Sänze bleibt AfD-Vize

7. Juli 2016

Wahlkreis Rottweil. Der Sulzer Emil Sänze aus unserem Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen bleibt in der alten AfD-Fraktion in Stuttgart ein Vize und wirft dem AfD-Vorsitzenden Meuthen generalstabsmäßigen Fraktionsbruch vor:

Die Spitze der Rest-AfD-Fraktion bezichtigte Meuthen als selbstherrlichen Führer, dem Teamgedanken fremd gewesen seien. Er habe den Fraktionsbruch generalstabsmäßig geplant, meinte Sänze. Künftig solle der Teamgedanke im Vordergrund stehen. Merz bezeichnete sich als „primus inter pares“ (Erster unter Gleichen). „Wir sind das Original und kein Plagiat“, betonte Sänze. Die Gruppe um Meuthen sieht hingegen sich als die wahre AfD.

Guck da! Ich bleibe auf Sänzes Seite und kann Selbstdarsteller und Abspalter wie Meuthen nicht leiden. Der macht die AfD im Ländle kaputt und stößt seine Wähler vor den Kopf wegen einem lächerlichen Streit. Jetzt ist die SPD wieder größte Oppositionspartei. Wie können die Meuthen-Partisanen so blöd sein?

32 Antworten to “Sänze bleibt AfD-Vize”

  1. Häberle Says:

    Schade, hört sich für mich nach verletzter Eitelkeit und Schmollen im Sandkasten an. Kann der liebe Herr Sänze denn auch zum besten geben, was für einen Narren er an dem Gedeon gefressen hat(te)?

  2. Gegen Links Says:

    Ganz meine Meinung.

  3. Schantle Says:

    Es geht doch nicht um Gedeon, sondern um Meuthen, der sich zum Diktator der Fraktion aufgeschwungen hat:

    Die neue Fraktionsspitze richtete sogleich schwere Vorwürfe gegen Meuthen. Merz erklärte, die Fraktionsspaltung sei aus „persönlichen Motiven“ betrieben worden. Es sei unverständlich, dass die Spaltung fortbestehe, obwohl der Grund dafür mit dem Austritt Gedeons weggefallen sei. „Wir bieten jedem Mitglied der Meuthen-Truppe die Rückkehr in die eigentliche Fraktion an“, sagte Merz. Und: „Uns ist es ein großes Anliegen, wieder die Geschlossenheit der AfD in Baden-Württemberg zu demonstrieren.“

    Konkret warf die neue Spitze der AfD-Fraktion Meuthen „selbstherrliches Verhalten“ vor. „In Pressekonferenzen zum Fall Gedeon war die Begrifflichkeit immer ich, ich, ich, aber nie wir“, sagte Sänze. Es gehe aber „nicht um das Schicksal eines einzelnen, sondern um die Gemeinschaft“.

    Grimmer erklärte, der autoritäre Führungsstil Meuthens habe sich vor allem darin gezeigt, wie er das von der Fraktion mit großer Mehrheit beschlossene Verfahren im Fall Gedeon hintertrieben habe. Meuthen habe das Verfahren, für das man sich ursprünglich bis September habe Zeit nehmen wollen, „massiv beschleunigt“. Statt ausführlicher wissenschaftlicher Gutachten zu Gedeon seien plötzlich nur zwei kurze Stellungnahmen eingefordert worden. Dagegen habe man sich entschieden gewehrt und entsprechend abgestimmt. „Es ging dabei nicht unbedingt gegen Herrn Meuthen oder für Herrn Gedeon“, so Grimmer. Man werde nun weiter nach Gutachtern suchen und dann final über Gedeon entscheiden. Es sei nicht ausgeschlossen, dass er wieder der AfD-Fraktion beitreten dürfe, sagte Sänze.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gespaltene-afd-rest-afd-im-landtag-schlaegt-zurueck

  4. ebbele Says:

    Das hört sich gut an Herr Sänze!

    Wir brauchen keine Schauspieler, sondern standfeste Leute, die den AFD-Gedanken nicht verraten und Bürgernähe nicht nur heucheln.

  5. Häberle Says:

    @VT-ebble: Ist der „AfD-Gedanke“ in Treue fest zu irgendwelchen wirren sich latent und teilweise offen antisemitisch äußernden Personen zu stehen???
    Herr Sänze und sein Club haben sich der AfD Sache (zur Erinnerung es kommen dieses jahr wieder 700K Flüchlinge, Energiewende fährt das Land vor die Wand, Eurokrise,…) gegenüber unverantwortlich verhalten und wie gut das bei dem Bürger ankommt sieht man in den aktuellen Umfragen!

  6. Klabautermann Says:

    Was auch immer ???

    Es geht auch um Frau Petry. Ich kenne viele Leute, die

    es satt haben wie gegen Frau Petry gehetzt wird.

    Und es gibt nicht wenige, die austreten wollen !!!

    Unter anderem auch ich.

    +++++

    Der Herr Gedeon hätte die Sache doch viel früher

    beenden können.

    Aus der Fraktion austreten. Fertig.

    Wer an die Protokolle der „Weisen von Zion“ glaubt,

    der ist ein dümmlicher Fantast.

    +++++

    Er hat der Partei einen immensen Schaden zugefügt.

  7. ebbele Says:

    H-äberle nun sei auch Dir die Frage gestellt, auf deren Beantwortung ich bislang vergeblich warte: Was ist bitteschön antisemitisch?

    Die Umfragewerte sinken nicht wg. Sänze und den Getreuen, sondern wg. dem ganzen AFD-Eiertanz an sich … das ist wahrlich keine gute Werbung … aber verbrochen hat es nun doch kein anderer als der Meuthen.

    Der hat sich derart blöd angestellt, da drängt sich einem schon die Frage auf, ob das nicht aus einem gewissen „Lucke-Kalkül“ geschah …

  8. Bergbewohner Says:

    Der Meuthen hat fertig, er weiss es nur noch nicht. Das Publikum mag keine Verräter und Abtrünnigen. Gedeon hat der F. Petry gehorcht und nicht dem Meuthen. Sie hat Führungsqualitäten.

  9. Oskar A. Says:

    Insgesamt wird die Spaltung der AfD sehr schaden. Das Vertrauen schwindet (siehe T-Online).

  10. Klabautermann Says:

    Manches verstehe ich nicht !

    Ändert man seinen Charakter wenn man in einer Partei

    eine gewisse Position erreicht ?

    Es geht nicht um die persönlichen Befindlichkeiten !

    Es geht um die Partei.

    Es geht um eine Chance hier etwas zu erreichen !!!

    Auch sollte man Partei und Personen trennen.

    Ich kannte dies von der Partei „Die Freiheit“ !!!

    Da wollten mir auf einmal Leute Vorschriften machen,

    die es im normalen Leben zu Nichts gebracht haben.

    +++++

    Dies alles hat der AfD enormen Schaden zugefügt.

    Die AfD ist Geschichte.

    Die wählt keiner mehr.

    Warum auch !

  11. Normalverbraucher Says:

    Klabautermann: Nicht so voreilig! Alle neuen Parteien brauchten Zeit sich zu sortieren und Spreu von Weizen zu trennen. Man betrachte nur die Entwicklung der Grünen.
    Auch kann jeder glauben was er will, egal was für ein Unsinn das ist: ob das nun die Kreationisten sind oder die Klimakathastrophisten oder die Weisen-von-Zion-Gläubigen.

  12. Häberle Says:

    @K’mann: Klar hat ein Mann wie Gedeon in der Fraktion nichts zu suchen. Ferner hat die Spaltung, die mit etwas gutem Willen aller nie hätte passieren dürfen, der AfD extrem geschadet. Aber die AfD bleibt dennoch die einzige Hoffnung, innerhalb unseres politischen Systems, deshalb is dieser Zirkus so ärgerlich!

    @ebele: Auf die Diskussion habe ich keine Lust weil sie schon andernorts hinlänglich geführt wurde: Außer mir sehen bsw die Herren Gauland oder Prof Pazelt, die Äußerungen des Herrn G. als klar antisemitisch an.

  13. Klabautermann Says:

    Normalverbraucher

    Was mich stört ist:

    Warum hat der Herr Gedeon erst jetzt die Fraktion in

    Stuttgart verlassen.

    Er hat der Partei einen sehr großen Schaden zugefügt.

