrea: Waren alle Entwicklungshilfen und -projekte der Vergangenheit für die Katz?

    So setzen sich bspw. SUKE, ein Schweizer Unterstützungskomitee für Eritrea und weitere humanitäre Hilfsorganisationen seit Jahren für Bildung, Gesundheit, Wirtschaft etc. bei den Menschen vor Ort in Eritrea ein. Durch die Flucht der Menschen nach Europa werden doch alle diese Entwicklungsprojekte zunichtegemacht bzw. könnten aktuelle Projekte wegen aussichtsloser Prognosen resigniert abgebrochen werden. Und der Rest der bisher verbliebenen und Hilfe in Anspruch angenommenen Eritreer flüchtet dann auch noch.

  40. Friederika Says:

    @ dr.med.Wurst –

    Die von unserem Kretschmann vielgepriesene und maßgeblich unterstützte und forcierte Industrie 4.0 wird mit ihrer Robotertechnik zu fast menschenleeren Firmen führen, wenngleich die McKinsey-Studien derzeit noch zurückhaltender sind.

    ****Japan ist bereits in Deutschland.****

    Lies hier:

    ‚Eindrücke von der Hannover Messe 2015
    Kollege Roboter lässt grüßen

    „Erstere Variante ist sehr technikzentriert: Die Systeme agieren und entscheiden eigenständig, sodass sie den Facharbeiter zur ausführenden Instanz degradieren. Er kann kaum noch intervenieren, weil die Abläufe im Hintergrund zu komplex sind – der Produktionsablauf wird für ihn immer mehr zur Blackbox. „In der Extremversion nähert sich dieses Automatisierungsszenario der menschenleeren Fabrik an. “

    Quelle: Handelsblatt online
    http://www.handelsblatt.com/technik/hannovermesse/arbeitswelt-ist-die-fabrik-4-0-menschenleer/11625482.html

    Und sieh dir sämtliche 14 Bilder weiter unten an. Die mit der Techno-Merkel kannst ja überspringen. 😉

    http://static6.swp-plus.de/storage/scl/import/swp-beta-import/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/print/1881662_t1w600h392q90s1v19696_swp-8055100_20150418_4C_02AMEISE_X903954368X.jpg?version=1429326592

    Die Roboterameise, die selbst Angele Merkel bei ihrem Besuch auf der diesjährigen Hannover Messe beeindruckt hat.

    Bild: Südwest-Presse online
    http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Koepfe-Klatsch-Kurioses;art4329,3171344

  41. Schantle Says:

    Tolles Interview von 1996!!!!

    Sagen Sie mal, Irenäus Eibl-Eibesfeldt . .

    IST DER ABENDLÄNDISCHE MENSCH VOM AUSSTERBEN BEDROHT?

    http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-sagen-sie-mal-irenaeus-eibl-eibesfeldt—_aid_158854.html

  42. ws Says:

    Tja, interessantes Interview mit Eibl-Eibesfeldt. In konzentrierter Form wird hier zwar Altbekanntes ausgesprochen, aber man kann es nicht oft genug wiederholen…
    Vor allem dieses:
    „Der Mensch kann alles pervertieren, auch Freundlichkeit oder Gastlichkeit, und wenn die Folgen sich als katastrophal erweisen, schleichen sich die Wohlmeinenden meist davon und sagen: Das haben wir nicht gewollt.“

    Das ist die entscheidende Charakterschwäche des Wohlmeinenden, vergebliche Liebesmüh‘ wird es später allerdings sein, ihn bei seiner persönlichen Schuld bzw. Ehre (höhö) zu packen. „Die Zeiten waren halt so“, wird er sagen – wie sein Nazi-Großvater.

  43. Pegasus Says:

    @dearw: Mein Kommentar über JVA und Flüchtlinge sind keine Polemik. Bitte einfach den neuen Beitrag „Kreis Rottweil hat bereits Container und Turnhallen für Asylanten “im Hinterkopf” lesen!

  44. Friederika Says:

    @Pegasus – Der isch mit seinem „Cabrio“ unterwegs und macht seinen Kopf an der frischen Luft frei

    https://twitter.com/dieterealbrecht

  45. Oeconomicus Says:

    @Friederika Says

    Nachfrage zu den sogenannten Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt:

    Welche Heimatländer der Asylbewerber, die man als Fachkräfte bezeichnet haben Sie schon bereist und sich damit einen Überblick verschafft, welche Ausbildungsstandards dort vorzufinden sind ?


  46. “ich hab ja nichts gegen flüchtlinge, aber…”
    rassismus ist keine meinung, sondern ein verbrechen!
    der feige braune mob mit seinen rassistischen mitläufern demonstriert immer öfter vor den flüchtlingsunterkünften und übergriffe auf flüchtlinge sind an der tagesordnung. sie demonstrieren nicht vor den rathäusern, dem bundestagsgebäude oder dem bundes-kanzleramt, nein, sie suchen sich die schwächsten aus. die flüchtlinge. wieso darf man in deutschland wieder öffentlich gegen ausländer hetzen, ohne dass ein aufschrei durch die gesellschaft geht? die schweigende mehrheit findet das jetzt wieder in ordnung?
    https://campogeno.wordpress.com/2015/08/31/rassismus-ist-keine-meinung-sondern-ein-verbrechen/

  47. Friederika Says:

    @ Oeconomicus –

    Ich habe vor Jahren litauische, bulgarische und rumänische Firmen im Zusammenhang mit Gebrauchtmaschinen aufgesucht inkl. Betriebsbesichtigungen.

