Wen wählt unsere Partnerstadt Brugg?

9. März 2016

Rottweil / Brugg. Wir haben keine Ahnung von der Welt. Kennt Rottweil überhaupt seine viel gelobten Partnerstädte?  Zum Beispiel Brugg in der Schweiz. Weiß hier einer, wen die wählen? Ich glaube kaum!

Der hiesigen Stadtpolitik und den örtlichen Rottweiler Blättern ist noch nie aufgefallen, dass unsere Partnerstädte politisch ganz anders ticken als wir.

Das schöne Brugg im Schweizer Kanton Aargau ist nur 100 km entfernt, hat 11.000 Einwohner und 50 Einwohnerräte, davon 5 linke Grüne und 9 rote Sozialisten. Die restlichen 36 Sitze kann man der bürgerlichen Mitte zuordnen. Manche aber würden die Schweizer Volkspartei, die in Brugg 11 Sitze hat, rechts verorten.

Und wenn man die gleichgeschaltete deutsche Lügenpresse als Maßstab nimmt, dann ist die SVP rechtspopulistisch – eigentlich nazi, aber das kann man bei Schweizern nicht so offen sagen – und gleich wie die AfD!

22 Prozent der Brugger Gemeinderäte sind also AfD! Und es ist noch „schlimmer“! Bei den Schweizer Nationalratswahlen im Oktober 2015 erhielt die SVP im Bezirk Brugg 36,6 Prozent der Stimmen und war damit stärkste Partei, wie auch im ganzen Kanton Aarau, und stärker als Rot und Grün zusammen!

Wir halten also fest: 36 Prozent der Wähler in unserer Schweizer Partnerstadt Brugg haben die AfD gewählt! Sollten da unsere Sonja-Grünen nicht eine Mahnwache in Brugg veranstalten. Oder noch besser: sollten Grüne, Forum für Rottweil und die SPD nicht besser zu Hause bleiben beim nächsten Event und Brugg im Sinne der Völkerfreundschaft boykottieren? Habt ihr schon mal eure Scheinheiligkeit in Rottweil gemerkt?

Wäre es nicht normaler, die deutsche Einheitsfront CDUSPDFDPGRÜNLINKS käme endlich zu Verstand und würde wie der Rest der Welt nicht in Ohnmacht oder gar Verbrechertum (siehe letzten Artikel) verfallen, wenn wir in Deutschland auch endlich wieder rechte Konservative und damit eine Alternative haben? Woanders geht das doch auch! Ohne Schaum vor dem Mund, heruntergerissene Wahlplakate und verschmierte Häuser! Demokratie halt!

(Fortsetzung mit den anderen Partnerstädten folgt! Datenmaterial z.B. da und in Wiki!)

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4 Antworten to “Wen wählt unsere Partnerstadt Brugg?”

  1. Friederika Says:

    OT

    Wie ergeht es unserem Dieter vor der Landtagswahl:

    ‚Freie Wähler auf Distanz zu Dieter Albrecht

    Der Kreisverband Waldshut und die Kreistagsfraktion der Freien Wähler werfen dem Landtagskandidaten der Partei „Freie Wähler“ Verunglimpfung vor.

    Die Freien Wähler, Kreisverband Waldshut, distanzieren sich vom Landtagskandidaten Dieter Albrecht. Der ehemalige Stadtrat aus Rottweil bewirbt sich im Wahlkreis Waldshut für die Partei „Freie Wähler“ um ein Landtagsmandat. Die als Verein organisierten Freien Wähler des Landkreises werfen Albrecht vor, im Wahlkampf „Unwahrheiten und Verunglimpfungen“ verbreitet zu haben. […]

    Quelle: SK, 04.03.2016
    http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/Freie-Waehler-auf-Distanz-zu-Dieter-Albrecht;art372588,8564436

  2. Schantle Says:

    Dreckspatzen gibt es natürlich auch in der Schweiz:

    «Nahe an der NSDAP»
    Juso-Stadträtin vergleicht SVP mit Nazis

    Linke sind nach dem SVP-Erfolg bei den Wahlen frustriert. Eine Berner SP-Stadträtin wettert besonders laut – und vergleicht die Volkspartei mit den Nazis.

    http://www.blick.ch/news/politik/nahe-an-der-nsdap-juso-stadtraetin-vergleicht-svp-mit-nazis-id4284324.html

  3. support Says:

    @Friederika
    Ganz ehrlich, erst gestern dachte ich an den Dieter und was der so treibt… Aber statt chilliger Rundreise mittels Wohnwagen ist es nun wohl wieder eskaliert? Vielleicht täte nach lebenslust-jetzt.de doch noch eine professionelle Behandlung etwas positiveres bewirken? Der Kerle ist nicht ganz verkehrt, vielleicht etwas verbohrt aber wie ein Schwabe ausgerechnet im tiefsten Badenzerland antreten will, hat mich damals schon verwundert 😀

    @Hase
    „Der Deutsche Presserat lehnte es ab, die entsprechende Richtlinie 12.1 im Pressekodex zu ändern. Die Zurückhaltung in dieser Frage soll die Diskriminierung von Minderheiten verhindern. Bei vielen Medien ist die Richtlinie umstritten. Die „Rhein-Zeitung“ aus Koblenz kündigte an, sich künftig nicht mehr daran gebunden zu fühlen.“ dpa

    Mir ist das völlig schnuppe was der Zentralrat der Pressefuzzis, der Zigeuner usw. daher gelaufenen vergrünten Hasen schwafelt, die WAHRHEIT werdet ihr verharzten Hutsimpel weitherhin beim Ronnes lesen 😛

  4. Dorfschantle Says:

    Mir ist schon klar, warum Albrecht im Kreis Waldhut für Nervosität sorgt: Der bislang sichere Posten des einst jüngsten CDU-Landtagsabgeordneten wackelt. Der Bubi muss mit herben Stimmenverlusten rechnen: an AfD, Grüne und FDP. Und jetzt kommt auch noch Albrecht. Selbst mit einem Ergebnis von unter einem Prozent (ich traue ihm aber einiges mehr zu) kann Dieter E. als Zünglein an der Wage dafür sorgen, dass die Grünen im Landkreis Waldshut die CDU schlagen. Deshalb lassen manche Freie Wähler-Bürgermeister vermutlich auf Druck der CDU Albrecht im Regen stehen und stänkern rum. Und die Presse spielt mit, wie der folgende Link zeigt:

    http://dieter-albrecht.de/04-03-schmaeh-attacke-von-suedkurier-und-buergermeister-quednow-gegendarstellung

    Jedoch: Die Bedeutung der gedruckten Medien sinkt beständig. Die Musik spielt woanders. Albrecht begegnet der Ausgrenzung durch die Medien mit einer munteren Website.

    Zurück in den Kreis Rottweil:
    Eng wird es womöglich auch für den ebenfalls farblosen hiesigen CDU-Kandidaten. AfD, DD-Sonja und Dr. Aden wildern bedrohlich in Teufels Revier.


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