Grüne Geigenlehrerin Bott will Asyl-Posten

27. Januar 2016

Rottweil. Lang hat sie es nicht ausgehalten, die Bott! Der Turm steht, jetzt muss sie woanders rummosern. Seit zwei Jahren spielt sie Geige im Freundeskreis Asyl, jetzt soll die Stadt einen Posten für sie schaffen.

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Broß,

wie Sie wissen, bin ich seit über zwei Jahren mit meinem Geigen-Projekt im Rahmen des Freundeskreis Asyl aktiv. Vielfach hat der der Freundeskreis auf die Notwendigkeit einer städtischen Integrationsbeaufragten-Stelle zu Koordination der ehrenamtlichen Tätigkeiten hingewiesen. Sie behaupten, die volle Verantwortlichkeit liege beim Landkreis, die Stadt wäre nicht in der Pflicht.

Das Ministerium für Integration des Landes unter Frau Ministerin Bilkay Öney hat im Gegensatz zu Ihnen die Notwendigkeit hauptamtlicher kommunaler Mitarbeiter erkannt und bereits 2013 eine Verwaltungsvorschrift über ein Förderprogramm für solche Stellen veröffentlicht.

Im August 2015 hat Frau Öney alle Städte und Gemeinden bezüglich des Förderprogramms für das Jahr 2016 angeschrieben. Sie sind daraufhin weder selbst aktiv geworden, wie dies mehrere uns bekannte Kommunen getan haben, noch haben sie uns diese Informationen weitergeleitet.

In Baden-Württemberg gibt es jetzt 150 kommunale Integrationsbeauftragte, in unserer Umgebung in Villingen, Tuttlingen, Schramberg und Oberndorf mit vollem Deputat, Sulz hat eine 50-Prozent-Stelle. Warum ist Rottweil noch nicht so weit?

Wie kann man die Hilferufe der Ehrenamtlichen derart ignorieren und Fördermittel an sich vorbeiziehen lassen! Besonders für diejenigen, die sich im Freundeskreis aus der Notwendigkeit heraus bis an ihre Grenzen engagieren, ist das unfassbar und äußerst deprimierend!

Sie haben ohne vorherige Absprache mit dem Freundeskreis Asyl ein sogenanntes „Bündnis für Flüchtlingshilfe und Integration“ konstruiert, das hauptsächlich aus einer WebSite und einigen, meines Erachtens wenig ergiebigen Sitzungen besteht, die zu Terminen stattfinden, während derer der Normalbürger seiner beruflichen Arbeit nachgeht.

Was hat uns, den im Freundeskreis Tätigen, dieses Bündnis bisher gebracht? Wir haben mit Doppelstrukturen zu kämpfen, sollen zusätzliche Vermittler-Tätigkeiten übernehmen und an zusätzlichen Sitzungen teilnehmen. Das erschwert uns die praktische Arbeit, die wir eigentlich tun wollen und deren Ausmaß zunimmt!

Herr Broß, sie verheizen die Ehrenamtlichen!

Wir brauchen dringend ein Signal, das die Stadt für die notwendige Unterstützung durch eine/n Integrationsbeauftragte/n gibt, das darf nicht wieder vertagt werden!

Falls Sie die Notwendigkeiten noch nicht sehen können, lade ich Sie – und das gilt ebenso für alle Gemeinderäte – ein, mich oder andere Ehrenamtliche mal ein paar Stunden bei unserem Einsatz zu begleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Bott

Wieso braucht jede Stadt und jedes Kuhnest „eine/n Integrationsbeauftragte/n“? Wir haben schon genug unnötige, unproduktive Scheinberufe wie Frauenbeauftragte, Antidiskriminierungsbeauftragte, Rassismusbeauftragte, Lesbenentittengender-Beauftragte, Migrationsbeauftragte, Flüchtlingsbeauftragte, Beauftragte für Chancengleichheit und wie diese sinnlosen Posten – meistens für Frauen -, die der Steuerzahler blechen darf,  alle heißen.

Wir brauchen derzeit bestimmt keine Leute, die immer noch mehr Asylanten anlocken, welche hier gratis einen Mercedes, eine Blondine und ein Gebiss erwarten, sondern wir brauchen dringend mehr Polizei, dass endlich die Grenze kontrolliert und dicht ist. Da rennen „Flüchtlinge“ mit sieben Identitäten durch die Republik und kassieren an sieben verschiedenen Stellen Asylstütze, wie der Attentäter von Paris, der aus Deutschland kam!

