Wann muß der Mahle ganz dichtmachen?

25. Oktober 2015

bergbauern Rottweil. Der Kolbenhersteller Mahle gehört zu den größten Arbeitgebern in Rottweil. Wie lange noch? Wenn die abartige, irre, grüne und industriefeindliche Politik sämtlicher Parteien so weitergeht, muss der Mahle (und viele andere Firmen) ganz ins Ausland oder in die Pleite. Das ist absolut kein Witz! Was haben wir schon alles kaputtgemacht?

Die Grüne Gentechnik wurde erfolgreich aus dem Lande vertrieben,  die deutschen Energieversorger in Richtung Ruin befördert (siehe hier und hier). Inzwischen steht auch die deutsche Gasindustrie zur Disposition (Siehe hier und hier). Als nächstes kommt offenbar die deutsche und europäische Stahlindustrie an die Reihe, sie steht dem Klimaschutz im Wege.

Es wird Zeit, dass mal jemand zusammenzählt, wieviel hundertausende von Arbeitsplätzen in der letzten Dekade aufgrund einer ideologiegetriebenen Politik vernichtet wurden. Böse Arbeitsplätze sozusagen. Arbeitsplätze, die man gerade in der jetzigen Situation dringend benötigen würde. (Dirk Maxeiner)

Das ist aber nicht alles. Nun wird die deutsche Autoindustrie zur Freude des Auslands durch unerreichbare grüne Vorgaben (siehe VW) kaputtgeredet, dabei stinken jetzt wieder den ganzen Winter die grün geförderten Holzöfen den Himmel  stärker voll, als es die lächerliche VW-Abweichung je könnte! Und es geht noch tiefer:

Die Verfechter der gegenwärtigen Energiepolitik sehen in hohen Energiepreisen nur einen nützlichen Nebeneffekt. Ihr Primärziel lautet Dekarbonisierung. Und dazu ist auf Energieträger wie Stein- oder Braunkohle, Öl oder Gas in Zukunft weitgehend zu verzichten. Hierin liegt das eigentliche Menetekel für die Eisen- und Stahlproduktion in Deutschland.

Stahl, Zement, Glas und Keramik bilden die Basis jeder Industriegesellschaft. Sie werden für fast alle Maschinen und Infrastrukturen benötigt. Kohle, Öl und Gas sind zu ihrer Herstellung notwendig. Denn nur mit Kohlenwasserstoffen können die erforderlichen Prozesstemperaturen von jeweils mehr als 1.000 Grad über längere Zeiträume dargestellt werden.

Siehe ausführlich hier bei Tichy! Aber bei uns bestimmen Sozialpädagoginnen, abgebrochene Studentinnen, Ökomüslis dumme Bischöfinnen, Genderkühe und schleimende Manager die Gesetze der Physik und die Naturwissenschaften! Im Artikel steht dazu noch was ganz Wichtiges:

Weite Teile der deutschen Industrie versuchen noch immer, sich mit dieser Politik zu arrangieren, statt sie zu bekämpfen und zu verhindern. Konzerne wie EON oder RWE investieren Millionen in Anzeigenkampagnen, in denen sie sich als Vorreiter einer Energiewende darstellen, durch die sie am Ende vernichtet werden. ExxonMobil lässt keine Gelegenheit aus, Erdgas als wichtigen Bestandteil des Übergangs zu Wind und Sonne zu vermarkten. Als ob es nur darum ginge, ein paar wildgewordene Anti-Fracking-Aktivisten zu neutralisieren. In Wirklichkeit schiebt der Gesetzgeber diese nur vor, um die Öl- und Gasindustrie durch die so entschuldigte Verzögerung dringend erforderlicher Regelungen zur Erdöl- und Erdgasgewinnung in Deutschland verhungern zu lassen. Dekarbonisierung bedeutet Verzicht, man will schlicht die Produktion und auch die Nutzung von Kohlenwasserstoffen in Deutschland massiv begrenzen. Bemerken Lobbyisten denn nicht, was die Regierung und deren Beratergremien so alles von sich geben?

Genauso ist es! Unsere Industrie und Wirtschaftsvertreter schleimen nur. Wo bleibt die Industrieregion Schwarzwald – Baar – Heuberg, wo die IHK? Kommt die irrsinnige Kanzlerin auf Besuch, dann freuen sich die Herren, wenn sie dieser Pfeife das Pfötchen geben dürfen, anstatt dass sie unsere saudummen Politiker lauthals aus dem Saal pfeifen und endlich millionenteure Anzeigen GEGEN den ganzen grünen Klimaschwindel schalten. Es geht ums Überleben! Viele grüne Grasdackel wünschen uns ganz offen in einen armseligen vorindustriellen Zustand zurück! Siehe Foto! Wollen wir das?

Hier noch was Aktuelles zu den Arbeitsplätzen in der Region! Ja, liebe Kollegen, ihr büßt mit eurem Geldbeutel für die grüne Scheiße! So sieht es aus!

