AfD: Petry nicht in Sulz, aber SchwaBo Schulz

13. November 2015

Kreis Rottweil. Enttäuschung in Sulz. Frauke Petry kam gestern nicht zur AfD, weil sie in Sachsen vor einem Ausschuß aussagen mußte, was die AfD für eine Verschwörung der anderen Parteien hält. Es sprach BW-Spitzenkandidat Prof. Jörg Meuthen.

450 Personen seien im Saal gewesen, auf dem Foto (Schulzens Bote-Artikel im Kommentar) sieht man vor allem Rentner, aber das muss nix heissen, denn inzwischen werden Jüngere auch im Job gemobbt oder hinausgeworfen, wenn sie sich zur AfD bekennen. Nur noch Rentner trauen sich trotz Lügenpresse und den antidemokratischen Parteien in die Öffentlichkeit!

In der WELT steht ein Artikel von den Allensbacher Meinungsforschern, dass sich die Leute nicht mehr trauen zu sagen, was sie denken, und hier dass die meisten Umfragen falsch sind. Die Zustimmung zur AfD und die Ablehnung der Flüchtinge sei noch größer als vermeldet.

Bei der dämlichen Gegenkundgebung  der örtlichen Pfaffen und Parteien in Sulz gegen die AfD (guck da) seien 300 gekommen, was ich bezweifle, aber vielleicht stimmt es, denn diese Perverslinge haben dazu auch Flüchtlinge hingekarrt, und weil die kein Deutsch können, hat man ihnen die gequirlte Schifferscheiße auf Arabisch übersetzt. Geht es noch perverser? Man holt Ausländer, die nix verstehen, und läßt sie gegen deutsche Landsleute prostestieren!

Aber schwere Kritik: Die AfD Rottweil-Tuttlingen pennt. Heute morgen hatten die noch keine einzige eigene Meldung zu den Veranstaltungen im Internet. Kann man auch so bescheuert sein und nicht berichten?

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15 Antworten to “AfD: Petry nicht in Sulz, aber SchwaBo Schulz”

  1. Schantle Says:

    Sulz a. N.
    Frauke Petry sagt Auftritt kurzfristig ab

    Armin Schulz, 13.11.2015 10:14 Uhr

    Sulz/Kreis Rottweil – Enttäuschung bei den AfD-Anhängern in Sulz: Das Aushängeschild der Partei, die Bundesvorsitzende Frauke Petry, sagte am Donnerstag kurzfristig den Auftritt in Sulz ab. Sie saß in Sachsen fest. Stattdessen eröffnete Jörg Meuthen den Wahlkampf.

    Erst sagte Lucke ab, dann war Petry verhindert. Aus dem noch vor wenigen Tagen möglichen Duell zwischen den beiden einstigen Rivalen um die Spitzenposition bei der Alternativen für Deutschland (AfD), Frauke Petry und Bernd Lucke, ist nichts geworden. Nachdem Lucke schon vor Tagen einen Rückzieher gemacht und die Veranstaltung im Schloss Glatt storniert hatte, musste gestern Petry nachziehen.

    Die AfD-Bundesvorsitzende saß in Sachsen fest. Laut Emil Sänze, dem Landtagskandidaten und Sprecher der Kreis-AfD in Rottweil, soll es sich um einen „abgesprochenen Komplott“ zwischen CDU und „den Linken“ in Sachsen gehandelt haben.

    Petry, die AfD-Fraktionsvorsitzende im sächsischen Landtag, sei vom Wahlprüfungsausschuss des sächsischen Landtags einbestellt worden. Es sei um die Klärung eines Einwandes eines AfD-Mitglieds gegen die Landtagswahl gegangen. Die Anhörung Petrys sei, so Sänze, absichtlich durch den Vorsitzenden weit nach hinten gelegt worden, sodass die AfD-Politikerin ihr Flugzeug habe nicht mehr erreichen können. CDU und Linken sei durchaus bekannt gewesen, dass Petry in Sulz eine Rede habe halten wollen und sie hätten dies dadurch zu verhindern gewusst. „Reine Schikane“, sagte Sänze, „Petry wollte nach Sulz kommen und sprechen“.

