FFR: Welche Rolle spielt Alfons Bürk?

17. Oktober 2015

Rottweil. Da ein paar Grüne, auch wenn sie FFR (Forum gegen Rottweil) heißen, sauer sind, weil Turm und JVA gebaut werden, stellten sie jetzt die scheinheilige Frage nach Fone Bürk. Was für finstere Pläne hat er, warum ist er gegen uns, was mauschelt er, wieviel Geld kriegt er von der Stadt Rottweil, von wem wird er geschmiert?

Sie wollen Bürk also anschmieren! Darauf hat die NRWZ die total richtige Antwort gegeben! Hier kann man alles nachlesen! Auch der Bote hat gestern berichtet, aber nix berichtigt, guck da!

Anmerkung:

Ich lobe den Arnie jetzt nicht, weil ich ihn gestern angegriffen habe, sondern er hat hier einfach recht! Wollte das Thema auch schon gestern bringen, aber das existenziell bedrohliche Asylanten-Thema geht derzeit und leider noch lange vor!

 

12 Antworten to “FFR: Welche Rolle spielt Alfons Bürk?”

  1. Friederika Says:

    Auszug aus dem Spiegel 1981:

    ‚STÄDTEBAU
    Gruscht gerettet‘

    In der schwäbischen Kleinstadt Rottweil sanieren Jugendliche Altbauten, die auf der Abbruchliste stehen. Mit dem Nationalpreis für Denkmalschutz wurden die „Instandsetzer“ jetzt belohnt.
    Weihnachten nahte, und die Mitglieder des Kirchengemeinderates von Rottweil-Altstadt überlegten, wie sie ihrem gerade neu antretenden Pfarrer eine Freude machen könnten. Beschlossen wurde: Er bekommt eine Doppelgarage für sein Auto.
    […] Bürk schrieb an das Landesdenkmalamt in Freiburg. Die Beamten reagierten: Sie stellten die Fachwerkscheune unter Denkmalschutz.‘

    Quelle:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14348011.html

  2. dearw Says:

    Hat dies auf dearw rebloggt und kommentierte:

    wo er Recht hat hat er Recht der Peter

  3. klepfer Says:

    Der Alfons Bürk ist und war ein Segen für Rottweil!

    (Einer, der was davon versteht)

  4. Oskar A. Says:

    Alfons Bürk war eigentlich der erste selbstlose Stadtsanierer im Stadtjugendring Rottweil. Er und seine Truppe haben viel dazu beigetragen, dass alte charakteristische Häuser in Rottweil und den Stadtteilen erhalten geblieben sind und nicht abgerissen wurden.

    Die Mitglieder des Rottweiler Stadtjugendringes erhielten 1981 den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Mit diesem
    Preis würdigt das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz „Persönlichkeiten und Gruppen, die durch ihre Initiative in selbstloser Weise außerhalb ihrer beruflichen Aufgaben einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Rettung von Gebäuden, Ensembles, Altstadtkernen und Dörfern geleistet haben“. Durch ihre zahlreichen Aktivitäten zur Rettung erhaltungswürdiger
    Altbauten erfüllt die Rottweiler Jugendgruppe in idealer Weise die Ziele dieser Auszeichnung.
    (Quelle: Bürk/Wittmann/B.+H.Rabenstein:“Konstruktive Mitarbeit als Überlebenshilfe für alte Häuser“.) 🙂 🙂

  5. Oskar A. Says:

    Es ist eine Schande, dass FFR Alfons Bürk nicht kennt oder kennen will. Er ist einer der wenigen ehrlichen Schaffer in Rottweil. Bürk hat früher „nie viel geredet, sondern einfach gemacht“.
    Hier ein Lob an die NRWZ, die diesmal (ausnahmsweise) einen guten Artikel geschrieben hat. 😉

  6. Pipistrello Says:

    Alfons Bürk wollte doch auch mal OB von RW werden.
    Wurde auch nicht erwähnt.

  7. Oskar A. Says:

    @ Pipistrello:
    Viele haben ihm so eine „Karriere“ als OB auch nicht zugetraut. Meiner Meinung nach ist/war er für solch einen Job ein zu netter, ehrlicher und sympathischer Kerl. Alles Eigenschaften, die ein Kommunal-, Landes- oder Bundes-Politiker nicht haben darf, um weiterzukommen. 😉

  8. Dr.med.Wurst Says:

    Ok, das war der junge Stadtsanierer Bürk. Aber wie siehts mit dem aktuellen, etwas gereifteren Bürk aus? Ich bin ja auch nicht der, der ich vor 30 Jahren war….

