Doch Arnegger, RP hat „Neger“ aussortiert!

3. September 2015

Region Rottweil. Peter Arnegger von der Neuen Rottweiler Wiesen Zeitung (NRWZ) will Journalist sein und läßt sich wie ein naives Bubilein vom grünen Regierungspräsidium Freiburg einseifen.

Das Regierungspräsidium bestreitet, dass man „Neger“ in der Bad Dürrheimer Bibliothek ausgesondert habe, und der Arnegger glaubt das alles eins zu eins und plappert alles nach. Von verlogenen Politikern hat er noch nie was gehört, nein, nein, so was gibt es bei Arni nicht. Armselig!

Während Arnegger im Urlaub war, hatte ich die Geschichte bereits Mitte August, guck da und da ist auch der Südkurier verlinkt, der die aufgewühlten Betroffenen zu Wort kommen läßt und es steht alles drin. Warum kam denn das RP genau dann des Morgens angedüst, als die Bibliothekarin im Urlaub war? Schon das war eine Sauerei. Und was gehen das RP überhaupt Bücher an? Haben die nix anderes zu tun?

Und nebenbei gesagt, wenn man immer das aussortiert, was wenig gelesen wird, dann hat man am Schluß eine kultutlose Analphabeten-Bücherei. Sowieso ein grünes Ziel!

11 Antworten to “Doch Arnegger, RP hat „Neger“ aussortiert!”

  1. Schantle Says:

    Das sagt die Büchereileiterin:

    Regina Hofmann leitet seit 36 Jahren die Bad Dürrheimer Bücherei. Sie sagt, sie habe bislang immer nach Quotenvorgabe Bücher aussortiert und sei dazu auch weiterhin bereit gewesen. „Im vergangenen Jahr habe ich 500 Bücher aussortiert.“ Und je nach Etat aus dem städtischen Haushalt hat sie neue gekauft.

    Überrascht und entsetzt ist sie noch immer über das Vorgehen. Denn die Aktion wurde gerade an ihrem ersten Urlaubstag, dem 27. Juli, gestartet und ließ sich von Seiten des Regierungspräsidiums (RP) nicht verschieben. Regina Hofmann schloss den Mitarbeitern die Bücherei auf, bot Hilfe an, diese wurde jedoch abgelehnt, sie weggeschickt. Während ihres Urlaubs wurde sie von Bücherei-Nutzern angerufen und sie erschrak, als sie das Ausmaß sah. Noch immer ist ihr der Schock anzumerken.

    Südkurier

  2. Schantle Says:

    Arneggers Artikel steht auf der NRWZ-Seite. Ich setze keine Links mehr, denn er arbeitet mit Spionage-Software und will Leser herausfinden.

  3. Thor Says:

    Gut erkannt! Auch regelmäßig den cookie Verlauf leeren, der Schwabo nistet sich da gerne ein. Irgendwelche Umfragen sowie Bewertungen links liegen lassen, keine online Leserbriefe und Kommentare verfassen!

  4. Dr.med.Wurst Says:

    Haben nicht Rotzbremsenatze und seine braunen Horden Bücher verbrannt und hat man das seitens der Intelektuellen immer als ein kulturelles Verbrechen angesehen?

    Wenn die RotGrüne Brut Büchereien „bereinigt“, dann könnte man auch sagen, dass sie das gleich wie die Nazis tun. Ich sehe keinen Unterschied, ob man Bücher schreddert oder sie verbrennt. Die Schweinebacken machen das halt heimlich und feiern nicht öffentlich. Dafür knallen die Sektkorken dann im kleinen Kreis.

    Ich habe immer mehr vor George Orwell Respekt, der diese ganze Scheisse schon 70 Jahre vorher begriffen und in seinem Roman „1984“ festgehalten hat.

    “Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.” George Orwell, 1984

  5. MaximaleBereicherung Says:

    Gerade dieses nette Video gefunden mit einem Gutmenschen der wohl gemerkt hat was er da angerichtet hat. https://www.youtube.com/watch?v=sYMc8vySVNI

  6. Friederika Says:

    Öffentliche Bücherregale in Telefonzellen – wer kontrolliert den Inhalt der Bücher?

    Die öffentliche Büchertauschzentrale in Rottweil mag im ersten Augenblick eine tolle Idee sein.

    Doch wer kontrolliert seitens der Initiatoren regelmäßig den Inhalt der Bücher? So könnten schließlich jederzeit unbehelligt und legal auch rassistische, okkultistische, sexistische (z.B. mit Abbildungen zu Hardcore-Fesselspielen) Werke dort abgestellt werden – oder „Fachliteratur“ mit Anleitung zum Bau von Bomben, zur Herstellung von synthetischen Drogen etc.

    Was ist, wenn die Bücher in Hände von Kindern gelangen? Habt ihr daran schon gedacht?

    Meine Forderung: Ein Telefonzellen-Bücherkontrolleur muss her!

  7. Dr.med.Wurst Says:

    Ich zitiere
    >>>
    In George Orwells Roman »1984« gibt es im Wahrheitsministerium, das sich dem Leser durch die Sicht auf den Protagonisten Winston Smith langsam erschließt, eine Figur mit dem Namen Ampleforth. Er ist ein »verträumter« Mensch mit »stark behaarten Ohren«. Seine Aufgabe besteht darin, geänderte Texte von Gedichten hin zu »‘endgültigen Fassungen’« zu erstellen. Er besaß bei aller Untüchtigkeit, die ihm attestiert wird, immer­hin das Talent, »mit Reimen und Versmaßen zu jonglieren«. Derart verändert konnten Gedichte, die »ideologisch anstößig« geworden waren, in den Gedichtsammlungen beibehalten werden. Mit Zeitungen und allen anderen literarischen Texten verfuhr man ähnlich: Sie waren einem »dauernden Umwandlungsprozeß« unterzogen. »Auch Bücher wurden immer wieder aus dem Verkehr gezogen und neu geschrieben und ohne jeden Hinweis auf die vorgenommenen Veränderungen neu aufgelegt.«
    >>>

  8. Normalverbraucher Says:

    In Welchem Jahr haben die Nazis Bücher verbrannt?
    Sind wir also schon wieder so weit? Nur hatten die damals den Mut das öffentlich zu machen und nicht wie jetzt heimlich, still und leise.
    Heil dem grünen Helldeutschland und seinen Führern!

  9. Friederika Says:

    @normalverbraucher – am 13.03.1933 wurde die Verbrennung von J. G. angeordnet.

  10. Schantle Says:

    „Die Stadt Bad Dürrheim, das Regierungspräsidium Freiburg und die im Stadtrat vertretenen Parteien weisen die teilweise in Medien und Blogs verwendeten Begrifflichkeiten, die teilweise Vergleiche zur Bücherverbrennung der Nationalsozialisten aufgeworfen haben, zurück“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Diese Kritik sei „sowohl inhaltlich als auch in der geäußerten Form abzulehnen“.

    Eine große Zahl von Sachbüchern sei auf „dringende Empfehlung“ der Fachstelle aus Freiburg aus dem städtischen Angebot entfernt worden. „Der Vorwurf, Kinder- und Jugendbücher beispielsweise von Erich Kästner oder Otfried Preußlers Kinderbuch-Klassiker ›Die kleine Hexe‹ oder ›Der Räuber Hotzenplotz‹ einfach nur schematisch aussortiert zu haben, geht völlig fehl und ist deshalb auch unzutreffend – zumal sich der Bestandscheck auf die Sachbuch-Literatur beschränkt hat“, stellt die Stadtverwaltung klar.

    Letztlich seien Stadt und Regierungspräsidium von den negativen Schlagzeilen überrascht worden, räumt der städtische Hauptamtsleiter Markus Stein ein. Schließlich sei das Vorgehen der Beratungsstelle für Bibliothekswesen im Land durchaus Alltag. Alle kommunalen Büchereien würden demnach von der Fachstelle auf Aktualität und Attraktivität des Buch- und Medienbestandes hin untersucht und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen. Das Vorgehen sei mit der Stadt abgesprochen worden. Die aussortierten 3200 Bücher seien dem „Altpapier zugeführt“ worden.

    Der in Bad Dürrheim tätige Arbeitskreis Lesewelt kritisiert nach wie vor das Vorgehen. Eines der Mitglieder, Renate Schick, fragt sich, warum die aussortierten Bücher nicht jemand anderem oder einer anderen Einrichtung weitergereicht wurden. Als Beispiel nennt sie den Bücherkeller in Rottweil, der die gebrauchten Bücher für ein geringes Entgelt verkaufe. Mit dem Erlös werde noch eine gute Sache unterstützt.

    Hauptamtsleiter Stein entgegnet, dass das Regierungspräsidium die Bücher mit Bedacht aussortiert habe, für die sich erfahrungsgemäß kein Bücherfreund mehr begeistern lasse.

    Entsetzt war der AK Lesewelt auch über den Umfang der Aktion. Rund 40 Prozent des Bestandes der Bücherei seien dabei entfernt worden.

    Stein meint dazu, dass nun Platz geschaffen wurde, die Bücherei mit ihren räumlich beengten Verhältnissen noch attraktiver zu gestalten. Das Regierungspräsidium habe nicht nur den Bücherbestand geprüft, sondern der Stadt ein „ganzes Bündel“ an Empfehlungen gegeben, unter anderem, den jährlichen Etat der Bücherei von derzeit 3500 auf 5000 Euro anzuheben. Auch Bücherbestände in den Magazinen der Stadt, die vorwiegend aus Schenkungen stammen, müssten erfasst und auf eine Verwendung in der Bücherei geprüft werden.

    Renate Schick vom AK Lesewelt fragt sich, warum das Regierungspräsidium überhaupt hier tätig wurde. Schließlich sei die Bücherei eine städtische Einrichtung. Und nach ihren Kenntnissen achte die Bibliothekarin dort bereits auf einen aktuellen Bestand, sortiere aus und ergänze das Sortiment mit neuen Titeln.

    Stein merkt hierzu an, dass es „die Aufgabe“ der Fachstelle am Regierungspräsidium sei, die kommunalen Büchereien zu prüfen. Letztlich diene das dazu, diese Einrichtungen noch attraktiver zu machen

    Schwabo

    Was gehen das RP städtische Büchereien an? NIX! Schließen diese Planstelle! Bibliothekare vor Ort können auch was!

  11. Klepfer Says:

    Das RP gehen städtische Büchereien gar nix an. Wir lassen uns keinen Tugendterror verordnen.


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