Wie wird Deutschland 2035 aussehen?

18. Oktober 2015

merkel aische-angela

Rottweil / Eurabien. Aller Voraussicht nach wird die Regierung der illegalen Invasion noch eine Weile zuschauen. Wegen der Winterstürme auf dem Mittelmeer und auf den Hochlanden in Afghanistan, Irak und Syrien wird der Zustrom ohnehin geringer, ab März wieder zunehmen.

Mitte oder Ende 2016 wird auch die SPD einsehen, dass es so nicht weitergeht, und der Grenzschließung zustimmen, EU hin oder her. Bis die Grenzzäune stehen, werden rund 2-3 Millionen ‚Flüchtlinge’ eingewandert sein.

Da die Lage in Syrien, Nordirak und Afrika auf Jahre hin wenig einladend bleibt und Asylverfahren der Rechtsanwaltsbranche einträgliche Geschäfte sichert, wird nur in Einzelfällen abgeschoben. Also richten sich die Migranten dauerhaft hier ein.

Über den Familiennachzug kommen in den folgenden Jahren weitere 5 Millionen Fremde ins Land, davon 90% Muslime. Ob darüber hinaus über EU-Quoten oder im Rahmen deutscher humanitärer Alleingänge weitere Migranten einwandern, ist nicht zu sagen und bleibt außer Betracht. Unwahrscheinlich ist es nicht.

Die meisten der rund 8 Millionen neuen Einwohner sprechen kein Deutsch, viele können weder lesen noch schreiben. Für das Wirtschaftsleben sind sie, von Handlangerjobs abgesehen, unbrauchbar. Das bestätigen auch die nun bekanntgewordenen Prognosen von Frau Nahles zur künftigen Zahl von Hartz IV-Empfängern.

Hinzu kommen kulturspezifische Hürden. Viele Afghanen und Afrikaner sind in halbkriminellen Clanstrukturen aufgewachsen, die Idee der bürgerlichen, regelmäßigen Arbeit ist ihnen fremd. Schon jetzt berichten Sozialarbeiter, viele jugendliche Migranten – also die Mehrheit – würde allein nach dem Recht des Stärkeren leben; jeder Respekt vor dem Eigentum oder sonstigen Grenzen fehle.

Von der kulturkreisbedingten Faulheit, Lethargie und Bildungsferne speziell der Muslime war hier schon öfter die Rede. Dass diese Prägungen sich ändern, ist so wenig zu erwarten wie ein Gelingen der Integration. Bisher sind alle europäischen Länder hieran gescheitert, und zwar ohne Ausnahme und trotz milliardenteurer Hilfsprogramme.

Die acht Millionen Zuwanderer müssen nicht nur versorgt, sondern unterrichtet und ausgebildet werden. Das ist schlicht nicht möglich. Es fehlt an Lehrern, die Deutsch als Fremdsprache lehren können, es fehlt an Sozialarbeitern und Betreuern. Zu erwarten ist daher, dass sich viele Migranten gleichsam unbegleitet in der neuen Heimat einrichten – ohne die Sprache zu lernen, ohne Aussicht auf irgendeinen Job.

In den Schulen wird das Niveau noch deutlicher sinken, der Weg vom Unterricht zur therapeutischen Verwahrung weiter beschritten. Privatschulen werden boomen, Leute mit halbwegs bürgerlichen Ansprüchen an die Ausbildung ihrer Kinder in bessere Viertel wegziehen. Das verstärkt Segregation und Ghettoisierung, die schon existierenden Parallelgesellschaften und No-Go-Areas werden wachsen.

Schon jetzt erfordert die Versorgung der Migranten Milliarden, weit größere Beträge werden Krankenversorgung, Integrationsmaßnahmen, Wohnungsbau und die Mitte 2016 beschlossenen Grenzsicherungen verschlingen. Noch wehrt sich die Regierung gegen Steuererhöhungen, würde dies die Willkommenskultur doch endgültig kippen lassen. Also wird man zuerst die Haushaltssperre aufheben, schon lange ein Dorn im Auge der SPD, und neue Schulden machen. Auch das wird allerdings, wie schon jetzt in Griechenland, spätestens 2025 an ein Ende kommen.

Dann bleiben nur neue Steuern. Dass die Regierung dann die Wirtschaft belastet, die doch Arbeitsplätze für all die Einwanderer stellen soll, ist unwahrscheinlich; auch die Erhöhung der Einkommenssteuer wird nicht reichen. So werden vermutlich Abgaben und solche Steuern erhöht, die alle betreffen: Mineralöl-, Versicherungs-, Mehrwertsteuer. Die Vermögenssteuer wird kommen und damit denen die Vermögenssubstanz entziehen, die ihr Geld nicht für Reisen oder Konsum ausgegeben, sondern für ihre Kinder Werte geschaffen haben.

Auch diese Mehreinnahmen werden dauerhaft nicht genügen. Allein die Krankenversicherung von 8 Millionen Einwanderern kostet – ohne die Aufwendungen für Zahnbehandlungen ­– nach heutigem Stand 24 Milliarden Euro pro Jahr. Ferner gehen die Babyboomer in 10-15 Jahren in Rente, werden also von Steuerzahlern zu Transferempfängern. Dass dann die Neudeutschen und ihre bildungsfernen Nachkommen die Sozialversicherungen tragen, ist nach den bisherigen Erfahrungen mit muslimischen Einwanderern nicht zu erwarten. Folglich müssen Renten-, Pflege- und KV-Leistungen massiv gekürzt werden.

Ebenso wird Hartz-IV auf den Prüfstand kommen. Mit dem Argument, den sozialen Frieden erhalten zu müssen, wird der Staat auf weitere Vermögenswerte zugreifen, sei es über Zwangshypotheken oder das Verbot von Auslandsbesitz. Die Worte des Essener Bischofs Franz-Josef Overbeck, Deutsche müssten Abschied „vom gewohnten Wohlstand“ nehmen, sind – auch wenn vom Kirchenmann eher als Glück verstanden – die treffende Einschätzung des Kommenden: Das Wohlstandniveau in Deutschland wird deutlich sinken, oder richtiger: Die Deutschen werden erfahren, was Armut wirklich heißt, und zwar weit entfernt von der jetzigen Armutsdefinition der Sozialverbände.

Einher damit gehen politische Veränderungen. Weder die Wählerschaften der CDU noch die der SPD werden dem fiskalischen Entzug ihrer Lebensleistung freundlich zuschauen. Auch die sprunghaft steigende, klar migrationsbedingte Kriminalität sorgt dafür, dass sich die Wähler in Scharen abwenden. Sollte es zu schweren terroristischen Anschlägen durch eingewanderte Dschihadisten kommen, wird sich dieser Trend dramatisch verschärfen.

So werden die beiden großen Volksparteien vermutlich untergehen. Zu groß ist der Vertrauensverlust in die Regierungsparteien, nicht sichtbar eine Person, die den Kurs ändern könnte. Neue Parteien mit klar konservativem Profil entstehen, wie schon in Frankreich, Holland, Finnland, Schweden, Ungarn oder Dänemark. Das wird die innere Spaltung des Landes vertiefen. Auf der einen Seite GRÜNE, LINKE und frühere Sozialdemokraten der Fahimi- und Nahles-Fraktion, ihnen gegenüber die konservativen Neuparteien. Zwischen beiden herrscht, wie derzeit in den USA, keine Verständigung. Politisch ist das Land kaum noch handlungsfähig.

Auch die Einwanderer werden Parteien gründen. Da sich viele von ihnen über ihre Religion als Gemeinschaft verstehen, zu existierenden und teils ‚christlichen’ Parteien aber keine Bindung haben oder haben wollen, werden sie weitgehend einheitlich für ihre Neugründungen stimmen. Damit werden sie erst lokal-, dann auch bundespolitisch eine Macht, die Einfluß auf Gesetzgebung und Erziehung nimmt und vor allem Transferleistungen für ihre Wähler sichert.

Spätestens dann, voraussichtlich um 2025, werden die Verteilungskämpfe schärfer, eventuell verstärkt durch den Streit um neue, pro-islamische Gesetze. Alle Parteien werden sich radikalisieren, weil sie nur dadurch ihre Wähler halten können. Diese Veränderungen werden auch Institutionen wie Bundesverfassungsgericht, Justiz oder Bundeswehr erfassen und wandeln. Das Gemeinsame schwindet, die Gegensätze werden an Kraft gewinnen.

Folgt man diesen Überlegungen, bleiben – jenseits der unvermeidlichen Verarmung – für 2035 drei Szenarien:

Deutschland ist auf dem Weg, den die Türkei in den letzten Jahren genommen hat, also zu einem islamischen, wenn auch offiziell noch säkularen Staatswesen.

Zweite Möglichkeit: Bürgerkrieg, wie ihn alle Multikultistaaten, ob Jugoslawien, Ruanda oder Libanon, irgendwann erleben. CIA-Studien prognostizieren solche Konflikte in Westeuropa für 2030.

