Hyères: Marion Maréchal-Le Pen 45,6 Prozent!

13. Dezember 2015

Marion Marechal Le Pen Rottweil / Hyères. In der zweiten Runde der französischen Regionalwahlen erreichte der Front National in Rottweils Partnerstadt Hyères mit Marion Maréchal-Le Pen (Foto) über 45 Prozent der Stimmen, also noch mehr als am letzten Sonntag.

Trotzdem gewann der Front National keine einzige Region in Frankreich. Der Grund ist einfach, Linke, Konservative und andere Verlierer der letzten Woche kandidierten und stimmten zusammen ab. In einer Region strich sozusagen die CDU ihren Kandidaten vom Wahlzettel, in der anderen Region die SPD.

Würden wir das bei Landtagswahlen in Deutschland machen, wären in jedem Bundesland entweder die CDU oder die SPD als Alleinherrscher mit absoluter Mehrheit am Ruder.

Genauso haben es die anderen französischen Parteien gemacht, um den Front National zu verhindern, und mit diesem Trick, der ein bisschen undemokratisch stinkt, haben sie es so noch einmal geschafft. Der Front National steht allein gegen alle anderen Parteien!

In Schrambergs Partnerstadt Hirson hat Madame Marine Le Pen, die Parteichefin des Front National, ebenfalls 45% der Stimmen und damit ebenfalls mehr als am letzten Sonntag gekriegt. Wie sich diese Ergebnisse in der Zusammensetzung der Regionalparlamente auswirken – keine Ahnung! Hier der Text vom letzten Sonntag! Und da kann man ganz Frankreich durchklicken!

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9 Antworten to “Hyères: Marion Maréchal-Le Pen 45,6 Prozent!”

  1. Schantle Says:

    Warum so viele junge Europäer rechts wählen

    Frankreichs Front National findet auffallend viele junge Wähler. Das ist keine Ausnahme. In immer mehr EU-Staaten stimmen junge Menschen gegen Brüssel und die Globalisierung. Sie suchen Identität.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article149895087/Warum

  2. Schantle Says:

    Sämtliche deutschen Zeitungen, samt Staatsglotze gegen Front National. Keine Ausnahme! Genau so etwas nennt man völlig zu Recht Lügenpresse oder gleichgeschaltete Systemmedien. Was sonst? Und das soll Demokratie sein?

  3. PB Says:

    Nix neues…als Parteigründer Jean-Marie Le Pen 2002 bei der Präsidentschaftswahl angetreten ist, war das doch dasselbe Theater. Alle waren schockiert über das gute Abschneiden von Le Pen im ersten Wahlgang, so dass alle „anständigen Demokraten“ sich gegen den „bösen“ Le Pen und seine FN vereinigt haben.

  4. ebbele Says:

    Daß die Sozialisten keine politische Überzeugung vertreten zeigt uns ihr Taktieren, um einen Wahlsieg der FN zu verhindern. Außerdem verhält es sich ganz ähnlich wie hier in Deutschland : Eine Regenbogen-Block-Partei regiert gegen das eigene Volk. – Demokratie ist eben Volksverdummung – der Freimaurer lacht.

  5. Schantle Says:

    Der gleichgeschalteten deutschen Lügenpresse fällt zu Marion Maréchal-Le Pen nur Dreck ein, so was wird als islamfeindlich kritisiert:

    „In Frankreich dominiert die katholische Kultur. Deshalb ist klar, dass diese Religion eine Sichtbarkeit haben muss, die der Islam nicht haben kann. Einfach aus kulturellen Gründen.“

    Marion Maréchal-Le Pen

    Der Gegner in ihrer Region, der Republikaner Christian Estrosi, verzweifelt an der jungen FN-Frau: „Wenn sie moderne Kunst für degeneriert erklärt, rühmt man das Blond ihrer Haare, wenn sie Luthers Protestantismus mit der deutschen Besatzung vergleicht, lobt man ihre erfrischende Ausdrucksweise, wenn sie die Beziehungen zu ausländischen Unternehmen abbrechen will, gilt das als einfallsreich.“ Sie sei „die extremste und gefährlichste der Le Pens“.

    Wegen ihres Äußeren und ihres Alters lockt sie die Jungen, wegen ihres straffen Nationalismus und ihres strengen Glaubens holt sie die Stimmen der Traditionalisten. Oder wie es der erfolgreiche französische Rapper Youssoupha audrückt: „Sie ist die Enkelin des Teufels. Noch nie kam die Ideologie der Le Pens so sexy vor.“
    http://www.n-tv.de/politik/

  6. Schantle Says:

    Im Süden, wo die Enkelin des Front-National-Gründers Jean-Marie Le Pen, Marion Marechal-Le Pen, ebenfalls mit Hilfe der Linken-Stimmen ausgebremst wurde, gab diese sich gegenüber ihren Anhängern kämpferisch: „Seid nicht traurig. Es gibt Siege, für die sich die Sieger schämen. Im Namen der Werte der Republik haben sie die Demokratie aufgegeben. Mit Zehn gegen einen zu gewinnen, ist nichts anderes als eine Niederlage“, erklärte Marechal-Le Pen.
    Tagesschau

  7. Schantle Says:

    Glücklich unsere Partnerstadt, die eine solche Wahl hatte!

  8. ebbele Says:

    Frage an Euch: Warum ist es in der AFD verpönt dem FN zum Wahlerfolg zu gratulieren?


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