SPD-Mehl sieht Gold am Turm

7. Juli 2016

Rottweil. Jetzt geht es um ein Besucherzentrum am Turm mit Außenanlagen, Gastronomie und so weiter. Der Bauauschuß hat, oh Wunder, alles einstimmig abgesegnet, wobei ein mancher Gemeinderat neidisch wurde. Ganz typisch SPD-Stadtrat Jürgen Mehl:

Der „durchgrünte Turmpark“, der von privaten Investoren realisiert werden soll, sieht Innen- und Außengastronomie vor, Flächen für die Freizeitgestaltung, Spielgeräte, einen Souvenirshop sowie Platz für Märkte oder andere „temporäre Veranstaltungen“.
Für SPD-Stadtrat Jürgen Mehl erweckte das den Eindruck, „dass hier die ersten Claims abgesteckt werden, um Gold zu schürfen“. Er mutmaßte gar, dass irgendwann sogar die Veranstaltungen vom Wasserturm zum neuen Turm verlagert werden. Mehl riet dringend dazu, die „Lizenz zum Geldverdienen“ nicht ohne nähere Auflagen aus der Hand zu geben. (Guck Bote)

Dass andere Leute Geld verdienen könnten, regt den Neid der Sozis schon vorher. Das „Gold“ flimmert ihnen in den Augen. Aber kaum hat einer dort was aufgestellt, werden die Behörden herumschnüffeln, ob auch alle Auflagen und EU-Bestimmungen bis in den letzten Winkel eingehalten wurden, und der Gemeinderat wird dann wieder die Gewerbesteuer erhöhen.

Gold verdient in diesem Land nämlich schon lange kein kleiner Unternehmer oder Gewerbetreibender mehr. Er darf nur für den Steuerstaat schaffen. Nicht wahr, Herr Mehl? Und wenn der Steuerzahler sein Gold geblecht hat, werfen es die Politiker, also die Gemeinderäte , wieder raus!

4 Antworten to “SPD-Mehl sieht Gold am Turm”

  1. Schantle Says:

    Was wäre übrigens dann, wenn die Veranstaltungen vom Wasserturm dort rausziehen? Man hat den Veranstaltern dort doch auch Prügel in den Weg gelegt, und ein notorischer Anwohner hat die Veranstaltungsdauer und die Parkerei gerichtlich kürzen lassen.

  2. Schantle Says:

    Und das passt auch gerade:

    Kosten der Flüchtlingskrise
    Irgendwas zwischen sieben und 55 Milliarden Euro

    http://www.tagesschau.de/inland/kosten-fluechtlinge

    Und wer hat uns diese Kosten aufgehalst: eine einzige doofe Politikerin!

  3. Oskar A. Says:

    Ich glaube, es wäre nicht das Schlechteste, beim Ferienzauber nur noch kleine Veranstaltungen über den Tag beim Wasserturm abzuhalten und alle anderen, die mit lauter Musik, Lärm, Saufgelage und hohem Verkehrsaufkommen verbunden sind, auf das Gelände am Testturm zu verlagern. Damit wäre allen Rottweiler Bürgern geholfen.

  4. Prince of fucking darkness Says:

    Schön wäre es doch, alle lauten oder unangenehme Veranstaltungen für unseren hochwohllöblichen Stadtadel
    einfach aufs Land zu verlegen. Neukirch, Zepfenhan oder Villingendorf hätte doch Potenzial und wären dankbar. Zepfenhan könnte dann auch für einen Zuzug werben um die Gemeinde vor einem Einwohnerschwund zu retten. Als Parkflächen lässt man dann noch einige Wiesen und oder das “ Bitzwälde“ schnappen und guat isch. Dann müsste man aber die Hängebrücke verlängern, alles kein Problem, d‘ Stadt wird’s scho richta.
    Weitere Abstigsmöglichkeiten an markanten Punkten um die Hängebrücke, direkt am Kraftwerk und am Turm zu verlassen. Visionäre sind gefragt, denen sei dann auch zugesichert, wieder aus den Rottweiler Revolverblättle bewaffnet mit Bauhelm, Anzug und Spaten grinsen zu dürfen. D´ Finanzierung spielt jo koi Roll, ma muaß heut oifach groß denka! Im Wechsel vom Jahr des Affen zum Jahr des Hahn‘ s könnte man ja ein Jahr des Esels dazwischen schieben.


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