Asyl-Boom an der VHS freut Dummies

3. Mai 2016

Rottweil. Bei der Volkshochschule läuft’s, schreibt Corinne Otto vom Bote heute großmächtig, und eine andere Dame, die nicht rechnen kann, die FFR-Stadträtin Heide Friederichs, lobte den VHS-Leiter Frankenhauser: „Es hat sich vieles zum Positiven geändert, seit sie da sind!“ Ja, das Asyl-Business!

Die förderfähigen Kurseinheiten seien enorm gestiegen – von 4061 auf 5926. Toll? Nein, es dreht sich hauptsächlich nur um Kurse für Asylanten! Und wer zahlt die? Der Steuerzahler!

Dieser Anstieg ist also nix anderes als ein Defizit für uns! Ähnlich blöd hatte der überregionale SchwaBo vor kurzem von einem tollen Anstieg der Beschäftigung in Deutschland berichtet, und was war das? Der Anstieg von Asylbetreuung auf allen Ebenen von der Turnhalle bis in den Knast. Und auch das blecht alles der Steuerzahler! Wie kann man sich über solche Zahlen bloß freuen? (Text im Kommentar!)

15 Antworten to “Asyl-Boom an der VHS freut Dummies”

  1. Schantle Says:

    Rottweil – Bei der städtischen Volkshochschule läuft’s, das zeigte sich im Kultur-, Sozial- und Verwaltungsausschuss. Doch von nichts kommt bekanntlich nichts: VHS-Leiter Andreas Frankenhauser will den Dozenten mehr Honorar bieten können.

    Es hat sich vieles zum Positiven geändert, seit sie da sind“ – dieses Lob von FFR-Stadträtin Heide Friederichs konnte VHS-Leiter Frankenhauser – seit 2013 im Amt – in der Ausschusssitzung mit Zahlen und Fakten untermauern: So ist die Anzahl der förderfähigen Kurseinheiten enorm gestiegen – von 4061 auf 5926. Der Anstieg um 38 Prozent ist neuer Rekord, der allerdings, wie so vieles in diesen Zeiten – mit dem Flüchtlingszustrom zu tun hat. Deutschkurse seien sehr gefragt, so Frankenhauser.

    Derzeit laufen vier von der Agentur für Arbeit finanzierte Kurse, die aber leider nicht fortgesetzt würden. „Wir wollen trotzdem dranbleiben“, erklärte der VHS-Leiter. Man habe deshalb die Zulassung als Anbieter von Integrationssprachkursen beantragt und diese auch erhalten. Ab Juli können man starten. „Wenn wir hier nicht massiv einsteigen, werden die Wartezeiten noch länger“, so Frankenhauser. Eine Stelle, die diese Angebote künftig koordinieren soll, sei ausgeschrieben. „Das Thema treibt uns um.“

    Doch qualifizierte Dozenten sind rar. Nicht nur für die Deutschkurse, für die man teilweise selbst Deutschlehrer nachqualifiziere, wie Frankenhauser erklärte. Mit einer Erhöhung des Honorars von 22 auf 25 Euro pro Unterrichtsstunde wolle man sich bei der Suche nach geeigneten Kräften leichter tun. Die gute Geschäftsentwicklung bei der VHS, aber auch die deutliche Erhöhung der Landesförderung lasse eine Erhöhung auf 50 Euro pro Doppelstunde zu – ohne dass dafür die Kursbeiträge erhöht werden müssten. Man wolle als Bildungsträger wettbewerbsfähig bleiben, neue Lehrkräfte gewinnen und so auch die Basis für neue, innovative Kurskonzepte zu schaffen. Nur so könne die VHS für die Bürger interessant und attraktiv gehalten werden.

    Apropos attraktiv: Frankenhauser berichtete begeistert vom neuen Fitnessraum in der Hochbrücktorstraße, für den man sehr gutes Feedback bekomme. Auch hier sei man nun in der Lage, die Kurse weiter auszubauen.

    Doch zurück zum Finanziellen: Während Michael Gerlich (FDP) die Erhöhung als angemessen empfindet – „Die Integration muss laufen, die Lehrkräfte müssen entsprechend bezahlt werden“ – bekundete Monika Hugger, dass die CDU „ein Problem“ mit der Erhöhung in diesem Maß habe. Wenn man die Steigerungen im öffentlichen Dienst betrachte, sei maximal eine Erhöhung von 22 auf 24 Euro pro Unterrichtsstunde vertretbar. Das sei auch ein „Signal, dass nicht alles machbar ist“. Bei der SPD sieht man das anders. „In der Autowerkstatt zahle ich mehr“, so Arved Sassnick, und auch Ingeborg Gekle-Maier (Grüne) befand den VHS-Vorschlag für angemessen.

    Dementsprechend wurde der CDU-Antrag, die Erhöhung des Dozentenhonorars nicht ganz so hoch ausfallen zu lassen, mit neun Nein-Stimmen abgelehnt. Der VHS-Antrag ging dann mit vier Enthaltungen der CDU durch.

    Die Erhöhung wird pro Jahr bei gleicher Teilnehmerzahl und 6000 Unterrichtseinheiten 18 000 Euro Mehrkosten verursachen. Diese Erhöhung finanziert sich aber überwiegend durch den höheren Landeszuschuss, wie Herbert Walter, Fachbereichsleiter der Haupt- und Finanzverwaltung, erläuterte. 2013 erhielt die VHS vom Land noch 24 300 Euro Zuschuss, 2016 wird mit 42 000 Euro gerechnet.

    Auch die regulären Einnahmen sind durch das erweiterte Kursangebot gestiegen. Dazu, so verriet Frankenhauser, tragen vor allem die Kurse für Firmen bei, die sich enorm entwickelt hätten. „Da können wir unsere Überschüsse erwirtschaften.“ Es läuft also bei der VHS.

    SchwaBo Rottweil heute

  2. Gabriel Breig Says:

    Von der Maas bis an die Merkel
    blühen Pleite und Ruin
    Also Leute, frisch ans Werkel
    schiebt ihnen noch mehr Steuern hin!

  3. Klabautermann Says:

    Deutschland ?

    Die Serviceanstalt für behinderte Invasoren ???

  4. Hildebrand Says:

    Um zu verbessern, muss man einreissen und wieder aufbauen.

    Der Alte Fritz hat ja so recht.

  5. Schantle Says:

    Der Herr Frankenhauser freut sich natürlich auch, denn je mehr Kurse er hat, desto bedeutender wird er als Leiter.

  6. Pegasus Says:

    Heute ist Welttag der Pressefreiheit. Heisst das jetzt das die Presse sich die freiheit nimmt bei jder Gelegenheit Lügen aufzutischen? Nein, das heisst es nicht, denn sie sind der Wahrheit verpflichtet!
    Wie heisst es so schön? „Lückenpresse“, „Lügenpresse“, „Mainstreammedien“ – unabhängig oder was?
    Eine Mehrheit der Deutschen hält Medien für nicht unabhängig.
    Viele Menschen sind Nachrichtenmedien gegenüber misstrauisch. Nur eine Minderheit hält sie für tatsächlich unabhängig, zeigt eine Studie. Eine große Mehrheit findet, in den Nachrichten gehe es zu viel um Probleme und zu wenig um Lösungen.
    Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland hält Nachrichtenmedien laut einer Studie für gelenkt und für Stützen des Establishments. Das zeigt eine am Montag in München veröffentlichte repräsentative Umfrage des Instituts TNS emnid für die Medienforschung des Bayerischen Rundfunks.
    Demnach denken sechs von zehn Befragten, dass auf Nachrichtenmedien Einfluss genommen werde, worüber oder auf welche Art sie berichten sollen. Nur gut ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hält die Berichterstattung der deutschen Nachrichtenmedien für wirklich unabhängig. „Als Handelnde im Hintergrund gelten insbesondere Politik (Regierung und Parteien) und Wirtschaft (Lobbyismus und Druck von Werbekunden)“, heißt es.
    Weiterlesen: https://conservo.wordpress.com/2016/05/03/heute-ist-welttag-der-pressefreiheit/

  7. bonkersweb Says:

    Ich wundere mich doch sehr über die feindliche Art von manchen Kommentaren; wäre es dem Herrn Schantle lieber, die Flüchtlinge würden kein Deutsch lernen dürfen, und die Kultur ihres Lebensretters begreifen?
    Zugegeben, es sind viele Flüchtlinge die letztes Jahr nach Deutschland gekommen sind, aber ist es nicht auch die Deutsche ( Baden-Württembergische sogar) Industrie die da einen Riesen Reibach mit Waffenverkäufen gemacht hat?
    Wir liefern zuerst die Waffen, dann bricht ein Krieg aus, dann dürfen unsere Soldaten dahin, und dann gibt’s Flüchtlinge, hinterher bauen wir das zugrunde gerichtete Land wieder auf für viel Geld, und dann geht’s wieder von vorne los in nächsten Ländle.
    Wir sollten uns freuen, dass wir hier nicht weg müssen, denn wer nimmt schon so unwirsche unfreundliche Leute wie uns, über alles und jenem meckerndes Völkchen, was nix aus der Fremde mag außer das leckere Essen….