    Und er ist mitverantwortlich, daß die Obersten bei der

    AfD sich streiten.

    Man kann ja verschiedener Meinung sein, aber es muss

    im innersten Kreis bleiben.

    Wir liefern doch der Lügenpresse das Kanonenfutter.

    Und!

    Kein vernünftig denkender Mensch glaubt an den Mist

    mit den Protokollen der „Weisen von Zion“.

    Manche sehen nicht was uns am Bein hochkrabbelt !!!

    Wir haben ein Ziel !!!

    Ent – Moslemisierung von Europa !!!

    Alles andere sind Eifersüchteleien die wir gewiss nicht

    brauchen.

  14. ebbele Says:

    Das ist ja schon seltsam, daß niemand willens bzw. fähig ist zu erklären, was „antisemitisch“ ist.

    Nun ja, so einfach ist es halt nicht und keiner will sich festlegen …
    … aber hält uns das ab, diese Keule zu benutzen, ständig dieses hysterische Geschrei abzulassen und irgendwelche Personen verbal hinzurichten?

    – Mitnichten.

  15. ebbele Says:

    Nachstehend ein Mitglieder-Rundschreiben von der AfD-Landtagsabgeordneten Christina Baum vom 07.07.2016.

    Liebe Mitglieder,

    Hiermit möchten wir Sie als Abgeordnete der AfD Fraktion über die Vorgänge in Stuttgart in Kenntnis setzen. Entschuldigen Sie bitte, dass es erst heute geschieht, aber die Turbulenzen sind unbeschreiblich groß.

    Nach einer satzungsgemäßen Abstimmung am 5.7.16 in der AfD Fraktion über den Verbleib des Abgeordneten Wolfgang Gedeon wurde die 2/3 Mehrheit für den Ausschluss nicht erreicht.
    Der Fraktionsvorsitzende Prof. Jörg Meuthen erklärte daraufhin, dass er den Fraktionsvorsitz niederlegen und die Fraktion verlassen wird.
    Dieser Schritt war für ihn notwendig geworden, da er im Vorfeld dieser Abstimmung mehrfach erklärt hatte, dass ihm ein Verbleiben von Herrn Gedeon in der Fraktion keine andere Wahl lassen würde, da ihm persönlich die gegen Herrn Gedeon vorgebrachten Antisemitismusvorwürfe gerechtfertigt erschienen.
    Überraschenderweise schlossen sich 13 Fraktionsmitglieder diesem Schritt an.
    Dieses bedauernswerte Vorgehen muss deshalb sehr kritisch gesehen werden, weil damit zum Ausdruck gebracht wurde, dass demokratisch zustande gekommene Abstimmungsergebnisse von Teilen der Fraktion nicht akzeptiert werden.
    Stellen Sie sich bitte vor, die Menschen in Großbritannien würden das Brexit- Ergebnis nicht akzeptieren. Würde dann Great Brittan gespalten?

    Der Vermittlungsversuch der Bundessprecherin Frauke Petry, die extra nach Stuttgart gekommen war, um gemeinsam mit Herrn Prof. Meuthen nach Lösungen zu suchen, scheiterte leider.
    Mit ihrer Hilfe gelang es jedoch den Fraktionsmitgliedern, Herr Gedeon zum freiwilligen Austritt aus der Fraktion zu bewegen.
    Daraufhin wurde allen Ausgetretenen angeboten, wieder in die Fraktion zurückzukehren, was jedoch aus unerklärlichen Gründen abgelehnt wurde.
    Einen Tag später wurde auf Betreiben von Herrn Prof. Meuthen eine neue AfD Fraktion gegründet und er zum Vorsitzenden gewählt. Für die Landtagsdirektion sowie für die Bundesvorsitzende Frau Petry existiert im Moment nur die eigentliche, konstituierte AfD Fraktion. Für uns als Demokraten war die Anerkennung des Abstimmungsergebnisses und somit das Verbleiben in dieser Fraktion eine Selbstverständlichkeit.
    Ob daneben überhaupt eine zweite existieren darf, muss nun geprüft werden.
    Ungeachtet des Verhaltens von Prof. Meuthen, der die in der eigentlichen Fraktion verbliebenen Abgeordneten wider besseren Wissens nun ebenfalls des Antisemitismus bezichtigte, lässt diese Fraktion alle Türen für einen Wiedereintritt offen, auch für Prof. Meuthen.
    Wir stehen uneingeschränkt zum Wunsch auf Einigung.

    Nun noch einige Worte in Bezug auf unser Abstimmungsverhalten.

    Hinter Herrn Gedeon haben wir uns gestellt, weil er als einer von 23 Abgeordneten eben auch nur eine Stimme und somit keinerlei Einfluss auf die politische Arbeit in unserer Fraktion haben konnte.
    Für uns ist jedoch die freie Meinungsäußerung eines der höchsten Güter und vielleicht sogar das bedeutendste Element einer Demokratie.
    Zudem geben wir Ihnen zu bedenken, dass es keinerlei rechtliche Handhabe gegen Herrn Gedeon gab. Mit anderen Worten, seine Äußerungen sind nicht justiziabel. Das wiederum bedeutet, dass er weiterhin Mitglied der AfD sein wird.
    Für uns ist zudem eine kritische Auseinandersetzung mit anderen Sichtweisen, sollten sie auch noch so „eigenartig“ sein, ebenfalls eine Notwendigkeit in einer Demokratie. Mit dem Verpassen eines „Maulkorbes“ erreicht man in der Regel nichts.
    Als Mitglied der AfD Fraktion hätten wir Herrn Gedeon zudem „unter Kontrolle“ gehabt. Nun sitzt er als selbstständiger Abgeordneter für die AfD im Landtag und hat zu jedem Thema 3 Minuten Redezeit. Jetzt fragen wir Sie: Was ist besser?

    Die Themen bei Parlamentsdebatten werden von der Fraktion unter den Abgeordneten aufgeteilt und auch die Inhalte besprochen. Diese Möglichkeit haben wir nun nicht mehr.

    Herr Meuthen hat sich all diesen unseres Erachtens nach doch vernünftigen oder zumindest diskussionswürdigen Argumenten verschlossen und von Anfang an seinen Verbleib in der Fraktion an das Ausscheiden von Herrn Gedeon angeknüpft. Auch nachdem er erkennen musste, dass viele Fraktionsmitglieder seiner Argumentation nicht folgen, hat er diese Strategie beibehalten, anstatt nach Kompromissen zu suchen.
    So kam es letztenendes zu dem Desaster.

    Ich denke, anhand unserer Erklärungen können Sie erkennen, dass es eben nicht immer nur Schwarz und Weiß gibt, sondern auch Stufen dazwischen.
    Herr Meuthen hat in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender versagt, da er nach dem Erkennen einer offensichtlichen Spaltung keinen Versuch unternommen hat, diese durch einen wie auch immer gearteten Kompromiss zusammen zu halten.
    Nun den verbliebenen Abgeordneten anzubieten, ebenfalls die eigentliche AfD Fraktion zu verlassen und zu ihm überzuwechseln, kann nur als Witz verstanden werden.

    Herr Gedeon ist ganz klar ein „Bauernopfer“. Ihm gebührt unsere Anerkennung und unser Dank.
    Auch möchten wir noch darauf hinweisen, dass der Wahlvorschlag für die Landtagskandidaten von Herrn Meuthen und Herrn Jongen unterschrieben wurde. Alle beide kannten seine Bücher und sind letztendlich dafür verantwortlich, dass es überhaupt erst zu dieser Situation kam.

    Wir wissen, wie groß der Ärger und der Unmut bei den Mitgliedern ist. Dies tut uns sehr leid. Wir bieten deshalb allen Kreisverbänden an, ihre Versammlungen zu besuchen, um wahrheitsgemäß über unsere bisherige Parlamentsarbeit und die unerfreulichen Vorgänge in Stuttgart zu berichten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Christina Baum MdL
    Alternative für Deutschland
    Stellv. Sprecher des Landesvorstandes Baden-Württemberg

  16. Schantle Says:

    ebbele,
    danke für den Brief! Gute Info.

  17. Schantle Says:

    Die Atmosphäre zwischen den beiden AfD-Gruppen im Stuttgarter Landtag ist angespannt – das zeigt auch ein Streit um die offiziellen Auftritte der Fraktion in den sozialen Netzwerken. Anhänger des ehemaligen Fraktionschefs Jörg Meuthen haben die Facebook- und Twitter-Seiten der Fraktion übernommen. Der Medienrechtler Christian Solmecke hält das für illegal….

