Albrecht gaga: Will wissen, ob Dr. Ruf schwul ist! Ruf ist Bürgermeister – Haas weg!

9. Dezember 2015

Rottweil. Schwabo-Schulz machte heute morgen auf Wildwest mit „Showdown“, „Duell“ und ähnlichem Blöd-Vokabular: Dr. Ruf ist jetzt per Los Bürgermeister und Haas ist es nicht. Und? Nur Albrecht schwätzte Scheisse! Darum ging es, mein Riecher war nicht ganz falsch!

28 Antworten to “Albrecht gaga: Will wissen, ob Dr. Ruf schwul ist! Ruf ist Bürgermeister – Haas weg!”

  1. klepfer Says:

    Wie dem auch sei. Ich gratuliere. 🙂

    P.S. Andreas Haas wäre sicher ein respektabler Bürgermeister geworden. Trotzdem finde ich aufgrund des Aufgabenprofils (Fachbereichsleiter Hauptamt) einen Juristen dann doch besser. Einen Baubürgermeister brauchen wir nicht. Da gibt es genug gute Leute.

  2. klepfer Says:

    Der 32 Jahre alte Dr. Christian Ruf wurde übrigens nach einer über zwei Wahlgänge andauernden Kopf-an-Kopf-Wahl, die abschliessend durch einen Losentscheid entschieden werden musste, als Bürgermeister der Stadt Rottweil im Gemeinderat gewählt. Sein Mitbewerber Andreas Haas erhielt im ersten Wahlgang 13 Stimmen und Dr. Ruf nur 12. Eine Stimme war ungültig. Im zweiten Wahlgang gab es dann ein Patt von 13 zu 13 Stimmen. Dann wurde durch den Stadtrat Herbert Sauter das Los gezogen, das letztendlich entscheidend war.

    Vielleicht kein Showdown, aber ganz sicher ein kleiner Wahlkrimi. 😉

  3. Schantle Says:

    Laut Bote hatte Guhl am Schluss B5. Das ist schon ein ganz dickes Gehalt für eine Kleinstadt wie RW!

  4. klepfer Says:

    @schantle

    Das kannst Du laut sagen! De mortuis nihil nisi bene, aber da hat er ganz ordentlich getankt. Das ist ein Monatsbrutto von roundabout 8.500,00 Euro. Ansonsten ist die Stadt Rottweil nicht so großzügig. Die Sekretärinnen bekommen zum Vergleich ein Brutto von 2.200,00 bis 2.500,00 Euro. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. 🙂

  5. Dorfschantle Says:

    Ruf kann sich jetzt in aller Ruhe als Bross-Nachfolger aufbauen. Freundin nach Rottweil bitten, Hochzeit im Münster, mit dem Kinderwagen über den Wochenmarkt. Viel Glück und Erfolg.

  6. dearw Says:

    du hast keine Ahnung 😛

  7. Schantle Says:

    Grüne natürlich nicht zufrieden!!!

    Kein Drumrum: Wir Grüne wünschten uns einen kreativen Gestalter der Stadtentwicklung – keinen Verwalter. Unser Daumendrücken galt also Andreas Haas als neuem Bürgermeister mit seinem authentischen Herzschlag für unsere Stadt und ihre Kultur. Für nachhaltige Stadtentwicklung – Klimaschutz und neue Gedanken eingeschlossen.

    Schreckte der Gemeinderat letztlich gerade davor zurück? Vor dem Mann aus dem Boris Palmerschen Rathaus? Wird Rottweil nun ein Stück biederer, konservativer? Machte die Verwaltungsspitze im Vorfeld Fehler? War die Abstimmung auch eine Klatsche für den OB?

  8. support Says:

    @dearw
    Deine Frage war mal wieder köstlich^^

  9. klepfer Says:

    @schantle

    Deswegen hatte Stadtrat Albrecht wahrscheinlich gefragt, ob der Dr. Ruf schwul ist.

    Ein schwules Schnuckelchen hätte schliesslich endlich etwas sexuelle Kreativität in die Stadt gebracht, da hätten die Grünen dann auch auf einen „kreativen Gestalter“ der drögen Stadtentwicklung getrost verzichten können. Interessanterweise besteht die Grün*innenfraktion im Gemeinderat ja aus zwei Männern und einer Frau.

