Der Aichhalder Blitz

9. Juni 2016

Kreis Rottweil. In Aichhalden (und Hardt) hat ein Blitz eingeschlagen, was auch in der überregionalen Presse im Rahmen des „Klimawandels“ aufgeregt gemeldet wird. Es ist nicht viel passiert, denn in Aichhalden hat das Feuer schon schwerer gewütet, und später wurde der „Aichhalder Blitz“ weit bekannt:

Eine wesentliche Rolle in der Geschichte Aichhaldens spielten mehrfach genannte Brände. So haben wir Kenntnis von einem großen Brand aus dem Jahr 1632. Im Jahr 1674 geriet die Kirche in Brand und wurde nebst einigen Häusern zerstört. Der nächstgrößere Brand ereignete sich 1724 wobei 38 Gebäude zerstört wurden. Einem weiteren Brand fielen am 15. März 1805 insgesamt 15 Häuser zum Opfer. Seit Ausgang des 19. Jahrhunderts kennen wir den „Aichhalder Blitz“. Zwischen 1890 und 1950 sind 70 Anwesen, meist alte Höfe, abgebrannt, die größtenteils ein Opfer des „Aichhalder Blitzes“ waren.

Die Gemeinde erklärt die Anführungszeichen nicht weiter, aber von den 70 Anwesen wurde ein großer Teil selbst angezündet, um die Versicherung zu kassieren und ein neues Anwesen hinzustellen: Vater, ‘s hot blitzt, derfe a‘zünde?“ Drum hat die Narrenzunft dort auch den Typ „Blitzteufel“. Zur Ehre der Aichhaldener sei gesagt, dass auch Bewohner in anderen Landesteilen den Oachhalder Blitz haben einschlagen lassen.

Heute ist das Delikt verschwunden. Die Kriminaltechniker sind zu schlau. Es ist nur noch der „Klimawandel“. Blecht für Solar- und Windmühlen-Abzocke, ihr Bürger, sonst trifft euch der Blitz!

Eine Antwort to “Der Aichhalder Blitz”

  1. Scho ganz lang interessiert! Says:

    Die ganza Alarmischda soll dr Blitz beim Sch..ßa dreffa!


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