Kreis Rottweil: Avanti Asylanti!

28. Oktober 2015

Kreis Rottweil. In ganz Deutschland jammern Kommunalpolitiker über die neue Völkerwanderung, manche schreiben Brandbriefe nach Berlin mit dem Tenor, wir schaffen es nicht, aber hier im Kreis Rottweil  herrscht staatlich verordneter Optimismus, dabei erwartet Landrat Michel für nächstes Jahr 5000 Flüchtlinge im Kreisgebiet:

Keine Frage, Deutschland stehe vor großen Herausforderungen. Für die Unterbringung von schätzungsweise 5000 Flüchtlingen in 2016 im Kreisgebiet werde viel Personal und noch mehr Wohnraum benötigt. Auch die Option, auf Schul- und Turnhallen zurückzugreifen, müsse eventuell gezogen werden, betont Michel. Eine Herkulesaufgabe werde die schulische Integration der Flüchtlingskinder sein. Die Willkommenskultur verlange auch eine Anerkennungskultur der Neubürger. Toleranz und Rücksichtnahme seien deshalb in besonderer Weise gefragt.

Wenn man den ganzen Bote-Bericht durchliest, stößt einem immer wieder das vorgestanzte und von der Lügenpresse bis zum Erbrechen benutzte Neudeutsch auf:

Vielfalt, Willkommenskultur, Integration, Herausforderung, Anerkennungskultur, Toleranz, Neubürger, Nachhaltigkeit

und so weiter, alles gleich ein paar Mal. Diese Schwätzer merken gar nicht mehr, was für hohle Phrasen sie dreschen. Orwell nannte so etwas ‚Neusprech‘! Den Vogel abgeschossen hat aber wieder ein höherer Protestant, nachdem schon der Schramberger OB für andere Kulturkreise geworben hatte:

Landesbischof der Württembergischer Landeskirche Frank Otfried July betonte in seinem Vortrag, zur Tradition von Europa gehöre Gastfreundschaft. Die Nachhaltigkeit sei gerade da gefragt, wo es Konflikte gebe. Man übernehme eine wichtige humanitäre Aufgabe. Die biblische Tradition sei voll von Fluchtgeschichten. Es sei deshalb Christenpflicht, für diese Menschen einzustehen. Das grundsätzliche Ja sei einem vorgegeben durch den Glauben. Aus dem Jahrgang 1954 stammend sei er in einer geordneten Welt aufgewachsen. Jetzt herrsche die Situation einer arabischen Welt in Aufruhr. Plötzlich lebten viele Muslime in Deutschland. Die Pfarrer müssten versuchen, diese Religion zu verstehen. Es sei die Aufgabe der Kirchen, Räume des Gesprächs für Menschen mit Ängsten zu schaffen. Für die Aufgaben, die in Kindergärten und Schulen bevorstehe, müsse nachhaltig geplant werden.

In der Bibel steht was von Nächstenliebe, nicht von Fernstenliebe, Euer Exzellenz! Anstatt den Islam zu „verstehen“, also vor ihm zu kriechen und endlos Fremde und Mohammedaner ins Land zu locken, wäre es für uns besser, der erlauchte Kreis hätte ein Schreiben an die regierende Totalversagerin Merkel aufgesetzt und sie zum sofortigen Rücktritt aufgefordert. Der anwesende Teufel hätte den Brief gleich mitnehmen können!

Hier das Vielfaltsgeschwätz! Und die Stadt Oberndorf hat in Hochmössingen das Gasthaus Linde für Asylanten aufgekauft. Soll das ein Beispiel werden?

17 Antworten to “Kreis Rottweil: Avanti Asylanti!”

  1. Schantle Says:

    Brandbrief ans Kanzleramt
    Basis der Union plant Antrag auf Grenzschließung

    http://www.focus.de/politik/deutschland/brandbrief-ans-kanzleramt-basis-der-union-plant-antrag-auf-grenzschliessun

    Ifo-Studie
    Hälfte der syrischen Flüchtlinge schlecht ausgebildet

    Das Ifo-Institut warnt davor, die Ausbildung der Flüchtlinge aus Syrien zu überschätzen. Knapp 50 Prozent von ihnen verfügen nicht über grundlegende Bildungskenntnisse, 16 Prozent sind Analphabeten.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article148098162/Haelfte-der-syrischen-Fluechtlinge-schlecht-ausgebildet

  2. Schantle Says:

    Meßstetten, 27.10.2015
    LEA schließt definitiv Ende 2016

    Die LEA in Meßstetten schließe wie vereinbart Ende 2016. Dies sicherte Staatssekretär Klaus-Peter Murawski, der Leiter der Staatskanzlei, Vertretern der Stadt Meßstetten zu.

    http://www.zak.de/artikel/details/287709/Messstetten-LEA-schliesst-definitiv-Ende-2016

    Was zum Lachen, es sei denn, Merkel und Konsorten sind weg vom Fenster!

    Und das auch noch: Staatliche subventionierte linke Schnüffler mit Propaganda in Meßstettener Kirche:

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-rechtsextreme-identifizieren

  3. Schantle Says:

    Häuser her für 1 Million Flüchtlinge. Standard wurscht:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bauminister-planen-steuerhilfen-fuer-den-wohnungsbau-fuer-fluechtlinge

    Flüchtlinge wollen zurück nach Deutschland

    Beim Anblick der kalten und kargen schwedischen Landschaft hat sich eine Gruppe von Flüchtlingen geweigert, ihren Bus zu verlassen. Einige von ihnen verlangen, zurück nach Deutschland gebracht zu werden.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlinge-in-schweden-verlangen-die-rueckreise-nach-deutschland

  4. Schantle Says:

    Aufstand bei der österreichischen Polizei steht bevor: „Stimmung ist am Siedepunkt“

    Linz/Spielfeld/Wien. Die betreffenden Polizisten hätten am vergangenen Wochenende kurzfristig zum Sondereinsatz nach Kollerschlag im oberösterreichischen Mühlviertel an der Grenze zu Bayern ausrücken sollen. Der Grund war der Andrang von Flüchtlingen in Richtung Deutschland. Nach drei Wochenenden im Dienst winkten jedoch manche Exekutivbeamte, die ständig zu Flüchtlingseinsätzen abkommandiert werden, wegen Überlastung ab. Der Vorfall (Namen sind der „Presse“-Redaktion bekannt) ist Ausdruck dafür, wie sehr der nach Deutschland ziehende Flüchtlingsstrom für die Polizei mittlerweile zur Belastung geworden ist.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4852933/Aufstand-bei-Polizei-steht-bevor_Stimmung-am-Siedepunkt

    Hamburg
    Die Angst vor dem Getto in der Nachbarschaft

    Neben der Erstaufnahmeeinrichtung sollen im Neubaugebiet von Neugraben-Fischbek Unterkünfte für 3000 Flüchtlinge entstehen. Bürger protestieren aus Furcht: „Wir haben aber nix mit Pegida zu tun“.

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article148079930/Die-Angst-vor-dem-Getto-in-der-Nachbarschaft.html

  5. der vom Stadtrand Says:

    Für mich sind das absofort keine Flüchtlinge mehr (wer oder warum muß man aus Österreich flüchten ?) sondern Masseneinwanderer einer gelenkten und gewollten Völkerwanderung mit dem Ziel Deutschland.

  6. Schantle Says:

    Avanti Asylanti!

  7. Pegasus Says:

    Aus allen Ecken kommen jetzt die „Gutmenschen“ als Experten und unterstützen diese Merkel. Wie z.B. in T-Online: Über Bundeskanzlerin Angela Merkel bricht wegen der Flüchtlingskrise massive Kritik herein. Zu Unrecht, glaubt der österreichische Migrationsforscher Rainer Bauböck. „In zehn Jahren wird man einer Kanzlerin Merkel wahrscheinlich dankbar sein“, sagt der Politikwissenschaftler voraus. Bauböck ist ein Anhänger der EU-Diktaktur. Weiter habe ich diesen Unsinn nicht mehr gelesen. Tatsache ist, die Merkel bricht in diesem Fall das Asylgesetz, in anderen Fällen den Maastrichter- und Lissabon-Vertrag und nicht zu vergessen auch das Grundgesetz. Wie weit kann ein Politiker gehen bis er gestürzt wird. Ich denke wenn der Fall des Artikels 20 GG, Absatz 4 eintritt!

