Die Herren Broß und Michel könnten auch mal wegen der Gäubahn protestieren!

26. April 2016

Rottweil.  Vor allem im Kreis Tuttlingen, aber auch in VS und anderswo, sind Kommunalpolitiker wütend über den neuen Bundesverkehrsplan, wo die Gäubahn unter ferner liefen im Jahr 3000 oder noch später ausgebaut wird. Auch Horb und andere haben sich schon gerührt. Nur aus Rottweil kommt nix! Zumindest hört man nix! Die passenden Antworten kommen von woanders:

Kommunalpolitiker sind erbost, wie sich jüngst im Planungsausschuss des Regionalverbands in Mühlheim gezeigt hat. Sie drohen unverhohlen mit „zivilem Ungehorsam“ und einer Klage.

Und:

Jahrelang haben Kommunalpolitiker Verbesserungen angemahnt, jetzt sind sie mit der Geduld am Ende. Immer wieder, so der Tenor, werde von allen Seiten betont, wie wichtig die Gäubahn gerade für die Wirtschaft, aber auch für Arbeitnehmer oder Touristen sei – und dann werde sie vernachlässigt.

Der Tuttlinger Landrat Stefan Bär formuliert es zurückhaltend. Er spricht von einem „Trauerspiel“, erinnert an politische Zusagen und verweist darauf, dass Deutschland rechtsgültig geschlossene Verträge verletze. Hermann Polzer (Grüne) zeigt sich „entsetzt“, zumal sich inzwischen 80 Prozent des Verkehrs auf der Straße abspielten und die Schiene vernachlässigt werde. Willi Kamm (SPD), Tuttlinger Baubürgermeister, sieht eine „dramatische Situation“. Die Gäubahn sei eine lebenswichtige „Nabelschnur“ hinaus in die Welt für die Region – sei es nun zu den Flughäfen in Stuttgart und Zürich oder zum Hauptbahnhof Stuttgart. „Und dann stellt man diese Gäubahn aufs Abstellgleis.“

Man sollte schon mal ein bisschen auf die Pauke hauen, wenn man was will, sonst hat der Bürger, vor allem aber die Bahn und der Verkehrsminister, den Eindruck, Rottweil ist das wurscht! Die Gäubahn ist wichtiger als eine Hängebrücke! (Guck da, Artikel noch öffentlich.)

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4 Antworten to “Die Herren Broß und Michel könnten auch mal wegen der Gäubahn protestieren!”

  1. Blumberger Says:

    Tolle Arbeit die Du Dir hier machst.

  2. Schantle Says:

    Danke!

  3. Häberle Says:

    Gäubahn: Ein Trauerspiel in 50 Akten!
    Wenn man bedenkt wieviel Steuerrn in dieser mit 2-4% Arbeitslosigkeit und hoher Innovationskraft gekennzeichneten Region zwischen Horb und Singen generiert werden und wie wenig davon zurück kommt ist es ein ecther Schlag in Gesicht!
    Unsere Bundestagsabgeordnete sind etweder gnadenlose Hinterbänkler oder hängen fest an Muttis Rockschoß (Kauder) ohne einmal die Gosch für eigene Überzeugungen oder Interessen der Heimat aufzumachen.

  4. meld mich auch mal wieder Says:

    Die Politlichter wie im großen und im kleinen nehmen sich halt gerne die bequemsten Themen, der Landrat Michel sollte eigentlich schon lange sein ganzes vermögen um den rück- kauf des Krankenhauses hergeben, weil das war ein von langer Hand geplanter Kuhhandel! Für allen scheiß hatte man das Geld, aber man schenkt ja einem sektenähnlichem Konstrukt das für einen Euro .. ok die Heuschrecke investiert! Aber zu welchem preis im Krankenhaus sind die Patienten doch nur noch lästiges Pack und älter Leute werden einfach eine Woche nicht richtig behandelt so eben geschehen mit meiner Mutter.

    Leider kann der Michel diesmal bei der Gäubahn nicht so ein geschickt geplante Sache durchziehen, ergo wird alles am langen arm verhungern gelassen.

    Kleine Politkasper Ihr sollt euch was schämen! Aber sowas von gewaltig das ihr nie wieder ans Tageslicht wollt!!!!!!!!!!!!!!!!!!


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