    Nein! In Syrien und Eritrea war ich noch nie, hatte aber früher Sach- und Geldspenden für Hilfs- und Entwicklungsprojekte in der sog. Dritten Welt zukommen lassen.

    Für mich stellt sich immer wieder die Frage, ob Deutschland wirklich so viele Stellen für ausländische Fachkräfte zu besetzen hat.

    Noch fehlt die nähere Definition der fehlenden Fachkräfte. Ist es die Krankenschwester, die Verkäuferin, der Logistiker, die Erzieherin, der Programmierer, der Arzt oder die Pflegekraft? Oder mangelt es nur an Reinigungsfachkräften?

  48. Oeconomicus Says:

    @Friederika Says (31. August 2015 um 12:44)

    Danke!

    Wie wir jedoch wissen, kommen unsere Asylbewerber aus anderen Ländern, in welchen Bildung und Berufsausbildung (sofern überhaupt vorhanden) mit westlichen Standards wenig gemein hat.

    Da von unseren politischen Vorturnern und insbesondere von durchgegrünten Betroffenheits-Rhetorikern immer wieder das hohe Bildungsniveau syrischer Flüchtlinge gelobt wird (angeblich 25% dieser Flüchtlinge verfügen über abgeschlossene Berufsausbildung bzw. abgeschlossenes Studium) nachfolgend mal ein kurzer Blick auf das syrische Bildungssystem.

    Das syrische Bildungssystem wird nach den Grundzügen aus der Zeit der französischen Mandatsregierung (1922-1946) organisiert.

    Für Kinder im Alter von 6-15 Jahren gilt eine neunjährige Schulpflicht, davon sechs Jahre Grundschule und eine dreijährige Sekundarstufe.

    Wer diesen Abschluss macht, darf eine Ausbildung absolvieren oder eine so genannte Fachoberschule besuchen.

    Allerdings besteht auch die Möglichkeit noch eine dreijährige Oberstufe zu besuchen und damit die Zugangsberechtigung für eine der vier staatlichen Universitäten Syriens (Aleppo, Damaskus, Homs, Lathaqiya)
    zu erwerben.

    Anstelle der Oberstufe können auch fachbezogene Schulen (z.B. in den Bereichen Landwirtschaft oder Technik) besucht werden, nach deren Absolvierung ein entsprechendes Diploma erworben wird.

    An der mit rund 80.000 Studierenden und etwa 2.000 wissenschaftlichen Mitarbeitern größten Uni in Damaskaus gibt es 16 Fakultäten (Favoriten: Medizin und Naturwissenschaften), an welchen überwiegend in arabischer Sprache gelehrt wird.

    Seit 2012 ist der universitäre Betrieb an den vier genannten Hochschulen auch aufgrund von stellenweisen Bombardements sowie Flucht von Personal und Studenten sehr stark eingeschränkt.

    Abschließend noch einige Bemerkungen zu Handwerk und Industrie in Syrien:

    Syrien ist vorwiegend für Kunsthandwerk, Textilindustrie, Kosmetika und die Verarbeitung von Agrarprodukten bekannt.

    Daneben gibt es gut Kompetenzen im Bereich Förderung und Raffination von Erdöl, sowie in den Bereichen Chemie und -eingeschränkt- im Maschinenbau.

    Noch ein Wort zu syrischen Krankenschwestern, Krankenpflegerinnen und Medizinern.

    Wäre es nicht zielführend, diese Menschen in den ganz großen syrischen Flüchtlingslagern z.B. im Libanon oder der Türkei -gerne mit finanzieller Unterstützung aus Deutschland, der EU und der UN- zu beschäftigen ?

    So, nach diesen kurzen und bei weitem nicht vollständigen Betrachtungen darf überlegt werden, wo solche syrischen Fachkräfte in Deutschland eingesetzt werden können.

  49. genug bereichert! Says:

    diese Fachkräfte fassen keine Kartoffeln oder Schweinefresser an !

    Wir sind unrein !

    Nur unser € scheint irgendwie von der Snackbar-Fraktion akzeptiert zu werden !

    Schwer vorstellbar eine in eine Burka gehüllte Krankenschwester wäscht alter Kartoffel und Mettfan den Arsch..Ich kann mir das nicht vorstellen.

    und die die immer Sonnenblumenkerne kauen und auf der Straße herumlungern….sehe ich auch nicht bei irgendeiner geregelten Tätigkeit für ihren Lebensunterhalt sorgen..

    Den dürft ihr unreinen Kartoffeln/Schweinefresser bezahlen !

    Puh– zum Glück bin ich ja „Schwede“!

  50. ws Says:

    Lüders ist ein Todenhöfer für Studienräte und von islamischen pressure-groups bezahlt. Er sagt, nur etwas gestelzter, nix anderes als das, was der gemeine Linke dem Musel erfolgreich souffliert hat: „Wir“ sind schuld, an allem.


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: