Zwei neue Hotels in Rottweil?

15. Oktober 2015

Rottweil. Laut Ortspresse gibt es einen Investor, der im leerstehenden Spittel ein Hotel mit 100 Zimmern einrichten will, und neben dem Rottweil Turm wird von einem zweiten gemunkelt, mit Betreiber Keller. Gute Nachrichten eigentlich, aber:

Wer im Spittel ein Hotel mit 100 Zimmern einrichtet, soll laut Behörden auch für 100 Parkplätze sorgen. Wo? Unterirdisch? Und die bisherigen Pläne sehen einen Durchbruch der Stadtmauer vor, was meiner Ansicht sicher nicht genehmigt werden sollte, während mir ein paar Bäume beim Konvikt, die man absägen müßte und denen der grüne Hils schon nachtrauert, absolut egal wären. (Guck Artikel im Bote und NRWZ!)

Ansonsten wird die Diskussion dazu monatelang weitergehen. Man kann noch lang drüber nachdenken! Dass wir mehr gescheite Hotels in Rottweil brauchen, wurde hier schon oft geschrieben!

11 Antworten to “Zwei neue Hotels in Rottweil?”

  1. Dr.med.Wurst Says:

    Wo ist der Wirtschaftsb(r)oss, wenn es um unsere ureigensten Stadtthemen geht ?

    Der verspricht doch seit Jahren, dass mit seiner Kompetenz es nur noch vorwärts geht in Sachen Stadtentwicklung und alles was ich sehe ist mehr Leerstand und keine Lösungen für die drängensten städtischen Entwicklungsprojekte.

    Ich frage mich auch, wieso man städtischer Seite aus Workshops ansetzen muss, wo man von den Bürgern erfahren will, wie die den Leerstand von Geschäften in der Innenstadt begegnen wollen, wo doch unsere angeblich kompetenten Kreativlinge, der OB und die STEG, dafür eine Mörderkohle bekommen, dass Problem zu lösen?
    Planloses umherirren der Akteure, dass einem dann als Bürgerdialog verkauft wird, ha!

    Und wenn man mal nüchtern Bilanz zieht, dann hätte der Ralf bei der Bilanz eigentlich fertig! Rottweil kackt im Vergleich zu anderen Kreisstädten immer mehr ab, da ändern auch Knast und Tower of Power nix, zumal Letzterer von Fonne Bürk der Stadt auf die Türschwelle gelegt wurde, der musste das Bündel doch nur aufheben und in trockene Tücher bringen….

    Schlimmer kann’s eh nicht mehr werden! Aber warten wirs ab, wie er sich im Flüchtlingschaos bewährt….

  2. Friederika Says:

    Ich habe immer den Bau von Hotels in Rottweil befürwortet. Allerdings kommt keine richtige Freude wegen des Spitalumbaus in mir hoch. Primär beschäftigt mich die Flüchtlingskrise und das ganze Drumherum inkl. der wirtschaftlichen Folgen. Der Tourismus in Rottweil ist für mich im Moment ad acta gelegt. Schauen wir mal, wie Rottweil im Oktober 2016 aussieht.

  3. Bergbewohner Says:

    Der Spittel wird zu einem Asyli-Hotel umgebaut und der Investor wird steinreich damit. Das Ganze geht auch ohne Parkplätze, wetten dass!

  4. Dr.med.Wurst Says:

    @Frederika,

    dieses Ganze Tourismus-Ding ist doch nur Augenwischerei!
    Der Tourismus ist immer der letzte Strohhalm, wenn in einer strukturschwachen Gegend alles andere nicht läuft. Wenn man das Glück hat ein österreichisches Dorf in den Alpen ist das halt was anderes wie hier.

    Ich sehe auch durchaus Parallelen zur Asyl-Krise:

    Da will der Wirtschaftsb(r)oss will hier fetten Tourismus etablieren ohne dafür die entsprechenden Vorbedingungen wie eine passende Infrastruktur aufzubauen und der Berliner Block will Millionen Flüchtlinge unterbringen ohne auch nur im entferntesten die notwendigen Unterbringungskapazitäten sicherstellen zu können.

    Da wird nichts anderes gemacht als zu hoffen, dass die selbstordnenden Kräfte einer Gesellschaft dafür sorgen, dass uns der Laden nicht um die Ohren fliegt.

    Das ist zum Regierungsprinzip im politischen Mikro- und Makrokosmos der Berliner Republik geworden. Leider funktioniert das nur in weitgehend homogenen Gesellschaften, deren innerer Zusammenhalt das Schlimmste verhindert.

    Aber man hat schon dafür gesorgt, dass diese Zeiten in Deutschland vorbei sind! Die 5 Millionen neue Muslime werden dafür sorgen, dass in Deutschland nicht mal mehr ein Minimalkonsens möglich sein wird. Wer Anschauungunterricht braucht sehen nach Mannheim.

    http://www.rheinneckarblog.de/02/schiesserei-am-marktplatz-das-mass-ist-voll/63586.html

  5. Dr.med.Wurst Says:

    Im Übrigen: Genau auch wegen dieses Versagens der Politik, bzw. der Idee, dass man die Probleme einfach von einer Ebene an die nächst Unterste durchgereicht werden, muss es am Schluß der Bürger selber richten, deswegen müssen dann „Bündnisse geschmiedet“ werden….

    Diese Land braucht nach 25 Jahren durchwursteln einfach wieder fähige Leute mit Hirn und Herz, die führen und leiten können, anstatt wie die GRÖFAZ ohne Durchblick bei -5 Dioptrien am Steuer zu sitzen und wie ein Geisterfahrer einfach „auf Sicht zu fahren!“

  6. Dr.med.Wurst Says:

    Syntax fällt mal wieder der Geschwindigkeit zum Opfer 🙂

  7. Friederika Says:

    Besteht ein Zusammenhang mit dem beim Merz beschäftigten Rebholz mit den Rebholz Immobilien in Bad Dürrheim? Habe jetzt keine Zeit zum Recherchieren.

    @dr. med. Wurst, Ja, so ist es!

  8. Klabautermann Says:

    Das ist die Stunde der Investoren in Wohnraum oder

    auch Hotels.

    Natürlich für „Schutzsuchende“ !!!

    Soviel Geld kann man nirgendwo verdienen.

    Das Geld kommt aber vom Steuerzahler.

  9. Dr.med.Wurst Says:

    Wie schon mal erwähnt, da haben sich schon damals, bei den ersten Wellen Ende der 80er und während des Kriegs in Yugoslawien, einige Leute auf Kosten der Allgemeinheit gesund gestoßen!

    Als Leute, ins Asylbusiness einsteigen, Securityfirmen, Cateringbetrieb, Dolmetscherservice gründen!

    Letzteres auch gerne, selbst wenn ihr keine Arabisch versteht! Erinnert mich immer an den Gebärdendolmetscher bei Mandelas Beerdigung, der auch nur spastisch rumgepaddelt hat und keiner hat bemerkt, dass er nix auf der Pfanne hat!

    LOL


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