    Verschwörungstheorien sind kennzeichnend für die politische Rhetorik der AfD. Den etablierten Parteien wie CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP wird dabei ebenso eine gewisse Rolle zugeteilt wie den Medien. Eine „unheilvolle Koalition“ aus beiden, so ist auch in dem Wahlprogramm nachzulesen, wolle die Bevölkerung „manipulieren, um utopische Vorstellungen von einem ›Schmelztiegel Deutschland‹ durchzusetzen“. Die Medien, so der weitere Vorwurf, würden die AfD entweder „tot schweigen oder in die rechte Ecke stellen“.

    Wie dem auch sei: Petry war gestern weder zu hören, noch zu sehen. Denn auch eine Zuschaltung kam nicht zustande. So wurde es eine ganz normale AfD-Veranstaltung in der Stadthalle im Backsteinbau Sulz vor gut 450 Zuhörern.

    Ganz normal dann wiederum doch nicht, was eher daran lag, dass die Sicherheitslage nach den Erfahrungen der letzten Tage als sensibel eingestuft wurde. In Wendlingen im Kreis Esslingen beispielsweise war es am Montag zu handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern und Gegendemonstranten bei einer Diskussionsveranstaltung der AfD gekommen. Deshalb zeigte die Polizei in Sulz erhöhte Präsenz. Doch glücklicherweise verlief der Abend friedlich. Auf dem Marktplatz fand eine Mahnwache anlässlich der AfD-Veranstaltung ab. Die Teilnehmer kamen sich jedoch nicht in die Quere.

    Im Backsteinbau wurde, es war nichts anders zu erwarten, heftig vom Leder gezogen. Die Politik der Bundesregierung, vor allem in der Asyl- und Flüchtlingsfrage, wurde aufs Schärfste kritisiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde Versagen und Rechtsbruch vorgeworfen. Einige Äußerungen mündeten in der Frage, wie man sie schnellstmöglich loswerden könne. Den größten Beifall erhielten die AfD-Politiker, wenn sie den multikulturellen Gesellschaftsentwurf als misslungen bezeichneten und sich dabei auf Aussagen von politischen Größen wie etwa den in dieser Woche verstorbenen Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt stützten. Applaus gab es immer auch wieder, wenn von der Gefahr des Islams die Rede war und auch davon, dass der Umgang mit den ins Land kommenden Flüchtlingen und Asylsuchenden in Deutschland nicht zu schaffen sei. Meuthen, Professor für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft, plädierte für Grenzzäune und Aufnahmezonen von Flüchtlingen in ausgesuchten Ländern außerhalb der EU.

    Bei der Landtagswahl rechnet sich die AfD hohe Chancen für den Einzug ins Parlament ein. Ein gut zweistelliges Ergebnis könne erreicht werden, so Meuthen.
    Rund 450 Zuhörer wollen in Sulz die AfD-Frontfrau Frauke Petry hören. Doch sie kann nicht kommen. Für Petry spricht der Spitzenkandidat im Land Jörg Meuthen.
    Bote

  2. Schantle Says:

    Das Duell Lucke – Petry ist übrigens Quatsch: Lucke war ja für Glatt gebucht. Wie hätten die miteinander reden sollen?

  3. Schantle Says:

    Flüchtlingsandrang
    Österreich baut kilometerlangen Zaun in Spielfeld

    Österreich plant einen Zaun an der Grenze zu Slowenien. Er entsteht auf 3,7 Kilometer Länge am Grenzübergang Spielfeld. Über diesen Ort kommen täglich bis zu 8000 Flüchtlinge.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article148807359/Oesterreich-baut-kilometerlangen-Zaun-in-Spielfeld.html

  4. Gabriel Breig Says:

    Ich war gestern bei der AfD Veranstaltung in Sulz. Die Stadthalle war fast voll, ich zählte 350 Leute. Etwa ein Drittel war unter vierzig Jahre alt.
    Es sprachen die Kandidaten von Rottweil, Emil Sänze, und Tuttlingen, Lars Berg, und Jörg Meuthen. Am besten gefallen hat mir der Rottweiler. Klare, einfache, unaufgeregte Sprache. Gestört hat nur die Diaschau, die gleichzeitig ablief.
    Vor der Stadthalle keine Gegendemonstranten, nur ein paar Polizeiwagen.

  5. Klabautermann Says:

    Das die Rentner die sind, die sich noch getrauen den Mund

    aufzumachen stimmt.

    Was heute so in den Betrieben abläuft lässt einem die Haare

    zu Berge stehen.

