Dr. Aden war bei Bernd Lucke

3. Dezember 2015

Rottweil. FDP-Kreisrat Dr. Gerhard Aden, der auch für den Landtag kandidiert, war vor einigen Tagen beim Auftritt von Bernd Lucke, der sich mit seiner Alfa-Partei hirnrissigerweise von der AfD abgespalten hat, im Pflugsaal. Gestern schrieb Aden in einem Bote-Leserbrief:

Die Zukunft hinter sich

BETRIFFT: »Lucke drängt in Rottweil auf Gesetzestreue« vom 26. November auf der Seite Baden-Württemberg

Bernd Lucke hat die Zukunft hinter sich. Mit seiner Alfa-Partei trägt er zur Zersplitterung des bürgerlichen Lagers bei. Was Lucke zur Flüchtlingspolitik, zur Asylpolitik, zum Terrorismus, zum Euro gesagt hat, kann jeder bürgerliche Wähler mittragen.

Ich habe mir fast drei Stunden den Vortrag und die anschließende Diskussion angehört. Man stellt fest: Sein Hauptthema, die Europroblematik ist weggebrochen, nicht mehr im Fokus, deshalb hat er nichts Interessantes mehr zu sagen. Erstaunlich, dass so ein Mann noch vor Kurzem im gesamtdeutschen politischen Interesse stand und von vielen angefeindet wurde.

Lucke sollte Alfa aufgeben. Das bürgerliche Lager wird durch eine solche Kleinstpartei nur noch mehr geschwächt.

Gerhard Aden Rottweil

Völlig richtig! Gegen Dr. Aden im Landtag hätte ich nix. Er hat Rückgrat, wie sich bei der Pöbeldemo der Villingendorfer gegen das Esch im Rathaus einst gezeigt hat. Nur seine FDP steht für nix mehr. Andererseits können für den Wahlkreis Rottweil neben dem sicheren Wahlgewinner Teufel (CDU) gerne auch weitere Kandidaten in den Landtag. Wie hier die Chancen für Aden stehen, keine Ahnung!

4 Antworten to “Dr. Aden war bei Bernd Lucke”

  1. Oberndorfer Narro Says:

    Chancen hin oder her, Dr. Aden hat eine Meinung und (gesunden) Biss. Also fangen wir hier nicht auch an zu lavieren, sondern wählen ihn!

  2. Pegasus Says:

    Nichts gegen Dr.Aden, aber leider ist die FDP genauso eine fanatische EU-Vertreterpartei, wie die restlichen etablierten Parteien. Die Euro-Missgeburt verteidigen die auch noch mit Klauen und Zähnen, den praktisch kein Bürger wollte!

  3. ebbele Says:

    Wenn der Aden wirklich Biss hat, dann sollte er sich mal gehörig selbst in den Arsch beißen. Hat er nicht vor gewisser Zeit Abstand zu seiner Partei genommen wg. ihrem perversen ehemaligen Vorsitzenden und Außenminister, und nu reiht er sich wieder ein in diese abstruse TTIP, Euro, und Flüchlings-Welcome-Front.

  4. klepfer Says:

    Aden sollte die FDP aufgeben. Das bürgerliche Lager wird durch eine solche Kleinstpartei nur noch mehr geschwächt.

    Ich mag den Aden. Trotzdem glaube ich nicht, dass die FDP Teil der Problemlösung ist. Die CDU muss gezwungen werden mit einer möglichst starken AfD zu koalieren. Nur so wird man wieder zu einer bürgerlichen Politik zurückkommen und sich von einer, in eine Art „nationaler Front“ eingebetteten Sozialdemokratie* à la Merkel verabschieden können.

    * Demokratisch ist die merkelsche Sozialdemokratie nur dem Namen nach.


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