Keine Sau im „Naherholungsgebiet“ Bitzwald

20. September 2015

Rottweil. Heute morgen fuhr ich mit dem Mountainbike über den Jungbrunnen und das grüne Bergdorf Zepfenhan in das Naherholungsgebiet Bitzwald (früher Schnakenloch Bitzwäldle). Dort sah ich keine Sau kein Mensch bei der Erholung. Ich streichelte zwei Juchtenkäfer und fütterte die halbverhungerte Gelbbauchunke vom Schömberger OB mit einem Müsli-Riegel. Dann fuhr ich über das zweite Bergdorf runter aufs Bernerfeld zur Kreuzfahrtmesse beim Hauser. Dort sah ich viele alte Grüne!

Sie gingen in alle Vorträge, buchten Mittelmeer und Karibik und interessierten sich sehr für die Südsee und Hawaii, wo man sich super gut erholen könne.

Ich selber hab‘ nicht soviel Kohle wie die und buchte eine ökologische Paddelbootreise Mai 2016 auf dem Neckar von Rottweil nach Epfendorf. Zuerst gucken wir nur links, denn den Rottweil Turm mögen wir nicht.

Aber man sieht Kaulquappen und Regenwürmer, und an der Neckarburg kann man die bei einem Glas öko Trinkwasser stundenlang grillen und genießen und dabei nach oben ins Esch gucken, wie die Bauarbeiter aus Osteuropa das Naherholungsgebiet für den unnötigen Knast zubetonieren. Wir werden ein Plakat gegen die aufstellen!

Nachdem man unter der häßlichen Autobahnbrücke, die abgerissen und durch einen Fahrradweg ersetzt gehört, hindurch gepaddelt ist, schreien wir rechts den Hohenstein zum Verräter Bissingen hinauf, bis der aus dem Bett fällt. In Talhausen besichtigt man den dortigen neuen Gäubahn-Fernbahnhof Stuttgart-Mailand-Rom, ein Lieblingsprojekt der grünroten Landesregierung.

In Epfendorf stehen Fahrradanhänger bereit, mit denen die Paddelboote wieder nach Rottweil geradelt werden. Wer will, kann noch einen extra Ausflug für 60 Euro zur Schlichemklamm buchen. Ich freue mich schon auf heute abend!

3 Antworten to “Keine Sau im „Naherholungsgebiet“ Bitzwald”

  1. Schantle Says:

    Insider Dr. Aden sagt, was mit Esch 2009 los war
    10. Mai 2015

    Rottweil. Dr. Gerhard Aden, damals im Gemeinderat, schreibt, warum das Esch vor sechs Jahren als JVA-Standort von den Rottweiler Feiglingen beerdigt wurde. Knallhart, aber genauso war es:

    https://rottweil.wordpress.com/2015/05/10/insider-dr-aden-sagt-was-mit-esch-2009-los-war/

  2. Klepfer Says:

    Ein guter Tag fürs Esch und für Rottweil!


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