    Einschüchterung ist noch harmlos.

    Goebbels lacht vor Freude.

    Besser hätte er es nicht hinbekommen.

  6. Klabautermann Says:

    Und wenn in Baden – Württemberg doch die CDU wieder

    stärkste Kraft wird und aufgrund des Ergebnisses doch ein

    Wahlbündnis eingehen muss, wird der Graue Wolf doch

    die Grünen nehmen.

    Wetten ?

    Ich fühle mich wohl als Schmuddelkind, äh AfD – Wähler.


  7. Frauen bei „Refugees Welcome Party“ kulturell von Flüchtlingen bereichert:

    Stellungnahme zur Party am 7. November
    10. November 2015
    in Allgemein

    *English version below*

    Refugees Welcome Bonn e.V. möchte hiermit Stellung zu den Vorkommnissen auf der durch uns mit-organisierten Party am 7.11.2015 auf dem Township nehmen. Auf der Party wurden unserer Beobachtung nach, diverse Frauen von Männern belästigt, ungewollt angefasst oder unangebracht angegangen. Dafür möchten wir uns als Mit-Veranstalter in aller Form entschuldigen. Wir haben bereits auf der Party versucht, die Täter zu identifizieren und der Party zu verweisen; zudem haben wir Ansagen gemacht und darum gebeten, dieses Verhalten sofort zu unterlassen. Leider waren wir mit diesen Maßnahmen nicht erfolgreich. Das tut uns sehr leid. Diese Männer werfen mit ihrem Fehlverhalten ein schlechtes Licht auf unsere Organisation und alle Männer sowie männliche Geflüchteten, die auf der Party waren. Dabei spiegelt dieses Fehlverhalten keineswegs die Haltung der Mehrzahl der Geflüchteten wider. Es verleitet jedoch zu einer Verallgemeinerung, der wir uns nicht anschließen wollen. Männer, die nicht wissen, wie sie sich zu benehmen haben und patriarchale Denkweisen, die sich in solchem Fehlverhalten Bahn brechen, gibt es leider in jedem Land und jeder Kultur. Jedoch wollen wir an dieser Stelle nicht verleugnen, dass es kulturelle Unterschiede gibt. Statt jedoch nur despektierlich mit dem Finger auf patriarchale Verhaltensweisen zu zeigen, halten wir es für unser aller Aufgabe, solche Unterschiede in der täglichen Begegnung anzugehen.
    Aus diesem Grund wollen wir uns in Zukunft auch verstärkt auf unseren Partys und sonstigen Veranstaltungen darum bemühen, dass solchen Verhaltensweisen kein Raum gegeben wird. Wir halten es für zentral, dass der Umgang miteinander von gegenseitigem Respekt und dem Gedanken der generellen Gleichwertigkeit aller Menschen geprägt ist. Dazu gehört notwendigerweise, dass bei Annäherungsversuchen ein Nein akzeptiert wird, statt weiterhin zu versuchen, den eigenen Willen einer anderen aufzuzwingen.
    Dafür stehen wir als Gruppe ein. Solches Verhalten wird unsererseits nicht mehr hingenommen werden.

    http://welcome.blogsport.de/2015/11/10/stellungnahme-zur-party-am-7-november/

  8. Dr.med.Wurst Says:

    Na Klasse!

    Das wäre nicht die erste Fugee-Party wo das aktenkundig geworden ist! Ich komme gar nicht mehr aus dem Staunen über die Dummheit dieser Party-Piepel!

    Alleine wenn ich schon höre:

    >>Dabei spiegelt dieses Fehlverhalten keineswegs die Haltung der Mehrzahl der Geflüchteten wider. Es verleitet jedoch zu einer Verallgemeinerung, der wir uns nicht anschließen wollen.>>

    Also einfach weiter Fummelpartys veranstalten und beim nächsten Mal wieder eine lahme Entschuldigung hinterherschieben, oder! Grandioses Theater!

    Ich frage mich da auch gerade, was denn in Syrien passieren würde, wenn einer eine Frau einfach mal so begrapscht? Da wäre doch sofort der ganze Clan der Frau auf dem Weg und der Kerl am nächsten Baum, einfach mal so!

    Wenn es was helfen würde unsere Frauen zu schützen, dann würde ich auch dafür sein, dass man dem Drängen unserer neuen Mitbürger auf Einführung der Scharia mal eindfach nachgeben und diese nur für sie exklusive einführen sollte….

