Herr Arnegger, wann ist Dieter Nuhr in Rottweil?

1. Januar 2016

nuhr-rottweil weblogRottweil. Herr Arnegger, hieß es nicht mal bei Ihnen, der Kabarettist Dieter Nuhr komme noch 2015 nach Rottweil, gebe ein großes Fest und bekämpfe damit diese meine Seite. Jetzt ist 2016. Wo ist der Guteste?

Wer sich nicht mehr erinnert, Anfang Juni 2015 machten die Chefredakteure Peter Arnegger von der Neuen Rottweiler Wiesen Zeitung (NRWZ) und Armin Schulz vom SchwaBo einen Zwergenaufstand gegen das Rottweil Weblog hier, dessen Logo Dieter Nuhr nachts um 11 gerade mal 17 Sekunden auf der ARD-Mattscheibe hatte (siehe Foto).

Die zwei ahnungslosen Rottweiler Schriftführer dachten, dieser kurze Einspieler würde 17 Millionen Fernsehglotzer zum Rottweil Weblog lotsen, den Ruf der Stadt Rottweil auf dem ganzen Erdball jahrhundertelang in Verruf bringen und zur Machtübernahme durch Pegida führen.

Darum hetzten die zwei entrüsteten Leitwölfe Arnegger und Schulz Stadtverwaltung, OB und den Gemeinderat auf, diese Seite zu ächten und falls möglich zu sperren, und Leser wurden indirekt zu Spitzeldiensten aufgerufen. Das anonyme Rottweil Weblog sollte nach dem alten Motto Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant zur Strecke gebracht werden.

Natürlich überschätzten sich auch die größenwahnsinnige GEZ-Glotze in Gestalt des RBB und Nuhr selber gewaltig, denn sie löschten nach Arneggers besorgtem Anruf die 17 Sekunden Rottweil Blog sofort aus der Mediathek, und Nuhr versprach als Buße dem Nazijäger Arnegger einen Auftritt und ein Fest in Rottweil.

Der allergrößte Witz dabei war aber, dass mir Nuhrs Glotzenauftritt insgesamt nur rund 170 Klicks gebracht hatte (in Worten: einhundertsiebzig). Der Tamtam, den die beiden Rottweiler Antifa-Schriftführer Arnegger und Schulz hinterher veranstalteten, brachte mir aber mindestens 20.000 Klicks.

Hier die Link-Sammlung zum „Nuhr-Skandal“ samt Zeitungsartikeln jeweils im Kommentar! Sollte ich mich getäuscht haben, Entschuldigung, aber ich meine mich zu erinnern, dass Arnegger damals verlautbarte, Nuhr komme noch vor Weihnachten? Tja, jetzt müßt ihr halt am 15. in die Dortmunder Westfalenhalle. Vielleicht schenkt euch Nuhr gratis Tickets für eure Heldentat?

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8 Antworten to “Herr Arnegger, wann ist Dieter Nuhr in Rottweil?”

  1. Peter Arnegger Says:

    🙂 Der Herr Nuhr hat sich nicht mehr gemeldet. Ich habe ihn auch nicht mehr an sein Versprechen erinnert. Ist mir im Moment auch wurscht.

  2. Pegasus Says:

    Dann könnten doch die Herren Arnegger und Schulz zuerst einmal den Nazi-Unterstützer Steinmeier und Konsorten bekämpfen.
    Siehe hier:
    https://neuewende.wordpress.com/2015/12/31/spd-dumpfbacke-steinmeier-warnt/

  3. ebbele Says:

    So im Nachhinein betrachtet: Arnegger und Schlunz hatten wie so oft einfach eine Story gebraucht – da wird dann aus ner Mücke schnell ein Elefant, der Unschuldige in den Dreck stampft – Was daraus folgt? – Was soll’s, ist das denn ihr Problem? – Ein paar Wochen später isch eh alles scheißegal, weil sich erfahrungsgemäß kaum einer daran erinnert.
    Unsere Presse: Parteiisch, abhängig, oberflächlich.