  8. Schantle Says:

    Österreichischer Grenzer berichtet:

    „21. Oktober 2015: Heute ist der schwärzeste Tag in meinem Leben. Ich musste mit eigenen Augen mit ansehen, wie um 11.30 etwa 5.000, durchwegs junger, durchtrainierter Männer, die Österreichische Grenze bei Spielfeld, völlig ungehindert und unkontrolliert, durchbrochen haben. Der Österreichische Staat hat zur Durchsetzung seiner Souveränität und zum Schutze der Österreichischen Bevölkerung seine Polizei- und Militärkräfte vor diesem Ansturm kapitulieren lassen. Ich musste mit ansehen, wie über eine Stunde etwa 5.000 Okkupanten in bedrohlicher, arroganter und auch aggressiver Art und Weise wie selbstverständlich Österreichisches Staatsgebiet besetzten, ungeniert ihre Notdurft verrichteten, Müll in völlig unzivilisierter Manier einfach wegwarfen – all das sieht der Durchschnittsösterreicher nicht. Über all diese Ungeheuerlichkeiten berichten unsere Lügenmedien nicht….

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/augenzeugen-bericht-aus-spielfeld-oesterreichischer-ex-major-spricht-von-invasion

  9. Schantle Says:

    Österreich

  10. Schantle Says:

    In der Kreissporthalle eskalierte ein Streit zwischen zwei Asylbewerbern

    Am Montagabend gerieten ein 20-jähriger Albaner und ein 44 Jahre alter Serbe aus nicht näher bekannten Gründen in der Tübinger Kreissporthalle in Streit, der schließlich in eine handfeste Auseinandersetzung ausartete.

    Tübingen. Bei dem Versuch zu schlichten, erhielt ein 32-jähriger Georgier ebenfalls einen Faustschlag ins Gesicht. Als der Sicherheitsdienst gegen 21 Uhr die Tübinger Polizei verständigte, waren an der Schlägerei 15 bis 20 Flüchtlinge beteiligt. Sechs Streifenbesatzungen beendeten die Eskalation. Der 44-jährige Serbe musste mit einer Verletzung am Kiefer ambulant in der Klinik behandelt werden. Die beiden anderen Kontrahenten wurden vor Ort versorgt. Da sich der Serbe und auch der Georgier – beide hatten Alkohol getrunken – nicht beruhigen ließen, wurden sie anschließend in Gewahrsam genommen.

    Kosten??

  11. Friederika Says:

    „Wut-Video für seine Feinde
    Migrant rechnet radikal mit den besorgten Bürgern ab

    In einem Video erklärte Imaani Brown:

    „Flüchtlinge sind viel intelligenter als Deutsche“.

    Das sorgte für viel Kritik, ja sogar Hass ihm gegenüber. Doch er stellt sich nun seinen Feinden.

    Was Imaani den besorgten Bürgern aus den Kommentarspalten zu sagen hat, sehen Sie im Video.

    http://www.focus.de/politik/videos/wut-video-fuer-seine-feinde-so-rechnet-ein-fluechtling-mit-den-besorgten-buergern-ab_id_5029105.html

    Quelle: Focus online

    ———–
    Comedy? Die Wahrheit? Lüge?

