Partnerstadt Brugg wählt zu 36,6% SVP

19. Oktober 2015

Rottweil. Unsere Schweizer Partnerstadt Brugg hat gestern bei den Nationalratswahlen zu 36,6 Prozent die konservative Schweizerische Volkspartei (SVP) gewählt, die gegen Masseneinwanderung ist. Damit liegt Brugg um 7 Prozent über dem Landesdurchschnitt.

Die SVP wird von der linksverschifften, gleichgeschalteten deutschen Presse abwechselnd als „rechtspopulitisch“, „rechtsextrem“ und, wenn das ginge, auch als „nazi“ bezeichnet. Neuerdings schreibt die deutsche Journaille „rechtskonservativ“ und „Rechtsrutsch“ und „Rechtskurs“, alles natürlich als böse angesehen! Wir könnten froh sein, wenn wir eine Partei wie die SVP in Deutschland hätten!

Ich gratuliere den Bürgern in unserer Partnerstadt Brugg zu ihrer weisen Entscheidung! Ergebnisse guck da!

2 Antworten to “Partnerstadt Brugg wählt zu 36,6% SVP”

  1. Klepfer Says:

    Die Schweiz ist halt ein freies Land. Dort gibt es eine feste Achse zwischen der Macht und dem Volkswillen. Hierzulande ist das anders.

    Das Schweizer Beispiel sollte uns Ansporn sein, unsere gelenkte Demokratie in eine freie Demokratie umzuwandel.

    Früher hiess es im Osten Deutschlands von der Sowjetunion lernen heisse siegen lernen. Das hat der Berliner Block ja lange genug genauso erfolglos wie ihre Lehrmeister versucht. Heute könnte man sagen, von der Schweiz lernen, heisst Freiheit lernen – ganz blockfrei.

    Wäre hierzulande doch mal was Neues.

    🙂

  2. Schantle Says:

    Henryk M. Broder
    An ihren Adjektiven sollt ihr sie erkennen!

    Die Tagesschau berichtet in ihrer 20-Uhr-Ausgabe über den Ausgang der Wahl zum Nationalrat in der Schweiz, bei der erwartungsgemäß die SVP zur stärksten Kraft wurde, mit 28% der Stimmen bzw. 65 von 200 Sitzen, „elf mehr als bislang“. Der Tagesschau-Reporter vor Ort räsoniert:

    Die Flüchtlingskrise war ein gefundenes Fressen, das die SVP weidlich ausgeschlachtet hat. In der Tat hat die millionenschwere Kampagne der SVP gezogen. Der Slogan „Frei bleiben!“, möglichst auch frei von Ausländern. Ein Wahlkampf zwischen Klamauk und Fremdenfeindlichkeit, die Forderungen „Nein zur EU!“ und das angebliche „Asylchaos stoppen!“ Tatsächlich allerdings zog der Flüchtlingsstrom bislang weitgehend an der Schweiz vorbei. Die Zahl der Asylbewerber mit voraussichtlich 30.000 in diesem Jahr – moderat.

    Das Spiel mit der Angst ist aufgegangen, einmal mehr hat die SVP alle anderen Parteien vor sich hergetrieben… Das Regieren ist aber mit dem heutigen Tag nicht leichter geworden, das ohnehin schon angespannte Verhältnis zur EU bleibt weiter unter Druck. (https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-10685.html)

    Ein gefundenes Fressen…, weidlich ausgeschlachtet…, millionenschwere Kampagne… An ihren Adjektiven könnt ihr sie erkennen, die kleinen Schnitzler der ARD und des ZDF. In deutschen Wahlkämpfen sind Krisen kein gefundenes Fressen, nichts wird ausgeschlachtet, schon gar nicht weidlich, und Kampagnen finden zum Nulltarif statt, wenn man von der “Demokratieabgabe” mal absieht, mit der sich die öffentlich-rechtlichen Irrenanstalten finanzieren. Und was den von dem Tagesschau-Hanswurst herbei fantasierten Wunsch der Schweizer angeht, “frei von Ausländern” zu sein: Mehr als 23% der Einwohner der Schweiz sind Ausländer, in Deutschland dürften es mittlerweile etwa 10% sein. Auf die Kantone verteilt sind es zwischen 38% in Genf und 10% in Appenzell Innerrhoden. Ebenso von Dyskalkulie und bösartiger Blödheit geprägt ist die Behauptung, der Flüchtlingsstrom sei bislang weitgehend an der Schweiz vorbei gezogen. 30.000 Asylbewerber heuer in der Schweiz würden, umgerechnet auf die Bevölkerung, 300.000 Asylbewerbern in Deutschland entsprechen.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/an_ihren_adjektiven_sollt_ihr_sie_erkennen


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