    „Natürlich ist das rechtlich bedenklich, wie so manches Vorgehen der ausgetretenen Abgeordneten in den vergangenen Tagen. Aber wir werden keine juristischen Schritte unternehmen. Wir wollen kein Öl ins Feuer gießen“, sagte Emil Sänze, stellvertretender Chef der alten AfD-Fraktion. …

    http://www.schwaebische.de/-AfD-Streit-um-Webauftritte

  18. Dorfschantle Says:

    Die Sachlichkeit von Emil K. Sänze ist ein Grund, in die AfD einzutreten.

  19. Schantle Says:

    Das ist doch nix als eine Lumperei! Und darum soll ich CDU wählen? Jetzt erst recht nicht!

    Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat nach dem Streit um antisemitische Äußerungen des Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon dazu aufgerufen, die AfD mit Blick auf eine mögliche Beobachtung durch den Verfassungsschutz neu zu bewerten. „Der Verfassungsschutz muss ein scharfes Auge auf die AfD und einzelne Personen aus dieser Partei haben: Wenn die Voraussetzungen für eine Beobachtung vorliegen, muss gehandelt werden“, sagte Strobl der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“…

    http://www.faz.net/afd-politiker-werden-vom-verfassungsschutz-beobachtet

  20. Oskar A. Says:

    Hoffentlich bietet sich in den nächsten Tagen jemand als neuer Fraktionschef an, um nach dem Austritt von Gedeon den Neustart der AfD zu ermöglichen. Für mich ist Gedeon kein Bauernopfer, wie dargestellt. Meuthen hätte schon längst den Austritt Gedeons aus der Partei fordern sollen, anstatt sich lange Zeit hinter ihn zu stellen. Leider bleibt Gedeon als fraktionsloser Abgeordneter dem Landtag erhalten. Was die Diäten nicht alles ausmachen! Ein totaler Neuanfang – ohne Meuthen, Petry und Gedeon, wäre sinnvoll. Neueste Umfragen zeigen, dass die (potentiellen) AfD-Wähler stark verunsichert sind und sich wieder der CDU zuwenden könnten. Wollen wir das, NEIN! Und das mit der Bespitzelung durch den Verfassungsschutz ist eine Riesensauerei!

  21. Häberle Says:

    Vielen Dank für das Reinstellen des Briefes, der so erhellend wie erschreckend ist. Die Argumentation von Fr Dr. Baum, weshalb Gedeon unterstützt wurde, kann man bestenfalls als naiv bezeichnen. Es ist völlig unerheblich, dass er nur 1/23 der Fraktion ausmacht. Jeder, der derartige Schriften verbtreitet, ist einer zuviel und Meuthen anzuhängen, dass er seine Kanditatur bestätigt hat, find ich ziemlich dreist. Ein Parteivositzender einer jungen Partei kann unmöglich alles lesen was jeder einzelne der 70 Kandidaten je geschrieben hat. Ich hätte mir vom Singener Kreisverband mehr Sorgfalt gewünscht!

  22. Schantle Says:

    Meuthen ist nicht unschuldig. Die FAS heute Seite 5:

    Dann schaffte die Partei mit 15 Prozent den Einzug in den Landtag, und Meuthen kamen nach eigener Aussage noch am Wahlabend die ersten Zweifel, ob man mit diesen Leuten würde Politik machen können. Dann kam ihm der Konflikt um Gedeons Antisemitismus nicht ganz ungelegen – er entschied sich für eine mehrstufige Eskalationsstrategie zur angeblichen Reinigung der Partei, drohte mit Rücktritt, ließ mehrfach abstimmen und erzwang schließlich am Dienstag noch einmal eine Abstimmung, die er wieder verlor…

    Jetzt kommen erst mal Wahlen in Berlin und Meckpomm im September, dann sehen wir, was die Wähler machen.