  8. Hildebrand Says:

    Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

    Weise Worte von Wilhelm Busch.

  9. bonkersweb Says:

    Ich habe nach 20 Uhr einen Kommentar abgeschickt, passt es Ihnen nicht Herr Schantle?

  10. Rudi Says:

    In der Tat, was das mehr an Jobs und Beschäftigung angeht wird in vollem Umfange aus Steuergelder bezahlt. Für eine ordentliche Rente kann der Staatszuschuss nicht gezahlt werden, den erhält bereits die Versicherungswirtschaft über die Riester-Rente. Aber wenn ich mir so ansehe wer sich alles über dieses Wachstum freut, dann sind das in aller Regel Beschäftigte des öffentlichen Dienstes die gewohnt sind, dass das monatliche Salär kommt, unabhängig von der Leistung und der betrieblichen Entwicklung.

  11. Hildebrand Says:

    Werden die angeblich so gefragten Deutschkurse auch tatsächlich und vor allem regelmäßig in Anspruch genommen? Diese Breitseiten „Flüchtlinge“, die heute wieder im Sonnenschein flanierten, lassen mich zweifeln.
    Ihre Interessen scheinen mir irgendwie ganz anders gelagert zu sein.

    Ich glaube, da werden uns mal wieder potemkinsche Dörfer präsentiert.

  12. Schantle Says:

    bonkersweb

    ihr Kommentar ist vollautomatisch im Spam gelandet. Warum? Vielleicht liegt es am Namen?
    Ich guck normal wochenlang nicht in den Spam.
    Wer aber gleich anfängt zu stänkern, ist in der Regel kein Gewinn.

    Die Argumentation, dass die Asylanten wegen deutscher Waffen kommen, ist unseriöser linker Blödsinn. Da müssten viel mehr nach USA, Russland, Frankreich usw. gehen.

    Nein, sie kommen, weil die Merkel sie eingeladen hat und zu blöd war, die Grenzen dichtzumachen!. Und jetzt bewacht der Erdogan die deutschen Grenzen und schickt uns Millionen arbeitslose Türken und Kurden und sonstwen, den er in der Türkei nicht will! Wird bald losgehen!

  13. Hildebrand Says:

    Die alte sozialistische Leier, Asylanten kommen wegen Waffen: Hirnlos sowieso, abgedroschen auch.

  14. Schantle Says:

    „Wo immer also die Menschen geglaubt haben, daß nicht mehr der Markt, sondern nur noch die Regierung in der Lage sei, Beschäftigung zu erzeugen und Arbeitsplätze zu schaffen, da hatte zuvor der große Hexenmeister „Staat“ weit mehr Arbeitsplätze vernichtet als er anschließend wieder aufpäppeln konnte. Und auch dieses Aufpäppeln konnte wiederum nur auf Kosten der Opfer des vorangegangenen Desasters geschehen. Der Staat oder die sogenannte öffentliche Hand kann niemals eigenes, durch eigene produktive Arbeit verdientes Geld haben. Was er ausgibt, um damit Beschäftigung im öffentlichen oder im privaten Sektor zu „schaffen“, muß er stets vorher oder hinterher seinen Bürgern wegnehmen. Und das bedeutet, (…) daß er andere private und produktive Beschäftigung verhindert. Sogar wenn die auf solche Weise entstehenden Arbeitsplätze ebenso produktiv sein sollten wie es die verhinderten gewesen wären, sorgt allein schon die kostenträchtige Existenz des staatlichen Verwaltungsapparates dafür, daß die Dimension des unterdrückten Beschäftigungsvolumens stets größer sein muß als die Menge der „geschaffenen“ Arbeit.“ (Roland Bader 1997)

  15. Hildebrand Says:

    Wo „Staat“ draufsteht, ist …usw.


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