SchwaBo Rottweil vergisst Kriminalfälle

31. Dezember 2015

Kreis Rottweil. Der SchwaBo füllt weiterhin vorbildlich jeden Tag zehn bis zwölf Seiten mit lokalen Nachrichten aus Rottweil und Umgebung. Gut so! Bei Einbrüchen vergisst er aber immer wieder interessante Fälle. Heute kam nur ein mißglückter Firmeneinbruch in Neufra, sonst nix, dabei gab es mindestens zwei größere Hämmer:

In Bisingen wurde beim Modelleisenbahnclub Balingen eine in Eigenbau hergestellte Modellbau-Dampflok im Wert von circa 15.000 Euro geklaut. Guck da! Und in Villingen:

In der Nacht zum Mittwoch hat vermutlich eine Gruppe von Autoaufbrecher das AHG-Autohaus im Industriegebiet Herdenen aufgesucht und sechs hochwertige Fahrzeuge aufgebrochen. Die Autoknacker bauten Airbags, Lenkräder und Navigations- sowie Audiogeräte aus den Limousinen aus. Auch verschiedene Frontscheinwerfer waren Ziel der Begierde. Außerdem entwendeten die Autoaufbrecher das Kennzeichenpaar „VS-VS 42“. Der Sachschaden ist immens und wird auf mindestens 60.000 Euro geschätzt.

60.000 Euro ist ja auch nicht gerade ein Pappenstiel oder? Guck da! Nicht dass das alles gewesen wäre. Einbrüche in Apotheke in Tailfingen, in Dürbheimer Bäckerei, in Firma in Niedereschach, Wohnungseinbrüche in Deißlingen und  VS-Mühlhausen. Dies und mehr alles Meldungen von gestern, die man im SchwaBo heute nicht findet. Und über Weihnachten war noch einiges mehr los.

Es kann doch nicht so schwer sein, die wichtigsten Meldungen des Polizeipräsidiums Tuttlingen täglich in einer Spalte zu bringen. In Stuttgart nennen sie das sogar Blaulicht wie die Polizei. Und bitte nicht wie das Lückenblatt Südkurier jedes Mal „Osteuropäer“ und sowas weglassen.

Himmelheber von der NRWZ hat diesbezüglich schon ein Trauma. Er fragt jetzt extra bei der Polizei nach und meldet dann erleichtert, es seien „keine Flüchtlinge“ gewesen. Ja mein lieber Himmelheben, wer redet denn immer von „Flüchtlingen“? Es gibt doch längst noch andere hier wohnende oder durchreisende Ausländer mit und ohne Pass außer den Flüchtlingen. Bitte auch danach fragen, dann sind wir der Wahrheit schon ganz nahe!

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5 Antworten to “SchwaBo Rottweil vergisst Kriminalfälle”

  1. Franz Dieter Says:

    Wenn wie vor wenigen Wochen ein Schwarzer nur wenige Meter weiter vom schwarzen Tor von einer ganzen Horde Betrunkener ( mit Migrationshintergrund: Russland ) halb tot geschlagen und getreten wird, das ist dann keine Meldung wert. Dabei ist das alles jeweils ein Teil der grassierenden Aggression gegen Dinge und gegen Menschen, die in Rottweil längst zum Alltag gehört. Und darüber gehört mal ordentlich geredet. Ich klimpere dazu auf dem Cembalo, dies beruhigt hoffentlich die Gemüter.

    Guten Rutsch!

  2. Pegasus Says:

    @Franz Dieter: Soweit mir bekannt hat dieser Schwarze, ist ja egal ob jetzt Schwarz oder Weiß, mindestens zweimal, an verschiedenen Tagen die Freundin eines Russlanddeutschen begrapscht und sexuell belästigt. Sie hätten wohl diesen Neubürger noch eingeladen die Freundin zu beglücken!

  3. Franz Dieter Says:

    Lieber Herr Pegasus!
    Dieser dunkelhäutige Deutsche hat aufgrund seiner Traumatisierung auch menschliche Bedürfnisse und meines Wissens sogar 20€ der Dame angeboten.

    Es grüsst herzlich

    Ihr Franz Dieter

  4. Pegasus Says:

    @Franz Dieter: Warum nicht gleich die ganze Wahrheit und ihre Denkweise zu diesem Fall offenlegen. Meinen Sie das jetzt ironisch mit Traumatisierung und diesem 20€-Angebot oder sind Sie tatsächlich menschenverachtend und frauenfeindlich, der Frauen als Handelsware betrachtet?!

  5. Schantle Says:

    (Eutingen im Gäu – Rohrdorf, Kreisstraße 4710) Farbschmierereien und Parolen an der Bahnunterführung zwischen Eutingen und Rohrdorf, Polizei bittet um Hinweise

    Mit Farbe aufgesprühte Parolen im Zusammenhang beziehungsweise gegen die eintreffende Flüchtlinge und Asylsuchende, darunter „Refugees not welcom“, haben unbekannte Täter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an der Bahnunterführung zwischen Eutingen im Gäu und Rohrdorf an der Kreisstraße 4710 angebracht und so Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro angerichtet. Bereits am 16.12. wurde die Unterführung mit ähnlichen Parolen beschmiert.


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