Schramberger Weihnachtspredigt gegen Pegida

28. Dezember 2015

Kreis Rottweil. Während es in den Rottweiler Kirchen bei viel Besuch friedlich zuging und kein Pfarrer unseriös das Weihnachtsevangelium mit den „Flüchtlingen“ vermixte, kam doch tatsächlich in Schramberg wieder ein Pfarrvikar namens Hermann daher und stänkerte am Fest des Friedens unseriös und unchristlich gegen Pegida. Ist so einer als Seelsorger am richtigen Platz? Meiner Meinung nach nicht:

In seiner Ansprache fragte Pfarrvikar Hermann, wo denn sich heute Bethlehem abspiele. »Auf unseren Straßen spielen sich in diesen Tagen Szenarien eines Mega-Krippenspiels ab: Auf der einen Seite suchen Menschen bei uns Herberge, auf der anderen Seite rufen und skandieren andere: „Das Haus ist voll!“ Und dass dann die, die so argumentierten, sich auch noch als Retter des Christentums aufspielen, grenze an Schizophrenie und ihr Absingen von Weihnachtsliedern an Gotteslästerung. (Schwabo)

Dieser „Pfarrvikar“ kennt erstens das Evangelium nicht, und zweitens ist er kein Christ. Was Weihnachten in der Bibel mit Asylanten zu tun hat, nämlich gar nix, das steht bereits ein Jahr im Rottweil Blog, wenn er schon die Bibel nicht liest: Pfaffen kennen Bibel nicht!

Und was Pegida angeht, die bei ihrer letzten Dresdner Kundgebung zwei Sänger für Weihnachtslieder eingeladen hatten, so ist es eine bodenlose Frechheit, das als Gotteslästerung zu bezeichnen. Im Gegensatz zu den feigen und schleimenden Bischöfinnen und Kardinälen, die dummdreist daherlügen, der Islam sei keine Gefahr für uns (guck da), sind es die Pegida-Leute, die vor dem Islam warnen und das  Christentum verteidigen.

Und was kriegen die Pegida von den Pfaffen von Villingen bis Dresden als Dank. Die stellen ihnen bei Demos die Beleuchtung vor den Kirchen ab oder lassen Lautsprecher aus den Gotteshäusern dröhnen, dass die Leute nix verstehen. Und das soll christlich sein?

Pfarrer brauchen sich sowieso nicht in die Politik einmischen. Grünrote Pfaffen brauchen wir nicht. Dass alle Linken Atheisten sind und die Grünen dem lieben Gott die Weltregierung  entreissen möchten, stört den blinden Klerus aber nicht die Bohne. Kümmert euch gefälligst um das Seelenheil, dafür seid ihr da! Wo ich im März mein Kreuzchen machen soll, steht in der Bibel nicht!

18 Antworten to “Schramberger Weihnachtspredigt gegen Pegida”

  1. Häberle Says:

    Der gute Herr Pfarrvikar spricht wie ein Blinder von der Farbe! Dort, wo man die Erfahrung einer jahrhundertelangen islamischen „Migration“ schon gemacht hat, sieht auch ein Bischof die Sache wesentlich differenzierter:

    http://m.spiegel.de/panorama/gesellschaft/a-1051858.html

  2. Häberle Says:

    Dieser sehr schöner Essay von Gerd Held zu den theologischen Verirrungen in der Flüchtlingsfrage müsste für jeden Prediger zur Pflichlektüre werden!

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_theologie_der_migration_serie_migrationsmythos_viii

  3. Häberle Says:

    @schantle: kannst du bitte den post von „erzengel“ entfernen? So ein Jargon diskreditiert den ganzen Blog!

  4. Schantle Says:

    Interessant in Balingen:

    Mit einem erneuten Appell wendet sich die Balinger Stadtkirchenpfarrerin Kristina Reichle an die Gemeindeglieder. Für die Tafel würden dringend Spenden benötigt – die dafür aufgestellte Kiste in der Stadtkirche bleibt indes fast immer leer.

    Balingen. Richtiggehend frustriert sei sie deswegen, sagt Pfarrerin Reichle im Gespräch mit unserer Zeitung. In einer Predigt habe sie den Stadtkirchengängern bereits die Leviten gelesen und die offenbar „mangelnde Nächstenliebe“ angeprangert – ohne Erfolg.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-immer-leer

  5. Eberhart Says:

    He Häberle,

    kann es überhaupt sein, daß ein Beitrag den Jargon in diesem Forum noch unterbieten und damit angeblich „diskreditieren“ kann?

    Beispiele gefällig: „ein Pfarrer stänkerte,…feige und schleimende Bischöffinen…und Kardinäle, die dummdreist daherreden…“

    Bei anderen Themen bewegt sich dieser Blog zumindest auf gleich niedrigem Niveau oder noch darunter.

    Mir scheint, der Betreiber dieser Seite ist von Hass zerfressen. Ihm fehlt wohl Anerkennung in der realen Welt. Sonst hätte er es nicht nötig, sich in die Anonymität zu flüchten. Hier findet er wenigstens Leidensgenossen.

    Lebt weiter in euerer Parallelwelt!

  6. ebbele Says:

    Ha, da haben wir sie die „Willkommenskultur“ …

  7. Augusta aus Spaichingen Says:

    ❤ love and kisses

  8. Pegasus Says:

    Wer ist denn Eberhart, der ausgerechnet die Anonymität in diesem Forum kritisiert?

  9. ebbele Says:

    Eberhart, bist wohl eher einer der soften Sorte, oder?
    Der Jargon hier, speziell wenn es den Ronnes betrifft ist in Ordnung, weil er den Nagel auf den Kopf trifft. Verstehst Du – man muß die Dinge beim Namen nennen, so daß jeder versteht was los ist – in dieser Diskussion betrifft es nun eben unsere System-abhängigen und -konformen „Prediger“, die in Bezug auf die FLÜCHLINGE, das Evangelium verdrehen und verfälschen.
    Jesus würde sie Wölfe nennen, die einen Schafpelz tragen.

  10. ebbele Says:

    „Pfarrer brauchen sich sowieso nicht in die Politik einmischen.“ – so meint Schantle.

    Warum nicht? – aber eben als Verkündiger der Wahrheit und nicht als Diener der Lüge – wie im oben genannten Fall.
    Im alten Israel gab es neben den wahren Propheten, eben auch Falsch-Propheten, die systemkonform dem gottlosen König nach dem Mund schleimten – dafür wurden sie ja bezahlt und standen auch nicht in Gefahr um ihr Leib und Leben.
    Bei den heutigen System-Pfaffen braucht man wirklich keinen Kanzel-Paragraphen.

  11. Schantle Says:

    1. Ein Pfarrer muss sich einmischen, wenn seine Kirche von der Politik bedroht wird.
    2. Ein Pfarrer soll sich aber aus der Tagespolitik raushalten. Die können doch nicht sagen: wähl die Grünen, sonst bist du kein Christ.
    3. Wenn einer in Schramberg meint, er muss zu Pegida in 700 km Entfernung was sagen oder denen das Singen von Weihnachstliedern verbieten, dann ist das gehässig und hat mit Weihnachten nix zu tun! Er sollte sich dann nicht wundern, wenn Gegenrede kommt.

  12. Klabautermann Says:

    Herr Bedfort – Strohm machte ja auch einen auf Verbindung mit Weihnachten und Flüchtlingen.
    Jesus, das Christkind, wurde in einem Stall geboren.

    Und erst einige Zeit danach begab sich die Heilige Familie nach Ägypten.

    Nicht mal die Bibel kennen die Bischöfe.
    Aber immer schön mit dem Lügenimam rumturteln.

    Ich bin unter Protest aus der evangelischen Kirche ausgetreten.

    Es muss eine Neuordnung her. Die Kirchen haben sich an die staatliche Futterkrippe gewöhnt und trällern schon das Lied der Merkel.

  13. Klabautermann Says:

    Ich erinnere hiermit die gesamte Pfarrschaft an den
    berühmten „Abraham a Santa Clara“.
    Hofprediger zu Wien.
    Geboren in Kreenheinstetten.

    Er hielt predigte während der Türkenbelagerung stundenlang.
    Das waren noch Pfarrer. Sein Onkel war ein Pronotar des Vatikans.

    Nehmt Euch ein Beispiel.
    Der war volksnah.

