Will der protestantische Sulzer Dekan Ulrich Vallon gegen Frauke Petry (AfD) aufmarschieren?

27. Oktober 2015

Kreis Rottweil. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry kommt am 12. November nach Sulz, und schon will der ortsansässige evangelische Pastor Ulrich Vallon eine „Mahnwache“ installieren! Tatsächlich gebe es Gespräche mit Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde, den Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats und des Arbeitskreises „Flucht und Asyl“. Man plane eine Veranstaltung, die er aber nicht in Frontstellung gegen die AfD sieht.  Warum soll diese Aktion dann  am gleichen Tag sein? Da lachen ja die Hühner!

Immer dasselbe! Die protestuntischen BischöfInnen, PastorInnen und grünen Gockel mischen sich einseitig in die Politik ein, unterstützen linke Ansichten und sind überhaupt nicht für alle Menschen da wie einst Jesus! Man unterstützt nur die Blockparteien! Wer meint, er müsse gegen die AfD „protestieren, unterstützt nur linke Verbrecher:

Einbruch bei AfD-Landeschef Poggenburg! Guck da!
Brandanschlag auf Auto von AfD-Vize Storch! Guck da!
Auf Petry wurde schon zweimal ein Anschlag verübt! Guck da!
Ansonsten gilt mein Text zur CDU in Sulz. Auch dort versuchten übrigens zwei Linke mit Schreckschusspistole in den Saal zu kommen. Höchste Zeit, dass beim Sulzer Dekan Licht ins Dunkel kommt!

46 Antworten to “Will der protestantische Sulzer Dekan Ulrich Vallon gegen Frauke Petry (AfD) aufmarschieren?”

  1. Schantle Says:

    Nur zur Wiederholung: bin kein AfD-Mitglied!

    Da der Dekan!

  2. Klepfer Says:

    Ohauera! Der heilige Dekan zu Sulz mahnt wach und kippt seinen erlauchten, verbalen Kuttenbrunzersaich über die arme Frau Petry? Auf diesen sakralen Höhepunkt haben wir alle ja so gewartet.

    Die evangelische Kirche dreht schon immer ihr Fähnlein nach dem Winde. Früher waren sie Nazis, in den 50ziger Jahren pissige CDUler, in den 70zigern fanden sie die RAF gut und seit den 80zigern die Grünen. Bei Hitler nagelten sie eine Swastika aufs Kreuz und heute die Sonnenblume der Alternativen. Die konnte man noch nie ernst nehmen, obwohl sie eine faktische Macht in unserem Staate sind. Im Nachhinein versteckt sich die evangelische Masse (insbesondere die Pfäffinnen und Pfaffen) immer hinter der verschwindend kleinen Opposition aus einzelnen aufrechten Bonhöffers, wenn sie mal wieder merken, dass sie auf dem falschen Dampfer waren. Diese Kirche ist von jeher ein einziges, dauerpubertäres Armutszeugnis.


  3. Diese protestuntischen Prediger(innen) haben sich nicht geändert, sie sind wie immer-Machtgeil nach weltlicher Macht-. Sie standen nie auf der Seite der Völker sondern-immer nur auf der Seite der weltlichen Macht, die sie für sich beanspruchen.
    Beste Beispiele Luther und die Päpste.
    Sie predigten und predigen, unser Reich ist nicht von dieser Welt und bereicherten sich ohne Skrupel, sie lehren Keuschheit und Huren herum . Alles was sie sagen ist Machiavelistisch, sie missbrauchen die Gläubikeit der Menschen und nun, da wir sie in Jahrhunderten des Leides mit viel Blut in Europa niederkämpften hetzen sie ihre islamischen Kettenunde auf uns, um uns zu unterwerfen.
    Sie wollen sich ihre Macht sichern und kämpfen daher ideologisch Seite an Seite mit dem Großkapital, den ständig halbbesoffenen und abgehalfterten EU „Politikern“ und den Hofberichterstattern der Regierung ohne parlamentarische Oposition.
    Der Satan hat die Macht über die Gläubkeit über Liebe und Leben und das Wort Christi an sich gerissen.

  4. support Says:

    Der Dekan ist m.e. weltfremd?

    Handtaschenraub scheitert an der Gegenwehr des Opfers und eines Taxi-Fahrers – Räuber wird kurz nach der Tat gefasst – Polizei sucht Zeugin

    Durch die heftige Gegenwehr einer 56-Jährigen und das beherzte Eingreifen eines Taxi-Fahrers wurde am Montagabend, gegen 21 Uhr, ein Handtaschenraub vereitelt. Die 56-jährige Frau wartete auf einer Bank in der Bahnhofshalle auf die Ankunft eines Zugs. Während sie ein Buch las, hatte sie ihre Handtasche und eine Umhängetasche neben sich abgelegt. In dieser Situation griff plötzlich ein Mann unvermittelt nach den Taschen, um diese an sich zu bringen. Die Frau konnte beide Taschen festhalten, worauf der Täter sie ihr mit großer Kraftanstrengung zu entreißen suchte. Glücklicherweise beobachtete ein Taxi-Fahrer das Geschehen und kam der 56-Jährigen zur Hilfe. Jetzt ließ der Täter von der weiteren Tatausführung ab und flüchtete in Richtung Stadtmitte. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Polizeistreifen führten dazu, dass er wenige Minuten später in der Josefstraße vorläufig festgenommen werden konnte. >>Der 33-jährige algerische Staatsangehörige war alkoholisiert.<<
    Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat Haftantrag wegen einer Raubstraftat gestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen -insbesondere eine junge Frau, die gegen 21.13 Uhr in einen Zug nach Singen (Hohentwiel)eingestiegen ist- werden gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat Villingen-Schwenningen (07721 601-0)in Verbindung zu setzen.

    Quelle: Südkurier

    Für mich nicht nachvollziehbar das bei der Asyl-Registrierung die erkennungsdienstliche Behandlung nur sämtliche Fingerabdrücke und Lichbilder beinhaltet auch ein DNA Test sollte dabei erfolgen, zur Not unter Zwang bzw. umgehender Antrags-Ablehnung inkl. Abschiebung!

  5. Oskar A. Says:

    Jetzt muss aber der letzte noch „mündige Bürger“ den Schwabo abbestellen. Weil man sonst nichts Verdächtiges beim AfD-Parteitag in Horb feststellen konnte, musste der Schwabo noch eins draufsetzen: „Bei AfD-Gästen Waffen gefunden.“ Eine gezielte Manipulation durch den Schwabo. Pfui Teufel!

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-bei-afd-gaesten-waffen-gefunden.d36d0bf9-9269-4cc0-8f9f-7f293def9712.html#goToComments

  6. Klepfer Says:

    Das ist der wahre Protestantismus:

    Früher so:

    Heute so:

    Das Fähnlein schwenkt seit jeher im Winde. Der Sulzer Dekan täte daher gut daran sich zurückzuhalten.

  7. Klepfer Says:

    Das mit der Schwabo-Manipulation ist widerlich.

  8. Oskar A. Says:

    @Klepfer


    Wie sich die Bilder gleichen. Auch die Katholische Kirche ist nicht besser.

  9. Schantle Says:

    Die rotlackierte SA wird immer gewalttätiger – der Staat toleriert das Treiben, die SPD heizt es an.
    Wo soll das enden? Übers Wochenende wurde die Werkstatt von André Poggenburg (AfD-Vorsitzender Sachensen-Anhalt) verwüstet und das Auto von Beatrix von Storch (EU-Abgeordnete der AfD) angezündet. Letzte Woche wurde ein junges AfD-Mitglied in Göttingen überfallen. Am vergangenen Montag wurde ein Pegida-Demonstrant durch Schlag mit einer Eisenstange schwer verletzt. Am Sonntag gingen Linksextremisten mit allen möglichen Schlagwaffen, darunter einem Hammer, gegen die Hogesa-Demo in Köln, aber auch gegen Polizisten vor.

    Die Straftäter werden angefeuert von SPD-Politikern wie Mass und Stegner, die ohne Maß gegen Asylkritiker, auch gegen friedliche Demonstraten, hetzen. Von Storch schreibt zurecht auf Facebook: “Heute Nacht wurde mein Auto abgefackelt. Wer die Hetze gegen die AfD mitgemacht hat und sich jetzt nicht davon scharf distanziert, der ist Mitschuld. Dann macht er sich durch Schweigen mit diesen Verbrechern gemein.”

    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/10/26/terror-gegen-asylkritiker/

  10. Pegasus Says:

    Es ist nicht zu glauben, mit wem die deutsche Bundesregierung aus CDU & SPD, gewählt vom Volk, so alles gemeinsame Sache macht bzw. Kontakt hat.
    Will soetwas das Volk ?
    Ehrliche Partner wie Russland stehen leider bei denen am Pranger!
    In Deutschland stimmt nichts mehr!
    Siehe hier was die Türkei macht:
    Rund 500 Terroristen des Islamischen Staates (IS) sind mit vier aus der Türkei in Syrien eingetroffenen Maschinen nach Jemen ausgeflogen worden, wie Brigadegeneral Ali Mayhub von den syrischen Streitkräften am Dienstag in Latakia mitteilte.

    „Nachrichtendienstlichen Angaben zufolge landeten die Flugzeuge in Aden. Zwei davon gehörten den Turkish Airlines, ein Flugzeug war aus Katar und noch eines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Sie brachten etwa 500 IS-Terroristen aus Syrien, die sich vor russischen Luftangriffen retten wollten“, sagte Mayhub.

    „Die Extremisten wurden von Offizieren der saudischen Koalition in Empfang genommen… Die IS-Leute sollen an einer Bodenoperation der Koalition teilnehmen, die in den jüngsten Kämpfen gegen die Huthi-Milizen erhebliche Verluste hinnehmen musste.“ Dabei sagte der General unter Berufung auf die Aufklärung, dass in nächster Zeit weitere IS-Terroristen aus Syrien ausgeflogen werden sollten.

  11. Michelmütz Says:

    „Die konnte man noch nie ernst nehmen, obwohl sie eine faktische Macht in unserem Staate sind. Im Nachhinein versteckt sich die evangelische Masse (insbesondere die Pfäffinnen und Pfaffen) immer hinter der verschwindend kleinen Opposition aus einzelnen aufrechten Bonhöffers, wenn sie mal wieder merken, dass sie auf dem falschen Dampfer waren. Diese Kirche ist von jeher ein einziges, dauerpubertäres Armutszeugnis.“

    Wow! Ich muss es einfach wiederholen. Das ist mal knackig die Kirche(ngeschichte) auf den Punkt gebracht.
    Ich seh‘ es auch so und habe diesen Verräterverein, der sich von den wirklich arbeitenden Leut‘ die Pfarrbeamtengehälter in den Ar*** stecken lässt, einfach verlassen.
    Von der Kirche kann die AfD nichts Gutes erwarten – lieber gleich den Austritt nahelegen.

    PS: Sorry, den kann ich mir nicht verkneifen: Die Kirchen bejubeln die kulturellen und religiösen Bereicher aus dem Morgenland – und schaufeln dabei ihr eigenes Grab! (und das unzähliger Menschen noch dazu)

  12. klepfer Says:

    @Oskar A.

    Doch. Die katholische Kirche ist und war besser (das sage ich als eigentlich Evangelischer).

    Da gab es zwar auch Mitläufer, aber der Widerstand gegen die Nazis war in Vielfaches im Vergleich zu den Evangelischen Landeskirchen.

    Ein paar Beispiele:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_August_Graf_von_Galen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rupert_Mayer

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Delp

    https://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Stein

    https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_Kolbe

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Feurstein

    Bis auf den armen Dietrich Bonhoeffer, der als sattsam bekanntes Feigenblatt für die evangelische Kirche herhalten musste gibt es auf prostestantischer Seite nichts vergleichbares. Ohne die Prostestanten hätte es die Nazis im Übrigen nie gegeben:

    Der Link: https://docs.google.com/file/d/0B-c8T0smRMUyZWU2M2RiNTEtMzA2Yi00NzJkLWIzYTEtZTYwMzlhMDgzMDg3/edit?hl=de&pli=1

    Ein Danke an Schantle für diesen wunderbaren Kartenlink. Damit nerve ich seit einem halben Jahr alle meine evangelisch-klerikalen Bekannten. 🙂

  13. Schantle Says:

    Klepfer

    hat völlig recht, es waren die Protestanten, die Hitler gewählt haben und auch die Roten. Katholiken haben bis zuletzt die katholische Zentrumspartei gewählt. Hier habe ich auch die Wahlergebnisse von Rottweil und Umgebung damals:

    https://rottweil.wordpress.com/2013/05/26/falscht-stadtarchivar-hecht-die-spd-geschichte/

    Und die Karte von ganz Deutschland, die Klepfer auch wieder gebracht hat, sagt alles:

    Deutschlandkarte kath-evangelisch u. NS-Wahlergebnisse

    Dass da mal ein Bischof oder Kardinal unter einer Hakenkreuzfahne stand, sagt dagegen gar nix, denn die hingen früher überall, auch bei staatlichen Festen und Kundgebungen. Es wäre anders, wenn ein Kardinal die zu einem Kirchenfest selber aufgehängt hätte. Dafür gibt es kein einziges Beispiel!

    Das Foto unten ist aus dem Berliner Sportpalast, wo die Fahne dauernd intalliert war, die Katholische Aktion hatte das Gelände 1934 für eine Feier angemietet.

    In der Mitte ist der päpstliche Nuntius Cesare Orsenigo, dem man nix vorwerfen kann.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cesare_Orsenigo

  14. trygg1979 Says:

    Sorry, Aber zum Thema katholische Kirche muss ich mal einhaken, Ich krieg bei soviel Lobhudelei auf die Katholiken das kotzen!!! Die Geschichte der katholische Kirche:
    Reichtum häufen und ihr Gläubigen am ausgetstreckten Arm verhungern lassen, „gefährliche“ und unbequeme, denkende Menschen des Satanismus/der Hexerei bezichtigen, Menschen foltern um falsche Geständnisse zu bekommen, Vergewaltigungen, Menschen auf Scheiterhaufen verbrennen, Ihre grenzenlose Machtposition nutzen um Monarchen zu lenken, Dem Morgenland in einem Krieg (!!!) ihren Glauben aufzwingen, Exorzismen betreiben, kleine Jungs vergewaltigen, Kinderschänder vor Strafe schützen, Prunkpaläste bauen, Sich heute noch vom Staat aufgrund eines veralteten Vertrages vom Staat bezahlen lassen, Schwulenhasser, Geburtenkontrollverweigerer, unterstützen radikale Abtreibungsgegner,erlauben prügelnden Ehemänner ihre Frauen zu „züchtigen“ …… Stimmt – die katholische Kirche ist sooooowas von geil, und total unverstanden.

    Super Verein, der hier bejubelt wird, nur weil sich keiner von den katholischen machtgeilen Übermenschen mit den Nazi’s öffentlich hat sehen lassen…….

    Manche würden sagen dieser Verein ist rückständig, unmenschlich und einfach nur abscheulich….. aber hey, was soll’s ? Die sind die Kirche – Gott will es so !

  15. Oskar A. Says:

    @Klepfer:

    Nein, das kann man so nicht sagen. Innerhalb der protestantischen Kirche formierten sich die Gegner in der „Bekennenden Kirche“, die die Kirchengleichschaltung ablehnte. In der römisch-katholischen Kirche bildete sich keine Widerstandsorganisation. Hier leisteten einzelne Geistliche Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Es stimmt aber, dass Hitler die kathol. Kirche mehr fürchtete als die protestantische Kirche.

    http://www.dieterwunderlich.de/widerstand_nationalsozialismus.htm
    https://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_gegen_den_Nationalsozialismus

  16. Friederika Says:

    Ich bin katholisch. Allein das Wort Todsünde, das einem im Kommunionunterricht (3. Klasse!!!) suggeriert wird, hat mir als Kind Angst bereitet.

    Schlimm genug, dass die Katholische Kirche Ehebruch und Mord auf das gleiche Todsünden-Level stellt. Jeder Geschiedener ist in den Augen der Katholischen Kirche quasi ein Mörder und Apostat.

    Ich stimme Tryggs Kommentar voll zu. Hinzu kommen noch die „Erziehungsmethoden“ der Nonnen im Kindergarten (bis ca. Mitte der 1970er-Jahre). Wegen banalen Ungehorsams (evtl. zur falschen Zeit gelacht, zu laut geredet) schlugen sie mit Holzstöcken oder Ruten auf Kinderfinger und -po. Die katholischen Priester waren im Religionsunterricht auch nicht besser.

    Hier zum Todsünden-Link:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tods%C3%BCnde

    Ich habe meinen Weg des Glaubens auch ohne Firma Papst und Kirche gefunden.

    Und überhaupt, wir sind im Jahr 2015 angekommen. Wenn man manche hier so liest, könnte man meinen, hier sollte das 18. Jahrhundert oder noch früher auferstehen. Schrecklich!!!

  17. Friederika Says:

    Zur Erinnerung:

    Die 10 Gebote der KK:

    1 Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
    2 Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen
    3 Du sollst den Feiertag heiligen
    4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
    5 Du sollst nicht töten
    6 Du sollst nicht ehebrechen
    7 Du sollst nicht stehlen
    8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …
    9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib
    10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut

    Macht euch selbst Gedanken darüber, die es noch nicht getan haben.

  18. Schantle Says:

    trygg1979

    sei so gut und schreib nicht soviel Scheisse! 2000 Jahre Geschichte in zehn Zeilen. Wir haben hier davon geredet, dass die Protestanten Hitler gewählt haben und die Katholiken nicht. Das steht fest, die Zahlen sind auf dem Tisch.

    Und ansonsten würde ich nicht jede linke Scheisse glauben, und von heute aus beurteilen. Das ist die dümmste Geschichtsbetrachtung, die es gibt. Mit heutiger politischer Korrektheit auf das Mittelalter gucken, wobei die meisten keine Ahnung haben, wie frei es im Mittelalter und in der Neuzeit zuging.

    Und wenn du schon den Katholiken noch die Kreuzzüge vorwirfst, da hört es bei mir gleich ganz auf. Erst vor vier Tagen habe ich hier den Artikel von Prof. Flaig im Kommentar unten gepostet. Lies mal sowas erst, und dann komm wieder mit den Kreuzzügen:

    https://rottweil.wordpress.com/2015/10/24/zum-besseren-verstandnis/

    Ja, er ist lang, aber um Geschichte zu kennen, sollte man sogar mehr und halt vielleicht auch schon mal ein Buch gelesen haben und nicht den kurzen Dreck, den Spiegel&Co verbreiten!

    Ich hasse diese Rundumschläge über 2000 Jahre! Bleibt bei einem Thema und widerlegt es, wenn ihr könnt!

  19. Schantle Says:

    Alles Nazis. Außer Mutti

    Seit es die Achtundsechziger verstanden haben, ihre Meinung mit der Gewalt der Straße durchzusetzen, angeführt unter anderem von Joschka Fischer, dem nachmaligen deutschen Außenminister, seitdem sind die bürgerlichen Parteien auf dem Rückzug. Um nicht länger als solche aufzufallen, haben sie den Schwanz eingezogen, wagen kaum noch, Flagge zu zeigen. Der Stolz auf ihre demokratische Herkunft ist den „Rechten“ mit Erfolg ausgetrieben worden.

    Schon das Wort an sich wurde derart mit pejorativen Konnotationen aufgeladen, dass der politische Begriff zum Schimpfwort verkommen ist. Kein Gegner, der sich mit ihm nicht aus dem Feld schlagen ließe. Was von der kanzleramtlich vorgegebenen und öffentlich rechtlich kolportierten Linie abweicht, wird reflexartig als Bedrohung von rechts eingestuft, innen- wie außenpolitisch.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/alles_nazis._ausser_mutti

    Super Artikel!

  20. Klepfer Says:

    Meine bisherigen Einlassungen über die evangelische und katholische Kirche bezogen sich auf deren Verhältnis zum Nationalsozialismus und zur Politik im Allgemeinen. Es ging dabei nicht um die Kirchen selbst, nicht um deren Verhalten gegenüber den Gläubigen oder um den Wahrheitsgehalt ihrer Heilsversprechen.

    Ich verleugne keinesfalls die ganzen unsäglichen Verbrechen der katholischen Kirche . Vieles war Bitterböse. Da kann man beim Hexenhammer anfangen, mit den Borgias weitermachen und beim kindsgeilen Priester von heute aufhören. Allerdings wage ich dabei anzumerken, dass die Verbrechen der evangelischen Kirche m.E. kein Iota besser waren. Martin Luther legte z.B. mit seinem gelebten Antisemitismus das Fundament für den späteren Holocaust. Die pissige Kleingeistigkeit des Pietismus war und ist ein lähmendes Gift, das sich wie Mehltau über das ganze Land legte. Das ist ein System, in dem nur der „bereits von Gott belohnte“ Reiche „gut“ ist. Last but not least schlugen auch die Evangelen der 1970er Jahre ihre Kinder, grenzten Ehebrecher gnadenlos aus und versuchten zwanghaft Homosexuelle zu „heilen“.

    Das schenkt sich alles nix.

    Ich fände es daher gut, wenn Katholiken und Evangelische das Trennende überwinden und sich dabei auf die wichtigen Dinge unserer Zeit konzentrieren würden. Mir fällt da z.B. eine kritische Auseinandersetzung mit den anderen monotheistischen Religionen wie dem Islam und dem Judentum ein.

    Im Übrigen wäre es doch eine sportliche Herausforderung, den neuen Deutschen aus islamischen Ländern den christlichen Glauben nahe zu bringen, anstatt in dauerhaftem Selbstmitleid und Selbstzweifel zu versinken.

    Interessant bleibt für mich selbst, dass sich die katholische Kirche in ihren Aussagen nicht immer so weitgehend dem Zeitgeist unterworfen hat wie ihre evangelischen Kollegen. Im Guten wie im Schlechten. Um es mit dem Papst Benedikt zu sagen – man relativiert in der katholischen Kirche bei weitem nicht so wie in der Evangelischen. Ich finde das ganz symphatisch und verspreche dabei in einem Atemzug, dass ich zukünftig weder in den Kreuzzug ziehen noch Hexen verbrennen werde.

    Simul nos firmiores. Deus vult!

  21. Schantle Says:

    Asylkritischer Pastor Tscharntke: Jetzt will ihn auch die Stadt totschweigen

    Über den unbequemen Pfarrer aus Ravensburg, der mit einer Volksverhetzungsanzeige zum Schweigen gebracht werden soll, gibt es Neuigkeiten: Die Stadt Riedlingen, wo seine Gemeinde beheimatet ist, will seinen Namen in Zukunft aus den Kirchlichen Mitteilungen streichen.

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/asylkritischer-pastor-tscharntke-jetzt-will-ihn-auch-die-stadt-totschweigen

  22. Schantle Says:

    Der Bundesvorsitzende der neugegründeten Alfa-Partei, Bernd Lucke,
    kommt zum Vortrag nach Villingen-Schwenningen. Am Mittwoch, 28. Oktober, lädt Lucke in den großen Saal des Pfarrzentrums Heilig Kreuz. Zum Thema „Europa und das Versagen der Politik. Wege aus der Krise“ wird er ab 19.30 Uhr einen Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde zur Flüchtlingskrise halten.

  23. Klepfer Says:

    Im Nachgang:

    Es war alles schon mal da. Man muss nur den alten Wilhelm Busch zur Hand nehmen und beim „Pater Filucius“ aufschlagen. Nie war diese Allegorie so aktuell wie heute.

    Busch erklärte folgendermassen sein Werk:

    „…Man versteht diese allegorische Darstellung der kirchlichen Bewegung, welche sich im Anfang der [18]70er Jahre abspielte, wenn man für Gottlieb Michael den deutschen Michel, für Tante Petrine die römische, Pauline die evangelische Kirche setzt; die Base Angelika ist dann die freie Staatskirche der Zukunft. Der Jesuit Filucius führt den Hund Schrupp, die demokratische Presse, ein und sucht mit seinen Helfershelfern, der Internationalen und den Franzosen, den Haushalt zu stören; dagegen ruft Michel Hiebel den Wehr-, Fibel den Lehr- und Bullerstiebel den Nährstand zu Hilfe, mit deren Unterstützung er auch die ganze unsaubere Wirthschaft zum Fenster hinauswirft…“

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/pater-filucius-4133/1

  24. Klepfer Says:

    Der Peter Arnegger hat zumindest in der äußeren Erscheinung doch ein bisschen was vom Schrupp. Oder??!

    Immerhin muss man ihm zugestehen, dass er nicht ganz so gut manipuliert werden kann. Allerdings machte er bekanntermassen auch schon ab und zu Dinge nach, die einen an den Kopf greifen lassen.

    Wuff wuff. 😉

  25. Klepfer Says:

    @Oskar A.
    @Friederika

    Ich sitze im Hinblick auf die Konfessionen -auch im Hinblick auf die Nazis- irgendwie zwischen allen Stühlen. Den einzigen nennenswerten „Widerstand“ meiner Familie gegen das 3.Reich leistete mein Onkel Emil, der von 4 oder 5 Jahren von uns gegangen ist. Der Emil war zeitlebens Mitglied der Evangelische Brüdergemeinde Korntal, einem aus meiner Sicht eigentlich ganz üblen und besserwisserischen Pietistenverein. Trotzdem nötigt er mir allen Respekt ab. Emil hatte Schneid und er war auch nicht dumm. Nachdem in Matthäus 5.34 in der Bergpredigt folgendes steht: „…Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Stuhl…“ verweigerte er anno 1941den Eid auf Adolf Hitler. Nachdem irgend jemand seine schützende Hand über ihn hielt, passierte ihm -gottseidank- damals nichts.

    Der Rest meiner Mischpoke arrangierte sich. Die Männer landeten als Offiziere und Geschäftsleute irgendwann in der NSDAP und den Frauen wurde das Mutterkreuz umgehängt. Eine heftige Zeche für den Naziwahn mussten nach 1945 irgendwie alle bezahlen.

    In den 1950igern heiratete eine Tante von mir dann auch noch einen sehr netten Juden, aus dessen Familie immerhin 44 Mitglieder „verschwunden“ waren.

    Insofern ist mir hier gar nichts fremd. Vom überzeugten (auch vom Holcaust) Altnazi bis hin zum ehemaligen KZ-Häftling durfte ich in meinem Leben alles kennenlernen.

    Wenn man mal vom meinem Emil absieht muss ich auch zugeben, dass gerade in der württembergischen Landeskirche mit dem Festhalten an Landesbischofs Theophil Wurm Mitte der 1930iger Jahre durchaus ein nazikritischer Kurs gefahren wurde. Insgesamt (in der Gesamtkirche) sah es aber bitter aus. „Die Deutschen Christen“ (DC) gründeten 1939 mit Zustimmung von drei Vierteln der deutschen evangelischen Landeskirchen in Eisenach das „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“. Auch viele Bekenntnischristen befürworteten ein solches Vorgehen in der Hoffnung, dass dadurch die Kirchenaustrittsbewegung der Jahre von 1937 bis 1940 gebremst werden könnte.

    Eins der Ziele des Institutes war die Zusammenstellung eines „Volkstestaments“ im Sinne des von Alfred Rosenberg geforderten „Fünften Evangeliums“, das den Mythos des „arischen Jesus“ verkünden sollte. Trotz breiter kirchlicher Unterstützung fand die erste Ausgabe übrigens keinen Anklang beim Kirchenvolk. So doof waren die Evangelen dann auch wieder nicht. An den unbeschnittenen Jesus glaubte niemand ausser Alfred Rosenberg sowie einer Horde von pissigen, evangelischen und nationalbesoffenen Geistlichen.

    Man muss der katholischen Kirche in diesem Zusammenhang lassen, dass sie sich diesbezüglich niemals so weit entblödet hat wie die Evangelische.

    Was die 7 Todsünden und die 10 Gebote angeht, möchte ich mit dem Prediger Salomo (Prediger 12,13) antworten und setze noch den Satz aus Prediger 12,8 hintenan:

    Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.

    Ansonsten:

    Es ist alles ganz eitel, spricht der Prediger, ganz eitel und Haschen nach dem Wind.

    🙂 🙂 🙂

  26. Friederika Says:

    @klepfer

    Konkordat zwischen dem Hlg. Stuhl und dem Deutschen Reich

    Auszug:

    ARTIKEL 16.

    Bevor die Bischofe von ihrer Diözese Besitz ergreifen, leisten sie in die Hand des Reichsstatthalters in dem zuständigen Lande bzw. des Reichspräsidenten einen Treueid nach folgender Formel:

    «Vor Gott und auf die heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, dem *****Deutschen Reich und dem Lande Treue ****. Ich schwöre und verspreche, die ****verfassungsmässig gebildete Regierung zu achten***** und von meinem Klerus achten zu lassen. In der pflichtmässigen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staatswesens werde ich in Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte.»

    Quelle: http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/documents/rc_seg-st_19330720_santa-sede-germania_ge.html

    Dieses Reichskonkordat hat bis heute Gültigkeit.

    Ein Kuhhandel? Verträge werden dann unterzeichnet, wenn beide Vertragspartner Einigkeit erzielt haben.

    Was hätte sich die Katholische Kirche ohne dieses Konkordat damals verhalten?

