Stromausfall TUT – Biogasanlage vor Explosion

26. Dezember 2015

Region Rottweil. Gestern abend fiel in ganz Tuttlingen ein paar Stunden der Strom aus. Ein Umspannwerk brannte und eine Biogasanlage drohte zu explodieren. Hat das auch mit der verkorksten „Energiewende“ zu tun?

Natürlich wird das sofort von der Wind- und Solarmafia abgestritten, aber es ist schon auffällig, wie oft man davon das ganze Jahr liest. Wer in Google News nach ‚Stromausfall‘ sucht, kriegt 95.000 Ergebnisse, und jetzt eben auch aus Tuttlingen!

Unsere Netze sind doch mit Wind- und Solarflatterstrom voll, die Netzgesellschaft muss laufend ein- und abschalten, umschalten und ausgleichen, Strom exportieren und importieren, um die Spannung gleich zu halten. Habe keine Ahnung von dem, was da genau abgeht, aber stabil sieht anders aus.

Hier auf der Seite Agora ist der Agorameter, wo man die aktuellen Energieeinspeisung bis zur jetzigen Minute und noch viel mehr sieht.  Man kann wenige Tage, die letzte Woche, ein ganzes Jahr und andere Zeiträume einstellen. Man kann jede Energieart einzeln anklicken oder irgendeinen Mix für Stromerzeugung, Stromimport und -export und viel mehr machen.  Obwohl gerade jeden Tag die Sonne scheint, macht das milliardenteure Solarklimbim nur einen Pipifax an Energie, wie man dort sieht.

Die EIKE-Seite erklärt hier den Ökostromschwindel mit diesen Agorameter-Daten für den November: Ökostrom erklärt für DUMMIES anhand der Wind- und Solareinspeisung im November 2015!

5 Antworten to “Stromausfall TUT – Biogasanlage vor Explosion”

  1. Schantle Says:

    Biogas hatten wir erst kürzlich:

    Jede zweite Biogasanlage gefährlich
    14. Dezember 2015

    Rottweil / Ökologistan. Jede zweite Biogasanlage hier weist laut Regierungspräsidium Tübingen teils erhebliche Mängel auf. Ein Wunder, dass so wenig explodieren.

    https://rottweil.wordpress.com/2015/12/14/jede-zweite-biogasanlage-gefaehrlich/

  2. klepfer Says:

    @schantle

    Das ist Quatsch was Du da schreibst. Es ist falsch, dass jede zweite Biogasanlage expolsionsgefährdet ist. Wenn es in einer Biogasanlage zu einer Explosion kommt, ist verdammich viel schief gelaufen. (Du weisst auch, dass ich weiss was ich da schreibe)

    Man kann der Nukleartechnik aus guten Gründen nachtrauern. Der vermutlich durch Hormonschwankungen der Kanzlerin begründete Sofortausstieg aus der Technologie (sicherheitstechnisch war er völlig unbegründet) kam im allerdümmsten Moment. Ein irrwitziger Zeitpunkt. Wir kleinen Leute müssen nun neben der Abwicklung der Technik auch noch den zurecht anfallenden, horrenden Schadensersatz an die Stromkonzerne bezahlen. Kombiniert mit dem Ausstieg aus der Kohle wird Deutschland das Land, in dem Energie weltweit am teuersten ist. Das ist alles, alles richtig.

    Fakt ist aber auch, dass eine überwältigende Mehrheit in unserem Land Nukleartechnik ablehnt und diese verkorkste Energiewende wünscht.

    Die (uralten) Links:

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/196207/umfrage/meinung-zum-gebrauch-von-atomenergie-in-deutschland/

    http://www.spiegel.de/panorama/umfragen-deutsche-wenden-sich-radikal-von-der-atomkraft-ab-a-750955.html

    Die CDU regierte in dieser Frage jahrzehntelang gegen die Meinung des Volkes durch. Man kann dabei zurecht sogar sagen vox populi, vox rindvieh. Ich bin und war auch für den möglichst breiten Einsatz der Kernkraft weil ich keinerlei relevante Probleme sehe, gestehe aber dem Volk als Souverän in Gottes Namen die letzte Entscheidung zu. Es wird in den nächsten Jahren in der ganzen Welt sogar aus sehr guten Gründen eine Renaissance der Kernkraft geben. Der deutsche Sonderweg ist daher eigentlich eine Orgie der Lächerlichkeit. Trotzdem ist er ausnahmsweise mal der Wille des Volkes. Aus diesem Grund meine ich, dass man das hinzunehmen hat. Momentan sehe ich keine Möglichkeit, die Urangst der Deutschen vor einer erprobten Technik zu überwinden.