Drittens, aber am wenigsten wahrscheinlich: Rechte Parteien haben die Regierungsverantwortung übernommen und setzen eine radikale Integrationspolitik durch: Wer sich nicht vollständig assimiliert, muss das Land verlassen. Staatsbürger- und Sozialrecht werden entsprechend geändert, Transferleistungen für Migranten weitgehend gestrichen. Wenn sie klug sind, nehmen diese Parteien all jene mit, deren Position oder Leben vom Islam bedroht wird: Frauen, Homosexuelle, Juden, Intellektuelle. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Re-Christianisierung im Sinne eines konservativen Christentums. Deutschland bleibt zwar ein westliches Land, wird aber deutlich weniger freiheitlich und liberal. Die gesellschaftliche Spaltung wirkt auf Jahre fort.

Hier bei Nicolaus Fest kopiert! Danke! Ein Super-Artikel! Horror pur! Aber so ähnlich wird es kommen! Drei Sterne!

30 Antworten to “Wie wird Deutschland 2035 aussehen?”


  1. Prägnant beschrieben.
    Tragisch, dass wir diesen Weg selbstverschuldet gehen, aus besinnungslosem Gut-sein-wollen. Am Ende wird man sich die Augen reiben und jeder wird begehren, nicht schuld daran zu sein. Man sollte dann aber die Verantwortlichen in Politik und Medien, in Meinungsmanufakturen und pressure groups nicht so einfach davonkommen lassen: Name it, shame it, blame it.

  2. Friederika Says:

    Hinzu kommt die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung kompletter Prozessketten in unseren Firmen, gerade in der noch relativ gut bezahlten Automobilindustrie, die immer mehr die Arbeitskraft des Menschen ersetzen werden. 2035 sind die traditionellen Handwerksbetriebe eh ausgestorben.

    Andererseits könnte die Flüchtlingswelle die Technik zum Erliegen bringen und gerade wegen der Flüchtlinge, um ihnen Jobs bieten zu können, alte Handwerkstechniken, wie die manuelle Bearbeitung von Leder, das Nähen von maßgeschneiderten Anzügen etc., Besohlung von Schuhen, Restaurationsarbeiten wieder aufleben lassen.
    Oder: Würde es kein E-Mail geben, müssten die Briefe auf konventionellem Wege versandt werden. Die Post müsste wieder mehr Personal einstellen etc. etc.

    Ehrlich gesagt, unter den jetzigen Umständen will ich das Jahr 2035 gar nicht mehr erleben.


  3. Neues aus dem Paralleluniversum ZEIT-Redaktion:

    http://www.zeit.de/2015/40/religion-glaube-freiheit-fluechtlinge-deutschland

    Der gemässigte Islamist Mohammed im Artikel gefiel mir am besten. Weil er nicht mit dem Messer, sondern nur mit dem Schwert enthaupten möchte, gilt er also als moderat… Wir brauchen mehr solche moderaten Moslems in Deutschland, unbedingt.


  4. Es gibt nur noch ein Land, das so dumm ist wie wir: Schweden.
    http://de.gatestoneinstitute.org/6715/schweden-kollaps

  5. klepfer Says:

    @Friederika

    Sag ich doch. Die eine will alte Handwerkstechniken wieder aufleben lassen, der andere will seinen Hausneger. Als moderner Mensch kann man zu beidem meinen, es sei vom „Winde verweht“ und nicht mehr zeitgemäß. Im Endeffekt bleibt es aber ein und dasselbe. Mit fortschreitender Technologisierung brauchen wir in der Industrie nur noch hoch qualifizierte Leute. Daher bleibt nur im „Servicebereich“ (den Maßschneider und -schuster zähle ich wie den pakistanischen Schuhputzer und das Hauspersonal da dazu, weil das alles nur über Lohndumping funktionieren kann) unseren Neubürgern eine Chance, ehrlich in Lohn und Brot zu kommen. Dass in der bisherigen Geschichte der Servicebereich noch nie ein Sprungbrett zu dauerhaftem Wohlstand war, dürfte bekannt sein. D.h. wir importieren uns Lumpenproletariat, dass zwangsläufig Probleme macht.

    Du wirst schon sehen, es gibt irgendwann 2 Klassen. Die „Master“ und die „Servants“. Ich weiss auch, in welcher Klasse ein Großteil der neuen Einwanderer landen wird.