  27. Klepfer Says:

    @Friederika

    Kirche = Menschen die der christlichen Religion anhängen und sie weitergeben.

    Menschen machen eben Fehler. Das wird so sein und auch so bleiben. Natürlich war das Reichskonkordat ein Fehler in jeder Beziehung. Salopp gesagt machten die Pfaffen damit den Adolf erst salonfähig. Ich bin mir sicher, dass das die Kirche später tief bereut hat. Heute ist der Konkordat über das Kirchensteuerprivileg eine Linzenz zum Geldeinnehmen.

    Die contemporäre katholische Kirche (ich habe damit ab und zu zu tun) versteht sich verwaltungstechnisch übrigens noch als eigene „Nation“ mit Sitz im Vatikan trotz dem Reichskonkordat. Ich antworte den Diözesebeamten da immer, dass wir (der deutsche Staat und seine Organe) weiterhin im Westwerk der Kirche sitzen und eben keinen Gang nach Canossa angetreten haben. Das wird von denen nicht immer richtig verstanden.

    😉

  28. Friederika Says:

    @Klepfer:

    klepfer Says: 27. Oktober 2015 um 19:45
    @Oskar A.

    „Doch. Die katholische Kirche ist und war besser (das sage ich als eigentlich Evangelischer).
    Da gab es zwar auch Mitläufer, aber der Widerstand gegen die Nazis war in Vielfaches im Vergleich zu den Evangelischen Landeskirchen.“

    Heute Abend, 17:59 Uhr, lässt du wieder verlauten:
    „Natürlich war das Reichskonkordat ein Fehler in jeder Beziehung. Salopp gesagt machten die Pfaffen damit den Adolf erst salonfähig.“

    —–
    Die Katholische Kirche war nicht besser, sondern sie schloss eigentlich ein Pakt mit Adolf, dem „Teufel“.

    ——

    @Klepfer – Du solltest nicht bei jeder aufkommenden Brise, die dir wetter.de vorgaukelt, die Meinung ändern. 😉

  29. Oskar A. Says:

    @ Klepfer:

    Wie Friederika schon sagte, schloss die Katholische Kirche einen Pakt mit dem Teufel (Hitler) und hat sich dadurch praktisch selbst entmachtet. Und auch bei der bereits eingeleiteten Judenverfolgung hat sie Hitler nicht behindert. Das darf man nie vergessen!

    Faktisch hatte sich die katholische Kirche in Nazideutschland selbst ihrer Handlungsfähigkeit beraubt. Mit dem in Artikel 16 formulierten Amtseid der deutschen Bischöfe war ein – selbst nur rhetorischer – Widerstand gegen die neuen Machthaber nicht mehr möglich. Dennoch hörten die Angriffe des Naziregimes auf katholische Organisationen, Einrichtungen und Verbände nach dem 20. Juli 1933 keineswegs auf. Die faschistischen Machthaber legten das Konkordat nach Gutdünken aus und terrorisierten Gläubige ungeniert weiter. (Quelle: Hinter den Schlagzeilen. Herausgegeben von Konstantin Wecker).
    Konstantin Wecker war auch politisch sehr engagiert.

    So Klepfer, Ich glaube, damit hat sich die von Dir angezettelte Diskussion, wer die bessere Kirche war oder ist, von selbst erledigt. 😉

  30. klepfer Says:

    @Franziska
    @ Oskar A.

    Dummes Zeug. Natürlich war Adolf Hitler nicht der Teufel. Hitler war ein durchgeknallter, verwirrter und hochaggressiver Depp der seine irren Ideen gnadenlos gut ausformulieren konnte. Er hätte einer Behandlung im Rottenmünster bedurft.

    Dass die Bischöfe einen Treueeid gegenüber dem Staat ablegen mussten, ist nichts ungewöhnliches. Die Treueeide beginnen in der vorkarolingischen Zeit und haben bis heute Tradition. Quasi alle Nationen mit „Staatskirchen“ verlangen von den Kirchenbeamten einen Treueeid. Nicht nur die Nazis, sondern auch Italien, die Niederlande, Russland, Spanien, Costa Rica, Kantone der Schweiz, Serbien, Montenegro etc. pp. Die Liste lässt sich lange fortsetzen. Nachzulesen bei Ulrike Marga Dahl-Keller – „Der Treueeid der Bischöfe gegenüber dem Staat“ erschienen im Duncker & Humblot Verlag in Berlin.

    1933 hatte noch niemand die Tragweite des Nationalsozialismus so richtig verstanden

    Quintessenz: Die katholische Kirche handelte einen Vertrag mit einem Vertragspartner aus, dessen hochkriminelle Beweggründe sie noch nicht erfasst hatte. Aus diesem Grund sprach erst einmal nichts gegen die übliche Bedingung des Treueeides.

    Denn: Im öffentlichen Recht stellt der Amtseid der Beamten, Kirchenbeamten, Richter und Zeit- und Berufssoldaten sowie der gewählten hohen Repräsentanten des Staates, wie Bundespräsident, Bundeskanzler eine Amtspflicht dar. Die Eidesleistung ist nicht Voraussetzung für die Übernahme des Amtes, sondern lediglich eine Folge dessen. Amtsbegründend (konstitutiv) ist die Übergabe der Ernennungsurkunde, bzw. im Falle des Bundespräsidenten die Erklärung der Annahme der Wahl, sofern die Amtszeit des Vorgängers bereits endete.

    Auch heute noch geben die Bischöfe den Treueeid auf den Staat ab: http://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2014-09-18/kardinal-woelki-leistet-treueeid-auf-verfassung

    Im Übrigen bleibe ich dabei:Im Hinblick auf den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und im Hinblick auf die „Weitergabe der reinen Lehre der Bibel“ ist die katholische Kirche weitaus besser als die Evangelische.

    q.e.d.

    Lobet und preiset… zur Untermauerung meiner These hier noch ein paar echte evangelische Zitate aus der (Sarkasmus an) „guten alten Zeit“ (Sarkasmus aus):

    „…Ich bestreite mit keinem Wort dem Staat das Recht, das Judentum als ein gefährliches Element zu bekämpfen. Ich habe von Jugend auf das Urteil von Männern wie Heinrich von Treitschke und Adolf Stoecker über die zersetzende Wirkung des Judentums auf religiösem, sittlichem, literarischem, wirtschaftlichem und politischem Gebiet für zutreffend gehalten…“

    (Landesbischof Theophil Wurm, 1938)

    „…[Ich schlage vor,] für jeden deutschen Zivilisten, der durch alliierte Bombenangriffe ums Leben gekommen ist, zehn Juden aufzuhängen…“

    (Der evangelisch-lutherische Pfarrer Friedrich Wilhelm Auer aus Larrieden/Franken in einem Brief an den Herausgeber des ‚Stürmers‘ Julius Streicher, Sep. 1942)

    „…Wenn ich einen Juden taufe, will ich ihn an die Elbbrücke führen, einen Stein an den Hals hängen und ihn hinabstoßen und sagen: Ich taufe dich im Namen Abrahams!…“

    (Martin Luther, Tischreden)

    „…Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung, sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen…“

    (Der Katholik Adolf Hitler)

    „….Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volke wird zur Sühne für die Ermordung des Gesandtschaftsrates vom Rath durch Judenhand die Macht der Juden auf wirtschaftlichem Gebiete endgültig gebrochen und damit der gottgesegnete Kampf des Führers zur völligen Befreiung unseres Volkes gekrönt. (…)
    In dieser Stunde muß die Stimme des Mannes gehört werden, der … der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden….“

    (Der lutherische Landesbischof Martin Sasse in einem Vorwort der von ihn herausgegebenen Neuauflage der Hetzschrift Luthers ‚Von den Juden‘, 1938)

    „…Wenn der Feind nicht innerhalb 24 Stunden unsere Friedensbedingungen annimmt, wird eine Bartholomäusnacht veranstaltet und kein Jude verschont. Schade ist es um keinen….“

    (Der evangelisch-lutherische Pfarrer Friedrich Wilhelm Auer aus Larrieden/Franken in einem Brief an den Herausgeber des ‚Stürmers‘ Julius Streicher, Sep. 1942)

    Dieses evangelische Armutszeugnis könnte man endlos fortführen…

  31. klepfer Says:

    @Friederika
    Im Übrigen ändere ich nicht bei jeder Brise meine Meinung. Ich versuchte in meinen Beiträgen nur darzustellen, dass es nicht immer nur schwarz oder weiss gibt, sondern auch viele Zwischentöne.

    Das nennt man Dialektik und man kann es sogar lernen.

    🙂

  32. Oskar A. Says:

    @ Klepfer:
    Mach so weiter bis zum Sanktnimmerleinstag! Diese Diskussion mit Dir führt zu nichts. Es gibt Wichtigeres zu tun.

  33. Friederika Says:

    @Klepfer – Teufel = Antichrist.

    Verstehe: Deiner Ansicht nach sind alle Menschen, die im Rottenmünster behandelt werden, Deppen.
    Überlege mal, was für einen Scheiß du schreibst.

    Ansonsten hoffe ich, dass dir deine Finger vom vielen Texte-Kopieren aus Wikipedia nicht schmerzen. Hab noch einen schönen Tag!

  34. Friederika Says:

    @Oskar – Klepfer = unnötige Verschwendung von Ressourcen. Wenden wir uns wieder den aktuellen Themen zu. 😉

  35. Schantle Says:

    Klepfer
    hat in der Diskussion alles richtig gesagt, es gibt Zwischentöne und bewußte langlebige Lügen.

    1) Das Wahlverhalten 1932/33 katholisch-evangelisch ist unbestritten. Forscht mal nach, wie das evangelische Rietheim, Hausen ob Verena und andere evangelische Gemeinden gewählt haben und 5 km daneben Spaichingen, Balgheim usw! Andere Beweise hatten wir ja bereits. Guck da für RW, TUT, Schwenningen usw:

    https://rottweil.wordpress.com/2013/05/26/falscht-stadtarchivar-hecht-die-spd-geschichte/

    2) Das Reichskonkordat wurde schon jahrelang vor Hitler angestrebt und immer wieder verhandelt, kam aber nie zustande. Die Treueformel war nicht Hitler gegenüber, sondern dem Staat gegenüber. Hitler war 1933 nicht als Massenmörder bekannt, sowas können nur Dumme denken. Wenn alle gewußt hätten, was kommt, hätte kein Mensch Hitler gewählt und die Juden wären bereits 1933 alle abgehauen. Warum haben sie es bis 1938/39 nicht gemacht?????? Schon mal drüber nachgedacht.

    3) Dass es keinen katholischen Widerstand gab, ist ebenfalls falsch. Im Prinzip hat z.B. der Kardinal von Galen, der Löwe von Münster, die Euthanasie beendet.

    4) Anderes Geschwätz, was hier aufkam, war die Inquisition, die in Italien höchst milde war, und kaum eine Rolle spielte. In Spanien war die Inqusisition nicht kirchlich, sondern lag in staatlicher, weltlicher Hand und es ging da natürlich weniger um den lieben Gott, sondern um die Macht.

    5) Hexenverfolgung gab es speziell in deutschsprachigen Gebieten, wie in Rottweil. In Italien so gut wie nicht. In Rottweil wurden von der Obrigkeit wahrscheinlich mehr Hexen verbrannt als in Rom! Hier im Blog wurde das bereits im März geschrieben und keiner hat widersprochen. Warum muss man alles wiederkäuen?

    https://rottweil.wordpress.com/2015/03/05/rottweil-verurteilte-266-hexen-zum-todel/

    6) Galilei war nie im Knast, sondern mal ein paar Tage in einem Luxuspalast in Hausarrest, wo er leicht fliehen konnte Und so weiter.

    Ihr solltet nicht den billigen, linken Lügen nachrennen, sondern den Sachen auf den Grund gehen. Linke lügen immer! Bei jedem Thema! Es gibt keine Ausnahme!

