CDU: Ist der Wolf ein Schäfle?

17. Dezember 2015

bratzler-käseWahlkreis Rottweil. Es ist ja nicht mehr weit bis zur Wahl. Ein bisschen Weihnachten, Silvester und Fasnet und dann noch ein Monat – und die CDU hat die Landtagswahl verloren. Kein Mensch kennt den Wolf, höchste Zeit, dass der mal beisst!

Immer steht der Wolf steif mit einem etwas zu engen Anzügle da, antwortet wie ein braver Musterschüler, wenn ihn ein grünversiffter Bratzler aus den Lügenmedien was fragt, drechselt politkorrekte Sätze, welche nie eine Grenze überschreiten und die sich keiner merken kann, wird nie laut und wartet artig, bis er wieder drankommt.

Kein Mensch ausserhalb der CDU kennt ihn im Ländle, in Deutschland schon gar nicht, und das Merkel hält ihn wahrscheinlich für einen Trottel. Dabei ist er durchaus vif und kennt sich aus. Das nützt aber nix, wenn man’s nicht rauslässt!

Herrgott Guido, hau‘ doch mal auf den Tisch! Zeig‘ Dich auch mal ohne Kittel und Krawatte! Trink‘ zwischendurch einen Obstler bei den Badensern oder eine Mass Weihnachtsbier beim Stuttgarter Hofbräu! Hoppse irgendwo bei der Fasnet rum und mit!

Mach‘ Nägel mit Köpfen, wenigstens einen! Sag‘ was, dass man sich an Dich erinnert. Weich‘ in drei Punkten saftig von Grünrot ab! So, dass es jeder hört. Und nur nie entschuldigen und zurückrudern, sondern gleich noch einen druff! Lies‘ ihnen die Leviten!  Millimeter bringen gar nix. Wechsle Deine verschlafenen Berater.

Beiss‘ der CDU-Leitkuh in den Schwanz! Das bringt Stimmen! Glaub‘ nur nicht an Umfragen und Leitartikel aus der Lügenpresse! Lass‘ Dich ja nicht von zehn Minuten peinlichem Geklatsche in Karslruhe einlullen. Die Leute haben genug von der Merkel. Auch in CDU-Kreisen an der Basis wird auf sie gescholten, dass es kracht.

Die Grünen müssen weg! Nach der Wahl kommt die erste Koalition CDU-AfD! Das wird ein Trubel! So ändern wir die schwäbische Geschichte! Sei ein Mann! Sei ein Wolf! Vor dem die Grünen zittern! Und nicht ein mitleidiges, armes Schäfle!

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30 Antworten to “CDU: Ist der Wolf ein Schäfle?”

  1. Schantle Says:

    So nicht! Keine Verbeugung! Widerstand!

  2. Klabautermann Says:

    Er hätte dem Merkel auch einen Esel schenken können.

    Da hätte die Kanzlerdarstellerin nicht gewusst was damit

    gemeint ist.

  3. klepfer Says:

    Dem Schäfle im Wolfspelz wird in der Asylantenunterkunft in Erwartung des islamischen Opferfestes vom deutschen Wähler im März 2016 so oder so wahltechnisch der Hals abgeschnitten. Allahu akbar und Määäh!

    Genau dort entscheidet sich nämlich die Landtagswahl 2016. Die Show in Karlsruhe war nur eine Inszenierung. Die gleichgeschalteten CDUler mögen jetzt noch ihrer Führerin folgen, zwischen 10 – 16 % AfDler tun es bei der Wahl ganz sicher nicht mehr. Das reicht dann wahrscheinlich nicht zum regieren, auch wenn es die FDP in den Landtag schaffen sollte.

    EInes ist daher sicher: Das Schäfle im Wolfspelz wird nur Ministerpräsident, wenn er mit den Grünen koaliert. Ein Wolf ist er dann aber nicht mehr, sondern höchstens noch eine kastrierte Springmaus.

  4. support Says:

    Ob Wolf oder Ferkel, wer sollte die noch wählen? Die Augsburger Puppenkiste ist live viel besser und gigantisch günstiger für jeden Steuerzahler.

  5. Oskar A. Says:

    So devot, brav und bieder, wie das Wölflein sich gibt, kommt der nie an Kretschmann ran, leider! Ist zwar auch ein Tattergreis, aber intelektuell viel besser drauf.

  6. Dorfschantle Says:

    Wie wär‘s denn mit Stefan Teufel als Ministerpräsident?Erstens könnte er vom Erwin-Bonus profitieren.
    Zweitens ist er als gelernter Sozialversicherungsfachmann der EXPERTE, den die kranke CDU dringend braucht.

  7. support Says:

    Unglaublich was so manche Brüder für`s Nichtstun bisher kassierten aber das nächste Jahr könnte bestimmten etliche Kopfschmerzen bereiten aber wer nichts ist, kommt bestimmt wieder im alten Job unter?

  8. Friederika Says:

    Weshalb ein Ministerpräsident? Zur Abwechslung wäre mir eine Frau Ministerpräsidentin für Baden-Württemberg genehm – aber möglichst eine, die nicht schwäbelt. Vorschläge?

  9. support Says:

    @Friederikalinchen
    Na klar unsere Lauterbacher Schinkenkönigin spricht sicherlich akzentfreies Deutsch als Master-Disziplin, mehr relevantes konnte ich bei dieser Schwester leider noch nicht erblicken oder folgt doch noch was?? Wer zu Grün mutiert, kommt meistens von der Sonderschule und ja, auch die schaffen WIR 😀

  10. Friederika Says:

    @support – OMG, deine Antworten waren schon wesentlich klüger. 😉

  11. Häberle Says:

    Es ist unbegreiflich: das Guidole hätte bei der aktuellen Stimmung ein Riesenchance die grün-rote Bagage im hohen Bogen aus der Villa zu fegen aber bekommt nichts gebacken. Wenn wir jetzt nochaml 5 Jahre grün/rot bekommen dann wirds erst richtig bitter für das Land.

  12. Oberndorfer Narro Says:

    Häberle blickt es. Warum bemerkt man „unten“ zu wenig das grün-rote Regierungshandeln? Weil es noch viele ehrliche schwäbische Handwerker und Beamte gibt, die nicht nach der Stechuhr Feierabend machen, sondern wenn die Arbeit getan ist. Wenn die erst durch die mit rot-grüner Arbeits- und Verwaltungsmoral ersetzt sind, dann werden wir die rot-grüne Wirklichkeit erleben.

  13. klepfer Says:

    @Friederika

    Ich hab nix gegen Frauen wenn sie es können. Allerdings sind die (genauso wie fähige männliche Politiker) derzeit eher dünn gesät. Irgendwie scheinen sich Frauen trotz durchgehender Quoten in der Politik gar nicht so recht für die Politik zu interessieren.

    Wenn man z.B. frau die Leserbriefschreiber in den Zeitungen nach Geschlecht sortiert, wird man feststellen, dass nur 10 bis 20% Frauen sich zu aktuellen politischen Themen äußern. Es gibt durchaus ein paar eingeschränkte Themenkreise wie Emanzipation, Familienrecht, Kinder oder Tierschutz, wo reges weibliches Interesse feststellbar ist, aber wenn es aber z.B. um die grossen Themen wie den Syrienkrieg geht – völlige Fehlanzeige bei den Frauen.

    Auch sonst. Weibliche Beteiligung die man ernstnehmen kann und nicht nur plakativer Selbstzweck ist (z.B. Profi) findet sich nur beschränkt. Die Quoten der Parteien sorgen ja heute dafür, dass Frauen im Hinblick auf ihr eingeschränktes Engagement völlig überrepräsentiert sind. Wir Männer sind durchaus fähig, Quotenfrauen und solche, die sich ihre Position aus Neigung und Begabung erarbeitet haben, auseinanderzuhalten. Die anerzogene Höflichkeit verhindert im Allgemeinen, dass man es die Damen spüren lässt und so erträgt man geduldig fallweise völlige Inkompetenz in Gemeinderäten, Kreis- und Landtagen.

    Eine Frau, die langfristig das Zeug zur Ministerpräsidentin hat gibt es z.B. in Person der Sigmaringer Landrätin Stefanie Bürkle. Aber sonst sieht es mit qualifiziertem weiblichen Personal derzeit zappenduster aus. Ach – ich vergaß Frau Rajsp… 🙂

    Insofern freue ich mich über Mitdiskutantinnen in diesem Blog und lasse mich von ihnen gerne über die politischen Rätsel, die uns das weibliche Geschlecht so stellt, aus erster Hand aufklären.

  14. klepfer Says:

    Nachklapp:

    Warum soll eine Baden-Württembergische Ministerpräsidentin nicht schwäbeln dürfen???!

    Wir können alles – ausser Hochdeutsch.

  15. klepfer Says:

    @dorfschantle

    Wir brauchen auch einen Sozialversicherungsfachmann für die vielen Asylanten. Ich frage mich nur, ob der junge Teufel da der Richtige ist.

    P.S. Noch gut nach Hause gekommen??! 😉

  16. Oskar A. Says:

    @ Dorfschantle: Stefan Teufel bringt auch nichts. Außer breit grinsen kann der auch nichts.

  17. Friederika Says:

    @Klepfer – In gehobenen Positionen sind auch Männer zu finden, die nur über Vetternwirtschaft zu ihrem Job kamen, geduldig ertragen und durchgefüttert werden müssen. Ohne einen Stab an Mitarbeiter*innen im Background würden sie nicht über die Runden kommen.

    “Warum soll eine Baden-Württembergische Ministerpräsidentin nicht schwäbeln dürfen???!”

    Oh, wie ich Gegenfragen liebe, Klepfer.
    Hör dir die Reden oder Interviews von G. Oettinger oder Wolf an! Die beiden verdeutlichen am besten die Tollpatschigkeit bzw. Ungelenktheit des Schwäbischen in der Öffentlichkeit. Jeder ursprünglich geplanten ernsthaften Rede wird durch das Schwäbische der Boden entzogen.
    Ein weiteres Beispiel ist der ehemalige Radiosender Neckarburg. Jahrelang trillerte holpriges Schwäbisch über den Äther. Man kann nur hoffen, die neue Sendeleitung macht es besser.

    Wer in der Öffentlichkeit steht und zu viel an Dialekt mitbringt, sollte m.E. zur Teilnahme an Rhetorikkursen „gezwungen“ werden.

    Zur Erfindung innovativer Produkte, zur Entwicklung neuer Techniken bedarf es Ideen und Köpfchen, deren Bedienung, Anwendung in der Regel in Patenten, Manuals in “Schriftdeutsch” niedergeschrieben werden.

  18. Oskar A. Says:

    Das Bild sagt alles und bedarf keiner weiteren Diskussion. Mit Wolf schaffen wir das nicht.

  19. PB Says:

    Im Allgemeinen hat die CDU in den letzten Jahrzehnten mit dazu beigetragen, dass es in diesem Land immer weiter bergab geht!
    Von denen ist recht wenig zu erwarten…das sollten langsam alle kapieren!

  20. Schantle Says:

    Ich hab auch gerade noch ein Foto gefunden und vorn hingestellt.
    https://rottweil.wordpress.com/2014/12/12/guido-wolf-last-sich-verbratzlern/

    Wäre der Wolf damals schlau gewesen, wär er am Bratzler vorbei, hätte den Kretschmann-Pappkamerad mit einem Finger umgeworfen und gesagt, sehen sie, schon sind die Umfragewerte im Keller.

    Er wär mit einem Schlag bundesweit bekannt geworden!

  21. klepfer Says:

    @Friederika

    Hinsichtlich der depperten Männer in gehobenen Positionen gebe ich Dir recht, obwohl das für die in der Zwischenzeit immer schwieriger geworden ist. Parteienprivilegien erodieren beispielsweise schnell.

    Schwäbisch kann durchaus eine sehr schlagfertige Basis sein, wenn man es denn beherrscht. Im Weiteren gibt einem das eigene Idiom eine gewisse Sicherheit. Schwaben untereinander können sich besser einschätzen. Einem oder einer hochdeutsch redenden, neigschmeckten Ministerpräsidenten bzw. -präsidentin würde ich beispielsweise niemals trauen. Daher müssen süddeutsche Mandatsträger im Allgemeinen auch mit der Mundart vertraut sein. Mir selbst half das Beherrschen des Schwäbischen auch schon über so manche peinliche Auseinandersetzung weg, bei der ich als Norddeutscher hemmungslos untergegangen wäre. Man kann im Zweifelsfall ganz anders reagieren.

    Ich empfehle Dir die die Lektüre von Thaddäus Troll oder Sebastian Blau. Alternativ kannst Du Dir auch Häberle und Pfleiderer anschauen um aufs „Gschmäckle“ zu kommen.

    Hier ein schöner Einstiegskursus von Harald Schmid, einem weiteren eloquenten Schwaben:

    Interessant ist, dass man im Schwäbischen Dinge wesentlich kürzer sagen kann als auf hochdeutsch. Ein Dialekt mit extrem hoher Informationsdichte. 😉

  22. klepfer Says:

    @schantle

    Es ist richtig. Der Wolf ist ein guter Arbeiter und Organisator. Ein brauchbarer Redner ist er nicht. Das sagen auch seine eigenen Leute. 😦

  23. Bergbewohner Says:

    Ein Wichtelmännle mit fiepsiger Stimme, ich glaube nicht, dass die Weiber schwach werden. Die CDU sollte ihm mal ihre guten PR-Leute schicken, vielleicht können die noch was herausholen. Beim S. Teufel hatten sie auf den letzten Wahlplakaten den halben Kopf weggelassen. Das hatte doch auch funktioniert, ich meine er hatte die Wahl gewonnen.

  24. Oskar A. Says:

    @ Bergbewohner:
    Der Guido ist ja so klein und unscheinbar. Was soll man da noch weglassen. Von dem ist dann auf dem Wahlplakat nichts mehr zu sehen. 😉

  25. Oskar A. Says:

    Es ist unglaublich, dass die CDU keine guten Führungsleute mehr hervorbringen kann, mit denen man sich (wenigstens teilweise) identifizieren kann. Wolf gehört garantiert nicht dazu. Die CDU wird mehr Wähler an die AfD verlieren als ihr lieb ist, da kein genereller Strukturwandel vorgesehen ist. Und das auf keiner Ebene.

  26. Friederika Says:

    @Klepfer:

    Als Ur-Schwäbin wurden mir Troll-Anekdoten, Blau-Gedichte und schwäbische Volkslieder in die Wiege gelegt. Singen, Lesen, der Besuch eines ergötzlichen Mundarttheater- oder Kabarettstückes in Schwäbisch gehören für mich zum Freizeitvergnügen und haben – abgesehen von den Künstlern – nichts mit Business zu tun.

    Allerdings ist Baden-Württemberg nicht das einzige Bundesland in Deutschland. Auch nicht jeder Angestellte und Unternehmer in Rottweil hat nur mit einheimischen Kunden zu tun. (Ausnahmen: Handwerker, hiesige Bäckereien, Friseurgeschäfte, Stadtverwaltung?). Im Hotellerie- oder Tourismusgewerbe sieht es schon anders aus, denn hier müssen Telefonate mit Norddeutschen, Schweizern etc. geführt werden. Das bedeutet, nicht nur der schwäbische Gesprächsteilnehmer, sondern auch der Norddeutsche und der Schweizer sind gezwungen, ihre Dialekte extrem zu glätten, um sich konstruktiv verständigen zu können.

    Angenommen, ein traditionsreiches Berliner Unternehmen möchte an einen Subunternehmer mit schwäbischen Wurzeln einen lukrativen Auftrag vergeben. Bei erfolgreicher Auftragsdurchführung ist eine längerfristige Zusammenarbeit geplant. Der schwäbische Unternehmer ist selbstverständlich an dem Auftrag interessiert und wird, wenn nicht bereits geschehen, für eine gute Kommunikation mit Berlin seinen schwäbischen Dialekt am Telefon und in Meetings ablegen.

    Ein weiteres Beispiel: ARD oder ZDF beabsichtigt, einen „bundesweit ausstrahlenden Doku-Film“ über die Stadt Rottweil zu drehen. Keiner der städtischen Mitarbeiter möchte vor laufender Kamera Fragen zur Stadt Rottweil beantworten. Die Angelegenheit wird auf die Stadträte abgewälzt. Hier die gleiche Situation. Nun gilt es, per Losverfahren einen Gesprächspartner für die Filmemacher auszuwählen. Stell dir vor, Klepfer, das Los entscheidet sich ausgerechnet für einen breit Schwäbisch schwätzenden Stadtrat. Findest du nicht auch, dass derjenige erst rhetorisch geschult werden müsste, bevor er vor die laufende Kamera tritt? Anderenfalls bleibt nur: Die schwäbischen Sequenzen werden für die Fernsehzuschauern in Schriftdeutsch untertitelt. Eine desavouierende Situation für den Herrn Stadtrat und die Stadt RW.

    Fazit: Schwäbisch kann dann zum Einsatz kommen, wenn der Dialekt keine signifikant negativen Auswirkungen auf Karriere, Wahl, Auftrags-/ Kundenakquirierung etc. hat.

  27. Pegasus Says:

    Ein paar Gedanken zu Weihnachten.
    Volk ohne Vertrauen – Bevormundung, Propaganda und gesetzliche Willkür zersetzen die Republik.
    Weihnachten 2015 in Deutschland, ein paar Tage noch. In der Springer-Zeitung Die Welt wird spekuliert, dass »Mutti im Amt noch Großmutti werden könnte, wenn ihre Unbeirrbarkeit so weitergeht«.
    Das wäre ja ganz im Trend der vergreisenden Republik, die Angela Merkel regiert.
    Doch Massenmedien berichten nach einer GfK-Umfrage in dieser Woche, dass es hierzulande brodelt, dass es doppelt so viele »angsterfüllte Menschen« gibt wie vor zwei Jahren. Wie passt das zusammen, ewiges politisches Leben für die Kanzlerin, die von TIME gerade zur Person des Jahres 2015 gekürt wurde, aber gleichzeitig vom Online Portal „Alles Schall und Rauch“ zur größten Lügnerin gekürt wurde!
    Ganz einfach: Angela Merkel konnte in dieser Woche auf dem CDU-Parteitag ihre Position nicht deshalb festigen, weil sie »unbeirrbar« wäre, wie „Die Welt“ behauptet, sondern weil 1 000 Delegierte ihrer Partei lieber Ämter, Macht und Wahlperspektiven bewahren, als das Wahlvolk zu repräsentieren. Ganze zwei Delegierte zeigten Rückgrat und riskierten ein abweichendes Votum gegen den Kurs der Parteichefin.

    Das Wahlvolk ist zu 52 Prozent unzufrieden mit dem Kurs der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise. Die aber hat sich dessen ungeachtet vom Parteitag absegnen lassen, dass es weiterhin keine Obergrenze für Flüchtlinge gibt. Die Demokratie wird ausgehöhlt. So wie beim Euro, als keiner vor der Einführung gefragt wurde. Und so wie bei der Griechenlandhilfe, als Regierung und Parlament ebenfalls den Willen des Volkes ignorierten.
    Das aber geht nur, weil mit Bevormundung, Propaganda und Gesetzesverstößen gearbeitet wird und die Kartellparteien in Berlin sich fest auf eine unkritische, manipulative Hofschranzenpresse verlassen können, die ihre Politik mitträgt und umsetzen hilft.
    Dabei wirken vor allem ARD und ZDF auf uns wie das Erziehungsministerium der Kanzlerin. – Das ist Weihnachten 2015 in Deutschland.
    Wie die Einschüchterung der Wählerschaft funktioniert, ist inzwischen hinlänglich bekannt.
    Wir erinnern uns an Justizminister Heiko Maas, der protestierende Bürger in Dresden als »Schande für Deutschland« bezeichnete.

    Wir erinnern uns an Sigmar Gabriels »Pack«-Schmähungen.

    Wir erinnern uns an »Neonazis in Nadelstreifen«, die NRW-Innenminister Ralf Jäger attackierte.

    Wir erinnern uns an die »Dunkeldeutschen«, vor denen Joachim Gauck warnte.

    An C. Özdemir, Y. Fahimi, R. Stegner, Hrn. Künast, F. Roth und andere Gestörte erinnern wir uns besser nicht!

    Dass derartige Frontalangriffe, die auf Einschüchterung zielen, in den Leitmedien fruchtbaren Boden finden und begierig zitiert werden, verwundert nicht.

    In den Redaktionsstuben traut man den Deutschen ebenfalls kaum über den Weg.

    Sonst würde nicht Spiegel-Kolumnist Jakob Augstein (ob der was sagt, oder ein Dackel bellt – egal!) den Deutschen »ungesundes Volksempfinden« attestieren, „die Welt“ die Deutschen wegen ihres Widerstands gegen das geplante Handelsabkommen TTIP zum »Fall für den Psychoanalytiker« erklären, oder vor einem Volksentscheid in der Flüchtlingspolitik mit den Worten »bloß nicht« gewarnt werden.
    Kein Wunder, dass Medien, die so schlecht und geringschätzig von ihrem eigenen Publikum denken, auf dasselbe jeden Tag eindreschen, es abwechselnd als »Rechtspopulisten«, »Nazis« oder »Pack« von Fremdenfeindlichen bezeichnen.

    Der entfesselte Meinungsterror wird selbst einigen im Medien-Mainstream langsam zu viel (aber 4K-Mann Claus Kleber nicht!)
    Sonst kämen nicht selbstkritische Aufrufe wie »die halbe Wahrheit zur Flüchtlingskrise ist zu wenig« , »wir neigen mehr denn je zu Denkverboten«, oder das Meinungsspektrum hat sich »auf Schießschartengröße verengt«. Wenn Politik und etablierte Massenmedien so über die Bürger denken und urteilen, ansonsten aber an ihnen vorbeischreiben oder -regieren, dann passiert das, was wir seit Monaten zunehmend beobachten.
    Zum Beispiel das, was Hans Tolzin, freier Journalist, auf einer Webseite gerade als »Impfterror« bezeichnet hat, die Tatsache, dass sich der CDU-Parteitag für die von einem verkappten Lobbyclub empfohlene gesetzliche Impfpflicht ausgesprochen und damit die nächste Attacke auf das Wahlvolk vorbereitet hat.
    Nur so kann man auch verstehen, warum die SPD bei ihrem Parteikonvent im Juni trotz schwerer Bedenken der Parteibasis und der enttäuschten Wählerschaft die umstrittene Vorratsdatenspeicherung durchwinkte.
    Geholfen hat dabei laut dem Spiegel die Drohung von Sigmar Gabriel, es gebe sonst »Ärger in der Koalition mit der Union«.
    Wir haben es in unserem Land inzwischen mit einer abgehobenen, verselbstständigten politischen Kaste zu tun, die sich eher als Repräsentant des Staates sieht, denn als Entsandte des Wahlvolkes.
    Kritik und Widerstand sind für diese kleine Elite lästig und werden durch Medien, die von Wachhunden der Bürger zu Schoßhunden der Mächtigen mutiert sind, niedergeprügelt.

    Funktioniert auch das nicht mehr wie gewünscht, greift Plan B: Das Volk wird ausgetauscht, die Parteien holen sich eine neue Klientel ins Land. Auf dem Weg dorthin geht das Vertrauen in die Politik, die Medien und den Staat insgesamt verloren. Der Demokratie wird der Boden entzogen. Dem Wohlstand auch.
    Schon im Anfangsstadium dieses Verfallsprozesses wankt ganz schnell der Rechtsstaat. Das sieht man daran, dass reihenweise Gesetze und Vereinbarungen wie das Dublin-Abkommen, die Schengen-Vereinbarung und das Asyl-Verfahrensgesetz außer Kraft gesetzt werden. (selbstverständlich zuerst einmal das Grundgesetz)
    Von der Aushöhlung der bürgerlichen Rechte und des Eigentums ganz zu schweigen.

    Ist das Recht erst ruiniert, herrscht es sich ganz ungeniert. Aber nicht lange.

    Ich zitiere Carl Theodor Körner (Deutscher Dichter):

    *****************************************************

    Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,

    vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.

    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,

    dann richtet das Volk und es Gnade euch Gott.

  28. klepfer Says:

    @Friederika

    Da hast Du recht. Ich selbst musste mein Schwäbisch lange unterdrücken als ich mal ein paar Jahre in der Hamburger Gegend gelebt habe. Einen Norddeutschen würde ich natürlich niemals plump im Dialekt ansprechen. Trotzdem hat mir das Schwäbische auch schon sehr geholfen – wie Du sagst – vor Ort.

    🙂

  29. Schantle Says:

    Wolf kann sich Schwarz-Grün vorstellen

    Wolf sagte, eine Koalition mit der FDP sei zwar „naheliegend“, ein Bündnis mit Grünen oder SPD schloss er aber nicht aus. Nach der Bewältigung von Großthemen wie Stuttgart 21 und Atomkraft gebe es „keine unüberbrückbaren Felsbrocken“.

  30. ebbele Says:

    Es ist hier im Ländle nicht anders, als drüben in Österreich oder auf der anderen Seite in Frankreich und erinnert uns stark an jene „Demokratische“ Republik in Mitteldeutschland.
    Die Blockflöten schließen sich gegen das eigene Volk zusammen und diktieren uns was wir gefälligst zu denken, zu reden haben. Blockwarte, wie z. B. unsere Presse-fuzzies unterstützen sie hierbei wohlwollend und melden jeden Affront gegen das Establishment. So bleibt gewährleistet, daß selbständiges Denken nicht-öffentlich wird und die Unzufriedenheit der Parteibasis nicht überschäumt.


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