  6. Friederika Says:

    @Klepfer: Der Unterschied ist: Schuster, Schneiderin, Satller, Gerber waren einst Ausbildungsberufe; dein Schuhputzer ist eine Dienstleistung ohne Ausbildung. Über den/ die Hausangestellte ließe sich nun streiten, da es die Ausbildung zum Hauswirtschafter / Hauswirtschafterin gibt.
    Insofern bist du immer noch zu sehr „Vom Winde verweht“.

    Und: „Master“ und „Slave / Servant“ ist ein gängiger Sprachgebruch im Dominabereich. 😉

  7. Friederika Says:

    Deutschland braucht nur hochqualifizierte Programmierer, um die Automatisierung der Maschinen voranzutreiben.

    Die heutigen „Fließbandarbeiter“ werden künftig nur noch Buttons und Mouse Clicks bedienen müssen. Hochintelligente Maschinen werden den Mitarbeitern die Aufgaben zuweisen, sie mittels Eye Tracks kontrollieren – und nicht umgekehrt. Der Mensch wird der Sklave der Maschine sein.

    Besuche doch mal einen Automobilhersteller oder eine größere Zuliefererfirma. Du wirst Augen machen, was dort bereits abgeht.


  8. “Aus Sicht von Leuten wie Augstein, Göring-Eckardt oder Hofreiter, ist jede kritische Einstellung zur schrankenlosen Einwanderung in Deutschland eine Art Krankheit, eine xenophobische Haltung, d.h. eine der Realität unangemessene Angst vor Fremden bzw. vor dem Fremdem allgemein. Verantwortlich dafür: mangelnde Bildung, Rassismus und primitive Atavismen, vor allem bei (weißen) „Männern mit Lehr- und Pflichtschulabschluss“, wie es in der ZEIT vor kurzem exemplarisch dazu hieß. Die moralisch erhöhende Haltung, alle, die sich nicht den weltoffenen Chargon des Juste Milieu angeeignet haben, als rassistisch zu denunzieren, ist selbst im besten Sinne sozialrassistisch zu nennen. Die Abscheu auf alles Ländliche, Provinzielle, den apolitischen Arbeiter, den „kleinen Mann“, die Abwertung der Praktiker vor Ort, Polizisten, Lehrerinnen, die Verachtung der Kneipe oder des Stammtisches – dieser Hass, der sich in einem aggressiven Antirassismus manifestiert, ist in Deutschland weit verbreitet. Man liebt den Fernsten und hasst den Nachbarn, der sich der verordneten Willkommenskultur verweigert, mit aller sonst nicht vorhandenen Leidenschaft. “

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_sogenannte_fluechtlingskrise_ein_lehrstueck_in_sachen_sozialrassismus

  9. Klabautermann Says:

    Die Kosten für die Invasoren werden unser Staatsbudget

    platzen lassen.

    Die Gesellschaft wird sich teilen.

    In eine arbeitende und dadurch kinderlose.

    Und eine in faulenzende und kinderreiche.

    +++++

    Wir schaffen durch unsere Gesetze und Richter

    eine gute Weide für die Moslems.

    +++++

    Und am Ende haben es alle so nicht gewollt.

    +++++

    Ich sehe ein Menetekel an der Wand.

    Wenn kein Umdenken erfolgt, dann sind wir in

    2035 Geschichte und werden vielleicht im Zoo

    oder in einem Museum ausgestellt.

  10. klepfer Says:

    @ the_real_sideadmin

    Ich habe gerade in der Lügenglotze den Kauder gesehen, wie er gebetsmühlenhaft wiederholt hat, dass Mutti alles richtig macht, nachdem die gerade für Erdogan Wahlkampfhilfe betreibt und ihm dabei die devote Maus macht (man könnte es auch uncharmanter ausdrücken).

    Die kontemporäre Politik erinnert an eine soap-opera aus dem Rottenmünster. Man erklärt Dummheit zur Tugend. Surreal, irgendwie schräg und gruselig.


  11. Dummheit zur Tugend, da ist schon was dran. Man gestattet sich bestimmte Aspekte des Denkens gar nicht mehr, hat sie komplett verlernt. Dass Konsens wichtig ist, es aber dass es auch legitime Interessen gibt, die man, irgendwann, auch robust verteten muss. Wenn der Klügere immer nachgibt, dann sind irgendwann wir die Dummen. Dieser Zustand ist schon lange erreicht.