  4. Neckartalstudio Says:

    Flüchtlingskoordinator T.Aff gab dem Nuhr vermutlich den Rest so das dieser nach einem exzessiven, sehr einseitigen Verkehr auf ein persönliches Date verzichtete?

  5. ebbele Says:

    Was mich in dieser Sache noch interessiert ist folgendes:

    In einem Schwabo-Artikel war folgendes zu lesen:
    „Dieser [Anm:Schantle] betreibe zusehends Volksverhetzung, äußere sich beleidigend und menschenverachtend, sagt auch der Stadtrat Dieter Albrecht im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Albrecht war früher Gastblogger, seit Jahren hat er das Schreiben dort aber im Grunde eingestellt, eben wegen der Hasstiraden, die der Anonymus absondert.“

    Aber Herr Albrecht tummelt sich doch nach wie vor hier rum und schreibt Beiträge, ja mehr noch, initiiert selbst eigene Threads. DEARW hat offensichtlich die Seiten gewechselt. Bisch deshalb ausm Staddrad raus und rein in d’APO-RW?

  6. klepfer Says:

    Das mit dem Peter Arnegger und seinem Kollegen Schulz ist eine zwiespältige Sache. Einerseits muss man ja froh sein, dass es überhaupt noch eine Lokalpresse gibt, andererseits zeugt diese Denunziantennummer von unterster Blockwartmentalität der Protagonisten.

    Zum neuen Jahr das Rottweiler Pressegebet:

    Hände falten,
    Köpflein senken
    und dann devot am Angie denken

    ich bin klein
    mein Herz ist rein
    mein Blättchen soll fein gleichgeschaltet sein.

    Schreiben tu ich mit viel Tamtam
    der CDU ihr blödes Parteiprogramm
    verarscht wird so der Leser Stamm

    Verschweigen tu ich was ich seh
    verraten wird der Freiheit Sache
    heraus kommt eine politisch korrekte Mache

    Hoffentlich bleibt das nicht so. 😦

  7. Schantle Says:

    Ja,
    ich wollte ja nicht unbedingt alles aufkochen, aber hat mich halt interessiert, wo ihr Freund Nuhr abgeblieben ist!

  8. Pegasus Says:

    Irgendwie erinnert mich dieser Bericht an bestimmte Herren in unserer Presselandschaft:
    Eine schonungslose Abrechnung mit unseren Massenmedien

    Den deutschen Leitmedien laufen die Leser davon. Hohe Auflagenverluste, Anzeigeneinbrüche und massive Kritik aus der Leserschaft – das sind die Symptome einer Medienlandschaft, die völlig versagt. Journalisten sind nicht nur gekauft, sie verhalten sich ihren Lesern gegenüber auch wie Oberlehrer. Anstatt ihre Leser objektiv zu informieren, versuchen sie diese durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen politisch korrekt zu erziehen und zu manipulieren. Doch Journalisten haben ihren Lesern gegenüber keinen Erziehungsauftrag, sondern einen Informationsauftrag. Das ist die klare Aussage von Markus Gärtner in seinem Buch.

    Warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist

    Dieses Buch öffnet Ihnen die Augen für das Dauerversagen der »Lügenpresse«. Es zeigt Ihnen, warum Sie sich nicht mehr auf die etablierten Medien verlassen können und warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist. Markus Gärtner belegt die seit Jahren andauernde Manipulation der Leser an Hunderten von Beispielen. Sein Buch ist eine wahre Fundgrube an entlarvenden Quellen und Zitaten.

    Angesichts der einseitigen Berichterstattung nennt Ihnen der Autor aber auch Nachrichtenseiten im Internet, die Ihnen alternative und objektive Informationen bieten.
    Quelle: http://www.kopp-verlag.de/Luegenpresse.htm?websale8=kopp-verlag&pi=946800&ci=000475&ref=KON-Textanzeige&subref=Luegenpresse


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