  14. Pegasus Says:

    Was meint der anonyme Schreiber Eberhart mit Parallelwelt?
    Meint er die Parallelwelt der Muslime in Deutschland? Meint er die Parallelwelt der Wissenden und Unwissenden? Die Unwissenden verschließen die Augen vor der Wahrheit, wollen oder können die Wahrheit nicht sehen. Die Wahrheit wird unterdrückt durch die etablierten Parteien, ihren gleichgeschalteten Medien und auch durch die Kirche, die in vielen Fällen unchristliches Verhalten an den Tag legen, wie mit Angriffen auf besorgte Bürger, die erkannt haben wie ihr demokratischer Rechtsstaat immer mehr ausgehöhlt wird mit Mißachtung der Asylgesetzgebung, Grundgesetz, Maastrichter-und Lissabon-Verträge.
    Über die Kriege in der Ukraine, Syrien usw. werden absolute Lügenberichte durch „unsere“ Mainstream-Medien erstellt.
    Hier eine Karikatur die passend zur beschriebenen Lage ist, nur fehlt auf diesem Bild noch die verlogene und unchristliche Kirche:
    http://homment.com/wahrheit_krieg

  15. ebbele Says:

    Folgendes zitiere ich aus Rothkran, wer steuert den Islam?

    Insgesamt lassen sich somit vier parallele Strategien aufzeigen, die von der Führungsspitze der Satanssynagoge verfolgt werden, um den Islam einerseits als Frontorganisation gegen das Christentum zu gebrauchen und ihn andererseits seiner eigenen Auflösung, hinein in die geplante Welteinheitsreligion, zuzuführen:

    1. In den traditionell islamischen Ländern darf und soll der Islam möglichst alle Christen ausrotten, wozu die jüdisch-freimaurerisch kontrollierten Weltmedien meist konspirativ Stillschweigen, während die ebenso kontrollierten westlichen Regierungen auch ihrerseits untätig zusehen.

    2. In die traditionell christlichen Länder werden mit den unterschiedlichsten und fadenscheinigsten Begründungen Millionen und Abermillionen von Mohammedanern verfrachtet, um dort auf «multikulturellem» Wege das Christentum möglichst zu schwächen und auszulaugen.

    3. Gleichzeitig wird der in seinen Spitzenvertretern unterwanderte Islam genötigt, auch seinerseits in einen intensiven «Dialog der Weltreligionen» einzutreten und dabei seinen religiösen Absolutheitsanspruch aufzugeben.

    4. Endlich knüppelt man den Islam überall dort mit Polizei-oder Militärgewalt nieder, wo er sich noch in unkontrollierter Weise «fundamentalistisch» gebärdet und der zionistischen One-World-Politik ins Gehege zu kommen droht.

    Wir haben darum beim derzeitigen Stand der Dinge durchaus keine islamisch-antichristliche Weltherrschaft zu befürchten, dafür aber umso mehr eine jüdisch-antichristliche.

  16. Häberle Says:

    @bartlosen eberhard: dieser Blog bringt zentrale Themen aus einer regionalen Perspektiven und ist als Korrektiv zu Schwabo etc. Gold wert. Die Sprache mag bisweilen hart sein, weil sich darin auch die ehrliche Sorge um das Wohin unserer Gesellschaft ausdrückt, aber (selbst)Hass findest du viel eher in linken Blogs von taz bis indimedia als hier. Bei dem gelöschten Post bestätigt die Ausnahme die Regel…

  17. Schantle Says:

    Nein, nein, der Islam ist sowas von friedlich!

    Angst vor Anschlägen: Brüssel sagt Silvesterfeuerwerk ab

    Das Wort Islam kommt im Drecksblatt SPIEGEL aber gar nicht mehr vor! So werden wir stündlich manipuliert!

    Angst vor Anschlägen: Brüssel sagt Silvesterfeuerwerk ab

  18. Oberndorfer Narro Says:

    Abraham a Sancta Clara (1644 – 1709):
    „Da selbst unter den zwölf Aposteln einer ein Unwürdiger war, ist es nicht so verwunderlich, dass auch unter dem Ornat zuweilen Sünder stecken. Gewiss ist es nicht recht, wenn ein Knecht Gottes eine halbe Stunde des Tages den Kelch in Händen hält und die übrige Zeit den Becher schwingt. […] Ebenso ist es tadelnswert, wenn ein Geistlicher öfter die Karten als die Seiten des Breviers umblättert. […] Hat Gott aus einem wilden Dornbusch geredet, warum nicht auch aus einem lasterhaften und verkommenen Priester? Auch ein schlimmer Hirte kann dir eine gute Lehre geben – warum schmähst du also allerorten unseren Stand? Die Geistlichen sind Menschen wie du, werden vom Teufel versucht wie du, können straucheln und fallen wie du.“
    (AaSC: Etwas für alle. Mchn. 1960. S. 157)


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