Advertisements

8 Antworten to “Wann muß der Mahle ganz dichtmachen?”

  1. Klabautermann Says:

    Grüne Denke ist das verlogen und saudumm.

    Erinnern wir uns nur an E 10..

    Dafür wurden auf Borneo ( Kalimantan ) Millionen

    von Bäumen gefällt und verbrannt.

    Das Öl wird dann nach Europa exportiert.

    Der natürliche CO 2 – Speicher Urwaldboden ist

    damit vernichtet.

    Die Schwaden der Brandrodungen reichen von Borneo

    hinüber bis nach Singapore und Malaysia.

    Brandrodung erfolgt überwiegend im islamischen

    Indonesien!!!

    Wo ist der Aufschrei der Gründeppen wegen den

    vielen toten Orang – Utans ???

  2. Friederika Says:

    Flüchtlinge und Arbeitsmarkt

    Informationsveranstaltung am 11. November 2015

    Zahlreiche Unternehmen sind auf der Suche nach Fachkräften und Auszubildenden, viele Asylbewerber mit verschiedensten Fähigkeiten wollen arbeiten. Welche Möglichkeiten gibt es, beide zusammenzubringen, und welche Vorschriften müssen dabei beachtet werden?

    Bei der Informationsveranstaltung „Flüchtlinge in Deutschland – Chancen und Potentiale für den regionalen Arbeitsmarkt“ am 11. November von 15 bis 18 Uhr in der Stadthalle Geisingen, will der Beirat der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammen mit dem Welcome Center, der Agentur für Arbeit, der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Handwerkskammer Konstanz dieser Frage nachgehen und Arbeitgebern Hilfestellungen anbieten.
    […]
    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie unter http://www.welcome-sbh.de/geisingen

    Ja, wird auch Zeit, dass diese Institutionen der Frage nach möglichen Arbeitsplätzen für Flüchtlinge nachgehen.

    Meine Meinung ist, nicht die Unternehmer sollten die Veranstaltung besuchen, sondern die Mitarbeiter der Kammern etc. die Unternehmen. Letztere stehen mir zusehr auf dem Fuße der Bequemlichkeit.

  3. Schantle Says:

    Immerhin 23 Prozent der im Ausland engagierten Firmen führten Kostengründe für ihre Pläne an. Dieses Motiv hatte vor zehn Jahren einmal eine sehr große Rolle gespielt und war dann zeitweilig in den Hintergrund gerückt. Seit 2013 aber gewinnt das Thema Kosten wieder an Bedeutung, wie die Studie belegt. Unter den mittelständischen Firmen führten schon 28 Prozent dieses Motiv an.

    Millionen Beschäftige deutscher Firmen im Ausland

    „Die Verlagerung aus Kostengründen bedeutet Investitionsverzicht und zumindest mittelfristig weniger Beschäftigung an heimischen Standorten“, warnt DIHK-Chefvolkswirt Volker Treier. Die Unternehmen sicherten sich damit indes „ihre Handlungsfähigkeit, wenn in Deutschland Energiepreise, Arbeits- und Bürokratiekosten zu hoch sind oder weiter steigen“. Insgesamt würden die diesjährigen Auslandsinvestitionen der deutschen Unternehmen zu einem Aufbau von 200.000 Arbeitsplätzen führen, rechnet er vor. Damit würden voraussichtlich erstmals mehr als 7 Millionen Beschäftigte für deutsche Firmen im Ausland arbeiten.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutsche-unternehmen-draengen-wieder-ins-ausland-13534175.html

  4. Schantle Says:

    Deutsche Firmen auf der Flucht

    Nicht nur Konzerne, auch mittelständische Unternehmen verlagern Aktivitäten ins Ausland: entweder weil die Löhne oder Strom- und Gaspreise dort deutlich niedriger sind, weil neue Absatzmärkte vor der Haustür liegen, weil Kunden bereits vor Ort sind oder weil Wechselkursrisiken und Zollschranken eine Verlagerung der Produktion erzwingen.

    http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/standortdebatte-deutsche-firmen-auf-der-flucht/10113108.html

  5. Schantle Says:

    Kohle-Abwrackprämie
    RWE kündigt Stellenabbau an
    Die Stromkunden müssen den Einstieg in den Braunkohle-Ausstieg bezahlen. Die Energiekonzerne müssen Stellen abbauen.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/rwe-kuendigt-wegen-braunkohle-ausstieg-stellenabbau-an

  6. Dr.med.Wurst Says:

    Leutz,

    das ist das Wesen von Kapitalismus bzw Corporatismus.

    1) Du baust eine Wirtschaft in Standort A auf, qualifizierst Menschen mit Bildung, sie werden Facharbeiter, Ingenieure, Forscher, Entwickler etc. Der Markt blüht und Gewinne sprudeln. Das geht für 2-3 Jahrzehnte gut, sofern man von Null anfängt, sprich wenn man aus totaler Verwüstung wideraufersteht.