    Daher ein kleiner Tipp für den armen Andreas Haas (so die Wahl nicht zu gewinnen ist hart) für seine nächste Bewerbung um ein Rottweiler Wahlamt: Nur wer bi ist, hat bei den Grün*innen immer die Chance auf 3 Verabredungen…

    Da gibt es dann eine kostenlose 10-jährige Parteimitgliedschaft gleich mit dazu…

    😉

  10. klepfer Says:

    @schantle

    Nochmal ernsthaft: Wo haben die Grünen das geschrieben??!

  11. Oskar A. Says:

    Ich finde es nicht gut, wie dearw und Arnegger die Diskussion von Schwulsein und die Verbindung von Dr. Ruf damit anheizen. Gebt mal in einer Suchmaschine „Dr. Ruf und schwul“ ein, kommt natürlich gleich die NRWZ und die saublöde Frage von Albrecht. Einfach geschmacklos! Lasst den Mann erst mal seine Arbeit machen. Es ist jetzt so! Wer profitiert davon? In erster Linie mal Arni und seine sch… NRWZ, die mehr Publicity benötigt, und ob sich Albrecht damit nicht einen Bärendienst erwiesen hat? Braucht jetzt auch wieder mehr Aufmerksamkeit für seinen Abschleppdienst. Aber immer auf Kosten anderer. So ist das in Rottweil. Ruf wird es nicht leicht haben.


  12. @Oskar A. Ich verstehe das, was Sie kritisieren.. Es geht in dem Artikel in der sch … NRWZ aber nicht nur um dieses Thema. Der Beitrag geht auf eine ganze Reihe weiterer Themen ein.

  13. klepfer Says:

    @Peter Arnegger

    Ihre Berichterstattung hat auch schon vorher den einen oder anderen schwer getroffen ohne das das (vermute ich mal) von Ihnen gewollt war. So war ewig ein ziemlich heftiger Artikel über einen ehemaligen Bauamtsleiter drin obwohl der sich damals zu ganz neuen Ufern aufmachte. Aus den Augen, aus dem Sinn. Hinterhertreten ist sinnlos und ziemlich deppert. Wenn man aber den googelte kam man sofort auf eine ellenlange journalistische Abrechnung aus Rottweil, die ihn gar nicht gut aussehen liess. Wie sie wissen, machte er aus der Not eine Tugend, heiratete und nahm den Namen seiner Frau an. Mittlerweile sind die meisten der betreffenden Artikel zum Glück verschwunden.

    Auch hier im Weblog sollte man daher vorsichtig sein was man so schreibt. Ich habe selbst schon den einen oder anderen verbal (meist mit gutem Grund 🙂 ) in die Pfanne gehauen. Wenn irgendein Personaler das liest, kann es aber für den Betreffenden recht unangenehme Konsequenzen haben. Das will ich gar nicht. Die meisten Leute haben durchaus eine zweite Chance verdient aber das Web vergisst blöderweise fast nichts.

    Es wäre nicht schlecht, wenn Google mit einem Verfallsdatum arbeiten würde.

    😦


  14. ok, klepfer. Aber für den Moment ist die Schwulennummer des Herrn Albrecht lokal ganz aktuell.

  15. klepfer Says:

    Yep! Ist ja auch ganz lustig. 🙂

  16. Rudolf Radieschen Says:

    @Klepfer
    Die Grün*innen haben das auf Facebook geschrieben.

  17. Der Zimmerner Says:

    Da sagt einer 3 Worte und eine ganze Stadt steht Kopf!? (rofl)

    @ Dieter – bist du gaga?
    @ Ronne – bist du Nazi?
    @ Klepfer – bist du adipös?
    @ Dorfschantle – bist du treu?
    @ Peter – hast du Probleme?
    @ Ralf – bist du angezählt?
    @ Heide – bist du lesbisch?
    @ Dr.med.Wurst – bist du blöd?
    @ Rottweiler – seid ihr verklemmt?
    @ Christian; bist du schwul?

    5 Ja und 5 Nein – wer kann´s sein? (lol)

    Welche Probleme haben die Rottweiler?
    Wieso soll eine solche Frage dem neuen Bürgermeister schaden?
    Wieso darf sie nicht gestellt werden?
    Wieso seid ihr, die ihr doch sonst so lästert, plötzlich so scheinheilig empört? Einschliesslich dir Schantle, der sich solche Fragestellungen nur in der Anonymität traut?
    Hätte Albrecht fragen sollen – liebst du mich? (die Frauenwelt wäre ihm wohl zu Füßen gelegen)
    Oder, wenn ich sein Ziel richtig verstehe – sind Sie belastbar? (gähn)

    Ich fand´s cool und es war ein guter Test an den Neuen!

  18. Dorfschantle Says:

    Tübingen soll von den Qualitäten des Andreas Haas derart begeistert sein, dass dort die Enttäuschung über sein Los-Pech größer ist als bei seinen Fans in Rottweil.

  19. Schantle Says:

    Der Zimmerner

    ich hab nix von Nazi geschrieben! Finde eine solche Frage einfach unpassend, ausserdem lagen Gemeinderat und Verwaltung ja schon vorher Bewerbungsunterlagen vor.

    Heute,

    im Bote eine Seite zur Wahl. Verwaltung sei traurig mit Entscheidung, Teile des Gemeinderats hätten extra gegen Verwaltung gestimmt, die gleich den Hass wollte.

    Mir,
    ist ein CDUler lieber als ein Grüner, der Haas offensichtlich ist. Nicht noch mehr grünes Lumpenzeugs an jedem Eck und bei jederm Thema, es langt sowieso. Turm nur grünes Geschwätz, JVA nur grünes Geschwätz. Es langt! 2600 Rottweiler Trottel haben das letzte Mal für Grün gestimmt bei 24.000 Einwohnern!

  20. klepfer Says:

    @Der Zimmerner

    Buhuhaha! Guter Input. 🙂

    P.S. @Zimmerner – Bist Du eingemeindet?

  21. Oskar A. Says:

    Dieses gegenseitige Aufgeilen der beiden Seiten (dearw und Arnegger) bringt doch nichts mehr. Der Käs ist gegessen. Wendet Euch neuen Themen zu. Oder vielleicht hat dearw selbst die ungültige Stimme abgegeben. 😉 Zutrauen täte ich es ihm, um dieses ganze Spektakel vor seinem Abgang zu inszenieren. Wenn darüber Freundschaften in die Brüche gehen, dann waren es auch keine. Insgesamt gesehen finde ich, dass der Schwabo in seinem Lokalteil diesmal mit dieser Situation souveräner umgegangen ist.

  22. Oskar A. Says:

    So gesehen, schadet das Spektakel um den Losentscheid der Stadt Rottweil mehr als es nützt. Zum Aufsagen an der nächsten Fasnet ist wenigstens für genügend Gesprächsstoff gesorgt.

    http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Haas-bleibt-254271.html

  23. dearw Says:

    @Oskar A.; nein, ich habe entschieden, wie ich zu zu 99,9x % im Rat immer tat – so würde ich in solch einer Angelegenheit nie pokern

  24. support Says:

    Ob das eine richtige Freundschaft war, steht auch auf einem anderen Blatt Papier. Oft ist es durchaus von Vorteil wenn ein Schreiberling mit einer Person der Kommunalpolitik und höheren Regionen anbändelt, bestimmt von den KGB „Romeo`s“ im Bundestag abgeschaut, gell 🙂

  25. Oskar A. Says:

    Ich kenne solche Klüngeleien und schon fast mafiöse Strukturen gerade aus viel früheren Zeiten, als das Hoch- und Tiefbauamt in Rottweil sozusagen noch selbständig nebeneinander her wurschtelten und ohne Faißt auf dem Hauptamt nichts lief. Von daher gesehen ist es gut, dass Haas keine zweite Chance bekommen hat. Es hat sich aber auch nicht viel geändert. Der arme Dr. Ruf wird sich noch wundern, was auf ihn zukommt. Er wird mitziehen müssen oder es geht ihm wie Burzan oder anderen. Ich beneide ihn jedenfalls nicht um diesen Job!

  26. Oskar A. Says:

    Über Tote soll man nichts Schlechtes sagen. Mach ich auch nicht. Aber Guhl war wie ein Chamäleon und konnte sich schon immer hervorragend an die jeweilige Situation und Struktur innerhalb der Verwaltung anpassen. Nur so konnte er – Pardon – so weit kommen und so lange durchhalten.


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