  12. Schantle Says:

    Was zum Lachen:

    Migranten wollen nicht wandern

    So einfach ist es ohnehin nicht, das deutsche Naturschutzideal mal soeben zu verpflanzen. So berichtet Baumann von einer Wanderexkursion mit Flüchtlingen in mehreren Etappen. Sobald der erste schöne Rastplatz erreicht war, wollten die Migranten aber offenbar nicht mehr wandern, sondern lieber die Picknickdecke ausbreiten. „Die sagten, hier ist doch rundherum schöne Natur, warum müssen wir denn weiter?“ Mancher Nabu-Aktive tue sich damit noch schwer, bekennt der Landeschef.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fluechtlinge-naturschutz-fuer-anfaenger

  13. Schantle Says:

    Guter Artikel bei Tichy!

    Die im Bundestag vertretenen Parteien haben sich weit von dem entfernt, was die Bürger wollen. Viele Wähler spüren, dass sie ihre politische Heimat verloren haben.

    Umfragen belegen unterdessen, was schon seit einiger Zeit nach und nach offenbar wird: Die im Bundestag vertretenen Parteien haben sich so weit vom Bürger entfernt, dass sie zumindest in der Flüchtlingsfrage die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr vertreten. Dabei trifft gerade diese Frage einen Nerv unserer Gesellschaft; denn hier geht es nicht nur um Kosten, organisatorischen Aufwand oder irgendwie schon zu verkraftende Unzulänglichkeiten.

    Es geht um den Kernbereich unseres persönlichen Lebens, der sich nach dem Willen unserer politischen Führer nachhaltig und auch für kommende Generationen grundlegend verändern soll. Kein Wunder also, wenn das Unwohlsein immer deutlicher wird und bis hin zu immer radikaleren Protesten anschwillt. Denn keineswegs jeder möchte die von unserer Regierung verordnete Veränderung. Man muss weder Nazi oder irgendwie rechts, noch Ausländer- oder Islamfeind sein, um eine grundlegende Änderung der Verhältnisse abzulehnen. Schon wer sich einfach nur ganz wohl fühlt in unserem Land – oder wie Helmut Kohl es gesagt hätte: „diesem unserem Land“ -, so wie es ist, muss sich von der Regierung mit teilweise abenteuerlicher Argumentation erklären lassen, dass es so eben nicht bleiben könne.

    http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/stimmen-zur-asylkrise-die-politische-heimat-geht-verloren/

  14. Friederika Says:

    Oh je, Schantle, im Koran Sure 2 ist von einer „besonderen“ Kuh die Rede, die geschlachtet werden soll. Nicht, dass es zu Verwechslungen führt.

    http://www.koransuren.de/koran/sure2.html

  15. Oskar A. Says:

    Kauder ist ein Vasall der Königin und lehnt auch Obergrenzen ab. Das Einzige, was mich freut, ist die Tatsache, dass es in der Schweiz einen Rechtsruck gegeben hat und die Grünen an Stimmen stark eingebüßt haben. Solche Verhältnisse wünsche ich mir bei uns.

    So bleibt etwa Unionsfraktionschef Volker Kauder auf der Linie von Kanzlerin Angela Merkel und lehnt Obergrenzen für die Aufnahme von Flüchtlingen kategorisch ab. Die Forderung danach war auf dem „Deutschlandtag“ der Jungen Union erhoben worden, der Nachwuchsorgani- sation von CDU und CSU.

    „Ich halte die Position von Angela Merkel für richtig. Wir können keine Obergrenze festlegen“, sagte der CDU- Politiker dazu am Sonntagabend in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“. „Wir können nicht sagen, ab dieser oder jener Zahl ist zu Ende. Wir müssen Menschen, die in Not sind, aufnehmen.“ Wer vor Krieg oder religiöser Verfolgung fliehe, müsse eine Möglichkeit haben, in Deutschland leben zu können. (T-Online)

    Es muss einen (Rechts-)ruck durch die Republik geben. Der Deutsche Michel muss aufwachen. Es ist schon Viertel nach Zwölf! Ein Zaun zwischen Deutschland und Österreich muss auch her. Nur so können wir uns schützen. Es wird aber so lange geschwafelt, bis wir überrannt sind.

  16. Oskar A. Says:

    Ich habe mitbekommen, dass in den Herbstferien in BW (Erste Novemberwoche), in einem Zeitraum, in dem viele Bürger selbst (auch politisch) Urlaub machen, viele Flüchtlinge in die Region kommen werden und vermute, dass noch in den Herbstferien die Kreissporthalle in Rottweil bzw. andere Hallen belegt werden. Der Bürger soll bis dahin ruhig gestellt werden. Dabei ist das nur die Ruhe vor dem Sturm. 😦

  17. Dr.med.Wurst Says:

    Leut, Leut!