    Aus diesem Grund muss man sich wohl oder übel mit Biomassenkraftwerken wohlwollend auseinandersetzen. Solartechnik lehne ich auch ab, weil hierzulande derart ineffizient, dass es nur als eine billige Propagandashow zu werten ist.

  3. Schantle Says:

    klepfer

    das schreibe nicht ich, sondern das Regierungspräsidium Tübingen, falls du meinen Artikel genau angeguckt hast. Bitte wende dich an die Fachleute dort und nicht an mich!

    Der Grund, den die nennen, ist übrigens nicht das Biogas an sich, sondern dass jeder Bauer, der keine Ahnung hat, selber schraubt und Leitungen repariert usw.

    Beim Artikel stehen genügend Links, die die Gefährlichkeit der Biogasanlagen bringen. Ich würde lieber neben einem AKW wohnen als neben einem solchen Bauernhof!

  4. klepfer Says:

    Schantle,

    auch ich würde lieber neben einem AKW wohnen wie neben einer Biogasanlage mit Fahrsilo. Schon allein des Geruches wegen. 🙂

    Trotzdem ist festzustellen, dass die Biogasanlagen der behördlichen Brandverhütungsschau unterliegen. D.h. sie werden alle 5 Jahre in vollem Umfang durch die zuständige Baurechstbehörde geprüft.

    Darüber hinaus sind sogenannte Ex-Schutz-Prüfungen erforderlich, die durch TÜV-Ingenieure o.ä durchgeführt werden:

    Für Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen gilt (gemäß Anhang 2 Abschnitt 3 BetrSichV):

    1. Vor Inbetriebnahme und nach prüfpflichtigen Änderungen ist eine vollumfängliche Prüfung der Anlagen in ihrer Gesamtheit erforderlich.

    2. Anlagen müssen mindestens alle 6 Jahre wiederkehrend vollumfänglich in ihrer Gesamtheit geprüft werden.

    3. Geräte, Schutzsysteme, Sicherheits- Kontroll- und Regelvorrichtungen nach RL2014/34/EU, Verbindungseinrichtungen und Wechselwirkungen zu anderen Anlagenteile sind weiterhin wiederkehrend mindestens alle drei Jahre zu prüfen.

    4. Die Prüfung von Lüftungsanlagen, Gaswarn- und Inertisierungseinrichtungen muss zukünftig mindestens jährlich wiederkehrend erfolgen.

    5. Auf die wiederkehrende Prüfung, z.B. von Geräten, Schutzsystemen, etc. sowie Lüftungsanlagen, Gaswarn- und Inertisierungseinrichtungen kann teilweise verzichtet werden, wenn ein geprüftes Instandhaltungskonzept vorliegt. Die vollumfängliche Prüfung der Gesamtanlage bleibt hiervon unberührt.

    Ich bin der Meinung, dass wir zusehen sollten, keinen sicherheitstechnischen Overkill zu praktizieren, sondern die Kirche im Dorf zu lassen. Irgendwie muss man in diesem Land mal wieder zum Normalen kommen.

  5. Schantle Says:

    Es wird immer lustiger: Sind das alles Zufälle?

    Oberstdorf (SID) – Die 64. Vierschanzentournee beginnt holprig: Das Training am Montag vor der Qualifikation zum ersten Springen am Dienstag musste in Oberstdorf wegen eines Stromausfalles unterbrochen werden. Die Einheit wurde wegen des rund einstündigen Blackouts, der den kompletten Ort lahmlegte, auf einen Sprung verkürzt.

    http://www.handelsblatt.com/skispringen-vierschanzentournee-stromausfall-in-oberstdorf-training-unterbrochen


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: