Dreikönig: Wie lang ist noch ein Mohr im Kripple?

6. Januar 2016

Rottweil. Heute an Dreikönig ist nicht nur der Anfang der Fasnet in Rottweil mit den Abstaubern, sondern an diesem Tag kommen erst einmal die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland. Einer davon ist seit 800 Jahren ein Mohr. Wie lange noch?

Den linksradikalen „Rassismus“-Experten ist der Mohr schon lang ein Dorn im Auge, und sie meckern und schmieren und diskutieren, bis es endlich den Mohren nicht mehr gibt. Dann muß auch das Herrenkramersche Kripple umgemalt werden.

Gestern hat Kanzlerin Merkel, die nicht genug Mohren ins Land kriegen kann, wieder die Sternsinger ausgeschickt. Es war kein einziges schwarz angemaltes Kind mehr dabei!

27 Antworten to “Dreikönig: Wie lang ist noch ein Mohr im Kripple?”

  1. Schantle Says:

    Münster

    Herrenkramersche
    (Heute mittag auch Lebigmachung)

    Dominikanermuseum

  2. Schantle Says:

    Merkel + Sternsinger 2012

    Merkel gestern: Wir müssen Respekt für alle bewahren!! Jaja, nur für unsere Kultur und Traditionen nicht!

  3. Schantle Says:

    Gestern hat einer gefragt, wie alt das Foto von den Abstaubern ist, das gestern in der Zeitung kam. Habe keine Ahnung, schätze aber ca. 1970!

  4. Oskar A. Says:

    Die Mainzer Fasnachts-Ikone Ernst Neger müsste sich heutzutage umtaufen lassen. Ich kenne auch einige Leute mit dem Familiennamen „Mohr“. Was machen die dann eigentlich?

  5. Schantle Says:

    Oh,
    der Ernst Neger ist längst im Visier!!! Seit Jahren!

    http://www.welt.de/vermischtes/article139087113/Nicht-Herr-Neger-ist-rassistisch-das-Logo

  6. Oskar A. Says:

    Auch sehr interessant: 🙂

    Der Mohr von Riedlingen
    Riedlinger Mohr

    „Die Fasnet in Riedlingen an der Donau kennt einen Mohren, die Riedlinger selbst sind die dazugehörigen „Mohrenwäscher“. Für diesen Umstand wird folgende Geschichte als Begründung angeführt: In Riedlingen gastierte einmal ein Zirkus, bei dem unter anderem ein Schwarzer, ein „Mohr“, war. Da die Einwohner Riedlingens bislang noch nie einen Schwarzen gesehen hatten, glaubten sie, es handle sich dabei um einen Weißen, der sich nicht gewaschen habe. Sie packten ihn, brachten ihn zum Marktbrunnen und versuchten, den Mohr weiß zu schrubben, was jedoch nicht gelingen wollte.“ (Auszug Mohr – Wikipedia)

  7. Oskar A. Says:

    Und der Sarotti-Mohr von der Schokolade ist ja schon heller geworden und nur noch von der Seite zu sehen.

  8. Oskar A. Says:

    Bin ich jetzt ein Rassist, weil mir die Sarotti-Schokolade gut schmeckt? 😉

  9. Oskar A. Says:

    Und die vielen Gasthäuser „Zum Mohren“, werden die alle zwangsumbenannt? Nein, das können wir nicht zulassen! 😉

  10. Oskar A. Says:

    Der Sarotti-Mohr im Wandel der Zeit: Nicht mehr schwarz, keine Augen und kein roter Vollmund mehr. Schade!

  11. Oskar A. Says:

    Zwangsumbenennungen in Berlin. Die Grün-Linken haben ihr Ziel erreicht. Aus dem Mohr wird die Möhre, das neue Symbol für die grün-faschistoide Ideologie. 😉

  12. Klabautermann Says:

    Und Möhringen bei Tuttlingen!

    Muss dieser Ort sich dieser Ort einen neuen Namen

    zulegen?

    Negerhausen?

    Bimboningen ???

  13. Oskar A. Says:

    @Klabautermann:

    Du hast recht. Die Möhringer sollten sich umbenennen. Der Ortsname stammt von der weiblichen Form des Mohren, der Mohrin bzw. Möhrin, ab. Alle Stuttgart-Möhringer und alle Tuttlingen-Möhringer, lasst Euch umtaufen, sonst seid Ihr Rassisten-Nester!

    https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6hringen_an_der_Donau

  14. Wahrsager Says:

    Was haben die nur alle gegen Mohren / Neger / Schwarze / Gelbe …
    Warum das Geschrei, soll doch jeder so ne Farbe haben wie er will. Was stört diese Typen denn an einem Mohren?
    Daß er nicht weiß ist so wie wir………….
    Tja ja, da muß wohl mal wieder der große Niklas mit dem Tintenfaß kommen……

  15. Wahrsager Says:

    https://de.wikisource.org/wiki/Der_Struwwelpeter/Die_Geschichte_von_den_schwarzen_Buben

    Erinnern mich irgendwie an Grüne, die schwarzen Buben…

  16. klepfer Says:

    Die Frage muss nicht lauten: „Dreikönig: Wie lang ist noch ein Mohr im Kripple“

    sondern im Zuge der Inklusion:

    „Dreikönig: Wann ist der Mohr ein Krüppele?“

    Haben es alle gecheckt? Wir sind jetzt politisch korrekt.

    🙂

    @schantle

    Es ist unglaublich aber wahr. Ich habe die Bilder vom Kanzlerinnenstelldichein mit den Sternsingern auch gegoogelt und keinen Mohren mehr gefunden. Vielleicht haben ja die böhsen Nazis hier den armen Mohren „arisiert“, d.h. wie weiland Michael Jackson mit Wasserstoffperoxid gebleicht?

  17. Wahrsager Says:

    Du meinst die böhsen Ökofaschisten… 100%

  18. klepfer Says:

    @Wahrsager

    Ja natürlich… 😉

  19. Oskar A. Says:

    Schon eigenartig: Am Kölner Hbf nur Dunkelhäutige, beim Empfang der Sternsinger im Kanzleramt nur Weisshäutige. 😉

    http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Fotoreihe/2016/2016-01-05-sternsinger/06.jpg?__blob=bpaTeaser&v=2

  20. Oskar A. Says:

    Auszug aus Merkels Rede anlässlich des Empfangs der Sternsinger heute im Kanzleramt. Und immer wieder suggeriert sie den Kindern, ja auch an die 45 Mio. Flüchtlinge zu denken. Sie hat nichts anderes mehr im Sinn. Sie ist von Sinnen. Sind alle schon nach Deutschland unterwegs, die 45 Millionen! 😦

    >>Wenn ihr heute über Flucht und Vertreibung redet, dann ist das etwas, an das sich die älteren Menschen in Deutschland heute noch sehr, sehr gut erinnern. Da weiß man, was das bedeutet. Deshalb muss es auch besonders uns Deutschen ans Herz gehen, wenn wir an die 45 Millionen Menschen denken, die heute auf der Flucht sind, die ihre Heimat verlassen mussten, die nicht wissen, wo sie morgen schlafen können, die nicht wissen, ob sie Wasser bekommen, die nicht wissen, ob sie genug zu essen bekommen und ob sie ärztliche Behandlung und Medikamente bekommen – vom Lernen will ich erst gar nicht reden.<<

  21. Friederika Says:

    Aus unserem Nachbarland Österreich:
    In der Umgebung von Salzburg ist Caspar, der Mohr, bei den Sternsingern nicht mehr dabei!

    ‚Sternsinger wieder unterwegs

    […] „Wie man sieht, ist bei uns kein Mohr mehr dabei – also der Schwarze fehlt sozusagen“, sagt H. W.-F., die eine Sternsingergruppe in Elixh. (Flachgau) begleitet. „Denn die Kinder mögen das Schminken nicht so richtig gerne.“ […]

    Quelle: Januar 2016
    http://salzburg.orf.at/news/stories/2750553/

    Haha, anlässlich Geburtstagspartys und Fasnet mögen die Kinder das Schminken aber schon. Bin gespannt, welche Ausreden wir wegen des Caspars in Deutschland zu lesen oder hören bekommen.

  22. Erzengel Says:

    Gerade kam der Bericht das der Bundesgauckler auf Schloss Belleveue die Sternensinger empfangen hat, da war aber kein schwarzer Melchior dabei selbst bei uns im Kaff war nix zusehen.Nächstes Jahr wird die Tradition geändert dann sind es in Zukunft drei Moslems .Wenn es nicht so traurig wäre könnte man darüber Lachen

  23. Friederika Says:

    @Erzengel – War der festen Überzeugung, Caspar wäre der Mohr.

    Habe nun gegoogelt und es scheint, jeder der drei Könige wurde mal als „Mohr“ bezeichnet.

    Ab dem 12. Jahrhundert wurde in der künstlerischen Darstellung einer der drei Könige zum Mohren mit dunkler Hautfarbe.[16] Dabei wird meistens der jüngste König Caspar als Mohr dargestellt. Doch finden sich bereits in anderen frühen Quellen Melchior und mitunter auch Balthasar als die Vertreter Afrikas.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_K%C3%B6nige

  24. Erzengel Says:

    @Friederika
    Uns wurde damals beigebracht das der Melchior das Negerle ist selbst in meiner Zeit als Sternsinger. Aber wie du schreibst war jeder mal des Negerle aber Danke für die Info

  25. Wahrsager Says:

    Was passiert eigentlich wenn ein echtes ( ja ECHTES!)
    Mohrle mal bei den Sternsingern mitmachen will?
    Muß sich das vorher wie ein Bajass weiß anschmieren?

  26. Audifax Says:

    Das ganze Durcheinander, das zwangsläufig zustande kommt, wenn sich inszenierte political Correctness selber im Weg steht, wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre. Offenbar scheint den Verantwortlichen bis hinauf zu den höchsten Stellen (etwa den Verfassern der offiziell zum Verlesen angeordneten Bibelübersetzungen) nicht bekannt zu sein:
    Im griechischen Original heißen die fraglichen Krippenbesucher „magoi“, das heißt, Priester der alten persischen Staatsreligion mit dem Gott Ahrumazda. Diese Priester bildeten eine sehr mächtige Kaste, sie hatten sogar (in Pasargadai) eine eigene Hauptstadt. Daher wohl auch ihre brauchtümliche Darstellung als Könige.
    Überdies beschreibt das alttestamentliche Buch Esther den persischen Herrscher Xerxes (sein Titel: König der Könige, also derselbe wie Christus) als herrschend von Indien bis Schwarzafrika. Das Auftreten eines schwarzafrikanischen Priesters ist folglich dem Bibeltext entsprechend und keine neuzeitliche Verfälschung.
    Wenn irgendetwas an der ganzen Sache fremdenfeindlich ist, dann doch wohl nur die Herabsetzung von hochrangigen Priestern einer anderen Religion zu bloßen „Sterndeutern“. Das gehörte zwar auch zu ihren Aufgaben – aber darf man analog katholische Priester wegen ihrer Pflicht zum Brotverteilen als Bäckerjungen bezeichnen?


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