„Dann packte Maser aus…“

18. September 2015

Zimmern ob Rottweil. Bei der letzten Gemeinderatssitzung wollte Bürgermeister Emil Maser Fragen zum Thema „Wohnraum für Flüchtlinge“ erst ausweichen, dann packte er aus:

“Wir suchen bereits krampfhaft nach Wohnungen.” In allen Ortsteilen sei die Gemeindeverwaltung auf der Suche. “Es müsste eigentlich mehr Wohnungen geben”, sagte er. “Aber bei diesen Dingen ist es schwer.” Mit “diesen Dingen” stößt er in der Gemeinde Zimmern wohl immer wieder auf Granit. “Das kann doch nicht so schwer sein”, äußerte sich Müller vorsichtig. “Probieren Sie mal, wie leicht das ist”, entgegnete Maser nachdrücklich. “Schauen Sie mal, wie herzlich Sie da aufgenommen werden.” (SchwaBo 17.9.15)

Das deckt sich haarscharf mit meinem gestrigen Text zur „Willkommenskultur“ in der zum Himmel stinkenden Lügenpresse! Jeder, der bei Verstand ist, wird als Hausbesitzer keine Flüchtlinge aufnehmen, den Preis seiner Immobilie senken und sich endlosen Ärger und den Hass der Nachbarn einfangen, nur weil durchgeknallte Politiker in Berlin nicht mehr alle Tassen im Schrank haben!

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8 Antworten to “„Dann packte Maser aus…“”

  1. Schantle Says:

    Das Regierungspräsidium Freiburg wird noch im Laufe der nächsten Woche weitere Kapazitäten für die Aufnahme von Flüchtlingen schaffen müssen. In Freiburg werde die Zahl der Plätze in der bedarfsorientierten Erstaufnahmestelle (BEA) auf 940 erhöht, auch in Villingen-Schwenningen und Donaueschingen werden weitere Kasernengebäude zusätzlich belegt. Inzwischen gehe die Landesregierung von „weit über 100 000 Flüchtlingen bis Jahresende“ aus.

    http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/neue-fluechtlingsunterkuenfte-in-suedbaden–111626636.html

  2. Friederika Says:

    Heute im Schwabo:

    Flüchtlinge: Stadt schließt ein Bündnis
    In Rottweil will man die große Aufgabe gemeinsam bewältigen / Im September 158 Neuankömmlinge

    —-

    Die Sommerferien sind zu Ende! Endlich scheint die Stadtverwaltung aufzuwachen und sich dem Thema Flüchtlinge anzunehmen. Vielleicht erfahren wir künftig etwas mehr zu den Flüchtlingszahlen.

  3. Friederika Says:

    Henry sollte sich trotz seines Bürger- und nun auch Flüchtlingsengagements (will er 2016 in die Fußstapfen unseres OBs treten?) mehr um die Volksbank kümmern. Erst kündigt die Commerzbank Massenentlassungen an, nun folgt die HypoVereinsbank. Wie steht es um die Volksbank?

  4. Baurebub. Says:

    die Bürgermeisterchen sind überall kurz davor auszupacken. trotzig noch das letzte Restchen Gutmenschlichkeit raushängen.. Und in der Tasche schon die Faust geballt, merken sie langsam was läuft. Hier und da gilt es nun Wohnraum für die ersten Anerkannten zu finden.Ein schwieriges Unterfangen, mag der Bürger im allgemeinen keine unberechenbaren Mieter. Fatal natürlich,dass der Nachschub an Invasoren nicht versiegt eher noch erhöht wird. Bürger !!! Zeit in den Versammlungen das Maul aufzumachen ! Die Zeit ist reif dafür !! Die Hirnverdrehten wackeln schon wie angeschlagene Boxer !……………………………………

    PS: Wo ist Support ? muss man da eine Vermisstenanzeige aufgeben ?

  5. JKB Says:

    Haha, der Landkreis Rottweil findet keine Unterkünfte für das Pack. Wer kann so dumm sein und seine Wohnung oder Haus an Flüchtlinge vermieten zum „ortsüblichen“ Mietpreis, den die Stadt bereit ist zu bezahlen?????

  6. Besserwisser Says:

    Schantle,
    es gibt da Gerüchte, dass Merz mit seinem Moker-Gelände ins Flüchtlings-Business einsteigen soll.
    Ist da was dran?

  7. Besser-Wisser Says:

    @Merz und Flüchtlings-Business
    Ich weiß von Indizien dafür und bin gespannt, ob sich meine Vermutungen bewahrheiten. Flüchtlinge wären für Merz allemal lukrativer als die „Aktion eine Welt“. Direkt über deren Kruschtladen ist eine große Fläche frei. Auf dem unbebauten Freigelände ließen sich zudem Wohncontainer aufstellen. Wenn sich die Vermutungen bewahrheiten, bedeutet die Völkerwanderung wenigstens für Merz eine Bereicherung. Herzlichen Glückwunsch!

  8. Schantle Says:

    Dass da Immobilienmakler einsteigen ist wahrscheinlich, denn es kommen ja Hunderttausende. Auch Firmen steigen ein, die leere Fabrikhallen haben!


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