    2) Wenn der lokale Markt A gesättigt ist, muss Wirtschaft expandieren. Das kann nur in einem anderen Wirtschaftsgebiet geschehen, das quasi noch keine Sozialstandards oder Arbeitnehmerrechte wie im Gebiet A kennt. Vorzuziehen sind kommunistische Diktaturen (China etc), die jeden Anflug von Klassenkampf sofort mit Gewalt ersticken….Ironie, oder?

    3) Um dort zu produzieren muss allerdings das über Generationen aufgebaute Knowhow umsonst von A nach B transferiert werden. Der ausländische Standort B wird nach kurzer Zeit aus Sicht des Unternehmens aus A alle Vorteile aber nicht die Nachteile des Heimatmark A hat.

    4) Die im Standort B produzierten Waren werden nun immer mehr zurück am Standort A verkauft, weil sich die Arbeitnehmer dort bei sinkenden Gehältern die Produkte des eigenen Standorts nicht mehr leisten können => in einer Art Schleife und Feedbackloop wird eine noch umfassendere Verlagerung zum Standort B wie in (3) beschrieben stattfinden

    5) Der Standort A kann sich nach einer Zeit nur noch halten, weil er sich entweder verschuldet, die Weltwährung hat und quasi Geld drucken kann (s.USA) oder weil sich noch genügend aufgebautes Vermögen in den Händen der Bevölkerung befindet, um die Periode bis zum vollkommenen Verlust der Kaufkraft zu strecken.

    Dabei findet eine Polarisierung innerhalb der Gesellschaft A statt. Es bilden sich 2 Gruppen: Der eine Teil, der noch Arbeit in einem funktionierenden Teil der lokalen Unternehmen findet und Geld durch echte Wertschöpfung verdient und der andere Teil, der am Tropf dieser ersten Gruppe hängt, sich als „Servicekräfte“ andienen muss, um zu überleben. Da der Staat als schlussendlicher Backstop dienen muss (Hartz4, Aufstocker) und den Unternehmen und Reichen immer mehr Steuerprivillgien vergönnt muss die vorhandene Mittelschicht den Staat und jedes seine Projekte immer mehr allein stemmen.

    6) Das noch erheblich Restvermögen der Mittelschicht am Standort A verspricht als Letztes noch weiteren Gewinn für die Banken und die Unternehmen und wird daher von allen Seiten attackiert. Politk wird „gekauft“, um die bestehenden Sicherungsysteme wie Renten- und Krankenversicherungssysteme durch privatwirtschaftlich organisierte Absicherung zu ersetzen und bald zur einzig möglichen Option werden lässt. Das treibt widerum die Aktienmärkte an. Nebenher werden Sparvermögen sozialisiert (s. europ.Bankenfonds). Wie gut diese Umschichtung von Vermögen nach oben funktioniert haben 2008 beim Bankencrash gesehen….

    7) Wenn final die Vermögen am Standort A verdampft sind und ein Stillstand der wirtschaftlichen Tätigkeit in B droht, weil der Markt A nicht mehr zahlungsfähig ist, dann wird ein noch völlig unterentwickelter Standort C (Afrika) zum neuen Eldorado. Der Standort A wird dann sich selbst überlassen….

    Bis das Spiel von vorne beginnt…..

    Die Alternative zu Punkt 7 wäre nach der Logik, dass Politik und Unternehmen sich im Vorgriff der Entwicklung dazu verabreden, den Standort A quasi gleich selbst zu einem Standort C zu machen. Das Beste was man da machen kann ist ergo aktive Einwanderung aus diesem Bereich zu initiieren oder aktive zu befördern, um die Gesellschaft heterogener, unqualifizierter und beherrschbarer zu machen.

    Kann sich ja jeder selbst seine Gedanken machen….

    Was sich aber nie ändern wird ist, dass unsere Eliten immer mitmischen werden, denn sie sind die ersten, die das Spiel gestartet haben. Und wenn man eines aus unserem zinsbasierten System gelernt hat, dann das der Herr es denjenigen im Überfluß gibt, die eh schon genug haben….

  7. Pegasus Says:

    @Dr.med.Wurst: Besser kann man es nicht erklären. Sehr gut!

  8. Schantle Says:

    Mahle liefert millionsten Stahlkolben aus dem Werk Rottweil

    ampnet – 27. Oktober 2015. Mahle hat knapp ein Jahr nach Fertigungsbeginn den millionsten Stahlkolben an den Hersteller Renault ausgeliefert. Die 1,5- und 1,6-Liter-Dieselmotoren von Renault sind weltweit die ersten Diesel-Aggregate für Pkw, die mit einem Stahlkolben ausgestattet sind. Durch den Kolben reduziert sich die Reibleistung, und die Thermodynamik wird verbessert, was den Kraftstoffverbrauch um rund drei Prozent senkt.


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: