Dunningen hat genug vom kranken Schultes

14. Februar 2016

Kreis Rottweil. Der Dunninger Schultes Dr. Stephan Kröger ist seit Oktober krank und lässt sich nicht mehr blicken. Jetzt rebellieren einige Bürger anonym dagegen. Wundert mich nicht. Hab‘ schon lang drauf gewartet.

Auffällig ist, dass der Kranke sich laut Presse immer nur telefonisch meldet und weitere vier Wochen krank ankündigt. Wenn das stimmt, ist das unsauber. Jeder normale Arbeitnehmer müsste längst ein ärztliches Attest vorlegen. Man kann doch nicht einfach so verschwinden. Ansonsten dürfte die Rechtslage sehr schwierig sein.

Die anonymen Briefschreiber in Dunningen greifen laut NRWZ den Gemeinderat an, der nix dagegen tue, und sagen, hinter ihnen stünden tausende Dunninger, vielleicht alle. Guck mer mol! Kröger wurde im Juni 2014 gewählt, eine zweite Wahl gewinnt er sicher nicht!

12 Antworten to “Dunningen hat genug vom kranken Schultes”

  1. Friederika Says:

    Auch Frittlingens BM ist schon seit Längerem krank geschrieben (1. PM Juli 2015)

    ‚„Habe mir meine Erkrankung nicht ausgesucht“
    Frittlingens Bürgermeister Martin Leo Maier reagiert auf zunehmende Kritik wegen seiner Abwesenheit

    Frittlingen abra Frittlingens Bürger sind zunehmend unzufrieden, weil sie überhaupt keine Nachricht haben, wie es wegen der seit Sommer andauernden Erkrankung von Bürgermeister Martin Leo Maier an der Gemeindespitze weitergehe. Der Heuberger Bote hat in dazu angeschrieben. Maier antwortete Folgendes:

    „Ich bin ernsthaft erkrankt. Deswegen kann ich die Amtsgeschäfte ja derzeit nicht wahrnehmen. Die Erkrankung habe ich mir nicht ausgesucht. Was ich von mir aus zur Genesung beitragen kann, das tue ich. Die Genesung selbst liegt nicht in meiner Macht. Deshalb kann ich auch keinen Zeitpunkt für meine Rückkehr ins Amt nennen.‘

    Quelle: SZ, 06.02.2016
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Habe-mir-meine-Erkrankung-nicht-ausgesucht-_arid,10388617_toid,650.html

  2. Oskar A. Says:

    Bei der Abteilungsversammlung der Feuerwehr Dunningen am 20. Januar 2015 war er wohl noch zu sehen. Was ist inzwischen passiert?

  3. Oskar A. Says:

    Vielleicht hat er sich das Amt des Bürgermeisters anders vorgestellt oder ihm war Dunningen zu langweilig und er ist wieder in Freiburg untergetaucht. Hat dort mal jemand nach ihm geforscht?

  4. support Says:

    Dazu fällt mir spontan die Story mit dem schwulen Postboten ein der in Rickenbach (Hotzenwald) tatsächlich noch zum Bürgermeister gewählt wurde und seither einige Richter beschäftigt(e)…

    „Norbert Moosmann war von 2007 bis 2012 Bürgermeister von Rickenbach“

  5. Oskar A. Says:

    Kröger scheint ja auch so ein Dauer-Kandidat zu sein, den man nicht unbedingt wählen will. Haben sich die Dunninger nicht aufklären lassen? Wollte 2013 schon einmal Bürgermeister von Hockenheim werden. Krankheit ist wohl eher psychischer Natur.

  6. ewing Says:

    Die „Rebellion“ der anonymen Leserbriefschreiber.
    Wow, jetzt lehnen sich die Dunninger aber weit aus dem Fenster!

  7. Oberndorfer Narro Says:

    Dunningen ist unter BM Winkler sehr verwöhnt worden. Die Fußstapfen, die er hinterlassen hat, sind groß. Schade, dass die protestierenden Bürger nicht das Engagement von Fr. Erath und der Verwaltung würdigen. Klappt doch ganz gut. Die NRWZ hat auch gut recherchiert, da könnte man doch einen Link setzen.

  8. Rudolf Radieschen Says:

    Fr. Erath hat sicherlich vieles verdient, aber keine Würdigung ihres Engagements. Die Frau hat außerhalb ihres Zirkels keine Rückhalte in der Bevölkerung. Nicht ohne Grund ist sie bei der letzten Wahl ja letztlich nicht selbst angetreten. 😉

  9. Oskar A. Says:

    Schon eigenartig, die Ähnlichkeiten von Frittlingen und Dunningen: Sowohl Martin Leo Maier wie auch Stephan Kröger sind schon länger krank geschrieben und beide Juristen. Also, wählt niemals einen Rechtsanwalt als Bürgermeister. Aus der Nummer kommt keiner mehr raus. 😉

  10. Oskar A. Says:

    Oder schaut euch mal den Zoff in Denkingen mit Bürgermeister Wuhrer an. Vielleicht sind die beiden Schultes deshalb so krank geworden?

  11. Normalverbraucher Says:

    Wie lang ist die Wahlperiode für Bürgermeister? Kann man ihn überhaupt loswerden, außer man erwischt ihn beim Silberlöffelklau oder mit der Hand in der Portokasse? Wenn nicht, dann ist so ein Posten als Bürgerrmeister ein idealer Ruheplatz ür Faulenzer, Blender und Nichtstuer. Und mit einem Doktortitel ist das „einfältige“ Landvolk ganz einfach zu täuschen.
    zu Rudolf Radieschen: Da soll doch die Ortsdurchfahrt zur Tempo30Zone werden. Alle im Gemeinderat sind dafür? Aber wurde die stellvertretende Bürgermeisterin nicht schon mal in einem der letzten Bürgerbälle wegen ihrer so „langsamen“ Fahrweise und den entsprechenden Fotos erwähnt? Und es gibt noch andere Ratsmitglieder mit ähnlicher Fahrweise. Nochmals: wieviele stimmten GEGEN Tempo 30?

  12. ebbele Says:

    „Dunningen ist unter BM Winkler sehr verwöhnt worden“ …
    ist sicher richtig – und doch hat er zum Abschied den Dunningern noch ein richtig faules Ei ins Nest gelegt:
    Die Gemeinschaftschule und damit der Absturz des Bildungsstandard an der Eschachschule ins Bodenlose …


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