    Aber ich vergaß ja:
    Wenn die Christen beklauen, begrapschen, vergewaltigen oder umbringen, ist das OK da von der Scharia und dem Koran gedeckt…Schade auch!

    Die Leute, speziell die deutschen/europäischen Frauen müssen verstehen, dass sie alles was sie heute an Gleichberechtigung und Wertschätzung von Ihren eigenen männlichen Landsleuten erfahren sofort wieder vergessen können, wenn Muhammed und Ali hier bald 30% der europäischen Demographie aus machen. Die Welcome-Fummelpartys sind da nur ein schaler Vorgeschmack.

    http://www.vorname.com/news_mohammend_beliebter_vorname_england.html

  9. Dr.med.Wurst Says:

    Klabautermann,

    immer mehr Menschen geben einen Scheiß auf die Meinung des rotzgrünen Establishment und ihrer Kettenhunde Funk und Fernsehen.

    Leider kapieren die meisten noch nicht, dass der Berliner Block mit voller Kraft in Richtung Weimar marschiert!

    Was spielt es den heute noch für eine Rolle ob Du RotGrünSchwarzLinks bist, das ist alles eine Brei!

    Schlußendlich gehts um Macht und Machterhalt, Inhalte und Farben sind nur Tand und Blendwerk….

    Wenn es mit dem einen nicht geht, dann halt mit dem anderen. Die Schwarzen im Ländle sind doch so auf Entzug, dass die auch mit dem Maoisten Kretsche leben würden, nur um wieder mal Regierungsluft zu schnuppern.

    Die CDU hat für mich alles verraten, was wortwörtlich in den drei Buchstaben steckt!

    Wer am christlichen Glauben festhält, wer Demokratie und Deutschland liebt….der sollte woanders schauen! Schweineverein!

  10. Friederika Says:

    Schweine sind bekanntlich Allesfresser. Pietätlos, wie sie nun einmal sind, schrecken sie in ihrer Gier vor „nichts“ zurück.

  11. Gabriel Breig Says:

    Noch mal zurück zum Thema, dem Sulzer AfD-Abend:
    Die Redner machten darauf aufmerksam, daß bei der gegenwärtigen Einwanderungsgeschwindigkeit allein in Baden-Württemberg jeden Tag ein Dorf und jedes Jahr 365 Dörfer neu gebaut werden müßten, um die Leute unterzubringen. Des weiteren würde ihre Versorgung jeden Haushalt (im doppelten Sinn) sprengen.
    Meuthen schlug vor, den Zudrang durch Lager in Nordafrika einzudämmen. Alle Zudringliche (meine Wortwahl) müßten in einem solchen Lager ihren Asylantrag stellen. Leute, die illegal die deutschen Grenzen übertreten hätten oder auf dem Mittelmeer aufgefischt wurden, sollten umgehend in diese Lager eingewiesen werden. Des weiteren sollte man die deutschen Grenzen mit Zäunen sichern. Das habe sich an der mexikanisch/amerikanischen Grenze bewährt. Zudem sollte man das Geld, das für die Eindringlinge (meine Wortwahl) aufgewendet werde, besser in die Familienpolitik stecken, dann würden die Krippen wieder voll – und es würde (meine Meinung) ein demographischer Gegendruck aufgebaut.
    Die da oben, hätten keine Ahnung mehr, wo die Leute der Schuh drücke, sagte Meuten noch.
    Er hat seine Hörer nicht vollständig überzeugt. Beim Rausgehen, hörte ich hinter mir einen älteren Herrn sagen: „Die ändern doch auch nichts!“
    Vielleicht. Aber die von AfD fordern wenigsten das Richtige. Und was soll man denn sonst machen, außer AfD wählen? Nicht wählen? Das hieße den Dingen ihren Lauf lassen.

  12. Hadumoth Says:

    Deutschlands Westen ist eben das Hoheitsgebiet von des Denkens entwöhnten Duckmäusern und Hosenscheißern, siebzig Jahre heimtückische Umerziehung und Gehirnwäsche zeigen ihre fatale Wirkung. Da braucht`s schon einen gewaltigen Knall, um Gleichgültige und Vollverblödete aufzuschrecken.

