Sitzenbleiberquoten im Ländle steigen

23. Februar 2016

Schulstadt Rottweil. Seit der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung durch Grünrot in Stuttgart, um auch den Dümmsten das Abi noch nachzuschmeissen, fallen immer mehr in den Realschulen und Gymnasien durch, obwohl das Niveau auch dort gegen Null tendiert! Hier eine Rechenaufgabe aus der siebenjährigen Volksschule in Rottweil vor dem Ersten Weltkrieg, die heute ohne Taschenrechner von kaum einem Abiturient richtig gelöst würde:

volksschuleZinsdivisoren

Wieviel Zins bringen 768 Mark in 43 Jahren bei 5%, 4 1/2%, 4%, 3,6%, 3%, 2%, 1%? Die Kopie ist aus einem Schülerheft! Und da die aktuellen Durchfaller. Das niveausenkende grünrote Hobby ‚Inklusion‘ ist da noch nicht mit drin. Dann wird es noch schlimmer und noch unterirdischer! Die CDU will bei Wahlsieg an diesem System wie üblich auch nix ändern.

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18 Antworten to “Sitzenbleiberquoten im Ländle steigen”

  1. Dorfschantle Says:

    Ganz einfach, lieber Schantle: Die Zinseszins-Berechnung ist inzwischen überflüssig geworden, weil wir eh keine Zinsen mehr erhalten. Traurig, aber leider wahr.

  2. Oberndorfer Narro Says:

    Die Vereinfachung der deutschen Rechtschreibung

    Wegfall der Großschreibung:
    einer sofortigen einführung steht nichts im weg, zumal schon grafiker und werbeleute zur kleinschreibung übergegangen sind.

    wegfall der dehnungen und schärfungen:
    dise masname eliminirt schon di gröste felerursache in der grundschule, den sin oder unsin unserer konsonantenverdopelung hat onehin nimand kapirt.

    v und ph werden durch „f“ – z, tz und sch werden durch „s“ ersetzt:
    das alfabet wird um swei buchstaben redusirt! sreibmasinen und sesmasinen werden dadurch fereinfacht und wertfole arbeitskräfte könen der wirtsaft sugefürt werden.

    q, c und ch werden durch „k“ – j und y werden durch „i“ – pf wird durch „f“ ersest:
    sind son seks bukstaben ausgesaltet. die sulseit kan sofort fon neun auf swei iare ferkürst werden. anstat aksig prosent reksreibunterikt könen nüslikere fäker wi fisik, kemi oder reknen ferstärkt gelert werden.

    di seiken ä, ö und ü weren durk „a“,“o“ und „u“ ersest:
    ales uberflusige ist iest ausgemerst di otrogafi ist wider slikt und einfak! naturlik benotigt es einige seit, bis ierder mit diser fereinfakung riktig ferdraut ist sasungsweise ein bis swei iare. anslisend durfte als nakstes sil die fereinfakung der nok swirigeren und unsinigeren gramatik anfisirt werden.

  3. Normalverbraucher Says:

    Ob die Grundschulempfehlung wirklich sinnvoll ist, da ha ich aus eigener Erfahrung Zweifel: Mit der Grundschulempfehlung Hauptschule gestartet, durch Prüfung zur Realschule nun auf dem Weg zum Abi.
    Zum Oberndorfer Narro: Man kanns auch übertreiben.
    Sinnvoll wäre es gewesen auf Y und V zu verzichten und entsprechend der Aussprache auf j und ü bzw. auf f und w zu verteilen: Beispiel Vater zu Fater, Vase zu Wase. Es würde dem Ziel schreib wie du spricht näher kommen.

  4. Schantle Says:

    Normalverbraucher

    Das System war immer durchlässig, es gab immer Umwege kein Problem, schon seit ich denken kann. Aber so wie jetzt, das ist ein Rückschritt!

  5. Friederika Says:

    Einerseits soll Arabisch und Chinesisch an Gymnasien unterrichtet, andererseits die deutsche Sprache vereinfacht werden. Soll nun wegen manchen dumm-deutschen Schülern oder Lehrern z. B. auch das Y und V im Französischen und Englischen entfallen?

  6. Friederika Says:

    ja, ja, wegen mancher … 😉

  7. Friederika Says:

    Das „ß“ (scharfes S, SZ) könnte entfallen. Schließlich kommen die Schweizer auch ohne ß aus.

