Schnüffelt Peter Arnegger (NRWZ) auch?

8. Dezember 2015

Rottweil. Wer die Neue Rottweiler Zeitung (NRWZ) mit Sicherheitsbrowser anklickt, kriegt genau die gleiche Warnung wie die unten abgebildete bei der Grünen Sonja Rajsp, wobei natürlich statt sonja-rajsp.de dann nrwz.de dasteht. Schnüffelt die NRWZ also auch den Lesern hinterher?

Bin kein Experte, Wiki schreibt:

Canvas Fingerprinting ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Nutzerverfolgungs-Techniken, um Online-Benutzer ohne Verwendung von Cookies eindeutig zu identifizieren.

Es ist möglich, dass Sonja und die NRWZ gar nicht wissen, dass sie schnüffeln, und dass die Schnüffelsoftware von ihrem Provider stammt. Es ist aber auch möglich, dass sie bewußt schnüffeln und „Profile“ ihrer Leser anlegen. Wer wissen will, um was es geht, muss nach „Canvas Fingerprinting“ gugeln. Hier ein Artikel aus CT darüber! Vielleicht hört man noch was von den Verdächtigen?

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26 Antworten to “Schnüffelt Peter Arnegger (NRWZ) auch?”

  1. Schantle Says:

    Der Bote hat die Schnüffeltricks nicht!


  2. Bin diesem Thema heute nachmittag nachgegangen. Mir ist dabei auch aufgefallen, dass NRWZ.de die besagte Meldung erzeugt. swol.de (Schwabo) sehr zu meinem Leidwesen nicht.

    Die von uns verwendete Software zeigt die Meldung im Auslieferungszustand nicht. Ich habe deshalb vorübergehend alle Plugins abgeschaltet, die wir installiert haben, die Meldung aber bleibt bestehen. Ich kann nun nicht sagen, ob eines der Plugins sie auslöst oder ob die Meldung wegen eines Caches bestehen geblieben ist. Die Plugins musste ich wieder aktivieren, sie machen die Seite erst richtig benutzbar.

    Habe mich umgesehen: Einige Seiten „schnüffeln“, andere nicht. Mein Ergebnis bisher: WordPress-Installationen der Größe der NRWZ erzeugen diese Warnung: tegernseerstimme.de, rheinneckarblog.de

    Für NRWZ.de kann ich sagen: Wir verwenden diese Technik offenkundig, aber vollkommen unbewusst. Sie muss von einem Drittanbieter stammen. Wir schnüffeln niemandem hinterher. Wüsste ich, wie ich das abschalte, würde ich es – bei gleicher Usability der Seite – sofort tun.


  3. Korrektur: Doch, die von uns verwendete Oberfläche (das Theme „Newspaper von tagdiv, live-Demo unter http://demo.tagdiv.com/newspaper/) erzeugt die Schnüffelwarnung auch. Ich habe mich an den Support gewandt.

  4. Pegasus Says:

    Mich würde gar nichts mehr wundern. Ein Geschäftskollege hat mir per email eine Information zugesendet wie z.B. die AfD von den etablierten Parteien mit allen unerlaubten und undemokratischen Mitteln bekämpft wird. Da schreibt T-Online, auch eine wahrheitsbekämpfende Medienanstalt, abschätzig „AfD bettelt bei Mitgliedern um Geld“. Politik ist echt ein dreckiges und kriminelles Geschäft, besonders seitens der etablierten Parteien und ihren Mitläufern!
    Hier der Bericht:
    Immer wieder neue Tricks der CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen um die AfD in die Knie zu zwingen!
    Die Parteien der großen Koalition haben am 01. Dezember 2015 ein Gesetz in den Bundestag eingebracht, dass der AfD knapp 2 Mio. Euro aus der staatlichen Teilfinanzierung streichen soll – und das faktisch rückwirkend! Gleichzeitig haben die Parteien sich selbst ihre Steuermittel weiter erhöht.

    Die etablierten Parteien wissen nicht mehr, wie sie uns kleinkriegen können. In Anbetracht von steigenden Umfragewerten versucht man uns jetzt mittels einer „Lex-AfD“ einfach kalt den finanziellen Stecker zu ziehen. Kurz erklärt: Staatliche Mittel bekommen Parteien nur in der Höhe, in der sie eigene Umsätze erwirtschaften. Und da wir als kleine, neue Partei nicht wie die SPD große Verlagshäuser besitzen, wie die CDU über schwarze Koffer oder die LINKE über das SED-Vermögen verfügen, haben wir Umsätze über den Verkauf von Gold erzielt.

    Die Margen im Goldhandel sind relativ gering und liegen im Schnitt bei 2-5 Prozent. Dennoch wurde mit dem Verkauf von Gold ein Gewinn im unteren sechsstelligen Bereich erwirtschaftet, der natürlich auch einen Beitrag zur Erlangung der staatlichen Teilfinanzierung darstellt. Aber das war eben bislang auch so in Ordnung, weil nicht der Gewinn, sondern der Umsatz angerechnet wurde. Nun soll – rückwirkend ab 2015 – nur noch der Gewinn zählen.

    Um es klar zu sagen: Die AfD hält das Maß der staatlichen Finanzierung der Parteien ohnehin für grotesk. Allein CDU und SPD haben als Parteien im letzten Jahr Einnahmen von 100 Mio. Euro allein aus unseren Steuern erhalten. Und diese Mittel wollen sie jetzt weiter steigern und die unter dem alten Gesetz an uns auszuzahlenden Mittel in ihre bereits prall gefüllten Taschen lenken. Denn die uns zustehenden Mittel würden für den Fall, dass wir nicht genügend Spenden aufbringen sollten, nicht einfach zurück an den Fiskus gehen, sondern auf den Konten der Konsensparteien landen.

    Es gibt nur die Möglichkeit bis zum 31. Dezember 2015, dieses Vorhaben abzuwenden. Bis dahin muss es der AfD gelingen den notwendigen Betrag über Spenden aufzubringen, die dann bei uns eingegangen sein müssen. Auch darauf haben die Parteien nämlich geachtet. Sie bringen das Gesetz praktisch in letzter Sekunde ein, als letzte Amtshandlung des Jahres in der letzten Sitzungswoche vor dem Jahreswechsel. Damit wollen Sie die Zeit für unsere Reaktion bewusst kurz halten, da die wenige Zeit durch die vielen Bankfeiertage über Weihnachten bis dahin noch mehr eingeschränkt wird.

  5. support Says:

    Dem Ronnes habe ich von diese Methoden bereits öfters berichtet, wollte er damals vermutlich nicht glauben aber ja… Ich bin vermutlich einer der wenigen Besucher der grünen Horde und so mancher Schmierer mit einer dynamischen IP aus China, Schweden, Canada, Russland usw. Prost 😉

  6. Schantle Says:

    Habe vergessen zu sagen, wo die Meldung her ist. Es gibt ja verschiedene Browser, Internet Explorer und sowas. Die melden das nicht, bei mir hat es der Mozilla Firefox gemeldet. Kann jeder testen, der ihn hat!

  7. Peter Arnegger Says:

    Habe hier heute Nachmittag ausführlich zum Vorwurf Stellung bezogen. Wurde nicht veröffentlicht.

  8. Schantle Says:

    Arnegger
    Bei mir steht nix. Bitte wiederholen! Und nochmals posten!

  9. Schantle Says:

    Sorry Herr Arnegger,
    das landete vollautomatisch im Spam, habe es gerade gefunden und freigeschaltet!

  10. Schantle Says:

    Nochmals Arneggers Antwort:

    Bin diesem Thema heute nachmittag nachgegangen. Mir ist dabei auch aufgefallen, dass NRWZ.de die besagte Meldung erzeugt. swol.de (Schwabo) sehr zu meinem Leidwesen nicht.

    Die von uns verwendete Software zeigt die Meldung im Auslieferungszustand nicht. Ich habe deshalb vorübergehend alle Plugins abgeschaltet, die wir installiert haben, die Meldung aber bleibt bestehen. Ich kann nun nicht sagen, ob eines der Plugins sie auslöst oder ob die Meldung wegen eines Caches bestehen geblieben ist. Die Plugins musste ich wieder aktivieren, sie machen die Seite erst richtig benutzbar.

    Habe mich umgesehen: Einige Seiten “schnüffeln”, andere nicht. Mein Ergebnis bisher: WordPress-Installationen der Größe der NRWZ erzeugen diese Warnung: tegernseerstimme.de, rheinneckarblog.de

    Für NRWZ.de kann ich sagen: Wir verwenden diese Technik offenkundig, aber vollkommen unbewusst. Sie muss von einem Drittanbieter stammen. Wir schnüffeln niemandem hinterher. Wüsste ich, wie ich das abschalte, würde ich es – bei gleicher Usability der Seite – sofort tun.

    Peter Arnegger

  11. support Says:

    Leute, wer ein bürgernahes und seriöses Medium lesen möchte… http://www.rheinneckarblog.de

    Klickt euch mal durch, da folgen die Fakten und auch wenn es nicht vor meiner Haustür handelt, ich spende gerne für solch eine loyale Pressearbeit by paypal!

    Der Hardy wird keine Auskunft erteilen 🙂

  12. support Says:

    „Millionster Flüchtling in diesem Jahr registriert!

    Drei Wochen vor Jahresende ist es nun offiziell: Nach Deutschland kommen in diesem Jahr mehr als eine Million Flüchtlinge. Wie Bayerns Sozialministerin Emilia Müller mitteilte, wurde am Dienstag der Millionste Flüchtling in diesem Jahr im Erstaufnahme-System „EASY“ registriert und einem Bundesland untergebracht.“
    FAZ

    Roter Teppich und ein Blumenstrauss zur Begrüßung?*omg*

  13. Peter Arnegger Says:

    @support: Des geschätzten Hardys Seite löst dieselbe Warnung aus wie NRWZ.de. Auch sein Team verwendet ein erweitertes WordPress-Theme. Vielleicht steckt also gar keine Schnüffelei dahinter. Dieses HTML 5 kann man ja auch für ganz anständige Dinge verwenden. Wie ein Techniker gestern noch erklärte, kann es sich auch um eine Fehlinterpretation eines CSS-Stylesheets handeln, die euren Browser, ich nehme an: Tor, warnen lässt. Fragen Sie Hardy doch mal, ob er schnüffelt.

  14. support Says:

    Morsche Peter Arnegger,
    keine Ahnung wer da schnüffelt oder nicht. Grundsätzlich ist mit HTML5 so einiges möglich sofern man weiss wie es funktioniert 😉

    Nun aber wieder zurück zu den Fakten und was ich in den meisten Medien negativ ankreide.

    4 Stufen PC-gewaschene Berichterstattung:

    1.Schritt: Man darf über den Hintergrund der Tat nicht berichten, sonst könnten Vorurteile entstehen

    2.Schritt: Man darf über die Tat nicht berichten, sonst könnten Vorurteile entstehen
    -> http://www.durlacher.de/start/neuigkeiten-archiv/artikel/archiv/2015/august/14/vergewaltigung-am-26-juli-in-der-dornwaldsiedlung-keine-zeitnahe-information-der-bevoelkerung-durch-die-polizei.html

  15. support Says:

    3.Schritt: Man darf nach Tätern nicht öffentlich fahnden, sonst könnten Vorurteile entstehen.
    -> ttp://www.stern.de/panorama/stern-crime/-aktenzeichen-xy—zdf-stoppt-beitrag-wegen-schwarzer-hautfarbe-des-tatverdaechtigen-6392818.html

    4. Schritt: Taten können gar wahr nicht sein, sonst würden ja Vorurteile bestätigt
    –> http://www.suedkurier.de/nachrichten/panorama/Der-Missbrauchs-Skandal-von-Rotherham-Zu-viele-haben-weggeschaut;art409965,8362210


  16. Ich kann nur für mich sprechen: Während meiner gediegenen journalistischen Ausbildung beim Schwäbischen Verlag und auch danach habe ich nie irgendwelche Restriktionen für die Berichterstattung wahrgenommen, wie hier dargestellt.

    Es gibt weiterhin natürlich die Pressekodex-Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten: „In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

    Auf diese bezogen, wir hatten das an anderer Stelle hier aber schon, stumpfen wir Journalisten aber mehr und mehr ab. Immer öfter glauben auch wir, dass die Herkunft des mutmaßlichen Täters sehr wohl zur Berichterstattung gehört. Für mich eröffnet das im Umkehrschluss sogar die Chance, zu verstehen, dass viele Straftaten, obwohl anders unterstellt, eben nicht auf Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlingen etc. zurückgehen.

  17. support Says:

    „Für mich eröffnet das im Umkehrschluss sogar die Chance, zu verstehen, dass viele Straftaten, obwohl anders unterstellt, eben nicht auf Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlingen etc. zurückgehen.“

    Hmm wirklich? Dann schreiben Sie doch nach der JVA Eröffnung einen ausführlichen Bericht über die Insassen oder fahren einfach nach Heimsheim und schauen sich die Kundschaft vor Ort an… Sehr aufschlussreich ist bestimmt auch der Speiseplan.


  18. „Schnüffel“-Problem ist für NRWZ.de aus meiner Sicht gelöst. Tor-Browser erzeugt den Warnhinweis nicht mehr. Schuld waren die WordPress-Emojis. Es war also gar keine Schnüffelei.

    Ich würde mich jetzt ja für den Hinweis bedanken, wenn ihr hier nicht so wärt wie ihr halt hin und wieder seid 😉

  19. Alf Says:

    @Herrn Arnegger
    Es ist rührend zu sehen, wie wichtig es Ihnen ist, eine „weiße“ Weste wahren.
    Ich weiß nicht, warum Sie überhaupt TOR erwähnen und nutzen?
    Für weniger versierte Nutzer ist der Tor-Browser nicht unbedingt vorteilhaft und kann auch Risiken beinhalten.
    Wenn TOR richtig installiert ist, können Sie Netzseiten wie Ihre nrwz nicht nutzen, da alle sicherheitsgefährdenden Funktionen ausgeschaltet sind.
    Nach Aktivierung dieser Funktionen bis zur normalen, gewohnten Browserfunktion können Sie auch jeden normalen Browser nutzen, da die gewollte „Verschleierung“ sich praktisch ins Nichts auflöst.
    So gibt es doch sehr viele lese- und denkfaule Surfer, die nutzen Tor, „weil sie mal gehört haben“, und hängen der Illusion nach „sicher“ unterwegs zu sein. Ohne Lesen und Verstehen gehts auch hier nicht.

  20. Alf Says:

    Eigen-Tor – Gefahren der Tor-Nutzung im Alltag

    In der aktuellen Diskussion hört man häufig den Rat, für mehr Privatsphäre und Sicherheit solle man den Anonymisierungsdienst Tor nutzen. Tatsächlich ist dies jedoch ein sehr gefährlicher Tipp. Für normale Anwender erhöht er de facto das Risiko, tatsächlich überwacht und ausspioniert zu werden.
    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-20-Gefahren-der-Tor-Nutzung-im-Alltag-2293262.html

    Für den Internet-Alltag von Lieschen Müller Tor hingegen ungefähr so sinnvoll, wie eine Abkürzung zum Supermarkt über einen Schleichweg durch ein hochgiftiges Sumpfgebiet.

    Finger weg von Tor!
    Ich gebe zu: die Überschrift ist etwas reißerisch und stark vereinfachend. Aber angesichts der weit verbreiteten Meinung, dass die Nutzung des Anonymisierungsdienstes Tor oder ehemals geplanter Geräte wie Anonabox oder ähnlicher Dienste die „Sicherheit“ bei der Internet-Nutzung erhöhe, muss man ganz klar davor warnen: normale Nutzer (die nicht unter der direkten Telekommunikations-Überwachung durch Geheimdienste oder Ermittlungsbehörden stehen) und sich nicht sehr gut mit Tor auskennen, sollten bei normaler Internet-Nutzung die Finger von Tor und ähnlichen Diensten lassen. Denn Tor erhöht in der Praxis das Risiko, dass beispielsweise Passwörter in fremde Hände gelangen.
    weiter hier:
    http://blog.alvar-freude.de/2014/10/finger-weg-von-tor.html

    So sehen Sie, Herr Arnegger, daß Meinung oder Glaube durch das entsprechende Wissen ersetzt werden sollte.
    Wie bei jedem anderen Thema auch.

  21. support Says:

    @Alf
    Deswegen war der Netzwerk-Piraten-Abend in Deißlingen mit dem selbsternannten TOR Experten, viele kennen den bereits vom höheren Sagen^^ auch so gut besucht, koi Sau isch kommä ausser die 3 Piraten und einer von der Presse, more details on http://www.nrwz.de 😉

  22. Alf Says:

    @support
    Weiß nichts über die Sache in Deißlingen, kenne trotzdem Einige mit der „Meinung“, sich gut auszukennen.
    Darum haben wir auch „garantierte“ Meinungsfreiheit.
    Leute, die etwas herunterladen und installieren können, sehen sich bereits als Profis.
    Auch natürlich, wer korrekt Excel aussprechen kann und am Bildschirm aufrufen kann, ist bereits Fachmann.

    Schade, daß es nicht Wissensfreiheit gibt, denn Wissende und Denkende werden von den Meinungsinhabenden gern übersehen …

  23. support Says:

    Ja Alf, heute ist halt jeder auf seine Art eine Fachkraft…

    Hast Du aber gut erläutert aber bitte nicht zuviel verraten !

  24. Erzengel Says:

    1 Mio illegale die keinen Anspruch auf Asyl haben plus 600000 abgelehnte die nocht nicht abgeschoben wurden plus 300000 untergetauchte macht zusammen 1,9 Mio illegaler Asylbewerber in Deutschland .

  25. Peter Arnegger Says:

    @Alf: Habe Tor nur benutzt, um die HTML5-Schnüffelmeldung nachstellen zu können.


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