Ansonsten kann Frau Bott gerne in ihrem Oberstübchen den Asylanten Geige vorspielen! Wieviel hat sie denn inzwischen aufgenommen? Und was kassiert sie für die an Staatskohle? Wir warten auf einen Offenen Brief! Und was hat die Asyl-Geigerei denn bisher gebracht? Darf man das auch mal hören?

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15 Antworten to “Grüne Geigenlehrerin Bott will Asyl-Posten”

  1. Holle Says:

    So wie es aussieht hat sich diese Bott ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt und war sich ihrer Sache wohl ein wenig zu sicher 🙂
    Guckst du hier:
    http://www.nrwz.de/aktuelles/rottweil/freundeskreis-asyl-distanziert-sich-von-bottschem-beschwerdebrief-an-bross/20160127-1320-107679

  2. Baurebub. Says:

    Was hatt die Frau ? Ist die immer so ?

  3. Schantle Says:

    Stellungnahme von Jörg Gronmayer, Freundeskreis Asyl, Rottweil:

    Zu Ihrem Artikel „Herr Broß, Sie verheizen die Ehrenamtlichen!“ (NRWZ) und dem Leserbrief „Ehrenamtliche verheizt“ (Schwarzwälder Bote) vom 26. und 27.01.2016 stellen wir fest, dass darin falsche Behauptungen aufgestellt wurden, die als allgemeine Auffassung des Freundeskreises Asyl Rottweil suggeriert werden. Dieser Eindruck ist falsch und wir distanzieren uns ausdrücklich von den im Artikel und der Überschrift erhobenen Vorwürfen.

    Richtig ist stattdessen, dass in den vergangenen Wochen und Monaten intensive Gespräche und Arbeitstreffen zwischen Stadt, Bündnis und Freundeskreis stattgefunden haben, bei denen unsere haupt- und ehrenamtlichen Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe und -integration gebündelt und abgestimmt werden konnten. Daraus ist eine partnerschaftliche Basis zwischen den beteiligten Organisationen und Personen gewachsen.

    Weiter wird im Artikel behauptet, dass am heutigen Mittwoch, dem 27. Januar im Gemeinderat über einen Antrag des Freundeskreises zur Schaffung einer Stelle eines Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten abgestimmt werden soll mit der Aufforderung, diesen Antrag abzulehnen.

    Es wird zudem angedeutet, der Freundeskreis Asyl wäre bereits unzulässig vor den Gemeinderäten von der vorgeschlagenen Ablehnung unterrichtet worden.
    Dies ist nicht richtig.

    Richtig ist stattdessen, dass wir diese Informationen wie alle Bürgerinnen und Bürger dem Bürgerinfosystem unter http://www.ris-rottweil.de/buergerinfo/ entnehmen konnten. Letzte Woche hat ein Gespräch zwischen Vertretern der Stadt, des Landes, der Wohlfahrtsverbände und dem Freundeskreis Asyl stattgefunden. In diesem Gespräch wurden neue Argumente und Perspektiven erarbeitet, die unseren Antrag erweitern und ergänzen. Dies ist auf großes Interesse gestoßen. Das Ergebnis dieses Gesprächs war es, die Tisch- und Sitzungsvorlage zu ergänzen. Außerdem wurde Herrn Oberbürgermeister Broß empfohlen, die Abstimmung über den Antrag zu verschieben, um den Stadträten Zeit und Gelegenheit zu geben, die neuen Argumente zu prüfen und mit ihren Fraktionen abzustimmen. Dies wurde von allen Anwesenden begrüßt.
    NRWZ, danke Holle!

  4. Schantle Says:

    Stellungnahme von Henry Rauner, Sprecher des Bürgerforums Rottweil:

    Es ist schon erstaunlich, wie eine Ute Bott agiert. Statt ein persönliches Schreiben an den Oberbürgermeister, muss es gleich ein „öffentlicher“ Brief sein.

    Selbst nicht im Bündnis für Asyl mit dabei, diskreditiert sie diesen Kreis mit der Behauptung „wenig ergiebige Sitzungen“ und tut außerdem dem Freundeskreis Asyl, der in diesem Bündnis immer vertreten ist, keinen Gefallen.