  36. Klepfer Says:

    @Friederika

    Ich schrieb:

    „…Dummes Zeug. Natürlich war Adolf Hitler nicht der Teufel. Hitler war ein durchgeknallter, verwirrter und hochaggressiver Depp, der seine irren Ideen gnadenlos gut ausformulieren konnte. Er hätte einer Behandlung im Rottenmünster bedurft….“

    Du antwortest darauf:

    „…Deiner Ansicht nach sind alle Menschen, die im Rottenmünster behandelt werden, Deppen…“

    Wo und wann habe ich denn diese Ansicht geäußert??! Es ist eben auch so, dass ein gewisser Teil der Leute, die im Rottenmünster behandelt werden müssen halt Deppen sind.

    Du solltest Dir vielleicht angewöhnen, genauer zu lesen und danach das Gehirn einzuschalten. Ein paar Emotionen weniger im Herz zu tragen, hilft beim scharfen Nachdenken. Dann schreibst Du auch weniger falsche und dumme Sachen. Frei nach Descartes: Cogito ergo sum.

    Dass ich die Summe aus Teufel und Antichrist sein soll freut mich übrigens. Das ist zumindest ein Alleinstellungsmerkmal. Mal schauen, wen ich in den Höllenkessel zum garkochen ziehe.

    🙂 🙂 🙂

  37. Klepfer Says:

    P.S. Frei nach Wilhelm Busch:

    Hinein mit ihr!! – Huhu! Haha!
    Der Oskar A. ist auch schon da.

  38. Oskar A. Says:

    @Klepfer:

    Jetzt wirst Du aber ordinär und geschmacklos! 😦 😦

  39. Klepfer Says:

    @Oskar A.

    Ey – ordinär? – geschmacklos? – also komm!

    Wer hat mich denn als Summe aus Teufel und Antichristen bezeichnet und wer hat Besseres zu tun als mit mir zu diskutieren – nachdem ihm die Argumente für seinen doch recht emotional und weniger rational gewählten Standpunkt ausgegangen waren.

    Wer austeilt muss auch einstecken können.

    🙂

    P.S.

    Ich zitiere Dich: „Konstantin Wecker war auch politisch sehr engagiert.“

    Auf diese Weisheit haben wir wirklich alle gewartet. Wer ausgerechnet den Konstantin Wecker bei Diskussionen über die Kirche als Quelle anführt, disqualifiziert sich selbst.

  40. Oskar A. Says:

    @Klepfer:
    Bist Du auch im Alltag so ein „Klepfer“? Nicht immer sehr angenehm für die Umgebung. 😉

  41. Friederika Says:

    Meine letzten Worte an dich:

    „@Klepfer – Teufel = Antichrist“

    Hier war nicht deine werte Person gemeint, sondern das Synoym von Teufel = Antichrist (s. Gedankenstrich)

    Mit homophoben, frauenverachtenden, gynophoben, verklemmten Typen gebe ich mich nicht mehr ab.

  42. Klepfer Says:

    @Friederika

    Buhuhaha! Jetzt bin ich verklemmt, gynophob, homophob und auch noch frauenverachtend.

    Na ja. Bislang ist mir das noch nicht aufgefallen. Ich habe es in meinem Leben zu einer ganzen Reihe netter Freundinnen und sogar zu einer Ehefrau gebracht. Das sind alles weibliche Wesen, die ganz genau wissen (bzw. wussten) was sie haben wollen. Frauenverachtung und Gynophobie gehört da ganz bestimmt nicht dazu. Verklemmt – kann sein – ich weiss es nicht. Man liegt zwar auch ab und zu mit sich selbst im Bett, beurteilen können dies aber eher andere. Immerhin habe ich es auf äußerst lustvolle Weise zu drei Söhnen gebracht. Gegen Schwule habe ich im Übrigen auch überhaupt nichts, so lange sie keine Kinder adoptieren wollen um so in eine sexuell getönte Mutterrolle schlüpfen zu können.

    Sagen Sie mal liebe Friederika, haben Sie vielleicht ein allgemeines, pathologisches Problem mit Männern, die es wagen Ihnen zu widersprechen? Darüber hinaus sehe ich Verständnisprobleme im Gesamtkontext.

    Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah? So was kann man in Bühlingen (wir sprachen ja an anderer Stelle bereits davon) durchaus therapeutisch in Angriff nehmen.

    P.S. Mit den letzten Worten würde ich mir noch ein bisschen Zeit lassen.

    🙂 🙂 🙂

  43. Klepfer Says:

    @Oskar A.

    Jau. Ich kann auch ganz gut austeilen und ich weiss das es eine Menge Leute gibt, die ziemlich Mores vor mir haben.

    Fortes fortuna adiuvat!

  44. Klepfer Says:

    @Friederika

    Noch was Klugscheisserisches: Der Teufel und der Antichrist sind nicht identisch. Der Antichrist ist eine Figur der Apokalypse Johannes, die als Gegenspieler und Gegenmacht Jesu Christi vor dessen Wiederkunft erwartet wird. Der Teufel ist im Gegensatz dazu ein gefallener Engel (Luzifer), der gegen Gott rebellierte.

    Wie gesagt – vor dem Schreiben immer nachdenken oder, wenn es einem dann nicht gleich einfällt, nachlesen.

  45. Schantle Says:

    Dummer Pfaffe will Kirche mit Tango füllen:

    StN

  46. Klepfer Says:

    Ringelpiez mit Anfassen und Balzen im Seelensilo*. Es gibt Schlimmeres. Trotzdem hast Du natürlich recht, dass Tango gar nix mit Gottesdienst zu tun hat.

    *Die Steigkirche in Bad Cannstatt wurde in den 1960ziger Jahren inspiriert von Ideen der niederländischen Künstlergruppe „De Stijl“ von einem einheimischen Architekten in Stahlbeton gebaut. Mein alter Herr, der ab und an in Bad Cannstatt zu tun hatte, nannte sie immer seinen „Seelensilo“.

    😉


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