  23. Schantle Says:

    Ulm/Alb-Donau
    Schlammschlacht in AfD: Kreisverband stellt sich gegen Rottmann

    Im Streit um die Spaltung der Landtagsfraktion der AfD haben sich auch der Kreisverband Ulm/Alb-Donau und der Abgeordnete Daniel Rottmann entzweit…

    AfD-Kreisverband-stellt-sich-gegen-Rottmann

  24. Schantle Says:

    Brief der AfD Landtagsfraktion Baden-Württemberg
    7. Juli 2016

    Liebe AfD Mitglieder,

    hiermit möchten wir Sie, nach den turbulenten Tagen, als Abgeordnete der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg sachlich über die Vorgänge in unserer Fraktion informieren…

    http://rw-tut.afd-bw.de/2016/07/brief-der-afd-landtagsfraktion-baden-wuerttemberg/

  25. Häberle Says:

    Das ist genau was mich so maßlos ärgert: Anstatt das die AfD beim den wichtigen Themen Gas gibt wie der itlalienischen Bankenkrise, die uns noch Mrd kosten wird, veranstaltet sie so einen Zirkus!

    http://www.welt.de/finanzen/article156924408/Deutsche-Bank-Chefoekonom-fordert-150-Milliarden.html

  26. ebbele Says:

    Gedeon sieht sich zu Unrecht des Antisemitismus bezichtigt … er selbst bezeichnet sich als Antizionist und das ist ein gewaltiger Unterschied:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2009/01/der-unterschied-zwischen-judentum-und.html

  27. Häberle Says:

    Einen Typen wir Gedeon braucht kein Mensch in der AfD weil er dem wichtigen Ziel der Partei nur schadet! Antizionist oder Antisemit – Die Grenzen sind bestenfalls vage. Der Typ muss raus bevor der ganze Laden zusammenbricht- und dann klatschen ein paar Halbdackl noch:
    „Als Gedeon abtritt, gibt es demonstrativen Applaus von einigen Mitgliedern der Rest-AfD“: Ist Sänze auch dabei?

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.debatte-im-landtag-afd-applaudiert-gedeon-immer-noch.5fa75afb-b901-4814-8aed-bfdfcf9bfaa9.html

  28. ebbele Says:

    Häberle !
    Für jenen, der’s wissen will sind die Grenzen klar abgesteckt … siehe eingestellten Link

    Erst prüfen, dann urteilen !
    Sonst richtest Du unter Umständen einen Unschuldigen hin.
    Aber – wie lautet der wohlbekannte Wahlspruch der Jesuiten und – mit ihnen verwandt – der Zionisten:
    „Der Zweck heiligt die Mittel!“

    Ich, meinerseits gehe da nicht mit, und habe eher den Eindruck: „Der Gedeon blickt womöglich mehr, als der gesamte Rest des Landtags.“

  29. Häberle Says:

    @Ebbele
    Wir könnten hier jetzt noch lange drüber diskutieren ob der Gedeon eine Meinung vertritt, die im demokratischen Diskurs noch tolerierbar ist oder eben nicht.
    Tatsache ist aber, dass diese Diskussion nichts bringt sondern nur Zeit und Energie kostet, während das Land derweil ungebremst weiter den Bach na geht.
    Die einzigen, die durch diese Diskussionen und das entstnden Malheur für die AfD gewinnen, sind die Systemparteien und sonst keiner!

  30. ebbele Says:

    Gut Häberle, ich laß Dich schon in Ruh, damit Du „Zeit und Energie“ hast, das Land zu retten … denn die AFD wird es nicht mehr tun, wenn sie die Grundfreiheiten opfert und selbst zur Systempartei verkommt.

  31. Häberle Says:

    Herzlichen Dank ebbele, dann bleibt Dir auch mehr Zeit, Dich noch um die Mondlandung und das Kennedyattentat zu kümmern… 😉

    Jetzt haben aber scheinbar ein paar weitere Personen mitbekommen, dass jetzt wo der Gedeon endlich raus ist, Schluss sein muss mit dem Zirkus (s.u.). Vielleicht wird dann auch der Landesparteitag überflüssig: Schmutzige Wäsche wurde schließlich schon mehr als genug gewaschen und wirklich wichtige Themen gibts im Dutzend!

    http://www.faz.net/aktuell/nach-spaltung-afd-vorstand-ordnet-wiedervereinigung-der-stuttgarter-fraktion-an-14342131.html


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