Rüdiger Safranski redet Tacheles! Asyl-Invasion eine „tickende Zeitbombe“!

20. März 2016

Rottweil. Der in Rottweil geborene Philosoph und Schriftsteller Rüdiger Safranski sagt – nicht zum ersten Mal – klar und deutlich, dass Merkel Mist baut, dass es sich beim Flüchtlingsansturm um den Anfang einer „gigantischen Völkerwanderung“ und eine „tickende Zeitbombe“ handelt. Das ganze Interview:

„Den politischen Islam will ich nicht bei uns haben“

Österreichs Intellektuelle loben die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, für ihre Flüchtlingspolitik. Mit der österreichischen Regierung gehen sie in dieser Frage hingegen hart ins Gericht. Wie lautet Ihre Meinung?

Rüdiger Safranski: Wenn ich auch die österreichischen Kollegen sehr hoch schätze, so tue ich doch genau das Umgekehrte, ich kritisiere Merkels Politik und lobe die österreichische Regierung. Nur weil die Balkanroute geschlossen wurde, rührt sich wieder etwas bei den anderen Europäern. Und wenn es in nächster Zeit zu europäischen Kontingentvereinbarungen kommen sollte, so nur deshalb, weil Österreich und die anderen zuvor an der Grenze Tatsachen geschaffen haben. Bei einem ungebremsten Zustrom von Flüchtlingen und Wirtschaftsemigranten wäre die Situation in Deutschland kollabiert, oder man hätte selbst die Grenzen schließen müssen. Das haben Österreich und die Balkanländer der deutschen Regierung erspart, und sie müssen es sich nun sogar gefallen lassen, von den Gesinnungsethikern, auch von Merkel, kritisiert oder gar beschimpft zu werden. Nein, der große Max Weber hat schon recht: Gesinnungsethik reicht nicht aus. Verantwortung sieht anders aus. Österreich handelt verantwortungsbewusst.

Was verstehen Sie unter Gesinnungsehtik?

Bei der Gesinnungsethik ist man nur mit sich im Reinen, nicht aber mit der Wirklichkeit. Merkel destabilisierte die ganze Gesellschaft mit ihrer Weigerung, Obergrenzen für die Aufnahme von Flüchtlingen festzulegen. Jetzt profitiert sie von der Schließung der Balkanroute, denn bei einem weiteren ungebremsten Zustrom wären die Erfolge der AfD noch größer geworden. Alles in allem habe ich nicht den Eindruck, dass unsere Regierung die gigantischen Probleme wirklich im Visier hat, die noch auf uns zukommen.

Welche Probleme fürchten Sie?

Ich fürchte – nur um ein paar Beispiele zu nennen – , dass wir uns hierher nach Deutschland den arabisch-nordafrikanischen Antisemitismus importieren, und wie schlimm der ist, kann man in Frankreich beobachten, wo jüdische Franzosen bereits das Land verlassen. Es werden Parallelgesellschaften größten Ausmaßes entstehen, arabisch-afrikanische Ghettos. Von den zahllosen jungen Männern, die jetzt ins Land geströmt sind, wird wohl nur ein kleiner Teil Arbeit finden. Und die anderen müssen dann beschäftigungslos herumhocken. Das ergibt einen dramatischen Überhang an auch sonst frustrierten Männern. Da braut sich einiges zusammen, eine tickende Zeitbombe. Das werden dann auch die Rückzugsgebiete eines expandierenden Terrorismus. Und bei alledem ist Deutschland kein Weltmeister der Integration. Integration wird außerdem immer schwieriger, denn je größer die Zahl der Aufgenommenen ist, desto weniger Anreiz gibt es, sich zu integrieren. Es lassen sich dann abgeschlossene Gesellschaften bilden. Das sieht man auch bei den Türken hierzulande, von denen ein erheblicher Teil, bis in die dritte Generation, schlecht integriert ist.

Woran liegt das?

Probleme gibt es fast nur mit Menschen aus dem islamischen Kulturkreis. Das ist leider so, und da hilft auch keine politisch korrekte Sprachregelung. Das hängt mit der Religion zusammen, die den Alltag der Menschen stark prägt. Religiöse Menschen sind in säkularen Gesellschaften eigentlich eine Bereicherung, aber leider nicht so bei einem Islam, der durch keine Aufklärung hindurchgegangen ist, der undemokratisch ist, keine Religionsfreiheit kennt, Frauenunterdrückung legitimiert und das Sexualleben der jungen Männer auf üble Weise deformiert. Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud hat das in einem Artikel über die Silvesternacht in Köln eindringlich geschildert und wird auch hierzulande dafür von den Gutmeinenden als Rassist beschimpft.

Weshalb halten Sie die deutsche Integrationskraft für besonders gering?

Weil die Deutschen nicht mit sich selbst im Reinen sind. Sie wissen eigentlich gar nicht so richtig, wo hinein sie die Leute integrieren sollen.

Das heißt, die Deutschen haben ein Identitätsproblem?

Wenn Sie noch vor zwei Jahren in Deutschland von Leitkultur gesprochen haben, galt das als intolerant und rechts. Heute merken fast alle, dass es ohne Leitkultur eben doch nicht geht. Dazu gehören zuallererst unsere Verfassung, die Gesetze und vor allem die Sprache. Wenn die nicht beherrscht wird, funktioniert gar nichts. Man muss nicht Goethe kennen, aber die Sitten hierzulande, die sollte man nicht nur kennen, sondern sich ihnen anpassen. Das gilt besonders beim Verhalten gegenüber Frauen. Ich staune manchmal schon über eine Art der Xenophilie, die sogar bereit ist, Errungenschaften der Emanzipation preiszugeben.

Was können Bildung und Erziehung zu einer gelungenen Integration beitragen?

Das ist überhaupt das Entscheidende. Eine Offensive der Bildung und Erziehung legt die Grundlage dafür, dass Menschen mit unserer Lebensform zurechtkommen. Aber hier stößt man an die zahlenmäßige Grenze. Denn es geht um die Kapazitäten in unseren Bildungseinrichtungen. Und genau danach muss dann die Zahl derer bestimmt werden, die man aufnehmen kann. Wirtschaftsflüchtlinge dürften zur Zeit eigentlich gar nicht mehr aufgenommen werden, denn sie nehmen den vielen Kriegsflüchtlingen den Platz weg. Deshalb sind ja kontrollierte Grenzen so wichtig, wo man noch vor Betreten des Landes die wirklich Schutzbedürftigen herausfinden kann.

Was sagen Sie jenen, die Ihnen entgegenhalten, es sei gerade jetzt unmoralisch, auf Grenzen zu pochen.

Wer Grenzen für überflüssig hält, lebt nicht in der Welt, wie sie ist. Als es von Regierungsseite hieß, man könne die Grenzen nicht mehr kontrollieren, war es mit der Willkommenskultur vorbei. Denn wenn man nicht mehr Herr im eigenen Haus ist, kann man auch nicht mehr Gastgeber sein. Die Weigerung, eine Obergrenze zu nennen, wirkte in dieselbe Richtung: Anstatt aufzunehmen, wurde man überrannt. Das hörte erst mit der Sperrung der Balkanroute auf. Das große und moralisch großmäulige Deutschland profitiert vom kleinen Österreich. Und was die Moral betrifft: Politik hat keine moralische Mission, aber sie soll moralischen Grundsätzen folgen. Die beiden Irak-Kriege sind als moralische Mission begründet worden. Diese missionarischen Kriege haben die Katastrophe der Region mit verursacht. Nein, man sollte sich an moralische Grundsätze halten, das reicht. Zu ihnen gehört, Schutzbefohlene, nicht aber jeden Wirtschaftsflüchtling aufzunehmen. Unmoralisch ist es auch, die zu begünstigen, die sich teure Schlepper leisten können.

Sie haben in der Vergangenheit mehrfach gesagt, Sie fürchten den politischen Islam.

Ja, das tue ich, und ich will ihn vor allem nicht bei uns haben. Der Islam hat viele Dimensionen, auch außerordentliche Schönheiten, die uns Navid Kermani erzählt. Doch dort, wo der Islam politisch an der Macht ist, zeigt er nicht immer, aber allzu häufig sein scheußliches Gesicht als Feind von Demokratie und Menschenrechten. Nur dann brauchen wir ihn nicht zu fürchten, wenn wir ihm Grenzen setzen, und zwar dort, wo er im Windschatten großer Einwanderungsbewegungen in unserem Land Einfluss zu gewinnen versucht. Grenzen im handfesten und im übertragenen Sinne. „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“, darüber hat der große österreichische Philosoph Karl Popper einst geschrieben. Zu den Feinden der offenen Gesellschaft gehört heute der real existierende – nicht der erträumte – politische Islam. Wer das nicht beizeiten wahrnehmen will, den wird das Leben bestrafen.

Die meisten Flüchtlinge wollen nach Österreich, Deutschland oder Schweden. Welche Verantwortung hat der Rest Europas?

Die Flüchtlingsströme sind eine Herausforderung für ganz Europa. Doch durch das deutsche Vorpreschen wurde den anderen Ländern Gelegenheit gegeben, sich wegzuducken. So wurde der Druck, der eigentlich auf ganz Europa lastet, zu einem Druck, den Deutschland auf Europa ausübte. In diese wenig komfortable Position hat uns Merkel gebracht. Jetzt sollen uns die Türkei und ein bekannter Menschenrechtsfreund wie Erdoğan retten! Mal sehen.

Was glauben Sie, was die Zukunft bringt?

Wir sind erst am Anfang einer gigantischen Völkerwanderung. Afrika ist geplagt mit korrupten Staaten, kriminellen Eliten und religiösen Fanatikern und erlebt eine wahre Bevölkerungsexplosion. Es gibt zahllose junge Männer, die nicht in Lohn und Brot sind und die weg wollen. Nach neuesten Gallup-Erhebungen sollen es etwa 133 Millionen sein, die lieber heute als morgen sich in Richtung Europa auf den Weg machen würden. Wir sind das gelobte Land – für die anderen. Wie sollen wir damit fertig werden? Ich weiß es nicht. Aber ich möchte auch nicht, dass man dies alles mit humanitaristischen Phrasen zudeckt und verdrängt.

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Es freut mich, dass ein berühmter Rottweiler hier klare Vernunft walten läßt und keine Angst hat, die Wahrheit auszusprechen. Guck da in der PRESSE!

Hier ein weiteres kluges Safranski-Interview zu Merkels naiver Asyl-Moral, das zu Recht sehr oft angeklickt wurde!

Safranski wird wegen seiner klaren Standpunkte in unserer linksversifften Presse von linksversifften „Intellektuellen“ bereits angefeindet!

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12 Antworten to “Rüdiger Safranski redet Tacheles! Asyl-Invasion eine „tickende Zeitbombe“!”

  1. Klabautermann Says:

    Wir müssen es fertig bringen, daß die Gutmenschen nicht

    mehr die Augen vor den massiven Problemen verschließen.

    Schaut die Bevölkerungszahlen von Deutschland an.

    Vergleicht sie mit den Zahlen der Entwicklungsländer.

    Vergleicht auch Bewohner per Quadrat – Kilometer.

    Solange aus Deutschland jedes Jahr über 200.000 Deutsche

    auswandern und Tausendfacher Mord an Ungeborenen

    gemacht wird, brauchen wir keine Einwanderung.

    Diese Leute passen nicht zu uns.

  2. Schantle Says:

    Schon seit langem kann der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad nur unter Polizeischutz in diesem Land auftreten; ähnlichen Bedrohungen ist der halbwegs moderate Islam-Wissenschaftler Mouhanad Khorchide ausgesetzt. Sie beide werden vor allem von den Muslim-Verbänden angegriffen, die das geistige Klima schaffen, in denen solche Bedrohungen erst möglich werden. Aber niemand empfindet das als Skandal. Kein Linker setzt sich für die Meinungsfreiheit von Khorchide oder Abdel-Samad ein, kein Politiker fordert Schritte gegen den Zentralrat der Muslime oder gegen DITIB, den deutschen Ableger der türkischen Religionsbehörde. Die ‚Verteidigung westlicher Werte’ läuft meistens darauf hinaus, sich tot zu stellen.

    Nicolaus Fest

    http://nicolaus-fest.de/

  3. Schaffender Schwabe Says:

    Kann mir nur schwer vorstellen ,dass unseren sogenannten Volksvertreter ,allen voran Merkel über diese Entwicklung der ungebremsten Zuwanderung /Invasion nicht frühzeitig informiert waren!!! Also, was für eine Absicht steckt hinter dieser Flutung mit nicht integrierbaren Menschenmassen??

  4. meld mich auch mal wieder Says:

    ein paar Jahre noch dann iss .DE komplett dem Islam verfallen, da werden Pfaffen zu Imane 😉
    und die Kirchen zu Moschenen
    und nix mehr Fasnet in RW 😉
    Nur noch mit Burka bekleidete Frauen, vorne dran alle Linksversiefte und gruene Linke EX Emanzen aus den 68 er, die sind aufeinmal keine militante emanzen mehr 😉

    soo viele zu .. ach lass ….

    mein Herz und meine Nerven.

  5. meld mich auch mal wieder Says:

    Schaffender Schwabe <–
    Also, was für eine Absicht steckt hinter dieser Flutung mit nicht integrierbaren Menschenmassen??
    <<–

    das brechen der Deutschen das keiner mehr sagen kann er ist " reinrassiger Deutschen "
    sozusagen wir werden auf eine Homeopatische menge runter verduennt.

  6. ewing Says:

    @ Schantle Conchita….

    Schon lange nichts mehr von Ihm/Ihr gehört.

    Erscheint eine neue CD, die gepusht werden soll?

    Besteht die Hoffnung, dass nach diesem Hörgenuss ein paar Raubnomaden freiwillig das Land verlassen?

    Weiss „das“ Conchita, was mit Ihresgleichen in islamischen Ländern veranstaltet wird?

    Fragen über Fragen!

  7. meld mich auch mal wieder Says:

    die Wurst wird gesteinigt 😉

    eine Steinwurst

  8. Klabautermann Says:

    Kein Flutling hält sich an die Vereinbarungen.

    Und die Fluchthelfer auch nicht !

    Irgendwie müsste sich Madame Raut verarscht vorkommen.

  9. einsiedler Says:

    alle wege führen nach auropa!

  10. Häberle Says:

    Safranski ist in der Tat einer der wenigen Denker, die sich nicht dem Meinungsdiktat unterwerfern. Und was passiert ? Der Spiegel bittet prompt einen grünen linken Speichellecker ihm weitgehend faktenfrei ans Bein zu pissen, was dieser mediokre Geist natürlich nur zu bereitwillg tut. Die Mehrzahl der (veröffentlichten) Kommentatoren sieht dies gottlob ebenfalls sehr kritisch!

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/afd-diskurs-interview-mit-georg-seesslen-a-1082425.html


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