Armins TED zur Hängebrücke! Ojerum!

3. Juni 2016

Rottweil. Der SchwaBo probiert’s mal wieder mit einer TED-Umfrage, diesmal zur Hängebrücke. Prinzipiell nix dagegen, aber diese Umfrage wird so beschissen sein wie die letzten zwei zur JVA auch. Denn die 10 Dauerstänkerer (Pahlmann etc.) telefonieren jeder 250 mal und die 10.000 Befürworter nie. Beim Knast wurde das eindeutig bewiesen! Armin Schulz schrieb damals stolz:

Unsere TED-Umfrage ist nicht repräsentativ, doch sie liefert ein eindeutiges Stimmungsbild. Wie im August lehnen rund zwei Drittel der Leser ein Großgefängnis auf Rottweiler Gemarkung ab. Beide Male wurden mehr als 2000 Anrufe registriert. Das ist ein Wort!

Ein paar Monate später kam der offizielle Bürgerentscheid: 58,4% Ja zu 41,6% Nein zur JVA im Esch! Also genau anders rum als Schulzens manipulierbarer TED! Guck da! So wird es wieder sein. Nur nicht Schulzens TED glauben! Man kann sich den Anruf sparen.

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Eine Antwort to “Armins TED zur Hängebrücke! Ojerum!”

  1. Schantle Says:

    Stadtrat Albrecht schrieb damals am 27.3.15 einen Leserbrief im Bote:

    Betrifft: TED-Umfrage zur JVA

    Die TED-Umfrage des Schwarzwälder Boten zum JVA-Standort Rottweil ist meiner Meinung nach alles andere als ein Stimmungsbild, sondern ein Trugbild. Ich selbst habe mit verschiedenen Rufnummerkennungen und
    unterdrückter Rufnummer jeweils mehrfach, im Ergebnis ausgleichend, sowohl mit Ja als auch mit Nein gestimmt. Jedes Mal kam die sinngemäße Meldung vom TED-Computer: »Ihr Anruf wurde gezählt.«
    Somit steht für mich fest, das Ergebnis kann unter anderem auf diesem Weg manipuliert werden.

    Mit Nichtwissen unterstelle ich, dass potenzielle und organisierte Standortgegner, zum Beispiel aus Zepfenhan, Villingendorf, Neukirch, Hochwald beziehungsweise NAKU & Co., mehrfach anriefen und das Ergebnis manipulierten. Meines Erachtens sind zudem aktive Gegner eher gewillt, diesen kostenpflichtigen Telefonanruf zu tätigen (Festnetz, Handy, Handys der Partner, Kinder). Es wäre zumindest logisch, denn Betroffenheit motiviert.

    Die gleiche Ansicht habe ich auch zu der TED-Umfrage aus 2014. Damals waren es die selben Standorte sowie Gegner und parallel wurden im August 2014 die Probebohrungen am Hochwald unternommen. Letztendlich wird nur ein Bürgerentscheid ein objektives Ergebnis bringen! Für einen solchen müssten nun vor allem die Sprecher Peter Schuster und Jochen Baumann sein, nach deren »Analyse« zur Telefonumfrage. Meine Unterstützung für dieses Plebiszit haben sie.

    Dieter E. Albrecht Rottweil


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