  12. Schantle Says:

    AfD mobilisiert
    Tausende Asylgegner demonstrieren in Erfurt
    Wieder gehen in Erfurt über 4.000 Asylkritiker auf die Straße. Und abermals wirft AfD-Hauptredner Björn Höcke der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise politischen Amoklauf vor.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/afd-mobilisiert-tausende-asylgegner-demonstrieren-in-erfurt

    Tausende harren bei Kälte an der deutschen Grenze aus

    Selbst in der Dunkelheit haben weitere Tausende die deutsch-österreichische Grenze bei Passau erreicht: Unter widrigen Bedingungen mussten die Flüchtlinge dort zunächst lange warten. Es fehlt an Bussen, um sie in Notunterkünfte zu bringen.

    http://www.faz.net/aktuell/fluechtlingskrise-tausende-harren-bei-kaelte-an-der-deutschen-grenze-aus-13882212.html

    Die Banlieues zehn Jahre nach den Unruhen
    Die Angst vor der Explosion ist zurück

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/die-banlieues-zehn-jahre-nach-den-unruhen-die-angst-vor-der-explosion-ist-zurueck/

  13. Schantle Says:

    20 neue deutsche Staatsbürger im Schwarzwald-Baar-Kreis

    http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/schwarzwald-baar-kreis/20-neue-deutsche-Staatsbuerger-im-Schwarzwald-Baar-Kreis

    Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren aus Syrien, Gambia, Sri-Lanka, Eritrea, Serbien, Griechenland oder Afghanistan besuchen die Vorbereitungsklassen an der kaufmännischen Schule und lernen dort die deutsche Sprache.

    http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Jugendliche-lernen-Deutsch

    Das Winterquartier für bis zu 1000 Flüchtlinge steht

    http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Das-Winterquartier-fuer-bis-zu-1000-Fluechtlinge-steht

  14. Schantle Says:

    In Meßstetten sind 3628 Flüchtlinge untergebracht

    Solche Entlastung ist für die LEA Meßstetten (Zollernalbkreis) aktuell nicht in Sicht. Anfang Oktober drängten sich 3628 Flüchtlinge in der ehemaligen Zollernalb-Kaserne – ein Höchststand. Er wurde erreicht, obwohl zwischenzeitlich Menschen in die schnell hergerichtete Sigmaringer Graf-Stauffenberg-Kaserne und die frühere Klinik in Hechingen (Zollernalbkreis) gebracht worden waren. Doch immer neue Flüchtlinge kamen nach. Inzwischen lässt das Land auch die ehemalige Japanische Schule in Bad Saulgau (Kreis Sigmaringen) zur Bedarfsorientierten Erstaufnahmeeinrichtung (BEA) umbauen. Der alte Schulbau soll gegen den erklärten Willen des Saulgauer Gemeinderats bis zu 500 Flüchtlingen Platz bieten. Vorläufig geht bei der Meßstettener LEA-Verwaltung die Angst um, ein baldiger strenger Winter im Albstädtchen könnte den Bewegungsradius der Bewohner einengen und die Platznot noch verschärfen.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fluechtlingskrise-der-kampf-gegen-den-mangel

  15. Pegasus Says:

    Eine interessante Geschichte aus Harburg:
    Angst vor Flüchtlingslager: Tränen in der Bezirksversammlung

    151027BV1Harburg – Bürgerfragestunde in der Bezirksversammlung Harburg: Der Vorsitzende Manfred Schulz weist darauf hin, dass nur noch eine Minute Redezeit übrig ist.
    Da meldet sich Jin Qu zu Wort: „Wir haben lange Zeit gespart, bis wir uns ein Grundstück im Vogelkamp gekauft haben. Und jetzt kommen 5000 Leute zu uns…“ Sie stockt, kann nicht mehr sprechen, fängt an zu weinen.

    Die Chinesin war 2012 als Studentin nach Deutschland gekommen. Sie hatte hier ihren Mann kennengelernt. „Er ist auch ein Ausländer“, sagt sie. Zusammen haben sie sich ein Haus in dem Neubaugebiet Vogelkamp gekauft. Seit Juni wohnen sie dort. Kinder wollen sie haben. „Wir sind viel weniger Anwohner. Da kommen so viele Kulturen. Das kann nicht funktionieren.“ Jetzt hat sie Angst vor der Zukunft. Jetzt glaubt sie, dass sie ihr Haus „nie mehr verkaufen“ kann. Sie ist kein Einzelfall. „Die halbe Neubausiedlung hat Angst vor einem Wertverlust ihrer Häuser. Mindestens drei Familien haben ihre Reservierung für ein Baugrundstück gekündigt, nach aktuellem Stand würden sie die Reservierungsgebühr in Höhe von 3000 Euro. Sie alle wollten ihren Lebenstraum verwirklichen: ein eigenes Häuschen im Grünen, auf der einen Seite die S-Bahn, auf der anderen Seite ein Naturschutzgebiet, perfekte Lage! Dafür waren sie bereit, sich hoch zu verschulden.
    Jin Qu kann ihre Tränen nicht zurückhalten.

    Plötzlich erfahren sie aber, dass in ihrer Nachbarschaft ein Notquartier für mehr als 3000 Zuwanderer und Wohnungslose hochgezogen werden soll, in aller Eile, ohne Bebauungsplan, ohne Bürgerbeteiligung und – das erfahren die Bürger erst jetzt in der Bezirksversammlung – ohne ein Konzept, wie das Zusammenleben funktionieren soll. Und einige der Familien haben sogar das Pech an Banken geraten zu sein, die mit dem Hinweis auf das Kleingedruckte im Kreditvertrag nachträglich noch zusätzliche Sicherheiten verlangen.

    „Wir schaffen das!“, ist von ganz oben zu hören. Bezirksamtsleiter Thomas Völsch ist schon vorsichtiger. Seine Einschätzung: „Wir schaffen das nicht mit links.“ Die Äußerungen der Bezirksabgeordneten machen – bis auf die eine oder andere Ausnahme – weniger Mut. Die gesamte Opposition – von AfD über FDP, Neue Liberale bis zu den Grünen und der Linken – sieht wenig Chancen für das Quartier mit bis zu mehr als 4000 Menschen im Bereich Aschenland. „Wir haben unsere Bürgerschaftsfraktion leider nicht von unserer Position überzeugen können“,sagte Grünen-Fraktionschefin Britta Herrmann, André Lenthe von der Linken warf dagegen der GroKo in Harburg vor, alle Konzepte für kleinere Unterkünfte abgeschmettert zu haben. Die Groß-Unterkünfte nannte er „nicht optimal“. Während FDP-Mann Carsten Schuster immer mehr Sympathie für die Auflösung der Einheitsgemeinde empfindet, weil dann die Bezirke mit ihrer besseren Ortskenntnis die Standorte selbst planen könnten, machte Kay Wolkau von den Neuen Liberalen einen Hinweis, der die Anwohnerinitiative Wetternstraße freuen dürfte: „Die Sorge um die Integration von 3000 Zuwanderern ist für Harburg nicht neu.“Rund um die Siedlung Wetternstraße mit ihren 120 Bewohnern lebten rund 3200 Flüchtlinge. Das dürfe nicht vergessen werden.

    Die Vertreter der beiden Neugrabener Bürgerinitiativen können nicht gerade beruhigt nach Hause gegangen sein. Zum eine bekamen sie klare Antworten, die ihnen sicher nicht passten: Es gibt kein Konzept, alle fordern kleinere Unterkünfte, aber keiner sagt, wo diese errichtet werden könnten. Es sei denn, man greift auf die sogenannte Hundewiese am Falkenbergsweg zurück. Dort könnten bis zu 500 Flüchtlinge untergebracht werden.

    CDU-Kreischef Ralf-Dieter Fischer hatte der „Bürgerinitiative zur Rettung des Waldfriedens“ zwar mitgeteilt, die Nutzung der Wiese als Flüchtlingsunterkunft sei endgültig vom Tisch. Vielleicht hat ihm das ein paar Stimmen gebracht, aber wenn Bezirksamtsleiter Völsch auf die konkrete Nachfrage antwortet, die Fläche sei geprüft und für geeignet gehalten worden, es gebe aber keinen Bauantrag und er gehe auch davon aus, dass dies in „nächster Zeit“ so bleibe, klingt das nicht nach „endgültig“. Da Völsch dies nicht zu entscheiden hat, werden ihn die Listen mit 600 Unterschriften gegen eine Bebauung der Wiese zwar beeindrucken, sie werden aber kaum etwas ändern.


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