    Frau Bott lassen Sie es sich gesagt sein: dieses Bündnis ist äußerst wertvoll, da sehr viele Menschen aus unterschiedlichen Institutionen, Vereinen und als Privatperson hier zusammensitzen und mit ihrer jeweiligen Kompetenz diese Herausforderungen aktiv bearbeiten. Sechs Verschiedene Themenkreise wurden von Anfang an unter der Leitung von Herrn Pfaff, Stadtverwaltung, gebildet und jeder Teilnehmer kann sich nach seinen Interessen dazu setzen und mitwirken. Die Ergebnisse aus diesen Themenkreisen werden jeweils im großen Kreis kurz präsentiert. Dieses Bündnis ist nicht nur sehr wertvoll, sondern auch effizient. Und es gibt einem auch das Bewusstsein: wir schaffen es sehr wohl, weil alle guten Willens sind und aktiv und positiv mitwirken.

    Solche Störfeuer wie von Frau Bott sind allerdings unnötig, weil sie versucht, das gute Miteinander der Akteure, und dazu zähle ich an vorderster Front auch den Freundeskreis Asyl, abzuwerten. Um die vielfältigen Hausaufgaben weiß das Bündnis sehr wohl, da braucht es keine Frau Bott, die der Bevölkerung immer sagen will, wie es anders geht.

    NRWZ, dank für Tipp an Holle!

  5. Thor Says:

    Dem Nowaki bleibt au nix erspart, lebt der noch?

    Zitat:Nowak ist ein Familienname slawischer Herkunft, der in dieser Form im Polnischen und Sorbischen vorkommt.

    Okay!

  6. Oskar A. Says:

    Aber die Verfilzung von Rauner, Keller und Hellerling ist auch fast mafiös. Und dass der arbeitslose Europa-Chef Keller gleich in den Vorstand der Rottweiler Bürgerstiftung gewählt wird, hört sich auch so halbseiden an: Camorra lässt grüßen! Ich werde mein Volksbank-Konto kündigen, zumal die Gebühren für allen Sch… wieder erhöht werden. Zum Beispiel Barauszahlung am Schalter 1,50 € oder jede Überweisung bei Erfassung durch Voba-Mitarbeiter 1,50 € und das bei einem monatl. Grundpreis von 1,90 €. Eine Abzockerei! Gauner Rauner! 😦

  7. Schantle Says:

    Oskar A

    das Gegenteil ist richtig. Ich finde es toll, dass der Epfendorfer Keller hier mitmacht. Solche Leute und Macher brauchen wir und nicht überall linksgrüne Bürgerinitiativen, die alles verhindern wollen!

  8. Keinereiner Says:

    Schade, dass die Presse bis heute nicht thematisiert hat, wie sich Nowaki an den Flüchtlingen bereichern will durch sein geplantes Asylantenheim.

  9. Peter Arnegger Says:

    Das war in der NRWZ zum Wochenende, aber noch nicht online. Extra für Sie, Keinereiner, und andere Leute, die das immer wieder bezweifeln: http://www.nrwz.de/featured/kein-geschaeftsmodell-sondern-ein-hilfsangebot-zimmermann-macht-eigene-halle-frei/20160128-1330-107803

  10. Keinereiner Says:

    Sorry, Peter, die Wochenendausgabe lese ich nicht. Auf Papier kriege ich sie wegen Aufkleber auf dem Briefkasten nicht und als PDF ist es mir irgendwie zu unhandlich.

    Ich bezweifle es auch weiter. Ortsüblich sind um die 6€, für solche Absteigen dann eher 4-5€. Bis zu den angeblichen nur 10€ pro qm bleibt genug Spielraum für eine goldene Nase.

    Und dass die Nachbarn einverstanden ist, ist der Lacher der Woche. Seine Geigenlehrerin wird schon den nächsten Leserbrief vorbereiten und dann gegen die Unruhe im Tal unten protestieren, jede Wette. 😀

  11. Hadumoth Says:

    Die Bott spielt halt die beleidigte Leberwurst, weil ihr freudiges Handeln und Würgen nicht enthusiastisch genug gewürdigt wird.

    Botts Blitz.

  12. Peter Arnegger Says:

    Öhm, die Frau Bott ist Nowacks Frau, Keinereiner. Er wird das mit ihr besprochen haben.

  13. Müsli Otto Says:

    @Peter
    Das ist allen Beteiligten klar. Es hieß dort ja „seine Geigenlehrerin“. 😉

    Naja, er hat es nicht leicht daheim, der Zimmermann.

  14. Thor Says:

    Da zog wohl einer die Arschegeige? Was es für integrierte Migranten gibt, alle Achtung:)


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