    Die Probleme, die auf uns warten, sind uns hier doch inzwischen alle klar!

    Die Frage ist doch nur, ob sich dieses Bewußtsein auf andere Ebenen der Bevölkerung übertragen kann oder ob wir am Ende eben halt nur die Kassandra-Rufer sein werden, die sich mit den Verhältnissen, die die angebliche Mehrheit und die Politik aus Absicht oder Unvermögen für uns in petto hält, arrangieren müssen!?

    Ich sage jetzt einmal provokant, dass unser Schäuble mit seiner These „Man braucht eine Krise um Dinge fundamental zu ändern!“ Recht hat.

    In diesem Sinne muss sich die Krise eigentlich noch weiter verfestigen, so hart das auch für alle werden sollte. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die Massen nicht bewältigt werden können und uns der Exodus aus Afrika noch bevorsteht. Das zusammen mit dem Familiennachzug wird diese Gesellschaft an den Rand des Kollaps bringen.

    Genau aus diesen Gründen lässt sich für mich auch nicht unbedingt ableiten, dass der Berliner Block am Ende die Oberhand gewinnen wird.

    Was mich nur erzürnt ist, dass man es wohl nun von seiten des Blocks darauf anlegt, den Widerstand in der Bevölkerung auch auf Kosten des Staatswesens und unserer Heimat brechen zu wollen!

    Der Berliner Block hat inzwischen ja klar signalisiert, dass es kein Deutschland mehr für ihn gibt! Es sollte daher auch nicht verwundern, dass der Block keine Verpflichtung mehr gegen über der eigenen Bevölkerung empfindet das quasi nicht-existierende Land gegen seinen eigenen Untergang zu verteidigen.

    Man könnte auch sagen, dass es dem Block sehr leicht fällt, alles auf eine Karte zu setzen, weil man nichts verlieren kann, was es nicht mehr gibt!

    Die Frage ist eben nur, wie weit die Propaganda der Anti-Deutschen, die den Verlust der Heimat als reaktionär und rückständig abstempelt und die Aufgabe der eigenen Identität als Fortschritt bezeichnet, im Volk seine Spuren hinterlassen hat?

    Ich kann nur sehen, dass viele der linken Spinner in den Medien, dass war auch gestern gut an Anja Reschke bei Jauch zu sehen, einfach in ihrem selbstgesponnen ideologischen Kokon leben und scheinbar nicht einmal ansatzweise antizipieren, wieviel Patriotismus und Behauptungswille in den Leuten steckt.

    Die illegale Vorratsdatenspeicherung auf Basis von Metadaten, wie vom Bundestag beschlossen, wird ja auch nicht umsonst von NSA und CIA genutzt, um Drohnenangriffsziele überall auf der Welt ausfindig zu machen. In diesem Sinne wird nun jeder Bürger, der dem Narrativ nicht folgen will, als eine potentielle Gefahr in den Datenbanken landen. In diesem Sinne wird die Krise weiter eskalieren, weil man reinen Tisch mit Leuten wie uns machen will…

    De facto befinden wir uns auf dem direkten Weg in den Corporatismus und da braucht man keine Grenzen oder Menschenrechte, Heimat oder Nationalstolz. Nur gute Arbeitsbienen….

  18. Schantle Says:

    Es gibt in CDU Südwürttemberg-Hohenzollern ein paar Hoffnungen, anders als die Schleicher wie der Landrat hier, die grüne taz wütet:

    Es war eine gezielte Provokation und die wird auch im fernen Berlin verstanden. Der ungarische Minister für Humanressourcen Zoltán Balog war Stargast beim CDU-Parteitag des Bezirks Württemberg-Hohenzollern, eingeladen vom örtlichen Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß. Jener Balog, der in deutschen Talkshows derzeit die unerbittliche Flüchtlingspolitik Orbans verteidigt und die deutsche Regierung beschuldigt, mit der Grenzöffnung gegen EU-Recht verstoßen zu haben.

    http://www.taz.de

    Die linksverschiffte deutsche Presse wettert immer gegen Ungarn, aber was macht die Kanzlerin in der Türkei? Die will, dass Erdogan auch Zäune baut. WO IST DER UNTERSCHIED?


  19. eure beschissene einstellung lässt mich nur noch kotzen!
    die pegida- und afd-deppen, wie die rassisten, extrem rechts denkenden, konservativen und religiösen “braven bürger”, die mit einem flüchtlings-stopp die alten werte, ihren wohlstand, ihre heimat und ihre vermeintliche unabhängigkeit bewahren wollen gehn mir mit ihren unglaublichen kommentaren und beiträgen richtig auf den sack, so dass es schon richtig schmerzt. die flüchtlinge sind also nicht gewünscht, aber keiner kann mir nachvollziehbar erklären, wie deutschland oder europa die flüchtlinge an den grenzen ausbremsen könnte. wir mussten damit rechnen: “wir ernten jetzt, was wir gesät haben.” mehr zu den naiven problemlösungsvorschlägen:
    https://campogeno.wordpress.com/2015/10/18/eure-beschissene-einstellung-laesst-mich-nur-noch-kotzen/

  20. besseranonym Says:

    Merkel als „Capitis deminutio maxima“..laut Ausweis !?

    Schantle da hast Du einen Fehler gemacht 😉

  21. Bergbewohner Says:

    Der Irrsinn ist bei einzelnen eine Seltenheit, jedoch in Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel. – F. Nietzsche

  22. Klepfer Says:

    @aussteiger geno

    Sie sagen:“….die flüchtlinge sind also nicht gewünscht, aber keiner kann mir nachvollziehbar erklären, wie deutschland oder europa die flüchtlinge an den grenzen ausbremsen könnte…..“

    Das geht ganz fix. Es braucht dazu Internierungslager an den EU-Aussengrenzen (Grenze EU-Türkei, Ceuta, Mellila), Zäune und interne Kontrollen durch Polizei und Behörden. Alle objektiv nicht europäisch aussehenden Leute, die bei uns ohne entsprechende Ausweispapiere unterwegs sind, kommen in die Internierungslager.

    Das freie und demokratische Australien macht das schon lange so:

    http://www.ipg-journal.de/kolumne/artikel/australiens-kampf-gegen-boat-people-275/

    Es wird kommen, denn es ist legitim Einwanderung zu steuern. Man muss so etwas nur wollen. Ich verspreche ihnen dass wir mit eurem Gutmenschenstaat klimbim machen werden.

    🙂

  23. Dr.med.Wurst Says:

    Tja, das geht Leuten wie Geno einfach nicht in den Schädel, dass man nur tun muss, was man beschlossen hat, siehe Schengen/Dublin. Wenn man das natürlich nicht will und die Gesetze bricht kann es auch nicht funktionieren.

    In dem Zusammenhang würde ich mir wünschen, dass der Fluch des Pinocchio so Leute wie Schäuble treffen würde, denn der hat im Zusammenhang mit Schengen 2007 wortwörtlich gesagt, dass es „ein mehr an Sicherheit und Freiheit“ geben würde!

    Hahahahah!!!

    http://www.n-tv.de/politik/Schaeuble-wiegelt-ab-article279972.html

    Mal abgesehen davon, Schantle und Co, die ihr den Horst S. aus Bayern so hoch gelobt habt, weil er anscheinend doch so gegen die Kanzlerin ist:

    Wo isser denn gerade? Abgetaucht?
    Lange nichts mehr gehört, oder?

    Für mich war der Mann immer schon ein hochgradiger Schwätzer, der sein Fähnchen immer nach der Windrichtung ausgerichtet hat. Wenn er wirklich das Glauben würde, was er sagt, dann hätte er schon die Palastrevolution gegen „Mörkel“ anzetteln müssen. Aber Dummschwätzen kostet halt nix.

    In dem Kontext hat er von Mutti wohl sicherlich den Auftrag bekommen, den rechten Rand der Union zu sichern, indem er als „Controlled Opposition“ oder „Bad Cop“ die Gegenposition einnimmnt.

    Laut Umfrage hat es ja genutzt, hat am meisten zugelegt in der Wählergunst und da die Stimmen im Bund in einen Topf geworfen werden, sind das wieder mehr Stimmen für die GRÖFAZ!

    Braver Junge…und jetzt husch, ins Körbchen…..

  24. Schantle Says:

    Dr.med.Wurst

    ich weiss auch, wer der Seehofer ist. In der CSU heißt er schon lang Drehhofer. Aber wir haben keine Zeit für Traumtänzerei. Wer am Absaufen ist, muss nach jedem Strohhalm greifen. Und neben der AfD sind nur Teile der CSU (und der Bareiß und ein paar von der CDU) so langsam auf den Trichter gekommen. Warum soll ich die angreifen?