  8. Klabautermann Says:

    Wir brauchen doch in Zukunft keine Schule mehr.

    Eine Koran – Schule reicht doch vollkommen aus.

    Lang lebe die Einfalt der Krünen !!!

  9. Audifax Says:

    Hier die Abituraufgaben BW 2030:

    Religionslehre: In welcher Stadt sitzt das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche?

    Deutsch: Wer schrieb Schillers Räuber?

    Erdkunde: Welcher Fluß fließt durchs Neckartal?

    Geschichte: Welche Länder schlossen den österreichisch-ungarischen Ausgleich?

    Gemeinschaftskunde: Nach wem ist das Willy-Brandt-Haus benannt?

    Englisch: Wie lautet die richtige Schreibweise des Wortes „Windows“?

    Mathematik: Auf welcher Zahl basiert das Zehnersystem?

    Physik: Wer entdeckte die Röntgenstrahlen?

    Biologie: Welche typische Färbung hat ein Rotkehlchen?

    Sport: Der wievielte FC Nürnberg wurde 1968 deutscher Fußballmeister?

    Musik: Wie lautet der Grundton der B-Dur-Tonleiter?

  10. Vidar Says:

    Nur Hochbegabte können da noch bestehen.

  11. ewing Says:

    @ Audifax

    Ihre Abiprüfung gefällt mir Muuhahahaha.

    In jedem Brettergymnasium vor 40 Jahren waren die Leistungsanforderungen höher, als an der kommenden Islamischen Gemeinschaftsschule.

  12. Keirut Says:

    Die Sitzenbleiber sind allesamt hochqualifiziert für eine steile Parteikarriere bei den Linksgrünen.

  13. Friederika Says:

    Bildung und eine gewisse Selbstständigkeit der Kinder beginnen schon auf dem Weg zur Schule oder zum Kindergarten.

    So sollte ein Drittel / ein Achtel (?) der Eltern vehement vermeiden, ihre ab etwa 4,5-jährigen Kids (nicht aus Besorgnis, sondern wegen zu späten Aufstehens) zu diesbezüglichen Institutionen zu kutschieren.

    Wir hier wissen doch alle aus eigener Erfahrung, was es auf dem Schulweg Wissenswertes zu beobachten, aber auch zu beachten gab bzw. heute noch gibt.

    Beispielsweise führte mein KiGa- und Grundschulweg an einer Pferdeweide, Metzgerei und Fabrik vorbei. Ich streichelte die Pferde, fütterte sie ab und an mit Karotten, roch den aus der Metzgerei strömenden Sud und sah emsig arbeitende Menschen durch die Fenster der Fabrik – oder das Beachten des Straßenverkehrs. Erfahrungen, die Kindern mit einem Eltern-Taxi im Hintergrund jeden Tag entzogen werden.

  14. Normalverbraucher Says:

    Zu Schantle: Durchlässigkeit ja, aber bei weniger interessierten Eltern? Viel wichtiger aber, wie hoch ist die Zuverlässigkeit der Empfehlung?

    Zu Friederika: Ich bleibe dabei v und y sind verzichtbar. Und als Hinweis, es gab schon mal eine große Reform, die uns das h einsparte. Ich denke da an thun, Thal usw und nur weil einer auf das h in seinem Sitzplatz nicht verzichten wollte haben wir heute noch den Thron statt dem Tron.

  15. Friederika Says:

    @Normalverbraucher – fielleicht bei dem Wort „fater“. Aber niemals bei Ferben mit den Forsilben ver-. (verdienen, vor allem, verkommen etc.).
    Das „h“ einsparte, aber nicht vollständig weggelassen wurde.
    Was wird dann aus dem Geschwindigkeitsindex „v“?
    Was wird aus den mathematischen Formeln oder Variablen, die ein „y“ enthalten?

  16. Keirut Says:

    Friederika spricht mir mit beiden Kommentaren aus der Seele.

  17. Normalverbraucher Says:

    Zu Friederika: Wie jede Änderung wäre auch diese gewöhnungsbedürftig. Aber lies mal alte Bücher, gedruckt um 1800. Die sehen für uns genauso merkwürdig und fremd aus. Und die damalige Umstellung auf unsere heutige Schreibweise war für die damaligen Menschen genauso gewöhnungsbedürftig.


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