Zahlt Kreis Rottweil Abbau der AKWs mit?

18. November 2015

Kreis Rottweil. Die Logik ist einfach: Die ENBW gehört fast zur Hälfte (46,75 %) den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken (OEW), und die OEW gehört neun Landkreisen, darunter dem Kreis Rottweil (zu 6,479 %). Nach dem Willen unserer idiotischen Politiker müssen alle Kernkraftwerke abgebaut werden und zahlen sollen die Besitzer, also auch der Kreis Rottweil. In Berlin werden von der Vollpfosten-Regierung gerade jetzt Gesetze dazu gemacht, und Rottweil pennt! Man hört nix vom grünlichen Landrat und nix aus der Ortspresse!

Der hirnrissige Atomausstieg ist von der blöden DDR-Fühsikerin Merkel und allen Deppen-Parteien beschlossen, und jetzt geht es ans zahlen! Zum Abbau der Kernkraftwerke kommen die Kosten der Lagerung des Atommülls dazu. Ein Fass ohne Boden! Allein das von grünen Randalierern bekämpfte Endlager Gorleben, das nie in Betrieb geht, hat um die 10 Milliarden Euro bisher verschlungen!

Der abgefeimte SPD-Demagoge Gabriel will, dass alles die Energiekonzerne wie Eon, REW und ENBW zahlen müssen. Die haben zwar eine Rücklage (die ENBW 8 Milliarden), aber sonst keinen Pfennig übrig. Die Dividende an uns ist bereits gestrichen! Da gibt es keine Geldkoffer im Keller, wie der verlogene Gabriel das Wahlvolk anlügt. Wenn die Konzerne alles zahlen müssen, gehen sie entweder pleite oder erhöhen die Strompreise. Was anderes gab es bisher nicht. Jetzt aber kommt die Ferkel-Regierung zusätzlich auf die neue Idee, per Gesetz die Anteilseigner der Konzerne anzuzapfen, im Falle ENBW also auch den Kreis Rottweil. Noch dieses Jahr soll das heimlich, still und leise per Gesetz befohlen werden. Näheres im Artikel der Schwäbischen im Kommentarteil!

5 Antworten to “Zahlt Kreis Rottweil Abbau der AKWs mit?”

  1. Schantle Says:

    Atomrückbau könnte Landkreise Milliarden kosten

    EnBW-Beteiligung birgt Risiko der „unbeschränkten Haftung“

    Der Atomausstieg könnte die neun am Energiekonzern EnBW beteiligten Landkreise teuer zu stehen kommen: Der Bundestag debattiert derzeit ein Gesetz, nachdem „herrschende Unternehmen“ an einem Atombetreiber künftig für die Kosten des Atomausstiegs haften sollen. Eigentlich soll dieses Nachhaftungsgesetz verhindern, dass sich Atomkonzerne durch Aufspaltung und anschließender Insolvenz der Kernkraftsparte aus der finanziellen Verantwortung stehlen können.

    Landkreise beherrschen EnBW

    Doch der aktuelle Entwurf könnte insbesondere den Südwesten hart treffen. Nach ihm dürften nämlich auch die beiden gleichberechtigten Hauptaktionäre der EnBW als „beherrschende Unternehmen“ gelten. Und das ist neben der Neckarpri, die dem Land Baden-Württemberg gehört, der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW).

    Die OEW wiederum gehört den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Bodenseekreis, Freudenstadt, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Zollernalb. Und diese Kreise müssten geradestehen, wenn der Zweckverband Probleme bekommt. Das könnte passieren, wenn die Kosten für den Atomausstieg aus dem Ruder laufen und die EnBW diese selbst nicht mehr schultern könnte. Im „schlimmsten Fall“ könne das „Auswirkungen auf die Mitgliedslandkreise haben“, warnt OEW-Chef und Alb-Donau-Landrat Heinz Seiffert.

