Neckarburg, Keck, Bodensee und Bote

3. Dezember 2015

Kreis Rottweil. Der lokale SchwaBo hält lobenswerterweise seine neue Linie mit viel Lokalberichten bisher durch – heute 13 Seiten – und bringt einen Artikel über die teure, aber gute Neckarburg-Quelle, deren Weiterbetrieb gefährdet ist. Es geht um die Preise.

Autor Winfried Scheidel schreibt nicht nur schnell was hin, sondern bringt fast eine Seite über die letzte Sitzung des Zweck-Verbands. Dabei erfahren wir auch die Einkaufspreise:

Neckarburg-Wasser 1,50 Euro je Kubikmeter
Keck-Quelle 32 Cent je Kubikmeter
Bodenseewasser 55 Cent je Kubikmeter

Er hätte dann auch noch dazu schreiben können, was die ENRW beispielsweise bei Privatkunden kassiert, nämlich 2,05 Euro pro Kubikmeter, und für das Regenwasser zahlen wir ja noch extra. Die Frage ist, können und sollen die Mitglieder des Zweckverbands mit einer Mischkalkulation die Neckarburgquelle halten. Guck da!

Ein guter Artikel, und solche Lokalberichterstattung ist ein Argument für ein Bote-Abo, ob als Zeitung oder elektronisch. Wenn der Bote (und andere Lokalblätter) mangels Lesern samt Internetauftritt dichtgemacht werden, erfahren wir im Internet immer noch genug aus Berlin oder Peking, aber lokale Nachrichten würden es sehr schwer haben und auch umständlich zu finden sein? Lasse mich aber gern berichtigen, wenn jemand da anders denkt oder mehr weiss!

Advertisements

2 Antworten to “Neckarburg, Keck, Bodensee und Bote”

  1. Friederika Says:

    Die Blätter bieten inzwischen auch Studenten- und Wochenendabos etc. an.
    Wie ich hier bereits erwähnt habe, hinter jeder Zeitung stecken unzählige Arbeitsplätze, die erhalten werden sollten.

  2. Schantle Says:

    Heute kommt im Bote nochmals ganze Seite über die Neckarburgquelle, für deren Erhalt ich auch bin. Dabei erfährt man, dass das dortige Wasserkraftwerk für die Stromeinspeisung 11 Cent pro Kilowatt kriegt.
    Die ersten Solardächer kriegten 56 Cent!!!!

    Wasserkraft ist die einzige sinnvolle Ökoenergie, die ich respektiere!


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: