Zäune haben wir längst.

8. November 2015

(Klepfer/Rottweil) In Donaueschingen wird im Bereich der Wohnungen, die ehemals für französische Millitärangehörige genutzt wurden, eine Zaun- und Sperranlage aus ca. 2,5 m hohen Bauzäunen errichtet.

In diesem Bereich soll wie jetzt schon in der „Bedarfsorientierten Erstaufnahmestelle“ (BEA) ein uniformierter Sicherheitsdienst patrouillieren, der bei Bedarf mit Bereitschaftspolizei aufgestockt werden kann. Das wird mit richtig viel Personal gemacht. Nachdem es sich bei den eingezäunten Anlagen um ganz normale, teilweise 2-geschossige Wohnanlagen handelt, die auch an normale „bessere“ Wohngebiete angrenzen, entsteht für die autochtone Bevölkerung ein kafkaesker Eindruck. Die Absperrungen erinnern leider im ersten Moment zwangsläufig an die polnischen Judenghettos im zweiten Weltkrieg, obwohl sie damit natürlich nicht zu vergleichen sind. Trotzdem – da werden Menschen bewusst ausgesondert. DIe Flüchtlinge dürfen sich zwar frei in der ganzen Stadt bewegen, aber der Staat lässt sich bewusst die Möglichkeit offen, „den Sack zuzumachen“.

Man bekommt doch von der Lokalpresse, ARD und ZDF dauernd erzählt, die „lieb“ die Flüchtlinge alle sind. Warum muss man sie dann, wenn sie in größerer Anzahl auftreten, massiv mit Zäunen und Sicherheitspersonal belagern?  Im Weiteren sollen wir sie doch alle integrieren. Der bewusste Bau eines Ghettos wirkt dem ja direkt entgegen. Im Gegenteil, man nimmt hin, dass die eingeborenen Donaueschinger sich nicht mehr überall frei in ihrer Stadt bewegen können. Außer dem potentiell möglichen, hermetischen Absperren des Gebietes von außen durch Polizei und Sicherheitsdienste können die Zäune objektiv keinen praktischen Zweck haben.

Kann es sein, dass den Verantwortlichen in der rot-grünen Landesregierung ob der Zusammensetzung der Asylsuchenden der kalte Angstschweiss in der „A….falte“ zusammenläuft? Kann es sein, dass die neuen „Mitbürger“ so gefährlich sind, dass sich sogar ein sanfter Innenminister wie der SPDler Reinhold Gall die Möglichkeit offen lässt, bei Bedarf quasi den Gustav Noske zu machen?

P.S. Ich werde nächste Woche mal ein paar Fotografien vom Zaunbau machen und hier posten.

4 Antworten to “Zäune haben wir längst.”

  1. klepfer Says:

    Ein Statement aus Tschechien zu Merkel:

  2. Pegasus Says:

    Der slowakische Spitzenpolitiker Richard Sulik ist anscheinend der einzigste der noch alle Sinne beisammen hat. Nach meiner Meinung eine echt brilliante und wahre Argumentation.
    http://web.de/magazine/politik/politische-talkshows/angela-merkel-schuld-tod-fluechtlingskindern-heftige-attacken-richard-sulik-31043540

  3. Schantle Says:

    Super Artikel in der WELT über die Geschichte dieses Asylschlamassels die letzten paar Jahre bis heute!!

    Das Versagen des Staates!

    Nun ist es wieder so weit, Deutschland macht mal wieder Geschichte. Doch es sieht nicht so aus, als folgte auf das Sommermärchen 2015 ein Herbst, über den sich das Land so freuen könnte wie über den Herbst 1989. Damals fielen Mauern. Heute wünschen sich viele Menschen eine robuste Staatsgrenze zurück.

    Denn unsere Grenzen sind nicht mehr viel wert. Manche Gesetze auch nicht. Das Asylrecht sagt klipp und klar: Wer als Flüchtling aus einem sicheren Land kommt, hat kein Recht auf Einlass. Doch daran hält sich niemand mehr, allen voran die Kanzlerin. Sie beruft sich auf das grenzenlose Schengen-Europa. Flüchtlingsnot kennt kein Gebot: „Wir können die Grenzen nicht schließen. Wenn man einen Zaun baut, werden sich die Menschen andere Wege suchen“, erklärt Merkel. Auf gut Deutsch: Da kannste machen nüscht.

    Und die Justiz hört die Botschaft. Das Amtsgericht Passau begründete am vorigen Donnerstag sein mildes Urteil, zwei Jahre auf Bewährung, gegen einen serbischen Schleuser so: „Angesichts der Zustände an den Grenzen ist die Rechtsordnung von der deutschen Politik ausgesetzt.“ Und weiter: „Asylsuchende werden von der deutschen Bundeskanzlerin eingeladen nach Deutschland zu kommen.“ Der Angeklagte habe Glück, dass seine Verhandlung nicht vor zwei Monaten stattfand. „Eine unbedingte Haftstrafe von zwei Jahren wäre hier wahrscheinlich gewesen.“ So klingt es, wenn Richter kapitulieren.
    …..

    http://www.welt.de/politik/deutschland/

  4. Klabautermann Says:

    Der Zaun wird als Schutz der Flüchtlinge vor den

    bösen Deutschen gebaut.

    Die armen Schutzsuchenden sind so traumatisiert,

    daß sie Ruhe brauchen.

    Am Tag.

    In der Nacht machen sie Folk mit Lore und dann

    können die Deutschen nicht schlagen.

    Was wäre wenn die Deutschen dies ebenfalls so

    tun würden.

    Wer würde dann für die Verpflegung und die

    Handy – Kosten aufkommen ???


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