Warum essen wir unsere Tauben nicht?

16. April 2016

Rottweil. Die Klage über den vielen Taubendreck in der Stadt hat jetzt auch den Gemeinderat erreicht. Der weiss sich nicht zu helfen und studiert und diskutiert ratlos herum. Warum die Viecher nicht einfach essen?

Bei den alten Römern waren sie eine Delikatesse, im Mittelalter auch und bei den Franzosen noch viel länger. Im Internet findet man auch mehrere Kochbücher mit Tauben-Rezepten, und dieser Österreicher züchtet sie für Gourmet-Restaurants. Also, warum essen wir unsere Tauben nicht einfach? Jeder kann einfangen, so viel er will. In unserer Biostadt ist der Abfall, den sie fressen bestimmt auch Bio! Wir leben doch im Einklang mit der Natur!? Und das Problem ist gelöst!

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8 Antworten to “Warum essen wir unsere Tauben nicht?”

  1. MURAT O. Says:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

  2. ewing Says:

    Andere Idee: Die Stadttauben als Geflügelnahrung an Asylkantinen verscherbeln.
    Geniale win-win Situation: Kohle für die Tauben kassieren, lecker Lieblingsessen für die Mohamedaner.

    Alla u kackbar!

  3. Aaron Says:

    Als Nachkriegskind -es gab ja nichts- habe ich sie noch kennengelernt, die sonntägliche Taubensuppe.
    Sie schmeckte hervorragend. Meine Mutter konnte aber auch wirklich super kochen.
    Fällt mir gerade so ein, während ich o.a.Artikel lese…..

  4. Normalverbraucher Says:

    Ihr bösen Menschen wollt ihr wirlich diese netten Vögel, diese Ratten der Lüfte, fangen, töten und auffressen statt sie zu füttern und zu hätscheln damit sie euch zum Dank auf den Kopf scheißen?

  5. Häberle Says:

    Auf keinen Fall abwegig! Dass einem gebratene Tauben in den Mund fliegen ist schließtlich eine uralte Vorstellung des Schlaraffenlandes.
    Ich wär jedenfalls ehrlich interessiert und an verheißungsvollen Rezepten besteht ebenfalls kein Mangel: (s.u.). Wann springt der ersten Gastronom auf den Zug auf?

    http://eatsmarter.de/rezepte/zutaten/taube-rezepte

    Geschmorte Tauben, Taubenbrüstchen in Senfsauce mit Rahmwirsing, Gebratene Tauben mit Honigsauce, Taube im Teigmantel…

  6. Audifax Says:

    Die Umsetzung dieser Idee ist, wie ich vermute, von den Verantwortlichen längst in Angriff genommen. Allerdings müssen die optimalen Geräte dafür noch entwickelt und produziert werden. Hierbei denke ich an das folgende, das ich „Grillkatapult“ nennen würde:

    Das Grillkatapult hat eine besonders tiefe Wurfschale aus Metall, die durch einen hinreichend engmaschigen waagerechten Rost in zwei Teile geteilt wird. Im unteren Teil befindet sich eine Portion glühender Holzkohle (deswegen die Herstellung aus Metall), der obere Teil bietet Platz, um auf diesen Rost etwa eine halbe Stunde vor dem Abschuß eine erlegte und gerupfte Taube zu legen.

    Entwicklung und Produktion dieses Grillkatapults würde nicht nur das Taubenproblem aus der Welt schaffen, sondern noch zwei weitere lösen. Erstens sind wir ja bei unseren orientalischen und afrikanischen Hätschelanten im Wort, daß ihnen bei uns die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Und zweitens hätten wir den unwiderlegbaren Beweis, daß die Anwesenheit dieser Herrschaften (auch der Analphabeten unter ihnen) unseren wissenschaftlich-technischen Fortschritt ankurbelt. Alle Gutmenschen werden begeistert sein!

    Na denn: Ä guete Appetit, ihr libe Litt!

  7. Morgana Says:

    Außerdem sind die Viecher doch sicher halal!

  8. klepfer Says:

    Als Student war ich mal eine Weile mit einem Mädchen aus dem Kosovo zusammen. Sie wohnte im Münchner Olympiadorf, einem Platz voller Luftratten. Ich nahm daher damals unser Luftgewehr mit und schoss aus der offenen Balkontür einen riesigen Berg Tauben. Ana (so hiess sie) machte ein Festessen daraus. 🙂


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