Kein Pastor, keine Pastorin, kein PastorInX?

12. Dezember 2015

lesbo-pastorin Rottweil. Das evangelische Rottweiler Pfarramt Mitte bleibt laut Bote vorerst leer. Das örtliche Gremium hat einen Personalvorschlag des Oberkirchenrats abgelehnt. Dabei ist heute die Auswahl riesengroß, wie das Foto zeigt.

Es gibt schwule Pastoren, schwul verehelichte Pastoren, evangelische Pastorinnen, lutherische Bischöfinnen, lesbische PastorInnen, verheiratete lesbische PastorInnen mit Recht auf Ehebett im protestantischen Pfarrhaus und wer Lesbititti tiqt – kein Problem. Selbst wenn Sie noch nicht wissen, ob Sie ein Männlein oder Weiblein oder queer oder intersexuell sind, auch als PastorinX sind Sie willkommen! Bewerbungen von Interessierten jederzeit, notfalls über Rottweil Weblog!

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14 Antworten to “Kein Pastor, keine Pastorin, kein PastorInX?”

  1. AOL-User Says:

    Alle soooo bekloppt!

  2. klepfer Says:

    Eigentlich ist es mir ja völlig schnulz, ob die evangelische Kirche schwule Pfarrer hat oder nicht, aber die einschlägigen Bibeltexte sind ziemlich eindeutig. Ich habe das der Einfachheit halber mal aus Wikipedia herauskopiert:

    „….Einige Texte der Bibel beziehen sich auf homosexuelle Handlungen. Die Tora verbietet Analverkehr zwischen Männern und bedroht die Beteiligten mit Todesstrafe (Lev 18,22; 20,13). Drei Stellen der Paulusbriefe nennen diesen als eins von vielen Kennzeichen gottloser Menschen (1 Kor 6,9; Röm 1,26f.; 1 Tim 1,10). Im Judentum begründeten die Toraverbote, im Christentum zudem die Stellen der Paulusbriefe traditionell die Verurteilung von Homosexualität als Sünde….“ etc. pp.

    Mehr Info gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bibeltexte_zur_Homosexualit%C3%A4t

    Für „bibeltreue“ Pfarrer bzw. Pfarrerinnen ist es aus meiner Sicht heraus ziemlich schwierig, mit dieser Grundlage schwule Paare zu „segnen“ bzw. zu „verheiraten“. Nachdem ja schon Pfarrerin Esther Kuhn-Luz diesem Blog im Schwabo so wunderbar erklärt hat:

    „…Die Pfarrerin Esther Kuhn-Luz hat ebenfalls einen distanziert-kritischen Blick auf den Blog: „Der Schreiber versteht seine Meinung nicht als Beitrag zur Diskussion, sondern er redet so, als hätte er alleine die Wahrheit gepachtet – und nimmt für sich eine Position in Anspruch, als könne er beurteilen, was ›für Rottweil‹ gut und was schlecht ist. Und ihm gefällt es, andre zu beleidigen – wie Herrn Nowack zum Beispiel im Zusammenhang mit der Erinnerung an Hexenverfolgung. Ich frage mich, was ihn dazu treibt, so in verschiedene Richtungen zu schießen.“ Kuhn-Luz weiter: „Der Mensch, der den Rottweiler Weblog schreibt, hat sich einen sehr zynischen Sprachstil angewöhnt – zersetzend…. Und das kann zwar für ihn befreiend sein, aber verhindert einen sachlichen Austausch….“

    Der Link: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottweil-stadtraete-wollen-gegen-blogger-vorgehen.70ee87eb-c34b-4324-a6f4-2d24008039b6.html

    wäre es doch ganz lustig, wenn Sie uns als Ihren dummen Schäfchen mal folgendes genau erklären würde:

    „….K i e l (idea) – Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche und das schleswig-holsteinische Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie haben eine gemeinsame Publikation zum Thema Homosexualität erarbeitet und vorgestellt. Ein Kapitel befaßt sich mit der Frage, ob Homosexualität Sünde sei. Dabei wird die Position vertreten, daß Homosexualität weder krank- noch sündhaft sei. Die Vorsitzende der nordelbischen Kirchenleitung, die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen, wies darauf hin, daß sich die Kirche bei der Debatte um die homosexuelle Ausrichtung von Menschen ihrer “Verantwortung” bewußt sei. Bereits 1997 habe die Nordelbische Synode ein “Schuldbekenntnis” wegen der jahrhundertelangen Verdammung weiblicher und männlicher Homosexualität durch “Theorie und Praxis” der Kirche abgelegt. Jepsen betonte: “Ich danke allen Verantwortlichen für die geleistete Arbeit beim Abbau der Diskriminierungen von Lesben und Schwulen”. Schleswig-Holsteins Familienministerin Anne Lütkes (Bündnis 90/Die Grünen) lobte die “vorbildliche Kooperation”, die sich zwischen den staatlichen und kirchlichen Institutionen in der Frage der Gleichstellung von Homosexuellen in der Gesellschaft entwickelt habe. Staat und Kirche hätten lange Zeit “wesentlich zur Ausgrenzung von Lesben und Schwulen beigetragen, indem sie Vorurteile über Normen und Moralvorstellungen immer wieder festgeschrieben” hätten, so die Ministerin der rot-grünen Landesregierung. “Kirche und Staat haben daher eine besondere Verantwortung, heute einen Beitrag zur Sicherung der Chancengleichheit und zur Förderung sozialer Integration zu leisten…..”

    Der Link: http://www.ekd.de/aktuell_presse/25041.html

    Bitte mit ausführlicher theologischer Begründung. Ich zahle immerhin Kirchensteuer (und das nicht wenig).

    🙂

    P.S. Wäre nett, wenn Sie ein freundlicher Dritter (@Dearw, Du warst doch im Kirchengemeinderat??!) zur Info anmailt. Ich habe die Kontaktdaten dieser Dame nicht. 😉

  3. ebbele Says:

    Was nun klepfer, willst Dich selbst in Rotti einweisen. Übrigens gilt unser Schantle bei den Stadoberen auch als gestörte Persönlichkeit. Willkommen im Club!!

  4. ebbele Says:

    inS Rotti —

  5. Klabautermann Says:

    Evangelische Priester/und Innen sollen halt nackt

    predigen. Dann sieht man was man hat.

    Sodom + Gomorah ist harmlos !!!

  6. ebbele Says:

    „Das evangelische Rottweiler Pfarramt Mitte bleibt laut Bote vorerst leer.“ – ist nicht weiter schlimm – denn zu Sagen haben unsere Systempfaffen ja ohnehin nix, wie in den vorigen Beiträgen zur Genüge festgestellt.

  7. support Says:

    Eberle, wenn dir langweilig isch? Geh Unkraut jäten uffm Wanderweg bei der Neckarburg!

    @Schantle
    Interessanter Bericht warum die grossen Konzerne immer so löblich von schneller Integration schwafeln, demnächst dann ein Asyli für 1,30 brutto die Stunde als Testfahrer?
    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Zahlt-Daimler-nur-vier-Euro-Stundenlohn-fuer-rumaenische-Fahrer;art4306,2145208
    „Stuttgart
    Zahlt Daimler nur vier Euro Stundenlohn für rumänische Fahrer?

    Testfahrer klingt nach Traumjob. Doch rumänische Mercedes-Erprober sollen weniger als vier Euro Stundenlohn verdienen. Dahinter stecken zudem umstrittene Werkverträge. Hat Daimler ein Problem?“

    Die zivile Erlkönig-Teststrecke führt über die B27 BL, RW, über die A81 aufs Testgelände nach Immendingen. Vor kurzem sah ich so ein „stark sonnengebräunten“ Testfahrer, welcher während der Fahrt seine Fertigsuppe löffelte, vermutlich haben die nichtmal eine bezahlte Vesperpausen? Hammer^^

  8. ebbele Says:

    never mind Neckarburg!
    wenn mir langweilig isch, dann nur Rottweil.weblog, – exakt, nur hier …

  9. Schantle Says:

    Kardinal Woelki zum Umgang mit Islamischem Staat
    „Auch IS-Terroristen haben Menschenwürde“

    http://www.domradio.de/themen/rainer-maria

    Klar eure Eminenz, aber die AfD sind Teufel!

  10. klepfer Says:

    @ebbele

    Was kümmerts die Deutsche Eiche wenn das Ebbele sich an ihr kratzt??! 😉

  11. ebbele Says:

    Deshalb meine Vorliebe für Eschen- hehe


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