Altes KSK-Sparbuch gefunden! Wow!

16. Februar 2016

Rottweil. Beim Aufräumen habe ich ein altes Sparbuch der Kreissparkasse Rottweil gefunden. Es haut einen um, wenn man liest, was die einmal für Zinsen gezahlt haben:

3% Zins ab 1.1.54
3,5% Zins ab 1.7.56
3,25% ab 10.2.58
3% ab 6.8.58
3,5% ab 1.1.60
4% ab 1.7.60
3,5% ab 1.7.61

Und so weiter, nie unter 3 Prozent, egal ob bloß 10 Mark drauf waren oder 59 Mark und 13 Pfennig. Gucken wir mal heute an! Sparkassenbrief:

1 Jahr 0,05 % 0,10 %
2 Jahre 0,10 % 0,15 %
3 Jahre 0,15 % 0,20 %
4 Jahre 0,20 % 0,30 %
5 Jahre 0,30 % 0,40 %
6 Jahre 0,30 % 0,40 %
7 Jahre 0,40 % 0,50 %
8 Jahre 0,40 % 0,50 %
10 Jahre 0,60 % 0,75 %

Die erste Zahl gilt ab 1000 Euro, die zweite ab 10.000 Euro. Wer also bei der Kreissparkasse heute 1000 Euro anlegt, kriegt nach einem Jahr 50 Cent als Zins! Dankeschön! 1954 hätte man für die gleiche Summe umgerechnet 30 Euro gekriegt! Soweit haben wir es gebracht!

Ich will aber nicht die Sparkassen und Volksbanken angreifen, denen das Wasser bis zum Hals steht, abgesehen davon, dass deren feige Chefs ihr Maul nicht aufkriegen und vor der Politik katzbuckeln.

Nein, ich will nicht mal den italienischen Paten Draghi von der EZB angreifen, sondern nur die Merkel, den Schäuble und den ganzen trüben Haufen im Bundestag, welche den Draghi mit installiert haben und sich seither hinter dem wegducken, anstatt ihn aus dem Amt zu kegeln.

Dieser eine Mann kann undemokratisch jeden Tag machen, was er will! Aus Berlin kommt kein Widerspruch! Wir blechen, die EU ist denen heilig und wir folgen in den Untergang. Wir Einheimischen sind unseren Politikern dabei absolut schnurz! (PS: Bitte mir keine osteuropäische Einbrecherbande auf den Hals hetzen, das alte Sparbuch von meinem Opa ist leider längst leer!)

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3 Antworten to “Altes KSK-Sparbuch gefunden! Wow!”

  1. Schantle Says:

    Das ist er: demnächst Minuszinsen, Bargeld weg und Banken dicht!

  2. Schantle Says:

    Handelt die EZB illegal?

    Darüber tobt seit Jahren ein erbitterter Streit vor Europas höchsten Gerichten – heute vor dem Bundesverfassungsgericht.

    Es geht um die „Outright Monetary Transactions“, von EZB-Präsident Mario Draghi vor zweieinhalb Jahren in einer inzwischen schon legendären Pressekonferenz mit den Worten angekündigt, er wolle den Euro retten, was auch immer es koste („whatever it takes“). Die EZB möchte damit Krisenstaaten unter die Arme greifen, indem sie deren kurzfristige Anleihen aufkauft. Und zwar uneingeschränkt, solange die Länder unter den Rettungsschirm ESM schlüpfen und sich zu strengen Reform- und Sparmaßnahmen verpflichten. Juristen und Ökonomen schimpften, das sei keine Geldpolitik (wofür die EZB zuständig ist), sondern Wirtschaftspolitik (wofür sie nicht zuständig ist). Allen voran zog der wortgewaltige CSU-Politiker Peter Gauweiler unter lautem Getöse vor Gericht.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ezb-vor-gericht-showdown-in-karlsruhe

  3. ebbele Says:

    … schau mal wie er die Augen verdreht!
    Ist ihm selbst wohl nicht ganz geheuer das Ding das er da durchzieht …
    wahrscheinlicher ist es ein Signal-Foto


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