Heute JVA-Wahl nicht vergessen!

20. September 2015

Rottweil. Von 8 – 18 Uhr darf jeder Rottweiler JA ankreuzen. Schon um 18.30 Uhr könnte das Ergebnis für eine JVA Rottweil feststehen, oder sogar früher. Vielleicht sieht man am ersten Teilergebnis schon alles.

Vor dem Alten Rathaus werden nach sechs die Ergebnisse bekanntgegeben. Laut Bote gab es bis jetzt 2700 Briefwähler. Das bedeutet, dass das Ergebnis nicht durch zu geringe Wahlbeteiligung zustandekommt. Die mindestens nötigen 4.939 Stimmen werden sicher überschritten. Alle sind gespannt!

7 Antworten to “Heute JVA-Wahl nicht vergessen!”

  1. Schantle Says:

    In Eisingen bei Pforzheim wird heute auch abgestimmt:

    Am Sonntag sind rund 3700 Wahlberechtigte aufgerufen, über die Unterkunftspläne abzustimmen. Die Frage des Bürgerentscheids am Sonntag lautet: „Sind Sie dafür, dass der Gemeinderatsbeschluss vom 21. April 2015 aufgehoben wird und die ‚Alte Sporthalle‘ nicht dem Landratsamt Enzkreis für die Unterbringung von Asylbewerbern/Flüchtlingen überlassen wird?“ Wer „Nein“ ankreuzt, unterstützt die Haltung der Ratsmehrheit. Wer die Kritik der Bürgerinitiative teilt, muss „Ja“ ankreuzen.

    http://www.pz-news.de/region_artikel,-Asyl-Debatte-in-Eisingen-mit-offenem-Visier-Buergerentscheid-steht-bevor-_arid,1047527.html

  2. Friederika Says:

    Isselburg – Bürgerentscheid

    Im nordrhein-westfälischen Isselburg findet heute ebenfalls ein Bürgerentscheid statt: Soll das Feuerwehrgerätehaus am Standort. Stromberg errichtet werden?

    http://nrw.mehr-demokratie.de/isselburg.html

    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Großprojekt der Feuerwehr in Rottweil. Wie geht es in dieser Sache weiter?

  3. Thor Says:

    (Zimmern ob Rottweil) Schlägerei vor Disco – mehrere Polizeistreifen im Einsatz

    Den Einsatz mehrerer Polizeistreifen hat eine Auseinandersetzung zweier Personengruppen am Samstag, kurz nach 4 Uhr, vor einer Diskothek gefordert. Nach vorausgegangenen verbalen Attacken, lauerte eine Gruppierung von fünf Personen auf dem Parkplatz den Kontrahenten auf. Als diese das Lokal verließen, kam es zu Handgreiflichkeiten, bei denen ein 22-Jähriger leicht verletzt wurde. Noch während die eingesetzten Polizisten die Rangelei schlichteten, gerieten in der Disco drei Streithähne im Alter von 19 bis 25 Jahren aneinander. Ein 19-Jähriger wurde deshalb von der Polizei vorläufig festgenommen. Den Unmut über diese Maßnahme äußerte der unter Alkoholeinfluss stehende 19-Jährige in der Folge durch übelste Beleidigungen und erheblichen Widerstand gegen die Polizisten. Letztendlich musste er den Rest der Nacht in einer Polizeizelle verbringen. Gegen den jungen Mann werden jetzt Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Polizeivollzugbeamte an die Staatsanwaltschaft vorgelegt.

    Der Knast wird dringend benötigt!

  4. Friederika Says:

    Ich plädiere bereits heute für eine zweite oder doppelt so große JVA.
    Knackt die Verbrecher ein, sonst machen die sich in euren gemütlichen Wohnzimmern breit. Wollt ihr das? Nein. Also geht zum Wählen und stimmt für ein JA der JVA im Esch!!!

  5. Thor Says:

    Bewährungsstrafe nach vier Wohnungseinbrüchen

    39-jähriger Albaner ist seither nicht mehr auffällig geworden.

    WEIL AM RHEIN ™. Zwischen Anfang Februar und Mitte März 2013 ist ein heute 39 Jahre alter Mann mit einem Mittäter in vier Wohnungen in Weil am Rhein eingebrochen und hat dort Gegenstände gestohlen. Bei einer fünften Wohnung misslang der Einbruch. Außerdem brachen sie in ein Bammerthäuschen ein, wo es aber nichts zu stehlen gab. Nun wurde der Mann zu einem Jahr und zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.

    Der erste Einbruch ereignete sich in der Nacht zum 3. Februar in Haltingen. Dort machten die Täter fette Beute. Sie nahmen 13 500 Schweizer Franken und 3 460 Euro in bar mit, außerdem Schmuck und eine teure Rolex-Uhr im Wert von 130 000 Euro. In der Nacht zum 5. Februar brachen sie in ein Haus in Märkt ein. Dort nahmen sie ein Laptop und einen Geldbeutel mit 800 Euro und Bankkarten mit. Zudem entwendeten sie den Schlüssel eines BMW, der vor dem Haus stand, und fuhren damit weg. Das Auto wurde fünf Tage später unbeschädigt in Weil gefunden. In der Nacht zum 8. Februar 2013 brachen sie in ein Wohnhaus in Haltingen ein, wo sie 150 Franken und 100 Euro stahlen. Zwei Nächte später war eine Bammerthütte ihr Ziel, dort fanden sie aber kein Diebesgut. In der Nacht zum 20. März brachen sie in ein Haus in Weil ein, wo sie Bargeld und eine Uhr stahlen. In derselben Nacht versuchten sie noch in ein anderes Haus einzubrechen, was aber nicht gelang.

    Die Vorgehensweise war immer die gleiche, wie ein Polizeibeamter berichtete. Die Täter bohrten Löcher in die Rahmen von Fenstern oder Terrassentüren und öffneten sie mit einem Draht. In einem Fall schlugen sie ein Fenster ein. Nur die Bammerthütte haben sie mit einem Schraubendreher aufgebrochen. So entstand einiger Sachschaden. An fast allen Tatorten fand die Polizei DNA-Spuren vom Angeklagten oder seinem Mittäter oder von beiden. Da der Angeklagte schon in Frankreich und der Schweiz mit Einbrüchen aufgefallen war, konnte man ihn identifizieren, aber erst Anfang Juli dieses Jahres festnehmen. Seitdem saß er in Untersuchungshaft.

    Der Angeklagte ist in Albanien aufgewachsen und hat dort das Gymnasium besucht, konnte aber wegen des Bürgerkriegs keine weitere Ausbildung absolvieren. Er jobbte dann als Bauarbeiter. Seit 2002 lebt er in Italien, hielt sich aber auch immer wieder an anderen Orten auf, so auch in Saint Louis. Vor Gericht gab er alle Einbrüche zu.

    Staatsanwältin Karin Sattler-Bartusch hielt das Geständnis für glaubhaft, da es mit den DNA-Spuren übereinstimmte. Sie forderte eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren im Hinblick auf die bereits verbüßten zweieinhalb Monate Untersuchungshaft. Verteidiger Jürgen Messmer, der gewisse Zweifel hatte, ob im ersten Fall die Beute wirklich so hoch war, beantragte „eine möglichst geringe, auf jeden Fall bewährungsfähige Strafe“. Das Schöffengericht verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten, die es zur Bewährung aussetzte. Dabei berücksichtigte es, dass der 39-Jährige seit den Weiler Taten nirgendwo mehr straffällig geworden ist. Das Gericht setzte eine verhältnismäßig lange Bewährungszeit von vier Jahren fest und kündigte an, regelmäßig Informationen aus den Nachbarländern einzuholen und die Aussetzung zur Bewährung auch dann zu widerrufen, wenn der Angeklagte in anderen Ländern Straftaten begeht.

    Merkwürdige Rechtsprechung.

  6. Friederika Says:

    Ich habe ein Wahllokal besonders im Blick: Allmählich tut sich was. Muss erst die Sonne scheinen, um zum Bürgerentscheid zu gehen? Meine Güte!

  7. Friederika Says:

    Mir ist es um 17:24 richtig flau in der Magengegend. Wo bleiben die ersten Ergebnisse?


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