  25. Dr.med.Wurst Says:

    Du solltest sie genau aus dem Grund angreifen, den ich hier erwähnt habe, Schantle:

    Die CSU ist nur das Feigenblatt auf dem Venushügel der Kanzlerin wenn es um christliche, demokratische, soziale oder konservative Tugenden geht! Die Kanzlerin und die CDU würden ohne die CSU in all diesen Punkten nackt dastehen! Wenn man es braucht legt sich die GRÖFAZ das Blättchen an die Stelle, damit es jeder bemerkt und wenn keiner hinguckt und es zu sehr kratzt legt sie es wieder auf die Seite!

    Und weil nun mal ein Feigenblatt gerade so groß sein darf wie es soll, wird die CSU auch immer genau so groß gemacht, dass man von der dahinterliegenden Misere nichts sieht und immer so klein gehalten, dass sie einem selbst nicht zu arg auf den Sack geht!

    Im Prinzip soll Seehofer also nur die AFD in Schach halten. Dazu riskiert er dann wie immer medienwirksam die große Klappe ohne auch nur geringste Substanz zu liefern! Wenn er gegen die Kanzlerin und ihren Kurs wäre, dann müsste er jetzt die Palastrevolte anzetteln! Der Mann steht kurz vor der politischen Rente etc, er hätte nichts zu verlieren, im Gegenteil, er könnte als der Mann da herauskommen, der dem Wahnsinn ein Ende bereitet hat. Aber dem geht das Licht schon bei einem lauen Lüftchen aus dem Hintern der Gröfaz aus…

    Und wo bleibt der Horst beim Thema der Türkei-Reise der Kanzlerin? Beitritt der Türkei zur EU war doch immer Horstis Lieblingsthema, das „Njet“ aus München war doch immer sein Markenzeichen, hier vom Juni 2013.

    http://www.merkur.de/politik/tuerkei-seehofer-sagt-nein-zr-2958033.html

    Nee, der Horst geht lieber in Deckung und schickt die 3.Reihe nach vorne, die dann plakativ der Sache eine Abfuhr erteilt obwohl alle wissen, dass sie am Ende wieder einknicken und abnicken!

    Ich kann auch vieles fordern, wenn ich weiß dass ich nichts zu melden habe, was für ein dummes Spiel!

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article147760503/CSU-stemmt-sich-gegen-EU-Beitritt-der-Tuerkei.html

    Ein echter Strohalm also, Schantle?

    Ich hätte gedacht, dass das mehr Leute kapieren, aber anscheinend macht der Horst seinen Job als Blendgranate einen guten Job – quod erat demonstrandum, sieher aktuelle Umfragewerte.

  26. Dr.med.Wurst Says:

    Hier noch ein Artikel aus der FAZ mit diesem Mone Quote

    ————————————————————————
    Gouverneur Hamdullah Daneshi sitzt ziemlich verlassen, aber gut gelaunt in seinem riesigen Büro und sagt einen Satz, der viel aussagt über den Zustand der afghanischen Regierung: „Ich will nach Deutschland.“ Natürlich nicht jetzt gleich, denn niemand solle sagen, er sei davongelaufen. „Aber dann, wenn die Kämpfe zu Ende sind.“ Er sei „kriegsmüde“, habe zwei Attentate überlebt, fügt er unbedarft hinzu und scheint gar nicht zu merken, wie verheerend solche Worte in der gegenwärtigen Lage sind, in der ein Großteil der kriegsmüden 30 Millionen Afghanen wohl am liebsten das Land verlassen würde.
    —————————————————————————

    Ohne Worte!!!!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/afghanistan-das-trauma-von-kundus-13863532.html

  27. Klepfer Says:

    Der Horst als Feigenblatt auf dem Venushügel der Kanzlerin?

    🙂 🙂 🙂

    Das ist ein wirklich wunderbares Bild!

  28. Schantle Says:

    Also dass der Bareiß den ungarischen Minister eingeladen hat, war ein starker Affront gegen das Merkel. Solche Leute brauchen wir. Nur nicht immer alles abtun. Schwarzweiß nützt in der Politik gar nix!

  29. Dr.med.Wurst Says:

    Affront hin oder her, das gehört doch zum Spiel, Schantle!

    Wie der Bimbeskanzler immer gesagt hat, entscheidend ist was hinter dabei rauskommt und eines ist Fakt:

    Stimmen für die CSU sind Stimmen für die Kanzlerin!

    Warum sollte es mich jetzt also interessieren oder beeindrucken wenn einer ihrer Kettenhunde ein wenig zuviel Leine von ihr bekommen hat und ihr vor die Füße kackt?


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