    Zwar hatte die EnBW bereits Ende 2014 mehr als acht Milliarden Euro für Rückbau und Endlagerung zurückgelegt. Doch ob das reicht, ist komplett offen, da weder Ort noch Kosten der Endlagerung bis Ende des Jahrhunderts bisher auch nur ansatzweise feststehen.

    „Arbeiten an Gegenmaßnahmen“

    Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gibt sich zuversichtlich: „Die Unternehmen sind in der Lage, die Kosten des Kernenergieausstiegs zu tragen“, sagte er Mitte Oktober. Kurz zuvor hatten sowohl ein Stresstest als auch ein Gutachten nahegelegt, dass die Finanzmittel der vier Atomriesen EnBW, Vattenfall, Eon und RWE ausreichen, um den Rückbau zu stemmen.

    Das sieht man im Südwesten anders: Der Gesetzentwurf berge „das Risiko einer unbeschränkten Haftung“ warnt die Neckarpri. „Das Land Baden-Württemberg wird im Rahmen des weiteren Gesetzgebungsverfahrens versuchen, Belastungen für die Steuerzahler zu verhindern“, sagte eine Sprecherin von Landesfinanzminister Nils Schmid (SPD). Heinz Seiffert kündigte an: „Wir arbeiten derzeit an Abwehrmaßnahmen.“

    Das wird auch Zeit. Das Gesetz soll spätestens Anfang 2016 in Kraft treten, sagt ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums. Die erste von zwei Lesungen im Bundestag war in der vergangenen Woche, am kommenden Montag gibt es eine Anhörung im Energieausschuss. Ob Berlin dort den Stuttgarter Bedenken entgegen kommen will, ist offen. „Zu Einzelfällen äußert sich das Ministerium nicht“, sagt Gabriels Sprecher.

    http://www.schwaebische.de/wirtschaft/aktuelle-nachrichten_artikel,-Atomrueckbau-koennte-Landkreise-Milliarden-kosten

  2. Schantle Says:

    Hier weitere Texte zur ENBW und Rottweil
    Und nicht vergessen, den meisten Strom haben wir von der ENBW und nicht von der ENRW mit ihrem Flatterstrom!

    https://rottweil.wordpress.com/?s=enbw

  3. Häberle Says:

    Die Energiewende und der Atomausstieg wird noch unser (wirtschaftliches) Grab – falls vorher nicht schon wegen der ungehemmten Einwanderung der Laden auseinander fliegt!

    Und befördert wird und wurde dies natürlich von den grünen Weidag (in- und außerhalb der CDU!) und eskortiert von der L-Presse, die anstatt objektiv zu informieren lieber irrationale Ängste schürt. Hier ein Beispiel wie ein Fachmann (Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Andreas Bockisch, Universitätsklinikum Essen) die allgegenwärtige Strahlenangst einschätzt:

    https://erlangenheute.wordpress.com/2015/09/24/atomaustieg-und-nuklearmedizin-fuehrt-die-strahlenangst-der-deutschen-zu-mehr-krebstoten/

  4. Häberle Says:

    @schantle, wenn wir bei der Presse schon genau hinschauen sollten wir es bei den Fakten auch möglichst genau nehmen:
    Die Erkundung von Gorleben hab je nach Quelle bisher zwischen 1-2 Mrd € gekostet… (100 Mrd würden 2-3 brandneue KKW kosten.)

  5. Schantle Says:

    Häberle,

    ja, da ist mir in der Eile eine Null zuviel rein, habe es verbessert. Aber 2 Milliarden reichen nicht, denn das ist bloß Erkundung. Wieviele tausende Polizisten haben wieviele 1000 Überstunden geschoben bei den Randalen, wieviel wurde da kaputtgeschlagen, Gleise kaputtgemacht, wieviel Züge konnten nicht mehr fahren, die Straßensperren, die eingesetzten Gerichte, die Extra-Sitzungen, die Ersatzlösungen, die Not-Zwischenlagerung und das endlose Hin- und Herkarren der Brennstäbe, die Bewachung überall, Notbauten und so weiter!


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