Hyères: Le Pen 41.55 Prozent!

6. Dezember 2015

Marion Marechal Le Pen Rottweil / Hyères. In unserer Partnerstadt Hyères am Mittelmeer hat heute der rechte Front National bei den Regionalwahlen mit Le Pen 41,5 Prozent gekriegt, aber nicht Marine Le Pen, die Chefin, sondern ihre bildhübsche Nichte Marion Maréchal-Le Pen (Foto), die bereits 2012 im zarten Alter von 22 Jahren für den FN als jüngste Abgeordnete in die Pariser Nationalversammlung einzog. Gratulation!

Zwei grüne Gruppen kriegten in Hyères knapp 10%, Sarkozys „Konservative“ 29,5%. Der Front National heisst in Hyères „La France plein Sud“ (guck da Hochrechnung). Die heutigen Regionalwahlen sind eher ein Stimmungstest, am nächsten Sonntag geht es mehr ans Eingemachte, und die Nationalversammlung wird sowieso erst wieder 2017 gewählt.

Marion Maréchal-Le Pen, die Enkelin des Parteigründers Jean-Marie Le Pen, kandidiert für die ganze Region Provence-Alpes-Côte d’Azur und wird auch da auf Platz 1 liegen.

Manche hierzulande haben immer die Vorstellung, im Ausland seien auch alle rotgrün. Dem ist nicht so, auch im nahen und vielbesuchten Elsass sind der Front National plus die Konservativen in der großen Mehrheit. Wenn unsere gleichgeschaltete Lügenpresse über die Hälfte der Franzosen dort als „rechtsextrem“ abkanzeln will, ist das eine ausländerfeindliche Frechheit, sonst nix. Der Front National ist, wie der Name sagt, national, für die nationalen Interessen Frankreichs! Was gibt es da zu kritisieren?

25 Antworten to “Hyères: Le Pen 41.55 Prozent!”

  1. Schantle Says:

    Wer glaubt, ich hätte das schönste Foto von Marion Le Pen herausgefischt, da sind noch mehr:

    https://www.google.de/search

  2. klepfer Says:

    Tja. Vor ein paar Jahren hatte der Front National in Frankreich noch ähnliches Wahlergebnisse wie die AfD heute hierzulande. Den Strategen der „etablierten“ Parteien läuft jetzt ganz sicher der Angstschweiss im verlängerten Rücken zusammen. Da sieht man erst einmal, was für ein Wählerpotential eine mittelstandsorientierte rechte Politik tatsächlich hat. Das ist in Deutschland nicht anders als bei den Franzosen. Nachdem die CDU auch von den Wählern als „links der Mitte“ gesehen wird,

    Der Link: https://rottweil.wordpress.com/2015/12/06/infratest-cdu-linke-partei-gut-fuer-afd/

    bedeutet das, das ein großer Teil des Wählerwillens in dem gelenkten System der „repräsentativen“ Demokratie eben nicht mehr repräsentiert wird. Schon früher zu Zeiten vor der Wiedervereinigung war die repräsentative Demokratie das eigentlich schlechteste demokratische System, um dem Volkswillen zur Geltung zu verhelfen. Das von Merkel aus der DDR mitgebrachte Prinzip der „nationalen Front“, d.h. eines ideologisch gleichgeschalteten Parteiensystems bei gleichzeitiger freier Auswahl der Parteien macht aus der repräsentativen Demokratie endgültig eine Farce. Ich selbst nenne das immer den „Berliner Block“. Wir dürfen jetzt nur noch alle 4 Jahre ja sagen, weil es im Endeffekt egal ist, welche Partei man wählt. Die Programme und die Protagonisten sind austauschbar. CDU/SPD/GRÜNE/DUMMLINKE/FDP – es ist scheissegal. Deutschlands Demokratie leidet unter einem Systemfehler. Eigentlich haben nicht wir Wessis die DDR übernommen, sondern die Ossis haben uns ihr System übergestülpt. Witzigerweise haben das die Ostdeutschen zuerst begriffen. Der Widerstand gegen Merkel hat seinen Ursprung in Dresden. Die einzige ernstzunehmende Partei ausserhalb des Berliner Blocks ist die AfD. Daher wird sie mit allen Mitteln des Staates, wie z.B. dem sogenannten „öffentlich-rechtlichen“ Fernsehen bekämpft. Ich finde, dass man unsere deutsche Demokratie sehr gut mit der Russlands vergleichen kann, wobei es in Russland immer noch mehr Parteien gibt, die von der offiziellen Linie abweichen. Auch dort wird zentrale Propaganda gemacht. Das Programm von Russia Today ist ähnlich tendenziös wie das von ARD und ZDF. Die Russen haben gegenüber uns Deutschen jedoch den Vorzug, für diesen Scheiss nicht auch noch eine Sonderabgabe zahlen zu müssen.

    Es bleibt dabei: Das freieste Land der Welt liegt nur rund 100 km südlich von uns. Dort sollten wir uns abschauen, wie man eine freie Verfassung macht. Die „repäsentative Demokratie ostdeutscher Prägung“ ist in Wirklichkeit ein ideologisches Gefängnis der Linken.

    Ich habe übrigens durchaus meine Probleme mit dem FN. Eine Präsidentin le Pen würde sicher große Probleme im Deutsch-Französischen Verhältnis mit sich bringen. Frankreich ist unser größter Exportpartner. Le Pen will aus der EU raus und vertritt dabei einen rigiden Wirtschaftsprotektionismus. Das sind nicht unbedingt Zukunftskonzepte. Im Weiteren steht zu befürchten, dass die Franzosen wieder die Leier der „grande Nation“, die sie übrigens nie waren, herunterspielen. Europa braucht vielleicht keine Vorschrift zur Gurkenkrümmung, aber es braucht durchaus eine abgestimmte Wirtschafts- und Aussenpolitik um gegen Amerikaner und Chinesen besser bestehen zu können. Es ist doch nicht schlecht, dass wir z.B. mit Airbus auch etwas anderes wie eine Boeing einkaufen können. Ein stringentes nationales Kleinklein läuft unseren ureigensten Interessen zuwider. Einerseits muss man die Brüsseler Macht beschneiden andererseits muss man aufpassen, dass man sich nicht den eigenen Ast absägt. Ich selbst bin auch kein Freund der Todesstrafe und der französischen Gefängnisinseln auf Guyana. Ich würde mir den französischen Rechtsruck daher etwas gemäßigter und überlegter wünschen.

  3. klepfer Says:

    Wir sollten auch aufpassen, dass vor lauter nationaler Rückbesinnung nicht am Ende das passiert:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ende-einer-staedtepartnerschaft-die-europa-monster-aus-bishop-s-stortford-a-803982.html

  4. Schantle Says:

    Klepfer!

    Ich habe keinerlei Probleme mit dem Zusammenbrechen des Euros und dem Verschwinden des Brüsseler Monsters. Wie man gesehen hat, hat gerade der Euro den Streit innerhalb Europas befeuert. Und die immer größere Machtanmaßung Brüssels tut dasselbe. Unsere deutschen Polit-Trottel merken gar nicht, wie weit sie von den Vorstellungen anderer EU-Länder, was die EU angeht, weg sind!

    Der Euro wird übrigens sowieso zusammenkrachen, der ist doch nicht „gerettet“, im Gegenteil, es wird immer schlimmer, was der Draghi da macht.

    Ich will ein Europa der Nationalstaaten als Staatenbund und keinen Bundesstaat wie die CDU oder gar eine Abschaffung Deutschlands wie die Roten!

    Übrigens ging es der BRD von 1950 bis 2000 im Vergleich bestens. Europa hat uns immer nur Geld gekostet!

  5. Schantle Says:

    Lustig die Ergebnisse in Fessenheim, wo die Grünen aus Freiburg immer gegen das Kernkraftwerk zu randalieren versuchen, die Gegner des alten KKW dort haben 10% gekriegt:

    FN
    M. Florian PHILIPPOT
    Liste : LISTE FRONT NATIONAL PRESENTEE PAR MARINE LE PEN
    FN39.82%

    UD
    M. Philippe RICHERT
    Liste : Unissons nos énergies avec Philippe RICHERT
    UD33.46% x

    UG
    M. Jean-Pierre MASSERET
    Liste : + FORTE, + PROCHE, NOTRE REGION AVEC JEAN-PIERRE MASSERET
    UG6.23%

    M. Jean-Georges TROUILLET
    Liste : Non à l’ACAL, Oui à nos régions !
    REG5.6%

    VEC
    Mme Sandrine BÉLIER
    Liste : ÉCOLOGISTES, SOLIDAIRES ET CITOYENS
    VEC4.45%

  6. klepfer Says:

    Man muss den Euro und die alte EU auch nicht retten. An deren Stelle sollte aber dann irgend etwas anderes treten das funktioniert. Beim Euro ist das einfach, bei der EU wird es schon komplizierter. Gegen ein weiteres enges Bündnis mit Frankreich in allen Belangen habe ich zumindest nichts einzuwenden. Immerhin haben die Franzosen z.B. einen Atomschild, unter den wir uns bei Bedarf auch verkriechen können. In Deutschland wurde das Beschaffen eigener atomarer Bewaffnung ja in der Vergangeheit wegen völlig falsch verstandener Holocausthysterie in den 1960zigern und 1970zigern verkackeiert. Man hätte sich da irgendwann gegen unsere amerikanischen Herren durchsetzen sollen. (Mittlerweile fehlen auch die technischen Möglichkeiten, sich schnell atomar zu bewaffnen, wenn es darauf ankommt. Bis vor 10 Jahren war das nicht der Fall.) Politisch haben beide Staaten weitaus mehr Gewicht, wenn sie koordiniert auftreten. Der freie Handel zwischen den Staaten ist auch nicht verkehrt. etc. pp.

    Quintessenz: Sowohl die Franzosen als auch wir Deutsche sind allein viel zu schwach, um unsere Interessen durchzusetzen. Ein Bündnis macht Sinn.

    Ich bin irgendwie ziemlich betroffen von der Sache, weil die Hälfte meiner Anverwandtschaft aus Franzosen besteht. 🙂

  7. Schantle Says:

    Klepfer,
    ich sehe keinerlei Probleme mit Frankreich ohne die EU. Über was sollten wir streiten? Über was sollte sich die AfD mit Le Pen streiten? Es war doch auch bisher so, dass wir eigentlich nebenher gelaufen sind, wobei sich die Franzosen auf der Straße nicht für Deutschland interessieren und umgekehrt. Auf das Politiker-Gequassel können wir verzichten. Die Franzosen schaffen den Deutschunterricht ab, und wir können kein Französisch. Das ist doch trotz EU so!

    Auch die USA ist kein Problem. Man muss einfach nicht mitmachen, wenn die nach Afghanistan oder sonstwohin wollen. Und man muss nicht mitmachen, wenn deren Gerichte unsere Firmen kaputtmachen. Stattdessen schlüpfen wir der US-Justiz in den Hintern. Eben gerade die Schweizer Staatsanwaltschaft, die auf Befehl der USA FIFA-Funktionäre in Zürich verhaften ließ, wobei als einzige Zeitung die New York Times im Hotel filmen durfte. Was sind wir Europäer für dumme Dackel.

    Wer seine Souveränität freiwillig aufgibt, muss sich nicht wundern. Und genau das kann der CDU nicht schnell genug gehen, und trotzdem wird in Brüssel dann gestritten. Einig sind sie dort nur, wenn sie unser Geld kriegen. Scheiss drauf! Nur nationale Parteien wehren sich gegen internationale Justiz, gegen internationale Gesetze, gegen die Hergabe des eigenen Geldes an Fremde usw.

  8. Schantle Says:

    Ein Kommentar aus Paris, am Wahlabend
    Ras le bol (Schnauze voll)

    Die Franzosen haben am Sonntag im ersten Wahlgang ihrer Regionalwahlen gewählt. Während ich dies schreibe, sind die Ergebnisse noch nicht amtlich. Aber das Geschrei ist schon groß. Die Sozialisten malen den Untergang der Grande Nation an die Wand.

    Und heute wird das Geschrei in Deutschland losgehen – Frankreich ist an die extremen Rechten verloren! Sicher schwanen da schon einigen Kommentatoren albtraumhafte Bilder: Angela Merkel beim Staats-Bisou mit Marine le Pen.

    Etwa 30 Prozent der Franzosen glauben an die Front National unter Marine le Pen, eine durchaus kluge und schlagfertige Frau, wenn man ihr mal zuhören würde. Gar nicht zu reden von ihrer Nichte, Marion Marechal le Pen, die mit über 40 Prozent Sieger im Departement Rhone-Alpes, Côte a Sur geworden ist.

    Ungefähr 30 Prozent setzen auf die Republikaner unter Sarkozy – kein Wunder, wo der doch so eine charmante Frau hat.

    25 Prozent glauben an den „Wackelpudding“ und Krisenmanager Holland, der eine hübsche Freundin hat, wie es sich für einen französischen Präsidenten gehört.

    In einigen Departements kam die Front National sogar über die 40 Prozent Marke. Die Grünen und die Kommunisten sind fast überall raus. Die Wahlbeteiligung war um 50 Prozent. Man kann getrost von einem Erdrutsch sprechen.

    Auch das große Kaffeesatz-Lesen wird nicht helfen. Die Wahlergebnisse sind nicht nur dem Schock des Terrors vom Freitag, dem 13. November geschuldet. Wenn das so wäre, dann hätte die Front National die größten Erfolge in PARIS, Ile de France erzielt. Aber in Paris sind sie NICHT an erster Stelle, Paris und Bordeaux sind nach wie vor gauche.

    Wenn ich mich bei meinen Freunden umhöre, dann haben die Franzosen von der sozialistischen Holland-Regierung schon lange ras le bol – die Schnauze voll. Zu lange wurde mit linken Projekten am Volk vorbeiregiert. Zu lange wurde gegendert, willkommen geheißen und umverteilt, was das Zeug hielt. Der Sozialismus lässt sich – zumindest in Frankreich – nicht gegen den Wiederstand der Bürger aufbauen, Frankreich ist kulturell eine bürgerlich konservative Nation.

    Für uns Deutsche wäre nun in erster Linie ein bisschen Respekt vor der französischen Demokratie angebracht, wenn wir auch in Zukunft an einem freundschaftlichen Verhältnis zu unserem Nachbarn interessiert sind. Die Franzosen möchten nie wieder ein Einmarschieren der Deutschen erleben, auch kein verbales. Der französische Souverän hat gesprochen, auch wenn uns die Rede nicht gefällt.
    http://www.achgut.com/

  9. support Says:

    Und die Presse ist tief erschüttert das Frankreich rechts wählte 😀 Im März 2016 sollten sich bestimmte Schmierer schon mal Bachblütentee und Schnaps auf Vorrat kaufen…

  10. klepfer Says:

    Lieber Schantle,

    Ganz so einfach ist es m.E. nicht. Du bist vielleicht nicht mit den praktischen Auswirkungen von Grenzen konfrontiert worden. Ich will Dir ein kleines Beispiel geben. Mein Großvater hatte eine kleine Fabrik in unserer Gegend. Die Produkte wurden weltweit verkauft, aber wir lieferten insbesondere auch in den europäischen Raum. Der Aufwand, der in den 1980ziger Jahren erforderlich war, um in die vielen unterschiedlichen Länder mit unterschiedlichen Zoll- und Einfuhrvorschriften zu liefern war enorm. Österreich hatte ein besonders kompliziertes System, die Franzosen ein anderes und die Niederländer (wo unsere größten Kunden waren) hatten auch ihr eigenes System. Eine Bürokratismusorgie sondersgleichen. Man telefonierte täglich stundenlang mit der IHK um ja nichts falsch zu machen.

    Das war verdammt viel vertanes Geld und vertane Zeit. Völlig überflüssig.

    Heute in der EU ist das alles ein Klacks. Es ist quasi wie im Inland, nur die Umsatzsteuer wird nicht berechnet.
    In der Folge entwickelte sich auch unser innereuropäischer Umsatz sehr positiv. Man macht halt lieber einfache als hochkomplizierte und teure Geschäfte.

    Marine le Pen will z.B. wieder ein wirtschaftliches Grenzregime einführen und Zölle erheben, da sie dem dummdoofen alten französischen Prinzip des politischen Interventionismus anhängt.

    Im Bezug auf die USA hast Du recht.

  11. klepfer Says:

    Ach ja – Vom Opa und der Tante kann die kleine Marion ihr hübsches Gesicht nicht geerbt haben. 😉

  12. Pegasus Says:

    Irgendwie habe ich das Gefühl das Frankreich und England(Referendum zum EU-Austritt steht an) indirekt unseren freiheitlich demokratischen Rechtsstaat Deutschland noch retten werden, während die etablierten Parteien bei uns weiterhin alles versuchen „ihren“ eigenen Staat zu zerstören, um ihn reif für die „Vereinigten Staaten von Europa“ zu machen. Aber wie wollen die Politker der etablierten Parteien das vollenden, wenn letztlich nur noch Deutschland alleine dasteht mit diesem Euro-und EU-Wahnsinn! Frankreich wird sich nach den Worten von Le Pen an Russland annähern und womöglich die Mitgliedschaft der BRICS-Staaten anstreben!

  13. Schantle Says:

    Klepfer,

    dass die EU keine Bürokratie verursacht, höre ich zum 1. Mal, aber klar, gab es früher viel Kleinklein. Wir waren aber jahrelang trotzdem Exportweltmeister und Vizeweltmeister ohne EU, kann man unter Stichwort Exportweltmeister in Wiki alles nachgucken, schöne Liste. Heute sind wir das nicht mehr!

    Und damals blieb so viel geheim und undurchsichtig. Heute wird europaweit und weltweit geschnüffelt und gefahndet, was nicht gut fürs Geschäft ist.

    Was Marine Le Pen alles sagt, und was nachher durchgeführt wird, weiss kein Mensch, da hätte ich null Angst.

  14. support Says:

    Meine aktuelle Freundin ist eine Mulattin mit togolesischer Abstammung und franz. Staatsangehörgkeit, jedenfalls hat auch sie die FN gewählt^^

    Sie sagt selbst das die Lebensumstände in Frankreich insbesondere in den Metropolen seit 15Jahren unerträglich wurden und dies alles mit einer ganz bestimmten Religion zutun hätte…

    Durch ihre Heirat mit ihrem deutschen EX-Mann hätte sie schon längst eine dt. Staatsbürgerschaft bekommen können aber möchte sie gar nicht, da laut ihrer Feststellung auch in Deutschland wie auch in Frankreich die Politik in den letzten zwei Jahrzehnten völlig versagt hat !

    Wenn das bereits eine schokobraune Schönheit feststellt, dann sollte so mancher mitlesende Schmierer ganz neu überlegen ob er sich mit seinem altmodischen Denken nicht auf einem Holzweg befindet?

    Die nächsten Jahre werden es nämlich beweisen!

  15. PB Says:

    Wir sollten uns freuen, dass immer mehr in Europa aufwachen. Wenn in Deutschland einmal ein Gegenstück zur FN bei 30% ist, werden wir die FN dringend als Verbündeten benötigen.

  16. support Says:

    Nachtrag: In Frankreich exestieren diese Probleme ua. wegen den früheren Kolonien und in Deutschland wird es vermutlich bewusst herbeigeführt und die Kriminalität regelrecht importiert mit finanziellen Lockmitteln.

    Mehr Personal beim BAMF? Bitte nicht!
    War es nicht das BAMF, das 2014 den Asylantenanwerbefilm „Mein Name ist Abbas“ produzieren lies?

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html

    Mit keiner Zeile hab ich irgendwo gelesen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden, noch dass das BAMF einen Fehler eingestanden hätte. Das BAMF als staatliches Zentralorgan der Migrationsindutrie ist wesentlich verantwortlich für die beeindruckende Wachstumsraten die diese Branche z.Zt. vermelden kann.

  17. ebbele Says:

    Arnigger und Raps*in ? Wo seid Ihr ?

  18. ebbele Says:

    Sorry, wollte sagen Bioraps*in

  19. support Says:

    Ssssss EMR Äffle ned vergessä 😛


  20. Rechtsextrem, ist doch nur ein Kampfbegriff der Gegener. Schnell macht aber mit diesem Adjektiv die Presse eine Sprachregelung, nach der sich alle zu halten haben.
    https://rundertischdgf.wordpress.com/2015/12/07/die-sprachregelung-der-luegenpresse-rechtsextrem-sind-der-fn-in-frankreich/

  21. Wahrsager Says:

    @ Schantle „Auch die USA ist kein Problem. Man muss einfach nicht mitmachen, wenn die nach Afghanistan oder sonstwohin wollen. Und man muss nicht mitmachen, wenn deren Gerichte unsere Firmen kaputtmachen.“ Bin etwas anderer Ansicht, gucks du hier:

  22. Häberle Says:

    FN sehr gut! Bei uns bekommt die AfD neuerdings sogar Wahlkampfunterstüzung (allerdigns ganz schön teure!) von der Justiz:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article149593118/EU-Auslaender-koennen-deutsche-Sozialhilfe-bekommen.html

    Deutschland schaft sich echt ab…!!!!

  23. Aden, Gerhard,Dr.med. Says:

    Lieber Klepfer! Wie wir uns drehen, der verlängerte Rücken ist immer hinten. Frankreich und Deutschland sind allein zu schwach, um in der Weltliga mitzuspielen. Außerdem gibt es da 1000 Jahre alte Ressentiments. Nur mit der EU spielen Deutschland und Europa jetzt und in Z u k u n f t in der 1.Liga. Und vergiss eins nicht: Trotz zweier verlorener Kriege und moralischer Kapitulation im 3. Reich haben wir heute in Europa mehr Gewicht als zu Kaisers glorreichen Zeiten. An der Eu kommen wir nicht vorbei.
    (siehe 1. Satz)

  24. Häberle Says:

    @ Dr Aden: vielleicht liegt es an meinem Augenarzt, aber ich kann nicht erkennen, dass wir in Europa ein Gewicht haben, das unserer wirtschaftlichen und demographischen Größe entspräche: In der Flüchtlingspolitik sind wir isoliert, bei Griechenland können wir keine harten Kurs durchsetzen, in der EZB haben wir nichts (mehr) zu melden, unsere bisschen Bundeswehr nimmt eh keiner ernst etc. pp. Tatsache ist, dass wir solange Gewicht haben, solange wir zahlen und die Politik keinem weh tut. Sobald es gälte deutsche Interessen gegen andere durchzusetzen, ist das Verhältnis alle gegen einen…

  25. klepfer Says:

    @Aden, Gerhard, Dr. med.

    Lieber Herr Dr. Aden,

    die EU war mal eine ganz gute Idee. Sechs zentraleuropärische Nationen, die gut miteinander konnten. Da hätte man auch gut nationale Dinge zugunsten des Gemeinsamen aufgeben können.

    Mittlerweile haben wir 28 Nationen, die so unterschiedlich sind wie man es sich nur vorstellen kann. Was hat Bulgarien z.B. mit dem Vereinigten Königreich zu schaffen oder Griechenland mit Finnland? Die Union wurde im Zuge ihrer Überblähung bewusst von verantwortungslosen Leuten wie Frau Merkel gekillt. Im Weiteren fehlt jede basisdemokratische Legitimation. Eine einzige Abstimmung über das Verbleiben in der Union würde mit einiger Wahrscheinlichkeit mit dem Austritt Deutschlands enden. Auch der Euro ist eine nicht basisdemokratisch legitimierte Währung. Lassen Sie mal abstimmen, ob die Leute den Euro haben wollen oder die D-Mark… Die von den Besatzungsmächten der alten Bundesrepublik aufgezwungene Konstruktion der „repräsentativen Demokratie“ wird der EU bald noch wie ein Vorschlaghammer ins Genick fallen. Die aufgeklärten Bürger von heute sind nicht mehr bereit, alles zu akzeptieren, wie es früher in der alten Bundesrepublik gewesen ist. Überall wird derzeit über direkte Demokratie geredet.

    Ich verspreche Ihnen, dass in den nächsten 10 Jahren über all diese Fragen das Volk abstimmen wird. Wie sagte Herr Schäuble: „Dann isch over“.

    Die Frage ist, wie man bis dahin den kopflosen und häßlichen Tanker EU in ein schnelles, schönes Schiff verwandelt, das von allen Bürgern geliebt wird. Ich bin nämlich mit Ihnen einig, dass man auf jeden Fall weiterhin einen engen Staatenbund braucht.


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