Der Rottweiler Knast könnte längst stehen!

21. September 2015

Rottweil. Kaum hat die grün angestrichene Bürgerinitiative gegen die JVA in Rottweil gestern abend verloren, will sie schon wieder mitmischen, beim Architektenwettbewerb zum Beispiel und so weiter, und Fachleuten befehlen, wie genau gebaut werden muß und was für Ökofunzeln leuchten dürfen.

Tretet doch einfach ab, verduftet und geht mal ins Bett, keiner will euren Senf mehr hören und euer Kaspertheater sehen! Wir brauchen kein ökologisches, unsichtbares Fünfsternhotel für Verbrecher, sondern eine hohe und sichere, beleuchtete Mauer, gern mit Stacheldraht.

Kein Wunder waren die Neinstimmen gestern auf dem Hegneberg und den Wahllokalen in Richtung Esch am höchsten. Die Leute haben Angst, dass einer über die Mauer kommt. Und bei unserem Wischiwaschi-Strafvollzug, der gar keine Strafe mehr ist, sondern ein Wellness-Urlaub auf Staatskosten, ist das nicht ausgeschlossen, wobei jeder Ausbrecher möglichst weit weg abhauen wird und nicht auf den Hegneberg, da bin ich sicher.

Statt Sauna und Whirlpool viele, viele Zellen reinsetzen, bitte! Die Knäste werden sich bald bis zum Anschlag füllen. Mit den Asylbetrügern spazieren auch Verbrecher aus aller Welt herein, die gar nicht mehr registriert werden und ohne Pass und Ausweis anstandslos hier in unsere dekadente „Bunte Republik“ reinschmarotzen dürfen.

Und was euch Bürgerinitiativen gegen alles angeht, haben Neukirch und Zepfenhan gestern deutlich gezeigt, was man von euch und eurem Naturschutzgeschwafel zu halten hat. Nix! Auf was will denn der Broß da eingehen? Spaziert doch ins „Naherholungsgebiet“ Bitzwäldle – hahaha – und sucht Gelbbauchunken!

Und der SchwaBo-Schulz mit seinen lächerlichen TED-Umfragen, der seinen paar letzten Lesern – Asylanten abonnieren den Bote nicht – den Bauch pinseln will, schreibt heute, die Arbeit fange jetzt erst an. Pfeifendeckel. Die Arbeit für Rottweil hat aufgehört. Jetzt soll Stuttgart schaffen und das Gefängnis dort auf den Acker stellen, wo und wie es will! Und wir kassieren!

Hier nochmals der alles erklärende Leserbrief von Dr. Aden, der zeigt, warum wir die JVA im Esch nicht schon längst haben. Ein Wackelpudding als OB damals 2009, Feiglinge als Gemeinderäte und krawallige Villingendorfer „Naturfreunde“! „Grüne Naturfreunde“ vom Typ Neukirch und Zepfenhan! Dieser Spuk muss endlich aufhören!

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8 Antworten to “Der Rottweiler Knast könnte längst stehen!”

  1. Schantle Says:

    Der SchwaBo-Schulz ist sowieso nicht ganz sauber. Heute schreibt er wieder vom Esch als „unberührter Natur“! Seit wann ist ein Acker „unberührte Natur“? Geht’s noch!

  2. Fiek van Achtern Says:

    Der anständige Bürger, ist nach einer Frage mit einem „Nein“ zufrieden, trollt sich und geht wieder seiner Arbeit nach. Der linksrotgrüne Aktivist akzeptiert kein „Nein“, macht penetrant solang weiter, bis er ein „Ja“ hat. Das ist der Unterschied! Und weil das so gut funktioniert hat, war der Marsch durch die Institutionen erfolgreich und wir haben jetzt den Salat. Eine verblödete und bunte Republik mit Schulden, ohne Strom, mit Kriminellen, die machen können, was sie wollen. Statt einem starken Land mit Hochtechnologie und brummender Wirtschaft.

  3. Potty Says:

    Wir sind selber Schuld! Dieses System erlaubt es diesen Nein Sagern wenig zu arbeiten und Ihre überschüssige Energie, die wie wir täglich sehen können und außerdem immens vorhanden ist, in die Mobilisierung von gleichgesinnten Schmarotzern zu stecken. Müssten die Menschen in diesem Land arbeiten um zu überleben gäbe es viel weniger Nein Sager. Wir haben einfach durch den technologischen Fortschritt zuviel Zeit um uns Gedanken zu machen wie wir alles schlecht reden können…

  4. Wach-Rüttler Says:

    @Fiek van Achtern
    Eine sehr treffende Schilderung, die sich auch in Rottweil bewahrheitet: Durch penetrante Wiederholung verwandelt sich intensiv genutztes Ackerland in unberührte Natur, die es zu schützen gilt. Nach dem gleichen Prinzip steigt die Angst vor ausbrechenden Schwerkriminellen. Das Ergebnis sind dann 41,6% NEIN und nur 58,4% JA beim JVA-Bürgerentscheid. Die schweigende Mehrheit (nur 48,5% Wahlbeteiligung) fällt nicht ins Gewicht. Das ist das Problem. Hätten mehr Bürger den Mut, auch unbequeme Ansichten offen zu vertreten, könnten die selbst ernannten Gutmenschen mit ihren Minderheitsmeinungen einpacken!

  5. Schantle Says:

    Verwunderung nach Gefängnis-Bürgerentscheid

    Nach dem Bürgerentscheid zum Gefängnisstandort „Esch“ zeigt sich St.-Florian-Prinzip

    Rottweil / sz Am Tag danach herrscht Verwunderung in Rottweil – Verwunderung über das Abstimmungsverhalten zweier Teilorte im Bürgerentscheid zum Gefängnis-Standort: Neukirch und Zepfenhan. Die haben vor fünf Jahren eine größere Rebellion gegen einen Standort auf ihrer Gemarkung, im Bitzwäldle, angezettelt. Mit Pauken und Trompeten, mit Kind und Kegel und auch Traktoren fielen sie zu einer Demonstration in die Rottweiler Innenstadt ein, drohten mit Kaufboykott und Austritt aus dem Landkreis Rottweil, verwiesen auf die unberührte Natur im Bitzwäldle, auf das wertvolle Naherholungsgebiet, und als auch das noch keine Rettung versprach, zauberten sie die Gelbbauchunke als schützenswerte Art aus dem Hut.

    Schließlich kam Hilfe in Gestalt des Wahlkämpfers Winfried Kretschmann, der im Falle seiner Wahl zum Ministerpräsidenten einen neuen Suchlauf versprach. Der Grüne bekam dafür im Gegenzug 62 Prozent im bis dahin pechschwarzen Zepfenhan. Jetzt, am Ende dieses Suchlaufs, ging es im Rottweiler Gewann Esch nahe der Neckarburg wieder um ein Stück fast unberührter Natur und um ein Naherholungsgebiet. Die Rottweiler Bürger sprachen sich am Sonntag trotzdem mit mehr als 58 Prozent für das Esch aus. Und an die Spitze der Bewegung setzten sich: Neukirch und Zepfenhan mit jeweils 78 Prozent „Ja“.

    Mitglieder der Bürgerinitiative „Neckarburg ohne Gefängnis“ reagierten empört. Ein Beobachter brachte das allgemeine Unbehagen in der Stadt auf einen Nenner: „Verschon’ mein Haus, zünd’ andere an.“ Wie selten zuvor demonstriere dieser Fall von Selbstentlarvung, so der Mann, beispielhaft das Sankt-Florian-Prinzip in unserer Gesellschaft allgemein und speziell beim Bau eines Gefängnisses. Eugen Mager, der Ortsvorsteher von Zepfenahn, findet „diese ganz klare Entscheidung in Ordnung“. Umgekehrt wäre es wahrscheinlich genau so gewesen, fügt er noch hinzu.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Verwunderung-nach-Gefaengnis-Buergerentscheid-_arid,10309006_toid,757.html

  6. Schantle Says:

    Der obige Artikel ist vom Häring. Er soll aber nicht so blöd tun. Erstens hat das jeder längst gewußt, dass die ganze Ökokacke nur vorgeschoben war, wie sie IMMER vorgeschoben wird, auch von der Lügenpresse bei allen möglichen Projekten, wernn die verlogenen, alternden Bürger den Fortschritt verhindern möchten, weil sie ihre Ruhe wollen!

    Kann man hier im Rottweil Weblog immer wieder lesen!

    Die Neukircher und Zepfenhaner haben uns jetzt mit der Entschleierung einen großen Dienst erwiesen. Man wird darauf zurückkommen.

  7. Friederika Says:

    Begleit-Escort

    Wie viele Ja-Stimmen hat die Begleitinitiative nun eruiert? Einige Bürgerstimmen ließen verlauten, der OB hätte sich hinter ihr versteckt. Andere wiederum meinten, sie ließen sich nicht von einer Initiative „bevormunden“, wen sie zu wählen haben.
    Seit Werner G. Tod scheint bei unseren Lokalblättern der Nachrichtenfluss zur Stadtverwaltung nicht mehr zu funktionieren. Unser Weblog-Leser Arni wollte am Sonntag sogar einen Liveblog einrichten – nichts kam.

    Immerhin ein Lichtblick: In der Volksbank Rottweil werden „kleine Brötchen gebacken“ 😉

  8. Friederika Says:

    Ausschreibung Handwerkerleistungen JVA

    Beim Bau der neuen JVA gehe ich davon aus, dass einige Handwerkerleistungen an Firmen vor Ort vergeben werden.
    Ich bin gespannt, ob im Fall der JVA „grüne“ Handwerker, die gegen die JVA im Esch gestimmt haben, auch ein Angebot abgeben. Dies Verhalten fände ich absolut schäbig.


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