  13. Schantle Says:

    Rottweil
    AfD-Chefin sitzt fest: Was vom Komplottvorwurf übrig bleibt Schwarzwälder-Bote, 13.11.2015 18:52 Uhr

    Von Armin Schulz

    Kreis Rottweil. Frauke Petry war am Donnerstagabend in Sulz zum Wahlkampfauftakt des Kreisverbands Rottweil-Tuttlingen erwartet worden, doch die AfD-Bundesvorsitzende kam nicht, blieb zu Hause. Die Fraktionsvorsitzende der Partei „Alternative für Deutschland“ im sächsischen Landtag musste in Dresden vor dem Wahlprüfungsausschuss aussagen. Nach allem, was man jetzt weiß, hätte sie in Sulz schönere Stunden verbringen können.

    „Ein Komplott von CDU und Linkspartei“, nannten Emil Sänze, der Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Rottweil, und Spitzenkandidat Jörg Meuthen das, was ihrer Parteifreundin in Dresden widerfahren sei. Ein Komplott, also eine Verabredung zur Verschwörung, zur Intrige mit dem Ziel, Petrys Auftritt und Rede in Sulz zu verhindern? Gesteuert von CDU und Linkspartei? So jedenfalls stellte es die AfD dar. Petry soll so lange vor den Ausschuss zitiert worden sein, bis sie ihren Flieger verpasste.

    Was ist dran an den Vorwürfen? Wir schauten uns genauer an, was am Donnerstag in Dresden los war. Anruf bei der Pressestelle des sächsischen Landtags. Der dortige Sprecher, Ivo Klatte, erläutert, dass am Donnerstag ab 9.30 Uhr der Wahlprüfungsausschuss öffentlich getagt habe. Die Verhandlung habe den Charakter einer Gerichtsverhandlung, vier Zeugen, darunter Frauke Petry, waren geladen und mussten aussagen. Zeugen könnten den Termin nicht absagen, so Klatte.

    Darum geht es in dem Verfahren: Ein AfD-Mitglied in Sachsen war vor der Landtagswahl in Sachsen Ende August 2014 gegen seinen Willen von der Landesliste gestrichen worden. Dort hatte er mit Platz 14 einst eine aussichtsreiche Platzierung und damit gute Chancen, in den sächsischen Landtag gewählt zu werden.

    Jetzt ist er nicht drin, und dagegen geht er vor. Die Frage, mit der sich der Ausschuss befasst: Hat die Streichung von der Kandidatenliste etwas damit zu tun, dass der AfD-Mann sich weigerte, ein Darlehen an die Partei zur Finanzierung des Wahlkampfes zu bezahlen? Bis zu 3000 Euro sollen diese Darlehen betragen haben, berichtet die Bild-Zeitung. Von der AfD-Chefin Frauke Petry erhoffte sich der Ausschuss einen Beitrag zur Klärung der Vorwürfe.

    Ein Komplott? Dem widerspricht Klatte. Die Beteiligten seien zwar davon ausgegangen, dass die Anhörung lediglich bis 12,13 Uhr daure. Dann aber habe es die eine oder andere interessante Antwort auf die eine oder andere interessante Frage gegeben und daher sei es länger, insgesamt rund sechs Stunden, gegangen. Kurz vor 15 Uhr sei die Ausschusssitzung zu Ende gewesen. Dass Petry einen Termin im baden-württembergischen Sulz gehabt habe, habe man nicht gewusst.

    Es müssen sechs unangenehme Stunden gewesen sein, wenn man die gestrige Berichterstattung verfolgt: Die Freie Presse titelt: „Zeugin Petry im Kreuzverhör“, die Bild-Zeitung schreibt: „Was als ganz formale Zeugenvernehmung im Wahlprüfungsausschuss des sächsischen Landtags begann, könnte für AfD-Chefin Frauke Petry (40) noch vor Gericht enden – wegen eines möglichen Meineids.“ Offensichtlich hat Carsten Hütter, 2014 für die AfD-Finanzen verantwortlich, der Darstellung Petrys widersprochen. Das Brisante: Beide sagten unter Eid aus.

    In Sulz jedenfalls wäre ihr so etwas nicht passiert. Dort erntete die AfD Beifall von den meisten der 450 Zuhörern. Eine Frage bliebt gestern, auch von Petry, unbeantwortet. Wir wollten wissen, mit welchem Flieger sie denn von Dresden ins Schwabenländle kommen wollte. Die einzigen Direktverbindungen zwischen Dresden und Stuttgart gab es laut Flugplan um 8.15 (Ankunft in Stuttgart um 9.15 Uhr) und um 17.40 Uhr (Ankunft um 18.40 Uhr).

    Bote!

  14. Schantle Says:

    Schwabo-Schulz,
    was soll der Mist? Du bestätigst nur die Lügenpresse-Vorwürfe! Das ist doch alles Mist, was Du bringst. Warum sollte Petry nicht nach Sulz oder sonstwohin, wenn sie gekonnt hätte! Warum sollte sie Angst vor Sulz haben?

    Lügenpresse, halt die Fresse. Sänze wird einen neuen Termin finden. Warum soll Petry nicht nach Sulz? Soll sie Angst gehabt haben vor Schwabo-Schulz?????? Plustern Sie sich doch nicht auf! Das ist doch lächerlich!

  15. Pegasus Says:

    Damit mal jeder sieht wie es in gleichgeschalteten Redaktionen zugehen könnte. Hier das Beispiel der Spiegel-Redaktion in einer Satire dargestellt, aber durchaus vorstellbar das es so in den Redaktionen abläuft:

    MMNews wurde ein internes Schreiben des SPIEGEL zugespielt, in dem es um Vorschriften und Sprachgebrauch in Sachen Flüchtlingskrise geht. Klare Regeln, was gesagt werden darf, was umgeschrieben muss, und wie mit Kritkern der offiziellen Linie umzugehen ist.

    Auszug aus einem internen Schreiben an alle Mitarbieter der SPIEGEL-Gruppe:

    – Nur zum internen Gebrauch –

    Von: Chefredaktion

    An: Zentral-Redaktion

    Betr.: Vorschriften bei der Berichterstattung in Sachen Flüchtlingskrise

    Folgender Sprachgebrauch und Regeln sind einzuhalten, andernfalls droht die sofortige Entlassung:

    Die Menschen die nach Europa und Deutschland strömen sind grundsätzlich als „Flüchtlinge“ zu bezeichnen, auch wenn sie nicht wegen der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Ethnie, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich ausserhalb ihres Landes befinden. Die Nutzung der Bezeichnung „Wirtschaftsflüchtlinge“, „Migranten“ oder „Einwanderer“ ist verboten.
    Der Grund für die Flucht aus ihren Heimatländern ist grundsätzlich zu verschweigen. Niemals dürfen die Kriege der NATO oder der USA gegen die Länder im Mittleren Osten, Nordafrika und Zentralasien als Fluchtgrund erwähnt werden.
    Präsident Assad ist als ganz übler Diktator zu bezeichnen, der weg muss.
    Niemals darf Saudi Arabien als üble Diktatur bezeichnet werden.
    Wenn die USA Spitäler und sonstige zivile Gebäude bombardieren, dann ist das immer nur ein „bedauerliches Versehen“.
    Russland bombardiert zivile Einrichtungen in Syrien, auch wenn es nicht passiert und keine Beweise dafür vorliegen.
    Putin muss immer als brutaler Diktator dargestellt werden, der das russische Imperium wieder errichten will.
    Merkels generelle Einladung, alle Flüchtlinge sollen nach Deutschland kommen, ist ein humanitärer Akt.
    Die Aufhebung der Schengen- und Dublin-Abkommen durch Merkel ist grundsätzlich zu begrüssen.
    Die unkontrollierte Einreise von Hunderttausenden in den Schengenraum ist nicht zu kritisieren.
    Wer die Schengen- und Dublin-Abkommen durchsetzen will, wie Ungarns Urban, ist ein Unmensch und Rassist.
    Es dürfen nur Politiker zitiert werden, die für die unkontrollierte Einwanderung sind.
    Alle Personen, welche die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung kritisieren, sind als Rassisten zu bezeichnen.
    In keinem Artikel dürfen Wörter wie „Überfremdung“, „Verlust der Identität“ oder „Überbelastung“ benutzt werden.
    Merkels Aussage, „wir schaffen das“, muss immer wieder als machbar betont werden.
    Über Demonstrationen und Aktionen für die grenzenlose Einwanderung wird berichtet.
    Demonstrationen dagegen werden verschwiegen oder zu Versammlungen von Nazis erklärt.
    Über die Straftaten von Flüchtlingen wird nicht berichtet oder sie werden verharmlost.


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