    Seine Verdienste in der Vergangenheit sind ja unbestritten, aber wie ist er den momentan einzuschätzen? Das wäre für mich jetzt erst einmal bzgl der aktuellen Projekte in der Stadt interessant, denn ich verstehe noch nicht, wo man den Mann einordnen kann.

  9. Klepfer Says:

    @Dr. med Wurst

    Immer noch wie früher. Ich habe ab und zu mal mit ihm zu tun und kann ihn gut leiden.

    Er hat Ideen die er sich von niemand verbieten läßt. Das macht ihn für Apparatschiks aller Couleur suspekt. Besonders für das FFR.

    Ich bin der Meinung, dass ein weicher Kerl wie er (im positiven Sinne) zwar nicht zum OB taugt der eine große Verwaltung leiten muss, aber ansonsten durchaus auf seinen Rat gehört werden sollte.

  10. Oskar A. Says:

    Da kann ich Klepfer nur zustimmen. Die Kommentare in der NRWZ über eine angeblich obskure Rolle von Bürk verstehe ich nicht!

  11. Schantle Says:

    Broß antwortet im Klartext auf FFR-Anfrage: „Unterlassen Sie Ihre persönlichen Angriffe auf Herrn Bürk” nrwz

  12. Dr.med.Wurst Says:

    Naja,

    ich bin sicherlich kein Freund der FFR, aber etwas Klarheit wäre schon geboten.

    Ich höre halt immer wieder im Zusammenhang mit Bürk davon, dass z.B. das Kraftwerk für eine wirtschaftliche Nutzung im Zustand vor der Übergabe an die Trendfactory, speziell in Richtung Brandschutz und Sicherheit, eigentlich nicht getaugt hat und die Fuerwehr ihre Bedenken klar formuliert hatte, bis dann Bürk, so wie es kolportiert wurde, im Sinne der Trendfactory die entsprechenden Stellen in der Stadt weichgeklopft hat das Denkmal für 1 Euro zu übergeben. Das hat für mich „scho a Geschäckle“….
    Denkmalschutz hin oder her….

    Wenn ich hier und da ins Kraftwerk gehe dann habe ich da immer noch meine Zweifel, ob man da Leute rein lassen sollte, s. Putz an der Decke etc, zumal ich das Gebäude gut kenne und ausgiebig erkundet habe, als es noch nicht frei zugänglich war :-).

    Das Bürk wohl auch als Architekt für TK eine enge und immer noch funktionierende Geschäftsbeziehung zwischen TK und der Trendfactory eingefädelt hat ist noch so eine Sache. Nebenbei: Der Turm wurde von Bürk erst an die Trendfactory herangetragen und sollte auf deren 1 Euro-Flecken gebaut werden….Als dann die Sache ein wenig zu stinken begann ist die Stadt mit dem aktuellen Baustandort eingesprungen, um die Kohlen noch aus dem Feuer zu holen. Wollte das nur noch mal in Erinnerung rufen, bevor die Geschichte umgeschrieben wird…

    Daher finde ich, dass Transparenz grundsätzlich in Rottweil immer geboten. Für meine Begriffe läuft im Städtle zu viel zwischen den Interessengruppen auf informeller Basis, um es mal vorsichtig auszudrücken. Das mag zwar öfters im Sinne der Stadt zu sein, als es zu ihrem Nachteil ist, dass kann aber keine Legitimation sien. Mir kann auch keiner erzählen, dass da immer nur altruistische Bewegründe dahinter stehen. Ich glaube, dass ein paar Leute ordentlich, wenn auch nicht offensichtlich, in einer Art profitieren, die man anderswo als Unangemessen bezeichnen würde.

    Wenn also der Wirtschaftsb(r)oss hier von persönlichen Angriffen redet, dann sehe ich das nicht so, denn hier wird nur erwartet, dass das Geschäftsgebaren zwischen Bürk und Stadt offengelegt wird.

    Da ich das Jaulen des OB, auch in dieser Wortwahl, eher als Bellen betrachten würde und mir das altes Sprichwort von den getroffenen Hunden spontan dazu einfällt, finde ich dass man jetzt erst Recht danach schauen müsste. Aber warum sollte es in der Stadt anders sein als in Berlin….


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