Mexikanische Zeitung wirft Oberndorf Mord vor

6. Januar 2016

Kreis Rottweil. In Oberndorf, Deutschland, wachsen Jugendliche und Kinder in Parks ohne Polizei auf, während ihre Eltern in der Fabrik Waffen produzieren. Zur gleichen Zeit schleift in Arcelia, Guerrero, eine mexikanische Familie ihre Schmerzen durch kaum gepflasterte Straßen; sie sucht nach Gerechtigkeit für ihre Tochter, ermordet von Soldaten, die Gewehre von dort tragen, von Oberndorf, wo niemand im letzten halben Jahrhundert ermordet worden ist.

So beginnt ein sehr langer, höchst emotionaler Artikel auf der mexikanischen News-Seite SinEmbargo, der den Tod eines 15-jährigen Mädchens und die Morde der Drogenmafia und des korrupten Militärs in Mexiko wieder einmal Heckler & Koch in die Schuhe schieben will. Dazu werden Fotos aus Oberndorf und aus dem Bundesstaat Guerrero gezeigt.

Der Reporter war offenbar nämlich auch in Oberndorf (oder war es wieder einmal der Grässlin)? Er ging dort auf den kleinen Friedhof am Río Neckar und fand nur ein einziges Grab eines unter 30-Jährigen, eines gewissen Jakob Testel, der mit 24 Jahren gestorben, aber nicht ermordet worden sei.

Und dann fährt Reporter Humberto Padgett nach Rottweil auf den Friedhof, denn wenn man Tote unter 30 in Deutschland sehen wolle, müsse man zu einem Kriegerdenkmal, und da sehe man Dutzende Gräber von 1945, dem letzten Jahr, als Deutschland sich selbst den Krieg gebracht habe. Von dort an, habe es ihn nur noch exportiert!

So endet der lange Schmalzartikel von heute! Klar, wenn es Oberndorf nicht gäbe, dann würde in Mexiko keiner mehr ermordet.

Tut mir leid, Humberto, die Mörder sind die Mexikaner und nicht wir. Heckler & Koch bleibt! Wir schließen unsere Fabriken nicht wegen mexikanischen Bandidos, die ihre Waffen sowieso aus der ganzen Welt ins Land schmuggeln! Guerrero, wie der gefährliche Bundestaat heißt, bedeutet übersetzt übrigens „Krieger“. Warum?

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2 Antworten to “Mexikanische Zeitung wirft Oberndorf Mord vor”

  1. weggle@gmx.de Says:

    Alles Mörder:
    Alle im Produktionsverlauf Beteiligten der Automobilindustrie: 2014 = 3.377 Tote im Straßenverkehr in Deutschland. Weltweit ??
    Alle Hersteller von Fast Food / alle Hersteller von Leitern……… es ist schon erstaunlich, welche Querverbindungen gezogen werden. Einer ist immer der Schuldige: der Deutsche bzw. Deutschland, denn da gibt’s auch immer Kohle zum abgreifen. Alle anderen Waffenhersteller fabrizieren Schusswaffen die auf der Technologie des Wattebällchen verschießens basieren.

  2. klepfer Says:

    Nicht die Waffe tötet, sondern der, der sie bedient.

    Im Übrigen – hätten alle Jesiden und Aleviten in Syrien ein HK 36 daheim im Schrank stehen gehabt, hätten die Mörder des IS keine Chance gehabt. Wäre jeder Jude anno 1938 bewaffnet gewesen, hätten es sich die feigen Schweine der SA mit der Kristallnacht noch einmal ganz genau überlegt. Wären alle Mexikaner gut bewaffnet, hätten die Banden keine Chance Macht zu projezieren.

    Die Amerikaner haben nicht ohne Grund das Recht auf Waffenbesitz in ihrer Verfassung stehen. Wer ehrbar ist, der ist auch wehrbar. Besser stehend sterben als lebend im Staube zu kriechen.


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